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Säge nicht an dem Ast auf dem du sitzt ...

Am 17. Juli erscheint Ghost of Tsushima; Assassin's Creed Valhalla und Watch Dogs Legions konnten wir auch gerade länger anspielen - Anlass genug, um über Actionspiele, neue Games und die Next-Gen-Konsolen zu sprechen! Unser Chef-Abenteurer Peter Steinlechner stellt sich einer neuen Challenge: euren Fragen.
Er wird sie am 16. Juli von 14 Uhr bis 16 Uhr beantworten.
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  1. Säge nicht an dem Ast auf dem du sitzt ...

    Autor: sankari 07.02.11 - 22:39

    Ich finde die Haltung und den Standpunkt der Zeitungsverleger echt zum *otzen - Da gibt Apple den Verlegern die Basis für ein neues Vertriebsmodell, schafft einen Markt, den die Verleger vorher weder im Fokus hatten, noch sonderlich gut entwickelt haben und nun möchte man vom frisch gebackenen Kuchen dem Bäcker nicht ein einziges Stück abgeben.

    Apple hat geschafft, was bisher alle anderen nicht geschafft haben: Mobiles surfen ist benutzerfreundlich geworden, mit 3 Fingerklicks und Apple-ID kann man Inhalte abrufen, Apps kaufen und Medien nutzen. Apple entwickelt das Gerät, Apple stellt die Plattform, die Nutzer möchte man auch erreichen (scheint sich ja zu lohnen), aber am liebsten soll das Ganze für die Inhalteanbieter kostenlos sein.

    Wie sehen denn die Lösungen der Zeitungsverleger aus? 2 Beispiele aus der Praxis (die ich im Abo habe, die ich aber alles andere als Anwenderfreundlich finde):
    1) FAZ-Epaper - Download über die Website, es können in einem Webviewer einzelne Seiten angeschaut werden, die gesamte Ausgabe für den Genuss Offline gibt es nur über 6 oder 7 Klicks und nur als RAR-Archiv. immerhin gibt es alte Ausgaben der letzten Tage. Aufwand für ein Epaper to Go insgesamt 5-7 Minuten (inkl. Wartezeit für den Download). Die neue Ausgabe gibt es am Vortag ab 21 Uhr und um die Zeit zu sparen habe ich mir Scripts geschrieben, die den Download automatisieren. Einzelne Ausgaben gibt es gar nicht, d.h. ein Abo mit Laufzeit oder 0.
    2) Epaper der Neuen Westfälischen - Download einzelner Seiten und aus einem großzügigen Archiv, das Epaper ist wesentlich günstiger, als die Printausgabe, der Download aber nicht automatisierbar. Zeitaufwand ebenfalls 5-7 Minuten zur fertigen Ausgabe.
    Wie würde das jetzt auf dem iPad aussehen? Zum Beispiel fallen mir da die c't, die Auto Bild und auch National Geografic ein: Aktuell gibt es keinen Abo-Zwang, ich sehe, dass mich die Themen interessieren, lese evtl. einige Artikel zur Probe und kaufe dann die Ausgabe - Kein Kiosk, kein gedrucktes Papier, das sich hinterher stapelt - In den vergangene Wochen habe ich so diverse Magazin-Ausgsben gekauft, die ich sonst wohl nicht gekauft hätte, habe diese immer Dabei und bin mit 3 Fingerklicks bei jeder Ausgabe. Mein Dank dafür richtet sich an Apple.

    Also liebe Verleger: Nutzt die Chance, begeistert die Leute, statt sie zu gängeln - Die die erkannt haben, dass die Mini-Short-News im Internet nur bedingt qualitativen Journalismus darstellen und gern mehr lesen, werden kaufen, wenn es so einfach ist, wie bei Apple. Wenn aber jeder sein eigenes Süppchen kocht, wird das nichts und die Kunden gehen Euch verloren.

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