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Profis aus der 1. Bundesliga haben wollen, aber nur 3. Liga bezahlen

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  1. Profis aus der 1. Bundesliga haben wollen, aber nur 3. Liga bezahlen

    Autor: mordredd666 14.01.20 - 14:46

    Ich warte immernoch auf die Studie die be- oder widerlegt wie unterbezahlt "IT-Experten" in Deutschland im Internationalen Vergleich sind.

    Dabei aber nicht der reine Brutto/Nettoverdienst, sondern mit Bezug auf die dortigen Lebenshaltungs-, Wohnungskosten und Steuern.

  2. Re: Profis aus der 1. Bundesliga haben wollen, aber nur 3. Liga bezahlen

    Autor: MaryAngel 14.01.20 - 15:11

    Definitiv, guter Ansatz.

  3. Re: Profis aus der 1. Bundesliga haben wollen, aber nur 3. Liga bezahlen

    Autor: Hallonator 14.01.20 - 15:41

    mordredd666 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Dabei aber nicht der reine Brutto/Nettoverdienst, sondern mit Bezug auf die
    > dortigen Lebenshaltungs-, Wohnungskosten und Steuern.

    Gibt es so eine Studie überhaupt Deutschlandweit? Die bekanntesten Studien vergleichen ja nur die Gehälter ohne Lebenshaltungskosten

  4. Re: Profis aus der 1. Bundesliga haben wollen, aber nur 3. Liga bezahlen

    Autor: amagol 14.01.20 - 18:59

    > Dabei aber nicht der reine Brutto/Nettoverdienst, sondern mit Bezug auf die
    > dortigen Lebenshaltungs-, Wohnungskosten und Steuern.

    Das ist praktisch unmoeglich, da es eben auf deine persoenliche Lage und deine Beduerfnisse ankommt.

    - Single, gesund, bereit dich anzupassen? Das Silicon Valley ist dein Traum und du kannst mit 40 in Rente gehen.
    - Verheiratet, 3 Kinder, chronisch krank, du isst nur was du von deiner Grossmutter gewohnt bist und brauchst ein Haus das Stein auf Stein gemauert ist? Kannst du dir im Valley selbst als Principal Engineer nicht leisten.

    Natuerlich kann man sich jetzt irgendwas zusammenmitteln, aber es wird fuer dich nicht passen.
    Ich persoenlich hab es bisher nicht bereut in die USA (Seattle Area) zu gehen, obwohl ich eher in der Mitte zwischen den skizzierten extremen liege,

  5. Re: Profis aus der 1. Bundesliga haben wollen, aber nur 3. Liga bezahlen

    Autor: mordredd666 14.01.20 - 23:40

    > Gibt es so eine Studie überhaupt Deutschlandweit? Die bekanntesten Studien vergleichen ja nur die Gehälter ohne Lebenshaltungskosten

    nicht das ich wüsste.
    es bringt mir nichts zu wissen, dass zB in München die Gehälter 10% (ausgedachter Wert) höher sind als in Hamburg, wenn ich das nicht sinnvoll in Relation setzen kann mit den Mietkosten (die dann evtl auch einfach 10% höher sind)

    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist praktisch unmoeglich, da es eben auf deine persoenliche Lage und
    > deine Beduerfnisse ankommt.
    >
    > - Single, gesund, bereit dich anzupassen?
    > Natuerlich kann man sich jetzt irgendwas zusammenmitteln, aber es wird fuer
    > dich nicht passen.
    > Ich persoenlich hab es bisher nicht bereut in die USA (Seattle Area) zu
    > gehen, obwohl ich eher in der Mitte zwischen den skizzierten extremen
    > liege,

    Man kann ja soetwas gemitteltes finden mit der man seine eigenen Ansprüche ca. vergleichen kann.

    - a) Wohnung mit 60qm in 10min zur Arbeitstelle mit dem Rad erreichbar
    - b) Wohnung mit 60qm in <1h mit Öffis zur Arbeit
    - Lebensmittelverbrauch bei 1 Person , sowas wie, pro Woche: 2Liter Milch , 3x Brot, Käse, Wurst einmal beim Discounter, einmal beim Bio Laden

    Und für International zusätzlich:
    - Einkommenssteuersatz des Landes
    - Krankenversicherung nach gesetzlichem Dt Standard

    Da kann man dann denke ich schon ganz gut sehen ob am Ende nach allen Abzügen noch 50% des Gehaltes für Spaß über bleibt, oder nur 20%

  6. Re: Profis aus der 1. Bundesliga haben wollen, aber nur 3. Liga bezahlen

    Autor: amagol 15.01.20 - 05:42

    mordredd666 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - a) Wohnung mit 60qm in 10min zur Arbeitstelle mit dem Rad erreichbar

    Das ist in den USA in der Regel eine Ultraluxuswohnung, $3000 wuerde mich jetzt nicht wundern. Also wenn du fit bist oder eBike ok ist, wegen der Steigungen. Fahrradwege gibt es nicht ueberall.

    > - b) Wohnung mit 60qm in <1h mit Öffis zur Arbeit

    Koennte ich hier, aber hier gibts es keine 60qm Wohnung. Eine kleine Wohnung ist 180qm, eine grosse 340qm. Ausserdem ist mir meine Zeit dafuer zu schade weil ich auch in 15min mit dem Auto fahren kann (Ja mein Bus waere direkt). Vielleicht denkst du an ein Appartment, das du mit 3 anderen teilst?

    > - Lebensmittelverbrauch bei 1 Person , sowas wie, pro Woche: 2Liter Milch ,
    > 3x Brot, Käse, Wurst einmal beim Discounter, einmal beim Bio Laden

    Du denkst deutsch. So kann man hier nicht wirklich einkaufen. Sowas wie Lidl/Aldi gibt es einfach nicht. Gut man koennte Costco und Wholefoods vergleichen, aber Costco ist eher wie Metro (nur ohne Gewerbeschein). Grade diese Artikel sind relativ teuer. Ein Brot nach deutschem Standard kann dich soviel kosten wie ein komplettes Mittagessen.

    > Und für International zusätzlich:
    > - Einkommenssteuersatz des Landes

    Dir ist klar dass es nicht einen Einkommensteuersatz gibt? Ich bezahle einen nicht unwesendlichen Betrag fuer Grundsteuer (>10k/Jahr), kann aber auch Zehntausende von der Steuer absetzen. Ein grosser Teil meines Einkommens ist nicht Gehalt sondern Aktien, ....

    > - Krankenversicherung nach gesetzlichem Dt Standard

    Wirst du nirgendwo genauso bekommen (meine ist z.B. weit besser, aber mit Selbstbeteiligung, sie mein AG aber ueber die Zuschuesse zum HSA uebernimmt, und dann kann ich den Eigenanteil beim Zahnarzt steuerfrei ueber den LPFSA bezahlen).

    > Da kann man dann denke ich schon ganz gut sehen ob am Ende nach allen
    > Abzügen noch 50% des Gehaltes für Spaß über bleibt, oder nur 20%

    Wie gesagt, so einfach isses eben nicht. Hier gibt es selten unbefristete Mietvertraege, also wenn du kein Haus kaufen willst (den Kredit kannst du von der Steuer absetzten) rechnest du besser alle paar Jahre mit einem Umzug. Ausserdem kann der Urlaub je nach AG von 0 bis etwa 30 Tage reichen. Kinderbetreuung ist Privatvergnuegen (gut kann in D je nach Bundesland auch teuer werden). Dafuer wurden meine Autos mit >10k Steuergutschrift gefoerdert und den 10kW Charger gab's fast geschenkt ($200 incl. Installation vom lokalen Versorger). Und fuer die Uni der Kinder sollte man natuerlich auch was Beiseite legen, je nachdem ob Community College, In-State oder Stanford das Ziel ist.

  7. Re: Profis aus der 1. Bundesliga haben wollen, aber nur 3. Liga bezahlen

    Autor: apriori 15.01.20 - 08:18

    amagol schrieb:

    > Natuerlich kann man sich jetzt irgendwas zusammenmitteln, aber es wird fuer
    > dich nicht passen.
    Geht ja auch nicht um 100%-ige Korrektheit, sondern zumindest eine grobe Sicht. Bisher war mein Ansatz immer grob zu überschlagen, wie teuer mein gegenwärtiger Lebensstandard an einem anderen Ort (jetzt nur national) wäre. Dabei reichte als erster Schätzer einfach nur die Berücksichtigung der Miete (als mit Abstand größter Fixkostenposten).

    Und so flog z.B. mal innerhalb von 5 min eine oberflächlich betrachtet attraktive Stelle mit 20% mehr Gehalt raus, weil sie Netto (nur unter Berücksichtigung der Miete) ein Minus von 12% bedeutete.

    Genau deshalb sind München und Co. halt alles andere als attraktiv. Die (marginal) höheren Gehälter wiegen absolut kein Stück die höheren Lebensunterhaltkosten auf. Sollte man mittelfristig an ein Eigenheim denken, wird diese Diskrepanz noch absurder.

  8. Re: Profis aus der 1. Bundesliga haben wollen, aber nur 3. Liga bezahlen

    Autor: amagol 15.01.20 - 18:57

    apriori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau deshalb sind München und Co. halt alles andere als attraktiv. Die
    > (marginal) höheren Gehälter wiegen absolut kein Stück die höheren
    > Lebensunterhaltkosten auf. Sollte man mittelfristig an ein Eigenheim
    > denken, wird diese Diskrepanz noch absurder.

    Miete mag ein grosser Posten sein, aber bestimmt nicht alles. D.h. selbst wenn die Miete hier in Seattle vielleicht 6x so hoch ist wie aus Deutschland gewohnt, und das Gehalt vielleicht nur 3x ist das kein minus von 50% sondern immer noch eine Menge mehr Geld - kommt eben sehr stark darauf an.
    Klar wenn man fuer 36k in M arbeitet (wurde mir vor Jahren ernsthaft so angeboten) wird man nicht gluecklich, selbst wenn das 50% mehr sind als irgendwo auf dem Land.

  9. Re: Profis aus der 1. Bundesliga haben wollen, aber nur 3. Liga bezahlen

    Autor: arrrghhh.... 16.01.20 - 12:19

    mordredd666 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich warte immernoch auf die Studie die be- oder widerlegt wie unterbezahlt
    > "IT-Experten" in Deutschland im Internationalen Vergleich sind.

    Da kannst Du noch warten bis Du schwarz wirst. Jedenfalls wird da von Seiten der Arbeitgeber-Lobby nichts kommen.
    Aus dieser Ecke wird immer nur dafür gesorgt, dass es im Idealfall ein Überangebot von Arbeitskräften gibt, aber trotzdem immer kräftig in's Fachkräftemangel-Horn geblasen wird.

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