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Vietnam
Autor: TigerPixel.DE 10.08.21 - 14:57
Am Rande bemerkt, mein Samsung Galaxy A41 wurde in Vietnam zusammengebaut.
Es muss nicht mehr immer China sein.
Hoffen wir einmal, dass China demnächst nicht Wegezoll im Südchinesischen Meer erhebt:
https://www.spiegel.de/ausland/suedchinesisches-meer-china-droht-britischer-marine-wegen-durchfahrt-mit-gegenmassnahmen-a-0d5e5356-f0c1-4754-9391-2ec91aaf1979
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1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.08.21 15:00 durch TigerPixel.DE. -
... danach dann Myanmar - oder gleich Afrika?
Autor: M.P. 10.08.21 - 15:34
Hauptsache die Smartphone-Versorgung ist gesichert ....
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Re: ... danach dann Myanmar - oder gleich Afrika?
Autor: .02 Cents 10.08.21 - 16:06
Was ist daran schlecht? Die Auftragsfertiger Standorte in China gibts immer noch trotz Lohn- und Gehaltsentwicklung und der Tatsache das - laut Artikel - die Uni Abgänger in China heute nicht mehr zwingend in die Fertigung müssen, sondern Alternativen in anderen Sektoren haben. Ich würde vermuten, dass Alibaba mehr Menschen beschäftigt, als der gesamte Deutsche "IT Sektor" ... (Übertreibung verdeutlicht).
Auch wenn ein Niedrig-Lohn Fertigungsbetrieb in Vietnam nicht unmittelbar dazu führt, dass dort der Reichtum ausbricht, ist das ein besserer Wohlstandspfad, als "Entwicklungshilfe" o.ä. Die Leute werden bezahlt, sie bauen Know How auf, etc. Das öffnet den Pfad dahin, das man nicht mehr nur irgendwelche Endmontage und Verpacken anbieten kann, sondern die Fertigungstiefe erhöhen kann, Dienstleistungen in angrenzenden Sektoren - bis hin zur Bildung eines Mittelstandes.
Was wäre schlecht daran, wenn endlich auch in Afrika so eine Entwicklung einsetzen würde?
PS: Foxconn und Co fertigen lange nicht nur Smartphones ... -
Re: ... danach dann Myanmar - oder gleich Afrika?
Autor: M.P. 10.08.21 - 16:12
Man sollte schon schauen, was da für politische Verhältnisse herrschen.
Aber, wenn die Taliban ganz Afghanistan wieder in ihrer Hand haben, und dann bei Foxconn zwecks Gründung eines Zweigwerkes in Afghanistan vorstellig würden, würden die Foxconn-Manager vielleicht doch abwinken ... -
Re: ... danach dann Myanmar - oder gleich Afrika?
Autor: TigerPixel.DE 10.08.21 - 16:22
.02 Cents schrieb:
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> Auch wenn ein Niedrig-Lohn Fertigungsbetrieb in Vietnam nicht unmittelbar
> dazu führt, dass dort der Reichtum ausbricht, ist das ein besserer
> Wohlstandspfad, als "Entwicklungshilfe" o.ä. Die Leute werden bezahlt, sie
> bauen Know How auf, etc. Das öffnet den Pfad dahin, das man nicht mehr nur
> irgendwelche Endmontage und Verpacken anbieten kann, sondern die
> Fertigungstiefe erhöhen kann, Dienstleistungen in angrenzenden Sektoren -
> bis hin zur Bildung eines Mittelstandes.
Danke. In diesem Sinne war mein ursprünglicher Kommentar gemeint.
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Re: ... danach dann Myanmar - oder gleich Afrika?
Autor: M.P. 10.08.21 - 16:55
Man scheint sich in Vietnam aber für den Chinesischen Weg entschieden zu haben. Die Partei bleibt die letzte Instanz, Abwählen kann man Parteibonzen nicht. Die sind aber so klug, dass sie sich der Entwicklung nicht in den Weg stellen, und sorgen dafür, dass die schlimmsten schwarzen Schafe in den eigenen Reihen aussortiert werden ...
In Vietnam wird es für die Bürger ein deutlich unbehelligteres Leben geben, als in Myanmar, Nordkorea, Haiti oder Afghanistan.



