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Habt ihr da was falsch verstanden ;)

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  1. Habt ihr da was falsch verstanden ;)

    Autor: der Peter 24.03.10 - 01:02

    "Die deutsche Amazon-Niederlassung verlangt von professionellen Händlern, dass sie ihre Waren ab dem 31. März 2010 im Marketplace nicht teurer als im eigenen Onlineshop verkaufen. Eingeschlossen in diese "Preisparität" sind auch andere Vertriebswege, mit Ausnahme etwaiger Ladengeschäfte"

    ist gemeint, dass ein Händler - z.B. "Fiktiv1" - der bei Amazon Marketplace seinen Fiktiv1-Supercomputer für 699 Euro anbietet, den eine Kunde bei Amazon bestellt, mit Rechnung & Co von Fiktiv1GmbH bekommt, der Kunde auf die Webseite von Fiktiv1 geht und feststellen muss "oh, hier kostet mich der Fiktiv1-Supercomputer ja nur 639 Euro" .... da bestell ich nicht mehr bei Amazon sondern gleich im Fiktiv Shop.

    Denn so nutzen sicherlich manche ausgewieften Shops die Marketplace Plattform von Amazon, um "eigene" Kunden zu gewinnen und Werbung zu machen, und dann Kunden an ihren eigenen Shop what ever zu binden. Oder nicht? Wo ist denn da das Problem ;) ich als Plattformbetreiber (hier Amazon) würde das genau so machen. Dem Kunden bringt´s ja im Endeffekt auch Vorteile.

    Wär ja noch schöner, wenn man bei ner Hyundai Niederlassung einen Skoda Octavia für 15.000 bekommt, den gleichen bei Skoda aber für 16.000.

    Alles klar?
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    Denken Leute ^^ Denken!!!

  2. Re: Habt ihr da was falsch verstanden ;)

    Autor: gigligigli 24.03.10 - 04:33

    Jop jetzt hab ichs auch geschnallt, war im Bericht irreführend beschrieben. Bin dort davon ausgegangen das Onlineshop = Amazon ist. THX für die Aufklärung

  3. Re: Habt ihr da was falsch verstanden ;)

    Autor: Online-Shop 24.03.10 - 11:50

    @ der Peter

    Es ist leider nicht richtig, was du schreibst:

    1. Das Vorgehen von Amazon ist kontraproduktiv. Selbst wenn Amazon an seiner Preisparität festhält (was ich nicht hoffe), werden die Preise auf Amazon nicht sinken. Hingegen werden die Preise auf anderen Plattformen, inkl. der eigenen Shops der Anbieter steigen. Der Endkunde ist also nicht Gewinner, sondern Verlierer in der ganzen Angelegenheit.

    2. Dein Beispiel mit dem Fiktiv-Computer und die daraus abgeleiteten Schlüsse mögen korrekt sein. Beachte aber, dass der Verkäufer trotz des niedrigeren Verkaufspreises in seinem Shop unter dem Strich mehr verdient als bei einem Verkauf über Amazon. Es profitieren also zwei Parteien davon, wenn nicht über Amazon eingekauft wird. Die Gebühren auf Amazon sind konkurrenzlos hoch (an der Grenze zur Unverschämtheit), unflexibel und schwer nachvollziehbar. Alleine die Verkaufsprovision, die Amazon einsackt ist im zweistelliger Prozentsatz angesiedelt. Dazu kommt noch eine fixe Gebühr und eine variable Abschlussgebühr. Unter diesen Voraussetzungen noch Preisparität von den Händlern zu verlangen, ist schlicht unmöglich und entspricht einem Preisdiktat.

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