Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Arbeiter in China: BBC findet…

Geschäftsmodell Skandalisierung

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Geschäftsmodell Skandalisierung

    Autor: .02 Cents 19.12.14 - 12:31

    Ich persönlich finde es allmählich etwas nerfig. Ich will das nicht gleichsetzen, aber ich arbeite in einem Projekt, da ist es normal, das man 10 Stunden pro Tag arbeitet, einige Kollegen deutlich mehr. Wochenende ist dabei auch nicht off limits - und ich bekomme als externer Mitarbeiter einen pauschalen Tagessatz, egal ob 8 oder 12 Stunden.

    Wenn man hergeht und Einzelfälle sucht, und bei diesen Einzelfällen immer nur bestimmte Aspekte beleuchtet, wird man der SItuation kaum gerecht. Dass die Verlagerung von Arbeitsplätzen nach Asien - insbesondere in der Fertigung - nicht deswegen erfolgt, weil dort so hohe Arbeitsstandards herrschen, hat wohl mittlerweile jeder begriffen. Spätestnens die Brandvorfälle in Kleiderfabriken sollten aber auch deutlich gemacht haben, das diese Werke tatsächlich nicht nur für einen Auftraggeber fertigen. Und wenn man bei einem Fertiger mit Mio von Angestellten Bereiche findet, die Standards nicht einhalten, ist das sicher nicht gut - aber sicher auch kein Beweis das Apple nichts tut, und nichtmal ein Beweis, das es nbei dem Auftragsfertiger keine Bemühungen gibt, Dinge zu verbessern ...

  2. Re: Geschäftsmodell Skandalisierung

    Autor: Walli981 19.12.14 - 12:43

    Warte mal ab. In 10 Minuten ist hier Halli Galli. Und Warum? Der Artikel selbst ist ja meiner Meinung nach relativ wertungsfrei geschrieben. Aber es muss natürlich in der Überschrift deutlich gemacht werden, dass es ein Apple Zulieferer ist ...

  3. Re: Geschäftsmodell Skandalisierung

    Autor: Rababer 19.12.14 - 12:49

    Wow, blöde einseitige Berichterstattung.
    Immer nur Apple, Sony... blub. Immer das gleiche, Hauptsache schlecht machen und Klicks bekommen.

    Schäm dich Autor!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.12.14 12:49 durch Rababer.

  4. Re: Geschäftsmodell Skandalisierung

    Autor: Wallbreaker 19.12.14 - 12:53

    Rababer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wow, blöde einseitige Berichterstattung.
    > Immer nur Apple, Sony... blub. Immer das gleiche, Hauptsache schlecht
    > machen und Klicks bekommen.
    >
    > Schäm dich Autor!

    Genau genommen sind nur die die Dummen, die auf so etwas reagieren.

  5. Re: Geschäftsmodell Skandalisierung

    Autor: Lapje 19.12.14 - 13:30

    .02 Cents schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich persönlich finde es allmählich etwas nerfig. Ich will das nicht
    > gleichsetzen, aber ich arbeite in einem Projekt, da ist es normal, das man
    > 10 Stunden pro Tag arbeitet, einige Kollegen deutlich mehr. Wochenende ist
    > dabei auch nicht off limits - und ich bekomme als externer Mitarbeiter
    > einen pauschalen Tagessatz, egal ob 8 oder 12 Stunden.

    Willst Du eine Runde Mitleid?

    Ich könnte den zweiten Post auch abändern: Warte 10 Minuten, dann kommt sicherlich jemand und schreibt uns, wie viel er doch arbeiten muss...als wenn sowas ein Vergleich wäre...

  6. Re: Geschäftsmodell Skandalisierung

    Autor: plutoniumsulfat 19.12.14 - 13:33

    wenn du allerdings pro Stunde verdienst und nur deine 55 Stunden bezahlt bekommst, sieht das ganze schon wieder anders aus.

  7. Re: Geschäftsmodell Skandalisierung

    Autor: bstea 19.12.14 - 14:16

    Lies doch mal den Artikel. Die BBC Reporter haben einen Apple Zulieferer gesucht wo was nicht stimmt. Deren Aufgabe war es nicht die generell schlechten Arbeitsbedingungen zu untersuchen. Bringt auch keine Klicks wenn Samsung Nordkoreaner schufften lässt oder Chinesen. Kommt auf dasselbe raus, Samsung so what?

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

  8. gegen Geschäftsmodell strahlendes Image

    Autor: Kaiser Ming 19.12.14 - 14:17

    da darf man dann auch mal kritisieren
    wenns was zu kritisieren gibt
    und Kinderarbeit passt da nunmal gar nicht dazu

  9. Re: Geschäftsmodell Skandalisierung

    Autor: luzipha 19.12.14 - 14:51

    Und weil du dich zur Zeit als externer Mitarbeiter in einem Projekt befindest und da echt mal 10 Stunden am Tag arbeiten musst sollen wir nun darüber hinweg sehen, dass in China Kinder dafür massive Überstunden schieben damit du ein iPhone in der Hand halten kannst?

    Ich finde es vollkommen richtig, dass solche Arbeitumstände gesucht und aufgedeckt werden. Mein persönliches Kaufverhalten mache ich davon zwar nur bedingt abhängig, doch die Konzerne scheinen sich durch solche Berichterstattungen so massiv unter Druck gesetzt zu fühlen, dass die durchschnittlichen Arbeitsbedingungen tasächlich schon besser geworden sind.

    Was soll ich daran nun schlimm finden? Den Umstand, dass unsere Konsumprodukte nun ein paar Cent teuerer sind? Den Umstand, dass die Konzerne ein paar Cent pro Produkt weniger verdienen?

    Mein Mitleid bleibt dir jedenfalls verwehrt solange ich auf der anderen Straßenseite beim Neubau eines Gebäudes die Handwerker 10 Stunden pro Tag im Regen arbeiten sehe. Die arbeiten dort übrigens auch samstags. ;)

  10. Es ist ein Skandal, keine Skandalisierung

    Autor: miauwww 19.12.14 - 14:52

    Oh ja, ich arbeite auch viel unbezahlt, warum solls dann andern besser gehen. Was für eine üble Weltsicht!

    Apple verdient am meisten, hat das Saubermann-Image, beteuert seit Ewigkeiten, 'man arbeite dran', und immer wieder kommt heraus, dass es nur heiße Luft war. Dass das teils auch für Samsung usw. gilt, ändert rein gar nichts.

    Ich recycle indes ältere Rechner, und kaufe was Neues nur, wenn endlich diese üble Ausbeuterei aufhört. Und dass das geht, ist längst bewiesen. Fairphone ist ein Beispiel, auch wenn da noch viel zu verbessern ist.

  11. Re: Es ist ein Skandal, keine Skandalisierung

    Autor: plutoniumsulfat 19.12.14 - 15:09

    kaufst du dann eigentlich nur gebraucht oder gibt es Hardware auch "fair"?

    Die Frage ist ernst gemeint.

  12. Re: Es ist ein Skandal, keine Skandalisierung

    Autor: miauwww 19.12.14 - 15:16

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > kaufst du dann eigentlich nur gebraucht oder gibt es Hardware auch "fair"?
    >
    > Die Frage ist ernst gemeint.

    Seit Jahren nur, was andere wegschmeißen wollen o. würden. Fair gibts ja kaum, oder man weiß oft einfach nicht, unter welchen Bedingungen produziert wird. Nur wenige Hersteller haben noch Endfertigungen in Ländern, wo die BEdingungen etwas besser sind. Und selbst da weiß man nicht, wo zB die Rohstoffe herkommen.

  13. Re: Es ist ein Skandal, keine Skandalisierung

    Autor: plutoniumsulfat 19.12.14 - 15:23

    kommst du den da auch an gutes? Wenn ich gucke, was in meinem Umfeld weggeworfen wird - eigentlich alles 10+ Jahre.

  14. Re: Es ist ein Skandal, keine Skandalisierung

    Autor: miauwww 19.12.14 - 15:53

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > kommst du den da auch an gutes? Wenn ich gucke, was in meinem Umfeld
    > weggeworfen wird - eigentlich alles 10+ Jahre.

    Gut genug für mich, aber meist älter, 4 -5 Jahre oder mehr. Wobei manche Leute schon wg. kleinster Probleme Dinge wegschmeißen... Ich brauche keine Hammerleistungsdaten.

  15. Re: Es ist ein Skandal, keine Skandalisierung

    Autor: plutoniumsulfat 19.12.14 - 16:09

    Das hab ich auch schon gesehen.

    Hilfe, ich hab einen Trojaner, ich brauche einen neuen Rechner.

  16. Re: Es ist ein Skandal, keine Skandalisierung

    Autor: miauwww 19.12.14 - 16:31

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das hab ich auch schon gesehen.
    >
    > Hilfe, ich hab einen Trojaner, ich brauche einen neuen Rechner.

    Lol. Habe ich noch nicht erlebt. Aber oft, dass nach der Garantie/Gewährleistung Leute die Kosten für Reparaturen scheuen, weil der Rechner eh schon an Wert verloren habe, und in Reparaturläden oft erstmal fürs bloße Reinschauen Geld verlangt wird.

  17. Re: Es ist ein Skandal, keine Skandalisierung

    Autor: plutoniumsulfat 19.12.14 - 17:20

    habe ich auch oft. Mit ein wenig Verstand lassen sich auch andere Dinge des Haushalts reparieren.

  18. Re: Es ist ein Skandal, keine Skandalisierung

    Autor: nder 19.12.14 - 22:57

    Ja bin ich froh ein Google Nexus 5 zu haben... das wird unter den ökologischsten Umständen überhaupt hergestellt. Ein Mitarbeiter darf maximal nur 2 Stunden am Tag die selbe Arbeit machen und die bekommen pro gefertigtes Nexus 10¤ also zig Tausend Euro im Monat und vor allem schlafen alle in 6 Sterne Hotels, in die sie nach Feierabend gefolgen werden... nach Abu Dhabi.... bla bla bla, aber wenn ich für ein Gerät 1000¤ bezahle, wie für ein iPhone 6+ zu Anfangszeiten, dann sollte man schon gute Arbeitsbedingungen erwarten können, bei einem Nexus 5 das für 250 oder 300¤ verscherbelt wird - erwarte ich nichts anderes aber bei einem so einem Prestigeobjekt!

  19. Re: Es ist ein Skandal, keine Skandalisierung

    Autor: Netspy 20.12.14 - 00:13

    Sorry aber dieses Argument ist schon immer extrem daneben. Bei KiK dürfen also schon mal tausend Näherinnen sterben, bei H&M nur ein paar hundert und bei … nur ein paar Dutzend oder wie stellst du dir das vor?

  20. Re: Es ist ein Skandal, keine Skandalisierung

    Autor: luzipha 20.12.14 - 01:47

    Auch wenn es dir, und mir sicherlich ebenso, nicht gefällt, viele Menschen letztendlich doch nur mit ihrem Portemonnaie und passen ihre Moral dem für sie finanziell besten Ergebnis an.
    Du und ich mögen das für grundlegend widerlich halten, doch für andere ist dieses Denken Alltag geworden.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Landeshauptstadt Wiesbaden, Wiesbaden
  2. ITEOS, verschiedene Standorte
  3. Die Haftpflichtkasse VVaG, Roßdorf
  4. Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG, Neckarsulm

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. D24f FHD/144 Hz für 149€ + Versand statt 193,94€ im Vergleich)
  2. (u. a. Acer KG241QP FHD/144 Hz für 169€ und Samsung GQ55Q70 QLED-TV für 999€)
  3. (u. a. mit Gaming-Monitoren, z. B. Acer ED323QURA Curved/WQHD/144 Hz für 299€ statt 379€ im...
  4. (u. a. Apple iPhone 6s Plus 32 GB für 299€ und 128 GB für 449€ - Bestpreise!)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Whatsapp: Krankschreibung auf Knopfdruck
Whatsapp
Krankschreibung auf Knopfdruck

Ein Hamburger Gründer verkauft Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen per Whatsapp. Ist das rechtens? Ärztevertreter warnen vor den Folgen.
Von Miriam Apke

  1. Medizin Schadsoftware legt Krankenhäuser lahm
  2. Medizin Sicherheitslücken in Beatmungsgeräten
  3. Gesundheitsdaten Gesundheitsapps werden beliebter, trotz Datenschutzbedenken

Mobile-Games-Auslese: Verdrehte Räume und verrückte Zombies für unterwegs
Mobile-Games-Auslese
Verdrehte Räume und verrückte Zombies für unterwegs

Ein zauberhaftes Denksportspiel wie Rooms, ansteckende Zombies in Infectonator 3 Apocalypse und Sky - Children of the Light, das neue Werk der Journey-Entwickler: Für die Urlaubszeit hat Golem.de besonders schöne und vielfälige Mobile Games gefunden!
Eine Rezension von Rainer Sigl

  1. Dr. Mario World im Test Spielspaß für Privatpatienten
  2. Mobile-Games-Auslese Ein Wunderjunge und dreimal kostenloser Mobilspaß
  3. Mobile-Games-Auslese Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor

Nachhaltigkeit: Bauen fürs Klima
Nachhaltigkeit
Bauen fürs Klima

In Städten sind Gebäude für gut die Hälfte der Emissionen von Treibhausgasen verantwortlich, in Metropolen wie London, Los Angeles oder Paris sogar für 70 Prozent. Klimafreundliche Bauten spielen daher eine wichtige Rolle, um die Klimaziele in einer zunehmend urbanisierten Welt zu erreichen.
Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

  1. Klimaschutz Großbritannien probt für den Kohleausstieg
  2. Energie Warum Japan auf Wasserstoff setzt

  1. Urheberrecht: Youtuber sollen bei Snippets kein Geld mehr verlieren
    Urheberrecht
    Youtuber sollen bei Snippets kein Geld mehr verlieren

    Bisher konnten Urheber die Einnahmen von Youtubern komplett an sich ziehen, auch wenn diese nur ganz kurze Teile der eigenen Werke übernahmen. Das soll künftig auf Youtube nicht mehr möglich sein.

  2. Einrichtungskonzern: Ikea startet eigenen Geschäftsbereich für Smart Home
    Einrichtungskonzern
    Ikea startet eigenen Geschäftsbereich für Smart Home

    Der Einrichtungskonzern Ikea will mit einem eigenen Geschäftsbereich seine Smart-Home-Produkte voranbringen. Das Unternehmen will damit mehr bieten als nur gewöhnliche Möbel.

  3. Zoncolan: Facebook testet 100 Millionen Zeilen Code in 30 Minuten
    Zoncolan
    Facebook testet 100 Millionen Zeilen Code in 30 Minuten

    Das Entwicklerteam von Facebook hat ein eigenes Werkzeug zur statischen Code-Analyse erstellt und stellt nun erstmals Details dazu vor. Das Projekt habe Tausende Sicherheitslücken verhindert.


  1. 14:34

  2. 13:28

  3. 12:27

  4. 11:33

  5. 09:01

  6. 14:28

  7. 13:20

  8. 12:29