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Vielleicht nicht unbedingt klug

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  1. Vielleicht nicht unbedingt klug

    Autor: mhstar 20.12.18 - 19:29

    > Der Streit begann, als Apple Qualcomm mit dem Vorwurf verklagte,
    > der Chipkonzern verlange zu hohe Gebühren für die Nutzung seiner
    > Patente.

    Können das sich sicherlich leisten, wenn dadurch der Akku länger hält. Wettbewerbsvorteil kostet nun mal.

    > Apple argumentiert, dass der Chipkonzern keinen Festpreis, sondern einen
    > Anteil vom Verkaufspreis der Geräte haben wolle und deshalb versuche
    > auf ungerechtfertigte Weise von Apples eigenen Innovationen zu profitieren.

    Mimimimimimi.

    > Qualcomm erhält seitdem kein Geld mehr

    Vielleicht nicht unbedingt die klügste Vorgehensweise?
    Schaut eher so aus als wollten sie Qualcomm in die Ecke drängen: "entweder nimmst du was wir dir geben, oder du bekommst gar nichts".

    Uups, jetzt gibt's eine Klage? Und da werden die "rettenden Informationen" die es angeblich gibt, geheim gehalten? So was aber auch!

  2. Re: Vielleicht nicht unbedingt klug

    Autor: Trollversteher 20.12.18 - 21:08

    > Apple argumentiert, dass der Chipkonzern keinen Festpreis, sondern einen
    > Anteil vom Verkaufspreis der Geräte haben wolle und deshalb versuche
    > auf ungerechtfertigte Weise von Apples eigenen Innovationen zu profitieren.

    >Mimimimimimi.

    Naja, welcher andere Chiphersteller tut das denn? Bekommen Intel und AMD auch Anteile des Endverkaufspreises bei PCs und Laptops?

    >Vielleicht nicht unbedingt die klügste Vorgehensweise?

    Naja, bisher waren solche Unstimmigkeiten mit Zulieferern häufig Anlass für Apple, Know How einzukaufen und eigene Lösungen zu entwicklen (was ihnen zuerst mit den CPU Kernen und zuletzt mit der GPU auch hervorragend gelungen ist). Bin mal gespannt, wie das weiter geht...

  3. Re: Vielleicht nicht unbedingt klug

    Autor: AllDayPiano 20.12.18 - 23:41

    Als iPhones mir 500 Dollar kosteten, war die Vereinbarung recht. Aber bei 1800 USD kackt Apple natürlich rum. Andererseits steht Qualcomm auch nicht mehr zu als der Betrag jedes anderen Geräts auch.

  4. Re: Vielleicht nicht unbedingt klug

    Autor: der_parlator 21.12.18 - 07:20

    Nur weil es der eine nicht macht, darf es der andere nicht? Was ist denn das für ein Argument?

    Offenbar war die prozentuelle Beteiligung ein akzeptierter Vertragsteil, denn neu ist das nicht. Apple hat es akzeptiert und nun weigern sie sich den Vertrag einzuhalten?

    Apple sind die ersten die wegen nichtiger Dinge (Viereckige Form mit runden Ecken) einen Patentstreit vom Zaun brechen und selbst wollen sie natürlich keine Lizenzgebühren zahlen.
    Die Aussage von "Innovationssteuer" ist auch lächerlich, denn was hat Apple denn an dieser Technologie die sich einkaufen müssen an Innovation beigetragen?

    Mal sehen wie diese Patentgeschichte weiter geht.

  5. Re: Vielleicht nicht unbedingt klug

    Autor: Trollversteher 21.12.18 - 09:07

    >Nur weil es der eine nicht macht, darf es der andere nicht? Was ist denn das für ein Argument?

    Das Argument ist: Wenn es selbst unter gierigen Geiern nicht üblich ist, dann darf man sich auch ruhig darüber beschweren - Du hattest doch offensichtlich ein Problem damit, dass sich Apple diese ausserordentliche Abzocke nicht gefallen lassen wollte?
    Im übrigen sind Apple bei weitem nicht die einzigen, die gegen diese dreiste Abzocke, zwei mal für die selbe Leistung zu kassieren, UND auch noch Geld vom Endprodukt abzwacken zu wollen, vorgehen. Da läuft afaik bereits eine Sammelklage von mehreren Unternehmen.

    >Offenbar war die prozentuelle Beteiligung ein akzeptierter Vertragsteil, denn neu ist das nicht. >Apple hat es akzeptiert und nun weigern sie sich den Vertrag einzuhalten?

    Haben sie nicht, denn es geht hier konkret um einen Dritthersteller, dessen Bauteile Apple mittlerweile verwendet, der behauptet, er habe eine eigene Stromspar-Technologie entwickelt, was Qualcomm aber nicht glauben will.

    >Apple sind die ersten die wegen nichtiger Dinge (Viereckige Form mit runden Ecken) einen Patentstreit vom Zaun brechen und selbst wollen sie natürlich keine Lizenzgebühren zahlen.

    Nope, sind sie nicht. Es ging um viel mehr als vier Ecken, es ging darum, dass ein Konkurrent ein Apple Produkt praktisch optisch nachgebaut, also kopiert hat. Apple hat aber keine Quallcomm-Chips nachgebaut und auch keine Technologien kopiert oder gestohlen.

    >Die Aussage von "Innovationssteuer" ist auch lächerlich, denn was hat Apple denn an dieser Technologie die sich einkaufen müssen an Innovation beigetragen?

    Fragst Du gerade, was Apple zum iPhone beigetragen hat? Ernsthaft?

  6. Re: Vielleicht nicht unbedingt klug

    Autor: DooMMasteR 21.12.18 - 11:03

    In den USA kann man Beweise vor Gericht recht einfach Geheimhalten lassen, das ist etwas komisch, denn gerade bei so technischen Dingen bekommt ggf. nur der Richter sie zu sehen, da kann man schon ganz schön miese Spiele treiben.

    Das geht hierzulande quasi nicht, denn sowas gibt es eigentlich nur zum Personenschutz oder in Einvernehmen, Qualcomm müsste also zustimmen, aber sie haben wohl kein Problem ihre IP offen zu legen… zumindest du dem Grad der nötig ist um die Funktionsweise zu bestimmten.

  7. Verlierer

    Autor: Yian 24.12.18 - 18:41

    In 10 Jahren, wenn Qualcomm verschwunden ist, werden die alten Recken von ihrem Heldenkamof gegen Apple schwadronieren, mit dem sie ihre Firma zerstört haben. Vollidioten (nur m.M.).

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