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Ist das erlaubt? Lidl und Co. ...

Expertentalk zu DDR5-Arbeitsspeicher am 7.7.2020 Am 7. Juli 2020 von 15:30 bis 17:00 Uhr wird Hardware-Redakteur Marc Sauter eure Fragen zu DDR5 beantworten.
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  1. Ist das erlaubt? Lidl und Co. ...

    Autor: Jojo34j 30.11.10 - 09:33

    ... wurden wegen Werbeangeboten abgemahnt, welche nicht in genügender Stückzahl vorrätig waren und nur den Kunden in die Filliale locken sollten. Im Prinzip ist das hier doch das Gleiche!

    Ich habs versucht, keinen der von mir angestrebten Artikel konnte ich zum Aktionspreis bekommen.
    Ziemlich mies das Ganze und mich hat es viel Zeit gekostet!

    Das nenne ich unlauteren Wettbewerb und Kundentäuschung!

  2. Re: Ist das erlaubt? Lidl und Co. ...

    Autor: Wurstbrot 30.11.10 - 09:37

    Ist nicht das selbe da,

    1.) keiner in irgend eine Filiale gelockt wurde.
    2.) vorher bekannt war, dass das Kontingent begrenzt ist.
    3.) vorher bekannt war, dass das Kontingent bei einigen Artikeln stark begrenzt ist.

    Ansonsten würde ich das eher so sehen: Amazon hat 500 Artikel zum vergünstigten Preis. 10000 Leute versuchen gleichzeitig den Artikel zu bekommen. Die ersten 500 machen das Rennen und bekommen den Artikel - Ende!
    Wenn das bei MediaMarkt oder so gewesen wäre, wäre die Schlange dreimal um den Laden gewesen und die Leute hätten sich geprügelt. Hier wäre aber die Tatsache gegeben, dass man als Kunde dorthin gelockt worden ist und der Markt darauf hofft, dass die Leute dort aus Frust was anderes kaufen.
    In einem Internetshop halte ich diese Chance allerdings für sehr gering, es sei denn die Leute sind so blöd wie ich nicht hoffe. ^^

  3. ähhhh....ääähhh....

    Autor: suxeli 30.11.10 - 10:10

    Wurstbrot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist nicht das selbe da,
    >
    > 1.) keiner in irgend eine Filiale gelockt wurde.
    > 2.) vorher bekannt war, dass das Kontingent begrenzt ist.
    > 3.) vorher bekannt war, dass das Kontingent bei einigen Artikeln stark
    > begrenzt ist.

    ist durchaus vergleichbar.

    zu 1.) wie hoch der "Aufwand" für den Kunden ist, ist unerheblich. Egal, ob er 2 Std. durch den Schneematsch zum Laden fährt oder direkt daneben wohnt. Egal, ob er sowieso zuhause vorm Rechner sitzt/auf der Arbeit privat surfen kann oder er Pausen verschiebt um kurz nach Hause zu fahren o.ä.

    zu 2 & 3.) die Aussage "solange Vorrat reicht" oder andere Vermerke, welche auf eine Begrenzung von Stückzahlen hinweisen sind ebenfalls unerheblich. Der Kunde muss davon ausgehen können, das die Ware in "ausreichender" Stückzahl vorhanden ist, wobei die Definition von "ausreichend" nirgends in Stein gemeißelt ist und von den Umständen(wie z.B. Aktionszeitraum, zu erwartendes Kundenaufkommen etc.) abhängt. Bei den Lidl & Co. Fällen hat das OLG Stuttgart die gern zitierten 2 Tage als ausreichend erachtet. Hier ist das natürlich nicht passend, aber "in der ersten Sekunde ausverkauft" wird sicherlich nicht gelten, zumal sich das Problem hier noch ganz anders darstellt: die entsprechende Ware war ja keinesfalls ausverkauft, sondern konnte für einen weit höheren Preis immer noch "ab Lager" gekauft werden!

  4. Re: Ist das erlaubt? Lidl und Co. ...

    Autor: Johnny Cache 30.11.10 - 10:21

    Jojo34j schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... wurden wegen Werbeangeboten abgemahnt, welche nicht in genügender
    > Stückzahl vorrätig waren und nur den Kunden in die Filliale locken sollten.
    > Im Prinzip ist das hier doch das Gleiche!

    Nein, Amazon hat das ganze recht geschickt gelöst, indem sie zu keiner Zeit wirklich die Preise gesenkt haben, sondern lediglich eine begrenzte Anzahl von Gutscheinen beim Kauf dieser Produkte angeboten haben. Auf der Rechnung meines Leatherman steht also nicht ein Kaufpreis von 7,70€, sondern die regulären 35€ abzüglich eines Aktionsgutscheins.
    Im Klartext bedeutet das, daß die Produkte durchaus in entsprechender Stückzahl verfügbar und auch nach Ende der Aktion noch zum angegebenen Preis zu erwerben waren.

    > Ich habs versucht, keinen der von mir angestrebten Artikel konnte ich zum
    > Aktionspreis bekommen.
    > Ziemlich mies das Ganze und mich hat es viel Zeit gekostet!

    Dafür kann ja Amazon nichts. Internet hat man heute ja überall, so gesehen hättest du ohne Zeitverlust an der Aktion teilnehmen können.

    > Das nenne ich unlauteren Wettbewerb und Kundentäuschung!

    Kannst du gerne tun, allerdings interessiert es keinen Menschen wie du es nennst, zumindest solange du kein Jurist bist und versuchst dagegen vorzugehen.

    http://img293.imageshack.us/img293/7323/signaturebn2.png

  5. Re: Ist das erlaubt? Lidl und Co. ...

    Autor: suxeli 30.11.10 - 10:33

    Johnny Cache schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, Amazon hat das ganze recht geschickt gelöst, indem sie zu keiner Zeit
    > wirklich die Preise gesenkt haben, sondern lediglich eine begrenzte Anzahl
    > von Gutscheinen beim Kauf dieser Produkte angeboten haben.

    nicht ganz richtig. Es wurden die Produkte zum reduzierten Preis beworben und keine Gutscheine. Wie das Bezahlsystem im Nachgang die Preisbestimmung handelt, ist für die Sachlage unerheblich.

  6. Re: Ist das erlaubt? Lidl und Co. ...

    Autor: Fido 30.11.10 - 11:10

    Wurstbrot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist nicht das selbe da,
    >
    > 1.) keiner in irgend eine Filiale gelockt wurde.
    > 2.) vorher bekannt war, dass das Kontingent begrenzt ist.
    > 3.) vorher bekannt war, dass das Kontingent bei einigen Artikeln stark
    > begrenzt ist.

    Ich bin kein Jurist aber dieser Argumentationsversuch hätte keinerlei Relevanz. Sonst könnte jeder einfach sagen, dass das Kontingent nunmal begrenzt ist und fertig.

  7. Re: Ist das erlaubt? Lidl und Co. ...

    Autor: Wurstbrot 30.11.10 - 14:25

    Jaha... aber du hast nicht alles zu der Aktion gelesen auf der Amazonseite. Da stand nämlich genau das was Johnny Cache hier angesprochen hat. Man bekommt am Ende einen Rabattcode/-gutschein, der Artikel selbst kostet immer noch das was er sowieso im Shop kostet.
    Lesen hilft!

  8. Re: Ist das erlaubt? Lidl und Co. ...

    Autor: suxeli 30.11.10 - 14:51

    genau, deshalb lies bitte nochmal genau, was ich geschrieben habe, dann kommst du bestimmt selber drauf. Ansonsten erklär ich es gerne nochmal genauer.

  9. Re: Ist das erlaubt? Lidl und Co. ...

    Autor: Alien42 30.11.10 - 15:14

    Aber genau so ist. Was meinst du warum auf den ganzen Prospekten auf ein limitiertes Angebot hingewiesen wird?

  10. Re: Ist das erlaubt? Lidl und Co. ...

    Autor: Fido 30.11.10 - 15:38

    Alien42 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber genau so ist. Was meinst du warum auf den ganzen Prospekten auf ein
    > limitiertes Angebot hingewiesen wird?

    Lies mal den Ausgangsbeitrag in diesem Thread von Jojo34j.
    Es ist im Geschäftsverkehr eben nicht alles erlaubt nur weil man darauf hinweist, dass man macht was man will.

  11. Re: Ist das erlaubt? Lidl und Co. ...

    Autor: Wurstbrot 30.11.10 - 16:01

    Ich kann lesen, kein Ding. Aber ich hab's auch gern nochmal gelesen.
    Ja, da wurde mit Produkten geworben, aber da war ein * auf der Seite und wenn du dich näher für das * interessiert hättest, wüsstest du das Amazon tatsächlich nur Gutscheine verkauft hat.

    Du rennst auch in 'nen Laden und kaufst ein iPhone für 1,- € weil das ja so beworben wurde und wunderst dich anschliessend warum du jetzt jeden Monat 89,- € zahlen sollst nur weil du das was hinter dem * steht nicht gelesen hast, oder?

  12. Re: Ist das erlaubt? Lidl und Co. ...

    Autor: Ehemalige 30.11.10 - 16:30

    Als Ex-Mitarbeiterin bei Lidl kann ich folgendes dazu posten:

    Oftmals traf beworbene Ware erst gar nicht in der Filiale ein- da wurden uns Gründe wie Qualitätsmängel genannt, die wir den Kunden aber nicht aufzählen durften.
    Desweiteren, als Navis der Renner waren und riesengroß in ganz Deutschland beworben wurden, bekam unser Laden EIN STÜCK! Umliegende Filialen erhielten auch kaum mehr als max. 3 Stück. Für einen Discounter der mindestens 1000 Kunden am Tag pro Filiale hat- ist das reine Vera… mir vorsichtiger Disposition hat das nichts zu tun… Lockvogelangebote- so und nicht anders!
    Wenn Kinderbekleidung, insbesondere Schuhe in die Werbung kommen, gibt es in der Regel einen Karton mit 12 Paar Schuhen, wenn és gut läuft vielleicht auch mal 24 Paar. Bei Herrenschuhen gibt es – wenn überhaupt- ein einziges Paar in Größe 46, bei Damen max. 1-2 Paar in Größe 41. Ich könnte noch mehr aufzählen. Bei diesen Kundenströmen ist es absehbar, dass die Ware ruck-zuck ausverkauft wird und nicht ausreichend vorhanden ist. Ramsch dagegen, billige asiatische Importware für den Haushalt, Nippes, Dekoware, ect. ist in Massen vorhanden und wird, da der Abverkauf eher schleppend vonstatten geht, äußerst teuer hin- und her verschickt. Filiale->Zentrale-> wieder auf Filialen umverteilt, dann nochmals umgelagert, in eine andere Filiale (Neueröffnungen) verschickt. Jedesmal ein langwieriger Prozess, da alles einzeln aus dem Laden, im Lager herausgesucht, gezählt/dokumentiert werden muss, Versandpapiere ausgestellt werden müssen, unterschrieben, am PC (Warenwirtschaftssoftware) festgehalten und versandfertig verpackt werden muss. Unterm Strich lohnt es sich für Lidl trotzdem noch, selbst wenn Ware am Ende des Zeltverkaufs sogar VERSCHENKT wird, weil es billiger ist, als sie nochmals per LKW in die Zentrale zu transportieren!
    Lest mal den hier- da bekommt ihr einen Plan was da abgeht….. und das ist zwar ein arroganter Lackaffe- trotzdem hat er leider recht!

    http://www.verdi-blog.de/lidl/2/viewentry/2077

    **mr.inside-out . Sunday 27. January 2008 13:12
    @ Human Mensch wo Du gerade im Text
    aufgehört hast -an alle**


    Für meine Lidl-Zeit als Mitarbeiterin gilt:

    Man braucht manchmal die vielen Wege und Umwege eines langen Lebens,
    um die Dinge dann plötzlich von einer so erstaunlichen Seite her zu sehen,
    dass man erschrickt über die lange Finsternis, in der man herumtappte
    und die man vielleicht gar für eitel Licht gehalten hatte.
    Nie wieder Lidl- auch nicht als Kundin!

    Übrigens, Kaufland gehört demselben Mann, der auch Lidl aufgebaut hat!
    Grüße
    E.

  13. Re: Ist das erlaubt? Lidl und Co. ...

    Autor: suxeli 30.11.10 - 17:46

    Bitte mit Quelle/Link belegen. Weder auf der Angebotsseite, noch in Teilnahmebedingungen steht irgendwas dergleichen.

    (und bitte immer unterscheiden zwischen der Art&Weise, wie das Paymentsystem funktioniert und dem, was Amazaon angeboten/beworben hat)

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