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Es gibt genug Flaschen da draussen

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  1. Es gibt genug Flaschen da draussen

    Autor: NoGoodNicks 10.11.17 - 16:53

    Die Zahl von 25k erscheint mir echt harmlos, da jedes Jahr sechs mal so viele Frischlinge auf den Markt drängen. Wenn man sich so die Jammer-Äußerungen hier im Forum und drüben bei Heise anschaut, dann müsste man meinen, das grenzt schon an Menschenverachtung, wenn jemand für weniger also 70k¤/J überhaupt erst die Maus anfassen soll.

    Aber ich bin jetzt seit über einem Jahrzehnt unterwegs als prof. SW-Entwickler. Und ich habe sehr viel Schrott gesehen. Code, der voller subtiler bis haarsträubender Fehler ist, geschrieben von Doktoren und ehemaligen 1er-Absolventen. Software- und Datenbank-Designs, die weder bloat- noch fehlervermeidend angelegt waren. Beiträge von Fremdarbeitskräften, die nach dem Schema Fire-and-Forget reingerotzt wurden. Und überhaupt grundsätzliches Ignorieren der Folgekosten (Integrations-tauglichkeit beim Kunden? Benutzerfreundlichkeit?) bzw. fehlendes Augenmaß (bzgl. Aufwand und Skalierbarkeit).

    Aber fast alle bildeten sich ein und vermeldeten ganz stolz, gute Arbeit geleistet zu haben, und was für die Schulterklappen verdient zu haben, und (als FAK) selbstverständlich Anspruch auf Übernahme zu haben. Nach diversen "Rettungsaktionen vor dem Release" würde ich sie dafür eher selbst zur Kasse bitten und den verursachten Schaden begleichen lassen... aber wie so oft springen diese Zeitgenossen schnell ab (zum nächsten Arbeitgeber oder interne Versetzung), bevor die Rechnung kommt.

    Und daher halte ich 25k Arbeitslose für eine GUTE Zahl. Das ist wesentlich kleiner als die Menge an Bodensatz, die ich so überschlagen habe.

    Und bevor hier jemand meckert - nein, ich bin auch kein Superman. Und bin auch schon Firmen auf den Leim gegangen, die Fake-Werbeanzeigen (eh, ich meine Stellenausschreibungen) platzieren. War trotzdem nie länger als vier Wochen arbeitslos. Man muss halt nur Engagement zeigen und demonstrieren, dass man flexibel agieren kann und ggf. seine Hausaufgaben machen, BEVOR man zum Vorstellungsgespräch antanzt.

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