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Wer nutzt so ein Zeug?

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  1. Wer nutzt so ein Zeug?

    Autor: Theoretiker 10.12.19 - 18:18

    Ich bin ja wahrscheinlich zu sehr fefe-Jünger in dieser Hinsicht, aber mir erschließt sich der Mehrwert dieser Software nicht. Es ist nur noch mehr Komplexität und Fehlerquellen, kostet mehr Geld und macht den Rechner langsamer. Unter Windows ist der Microsoft Defender doch vollkommen ausreichend.

    Es gibt anscheinend genug Leute, die das kaufen, damit sich die Firma über Wasser halten kann. Aber es ist irgendwie erschreckend.

  2. Re: Wer nutzt so ein Zeug?

    Autor: WonderGoal 11.12.19 - 02:26

    Theoretiker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin ja wahrscheinlich zu sehr fefe-Jünger in dieser Hinsicht, aber mir
    > erschließt sich der Mehrwert dieser Software nicht. Es ist nur noch mehr
    > Komplexität und Fehlerquellen, kostet mehr Geld und macht den Rechner
    > langsamer. Unter Windows ist der Microsoft Defender doch vollkommen
    > ausreichend.
    >
    > Es gibt anscheinend genug Leute, die das kaufen, damit sich die Firma über
    > Wasser halten kann. Aber es ist irgendwie erschreckend.

    Bist du vor 10 Jahren hängen geblieben? Was stört mich eine Drittanbieter-Software in Zeiten von Multicore, RAM bis zum Abwinken, Transferraten seit SSDs... Da könnte sich so eine Software auch einen kompletten Core "reservieren" und man würde nichts davon merken.

    Vor allem: Der Defender ist zwar massiv besser geworden, kann trotzdem immer noch nicht den großen Konkurrenten das Wasser reichen. Da ist einfach noch ein gewisser Erfahrungsvorsprung vorhanden. Zu dem ist komisch, dass Microsoft so lange in dem Bereich nichts getan hat.

    Und zuletzt kann man halt nicht die Expertise von uns erfahrenden Usern auch 1:1 auf die ganzen unbedarften User ummünzen, die super naiv alles öffnen, was halbwegs seriös formuliert erscheint, wobei uns schon auf den ersten Blick die Fußnägel hochgehen.

    P.S. Die kostenpflichtige Software von Drittanbietern waren auch noch nie wirklich teuer, wenn man nicht so blöd war, deren direkt vertriebene Endprodukte zu kaufen. Bspw. werden in der Bucht auch Volumenlizenzen verkauft und da kann man teilweise 5 Endgeräte auf 2 Jahre für den Preis dessen, was der Einzelhandel für einen Rechner auf 1 Jahr haben möchte.

  3. Re: Wer nutzt so ein Zeug?

    Autor: Auspuffanlage 11.12.19 - 11:16

    WonderGoal schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Theoretiker schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich bin ja wahrscheinlich zu sehr fefe-Jünger in dieser Hinsicht, aber
    > mir
    > > erschließt sich der Mehrwert dieser Software nicht. Es ist nur noch mehr
    > > Komplexität und Fehlerquellen, kostet mehr Geld und macht den Rechner
    > > langsamer. Unter Windows ist der Microsoft Defender doch vollkommen
    > > ausreichend.
    > >
    > > Es gibt anscheinend genug Leute, die das kaufen, damit sich die Firma
    > über
    > > Wasser halten kann. Aber es ist irgendwie erschreckend.
    >
    > Bist du vor 10 Jahren hängen geblieben? Was stört mich eine
    > Drittanbieter-Software in Zeiten von Multicore, RAM bis zum Abwinken,
    > Transferraten seit SSDs... Da könnte sich so eine Software auch einen
    > kompletten Core "reservieren" und man würde nichts davon merken.
    >
    > Vor allem: Der Defender ist zwar massiv besser geworden, kann trotzdem
    > immer noch nicht den großen Konkurrenten das Wasser reichen. Da ist einfach
    > noch ein gewisser Erfahrungsvorsprung vorhanden. Zu dem ist komisch, dass
    > Microsoft so lange in dem Bereich nichts getan hat.
    >
    > Und zuletzt kann man halt nicht die Expertise von uns erfahrenden Usern
    > auch 1:1 auf die ganzen unbedarften User ummünzen, die super naiv alles
    > öffnen, was halbwegs seriös formuliert erscheint, wobei uns schon auf den
    > ersten Blick die Fußnägel hochgehen.
    >
    > P.S. Die kostenpflichtige Software von Drittanbietern waren auch noch nie
    > wirklich teuer, wenn man nicht so blöd war, deren direkt vertriebene
    > Endprodukte zu kaufen. Bspw. werden in der Bucht auch Volumenlizenzen
    > verkauft und da kann man teilweise 5 Endgeräte auf 2 Jahre für den Preis
    > dessen, was der Einzelhandel für einen Rechner auf 1 Jahr haben möchte.


    Microsoft könnte auch vernünftig Software entwickeln, dann brauch man so eine scheisse auch nicht nutzen.

  4. Re: Wer nutzt so ein Zeug?

    Autor: Auspuffanlage 11.12.19 - 11:17

    Theoretiker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin ja wahrscheinlich zu sehr fefe-Jünger in dieser Hinsicht, aber mir
    > erschließt sich der Mehrwert dieser Software nicht. Es ist nur noch mehr
    > Komplexität und Fehlerquellen, kostet mehr Geld und macht den Rechner
    > langsamer. Unter Windows ist der Microsoft Defender doch vollkommen
    > ausreichend.
    Grundsätzlich ja aber:
    >
    > Es gibt anscheinend genug Leute, die das kaufen, damit sich die Firma über
    > Wasser halten kann. Aber es ist irgendwie erschreckend.
    Ich gehe davon aus, dass die auch Geld durch Verkauf von Daten verdienen, ist aber nur eine Vermutung! (ich kann mir nicht erklären warum jemand freiwillig Geld für den Müll ausgibt).

  5. Re: Wer nutzt so ein Zeug?

    Autor: Theoretiker 11.12.19 - 12:17

    WonderGoal schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bist du vor 10 Jahren hängen geblieben? Was stört mich eine
    > Drittanbieter-Software in Zeiten von Multicore, RAM bis zum Abwinken,
    > Transferraten seit SSDs... Da könnte sich so eine Software auch einen
    > kompletten Core "reservieren" und man würde nichts davon merken.

    So gesehen bin ich schon vor langer Zeit hängen geblieben und empfinde es als einen Anspruch an Softwareentwickler (mich und andere) die Ressourcen schonend zu nutzen. Nicht krankhaft, aber auch nicht sinnlose Verschwendung. Ich nutze durchaus auch ineffiziente Programmiersprachen (-Implementierungen) wie Python (cpython), aber mit Augenmaß.

    Zum Beispiel die Spotify-App ist mit Electron geschrieben und frisst viel mehr RAM als nötig und ist dann trotzdem viel träger als jeder anderes Musik-Programm auf meinem Rechner, die in C++/Qt oder C/GTK geschrieben sind. Das stört mich einfach. Oder die Slack-App ist ebenfalls mit Electron und kann auch mal die GPU unter Windows auslasten. Erschließt sich mir nicht für ein Chat-Programm.

    > Vor allem: Der Defender ist zwar massiv besser geworden, kann trotzdem
    > immer noch nicht den großen Konkurrenten das Wasser reichen. Da ist einfach
    > noch ein gewisser Erfahrungsvorsprung vorhanden.

    Mit automatisch installierten root-CAs für MitM und so? Ne, ich bin da ziemlich dankbar ohne ausgekommen.

    > Und zuletzt kann man halt nicht die Expertise von uns erfahrenden Usern
    > auch 1:1 auf die ganzen unbedarften User ummünzen, die super naiv alles
    > öffnen, was halbwegs seriös formuliert erscheint, wobei uns schon auf den
    > ersten Blick die Fußnägel hochgehen.

    Da bin ich bei dir, das ist auch ein soziales Problem. Wobei ich nicht weiß, in wie fern die gefühlte erhöhte Sicherheit die Leute dann auch leichtsinniger macht, wie es bei Autos teilweise der Fall ist.

    Aber ja, ist nicht einfach.

    > P.S. Die kostenpflichtige Software von Drittanbietern waren auch noch nie
    > wirklich teuer, wenn man nicht so blöd war, deren direkt vertriebene
    > Endprodukte zu kaufen. Bspw. werden in der Bucht auch Volumenlizenzen
    > verkauft und da kann man teilweise 5 Endgeräte auf 2 Jahre für den Preis
    > dessen, was der Einzelhandel für einen Rechner auf 1 Jahr haben möchte.

    Naja, aber die Zielgruppe weiß das wohl nicht immer.

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