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Wo sind denn die ganzen arbeitslosen IT-Experten?

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  1. Wo sind denn die ganzen arbeitslosen IT-Experten?

    Autor: Melanchtor 08.11.17 - 07:08

    Ich arbeite für ein international tätiges Beratungshaus, das in Deutschland Bundesweit Niederlassungen hat. Wir suchen so ziemlich alles, vom Entwickler über PMO bis Business Consultant. Die Stellenausschreibungen sind dank Stepstone & co eigentlich leicht zu finden, die Gehälter und Sozialleistungen sind gut, der Ruf der Firma als Arbeitgeber ebenfalls. Trotzdem schaffen wir es wohl nicht die 24.600 arbeitslosen IT-Experten zu erreichen. Trauen die sich nicht, sich zu bewerben und warten darauf, angesprochen zu werden? Haben die dann wenigstens Xing- oder Linkedin-Profile?

    cu
    Aleco

  2. Re: Wo sind denn die ganzen arbeitslosen IT-Experten?

    Autor: User_x 08.11.17 - 07:12

    Evtl. ist euer Ruf dann doch nicht der beste...

    Oder ihr sucht etwas, verlangt aber was ganz anderes individuelles und ob die Gehälter gut sind wird eher ansichtssache sein...

    Edit: und was sollst du bitte für ein Experte sein? Sobald du anfängst zu spezialisieren wird klar, dass du in bestimmten Sachgebieten eben nicht ganz die Ahnung hast. Wäre ja auch lustig, wenn du die gesamte IT-sparte abdecken könntest - wohl eher werdet ihr intern Teams für bestimmte Bereiche haben.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 08.11.17 07:18 durch User_x.

  3. Re: Wo sind denn die ganzen arbeitslosen IT-Experten?

    Autor: Melanchtor 08.11.17 - 07:20

    Unser Ruf ist gut, wir verlangen nichts utopisches. Wir suchen z.B. ganz normale Java-Entwickler, die sich bei uns auch weiter bilden können. Es kann halt sein, dass man nicht direkt am Wohnort eingesetzt wird, aber die Reisezeiten werden bezahlt.

    cu
    Aleco

  4. Re: Wo sind denn die ganzen arbeitslosen IT-Experten?

    Autor: Nyhmus 08.11.17 - 09:02

    Die Frage ist auch wie hoch ist die Chance bei euch eingestellt zu werden, wenn man nur Java Grundkenntnisse hat oder vorher C++ oder eine andere Programmiersprache genutzt hat? Wenn ich täglich mit Rust programmiere und werde arbeitslos, bewerbe ich mich natürlich auch erstmal bei einem Unternehmen das diese Sprache nutzt, denn viele Firmen setzen eine gewisse Sprachkenntnis in der eingesetzten Sprache voraus. Das gleiche gilt natürlich, wenn Leute nur eine Ausbildung und kein Studium gemacht haben. Ich sehe das aktuell bei Leuten in meinem Bekanntenkreis. Person 1 hat eine Ausbildung zum Fachinformatiker Bereich Anwendungsentwicklung gemacht. Kennt durch die Schule Grundkenntnisse Java und durch den Betrieb eine relativ unbekannte Programmiersprache namens xBase. Er wurde nicht übernommen und hat echt Probleme mit diesen Voraussetzungen eine neue Arbeit zu finden. 1. Nur Grundkenntnisse die vielen zu wenig sind und 2. die zweite Sprache die er kann ist unbekannt und er hat auch dort zu wenig Erfahrung. Person 2 hat Informatik studiert, kennt sich in Theorie super mit Programmiertechniken aus aber hat so gut wie keine praktischen Erfahrungen im Programmieren und findet ebenso keine Arbeit, weil er eben keine praktischen Kenntnisse vorweisen kann. Natürlich gibt es auch Firmen die die beiden nehmen würden, aber sie haben es schwerer, weil sie noch am Anfang des ganzen stehen und die meisten Firmen eben lieber Leute wollen, die es schon beherrschen und zwar am liebsten das, was in der Firma genutzt wird.

  5. Re: Wo sind denn die ganzen arbeitslosen IT-Experten?

    Autor: User_x 08.11.17 - 09:07

    und in welche industriebranche geht euer Code? Apps? ERP? Blutgasanalyse oder Rapid Prototyping?

    Lass mal den Code, aber normalerweise wird auch viel Hintergrundwissen zum jeweiligen Sachgebiet abverlangt. Nehmen wir zum Beispiel den medizinischen Bereich. Was soll bitte ein Programmierer für Code schreiben, der von tuten und blasen keinen Dunst von bekannten biochemischen Verfahren aus dem Medizinbereich hat. Letztendlich muss er also aus beiden Bereichen Kenntnisse liefern - das Coden benötigt man dann eher zur Umsetzung, aber setzt man einen bereichsfremden Programmierer davor, wird die Verständigung und Anforderung eher gegen 0 gehen bzw. muss man den Programmierer erst selbst entwickeln.

    Das problem wird m.M. nach also eher darauf hinauslaufen, dass man was IT angeht eher Personal sucht, dass aus dem Bereich schon kommt, aber die Programmierung versteht. Im grunde genommen sowas wie: "suche Apotheker, der schreiben und lesen kann..."

    oder eure Anforderungen sind halt zu hoch?

  6. Re: Wo sind denn die ganzen arbeitslosen IT-Experten?

    Autor: der_wahre_hannes 08.11.17 - 09:22

    Nyhmus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Person 2 hat Informatik studiert, kennt sich in Theorie super
    > mit Programmiertechniken aus aber hat so gut wie keine praktischen
    > Erfahrungen im Programmieren und findet ebenso keine Arbeit, weil er eben
    > keine praktischen Kenntnisse vorweisen kann.

    Wer mit abgeschlossenem IT-Studium keine Arbeit findet, bewirbt sich entweder falsch (= total verhunztes Anschreiben oder völlig überzogene Gehaltsvorstellungen), auf die falschen Stellen oder bei den falschen Firmen (=Google statt kleine IT-Klitsche um die Ecke).

    Nach meinem WiInf-Studium habe ich genau 3 Bewerbungen geschrieben und hatte 3 Vorstellungsgespräche, danach hatte ich 2 Angebote auf dem Tisch liegen. Dabei bin ich nun wahrlich kein Überflieger, habe für das Studium 16 Semester gebraucht (Regelstudienzeit waren 8 Semester) und die Abschlussnote ist mit 2,3 nun auch absolut nichts außergewöhnliches.

  7. Re: Wo sind denn die ganzen arbeitslosen IT-Experten?

    Autor: Melanchtor 08.11.17 - 09:27

    Nein, unsere Anforderungen sind nicht zu hoch. Wir sind bei den unterschiedlichsten Kunden im Einsatz, bei einer Vielzahl von Themen. Die spezifischen Kenntnisse kommen im Projekt, die brauchen nicht unbedingt mitgebracht zu werden. Vorwissen steigert allerdings den Marktwert.

    cu
    Aleco

  8. Re: Wo sind denn die ganzen arbeitslosen IT-Experten?

    Autor: Serv__ 08.11.17 - 10:05

    Melanchtor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, unsere Anforderungen sind nicht zu hoch. Wir sind bei den
    > unterschiedlichsten Kunden im Einsatz, bei einer Vielzahl von Themen. Die
    > spezifischen Kenntnisse kommen im Projekt, die brauchen nicht unbedingt
    > mitgebracht zu werden. Vorwissen steigert allerdings den Marktwert.
    >
    > cu
    > Aleco

    Mal als Vergleich. Ich arbeite als Entwickler und "Techincal Architect" wie sich das bei uns schimpft auch nur für Kundenprojekte (höherer Stundensatz auf der Rechnung). Die von mir verlangte Reisebereitschaft liegt bei 0 und ich arbeite entweder zu Hause oder fußläufig im Büro.
    (Ich freue mich trotzdem wenn ich einmal im Quartal in den Flieger steigen darf. Andere Luft schadet nie.)

    Für mich als Familienvater sind solche Arbeitgeber unvergleichbar attraktiver als ein Beratungshaus, dass mich im Zweifel die komplette Woche quer durch die Republik jagt.

    Aber auch wenn ich jetzt auf der Suche wäre, wären Beratungshäuser die absolut letzten Anlaufstationen für mich. Genau. Wegen der Reisebereitschaft.

  9. Re: Wo sind denn die ganzen arbeitslosen IT-Experten?

    Autor: Punktuelles 08.11.17 - 10:06

    Melanchtor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich arbeite für ein international tätiges Beratungshaus, das in Deutschland
    > Bundesweit Niederlassungen hat.

    So mal aus meiner persönlichen (sicher subjektiven) Sicht: Beratungshaus bedeutet viel unterwegs zu sein. Zum Einen bei irgendeinem Kunden (irgendwo) und dann noch zu Besprechungen bei der dann eigenen Consulting-Firma.

    Viel unterwegs. Viel von zu Hause weg. Stört mich persönlich nicht, aber ich habe Familie, Kind, Hund.

    Zweiter Punkt: Ich bin der Meinung unter einem 1/4 Jahr Einarbeitung - inklusive notwendigem Fachwissen des Firmenbereiches, den ich mir aneignen sollte/muss, geht gar nichts. Mag naiv sein, vielleicht bin ich auch zu alt oder zu langsam ;-)
    Wie soll das gehen, dass ich dann als Consultant bei irgendeiner Firma bin und sofort aktiv werde?
    Ist eine große Unsicherheit, die bei dem Wort "Consultant" bei mir sofort aufpoppt.

    Da bin ich mit einem "stationären" Job doch ganz gut bedient. Gehatlich liege ich bei 65K. PHP-Backend, etwas Angular und strategische Systemweiterentwicklung , Support, direkter Kundenkontakt, und, und, und.
    Also keine Langeweile.

    Warum also zu einer Consulting-Firma?

    Wie gesagt, mag eine falsche Sicht sein. Aber eben das poppt bei mir gleich vor dem inneren Auge auf.

  10. Re: Wo sind denn die ganzen arbeitslosen IT-Experten?

    Autor: Melanchtor 08.11.17 - 10:11

    Ich bin Familienvater mit zwei Kindern. Wenn ich auswärts eingesetzt bin, arbeite ich Mo-Do, habe dann ein langes Wochenende für die Familie. Die Reisebereitschaft bringt mir ein höheres Einkommen, Reisezeit ist arbeitszeit.

    cu
    Aleco

  11. Re: Wo sind denn die ganzen arbeitslosen IT-Experten?

    Autor: sodom1234 08.11.17 - 10:14

    Vielleicht liegt es einfach daran, das ich mich beispielsweise auf die üblichen Stellenausschreibungen von "international operierenden Beratungsunternehmen", die seid Jahren unter Stepston etc. die Jobportale verstopfen.. einfach nicht bewerbe.

    Diese Stellenausschreibungen lesen sich immer gleich .. in etwas so ...

    "Wir <bodyleaser> xyz, suchen immer Leute die SAP,SAP,SAP,SAP oder programmieren/denken/leiten etc. können.. um sie möglichst gewinnbringend in das nächste Sklavenprojekt zu verleihen .."

    ich fühl mich von den Jobangeboten größerer Firmen so gut wie nie angesprochen zu 99% suggerieren die einfach stinken langweilige Jobs wo man einfach nur aus jedem Satz .... "Du wirst nach Usbekistan, an den Kunden verliehen..und sei flexibel, flexibel, flexibel.."..., wenn ich das wollte würde ich wieder als freier ITler mich selbst verkaufen, das ist deutlich lukrativer.

  12. Re: Wo sind denn die ganzen arbeitslosen IT-Experten?

    Autor: Melanchtor 08.11.17 - 10:17

    Die meisten Consultants sind heimatnah eingesetzt und da auch langfristig. Weder Kunden noch das Beratungshaus sind finanziell an unproduktiven Reise- und Übernachtungskosten interessiert. Wenn doch mal auswärts, dann gibt es immer öfter die Möglichkeit remote zu arbeiten, oder nur vier Tage vor Ort zu sein.

    Gerade ein großes Haus bietet Dir die Möglichkeit dich einzuarbeiten. Keiner erwartet von einem Neueinsteiger in einem Projekt gleich mit 100% zu starten, die Einarbeitungszeit ist immer mir eingeplant. Wir haben eine eigene L&D Abteilung mit "Universität" zur Weiterbildung.

    cu
    Aleco

  13. Re: Wo sind denn die ganzen arbeitslosen IT-Experten?

    Autor: Melanchtor 08.11.17 - 10:19

    Als Freelancer trägst du wesentlich mehr Risiken und Kosten selber.

    Gerade in einem großen Haus hast Du am ehesten die Möglichkeit auch mal die Projekte zu wechseln und Neues kennen zu lernen. Du kommst dabei in Unternehmen rein, die dich als Freelancer nicht nehmen würden.

    cu
    Aleco

  14. Re: Wo sind denn die ganzen arbeitslosen IT-Experten?

    Autor: Dromedarius 08.11.17 - 10:26

    > Warum also zu einer Consulting-Firma?
    >
    > Wie gesagt, mag eine falsche Sicht sein. Aber eben das poppt bei mir gleich
    > vor dem inneren Auge auf.

    Geht mir jedenfalls auch so.
    Das gute an dem IT-Fachkräfte-Mangel ist ja, das wir uns den Arbeitgeber aussuchen können. Und von den Arbeitsbedingungen ist Consulting eben nicht top. Und bisher konnte da auch noch keiner die Vorurteile entkräften. Recruiter frage ich z.B. erstens, welche Teilzeit-Möglichkeiten es gibt. In erster Linie als Test. Meistens ist die Antwort, dann das Gehalt gut ist und es hervorragende Entwicklungsmöglichkeiten gibt.
    Die habe ich auch so, und wenn ich mehr Gehalt haben möchte, kann ich immer noch ins Valley, in die Schweiz oder mich selbstständig machen. Ist jedenfalls alles besser (und sogar besser bezahlt) als die Angebote der Consulting-Firmen.

    Vielleicht bin ich auch zu alt, aber letzten Endes ist es ja der gleiche Algorithmus den Firmen auch bei der Einstellung nehmen. Wenn für Auswahl groß ist, bin ich erstmal froh oberflächliche Kriterien zu haben, um erstmal die Auswahl zu reduzieren.

  15. Re: Wo sind denn die ganzen arbeitslosen IT-Experten?

    Autor: Melanchtor 08.11.17 - 11:03

    Bei welchen Beratungshäusern hast Du angefragt? Bei uns ist Teilzeit oder eine Veränderung der Wochenarbeitszeit durchaus möglich und Usus.

    cu
    Aleco

  16. Re: Wo sind denn die ganzen arbeitslosen IT-Experten?

    Autor: paratio 08.11.17 - 11:06

    @ Threadersteller

    Ich habe auch mal für ein Deutschland ansässiges International tätiges Unternehmen mit vielen Niederlassungen in Deutschland und einigen im ausland gearbeitet, vielleicht waren wir sogar Kollegen ?

    Was mich gestört hat
    1. Die vielen Dienstreisen, junge Kollegen die frisch von der Uni kamen, waren begeistert und fanden es cool Montag von Berlin nach München zu fliegen und idealerweise am Samstag Abend wieder zurück, damit man schön "Überstunden anhäufen konnte) um die "volle" Boni zu bekommen.

    Im Hotel zu leben und Berliner Gehalt zu kassieren aber Münchner Gehalt beim Kunden abrechnen, fand ich etwas benachteiligend für mich.

    Wer ein Soziales Leben hat Familie (Frau, Kinder etc.) Freunde und Hobbys, der kann nun mal nicht die ganze Woche Weg bleiben abends "alleine" im Hotelzimmer.

    2. Es war einfach nur Bodyleasing, finde ich selber nicht prickelnd und die Gehälter waren nicht so hoch, für Studenten die das erste mal 2k - 3k Brutto mit nachhause genommen haben, waren es super Gehälter...für erfahrenere die kein Festgehalt hatten und boni hinterher rennen mussten, war es nicht so dolle

    2. Mein Unternehmen hatte aux Kununu Top Bewertungen, wie gesagt die Studenten für die es die erste Arbeitsstelle war, fanden es super und familiär, ich als alter Hase mit mehr als 15 Jahren Berufserfahrung, fand ich die Firma unsmypathisch, un familiär einfach nur immer Gewinnmaximierung auf kosten der Mitarbeiter.

  17. Re: Wo sind denn die ganzen arbeitslosen IT-Experten?

    Autor: contentmafia 08.11.17 - 11:07

    Melanchtor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unser Ruf ist gut, wir verlangen nichts utopisches. Wir suchen z.B. ganz
    > normale Java-Entwickler, die sich bei uns auch weiter bilden können. Es
    > kann halt sein, dass man nicht direkt am Wohnort eingesetzt wird, aber die
    > Reisezeiten werden bezahlt.
    >
    > cu
    > Aleco

    Also sucht Ihr Leute, die Ihr für 40.000 - 60.000 Euro festanstellen und danach als Leiharbeiter für 800 EUR Tagessatz bundesweit auf die Reise schicken könnt? Dann ist es doch kein Wunder, dass sich keiner meldet. Wer so mobil ist, der findet auch allein den Weg zu einem Freelancer-Vermittler, der dann nicht 50%, sondern "nur" 10-15% der Tagessätze einsackt. Und jetzt bitte nicht mit unternehmerischem Risiko argumentieren. Die Zeiten, in denen man sich auf eine lebenslange Beziehung zum Arbeitgeber einstellen konnte/durfte/musste, sind vorbei, und das wissen heute auch die Arbeitnehmer.

  18. Re: Wo sind denn die ganzen arbeitslosen IT-Experten?

    Autor: Serv__ 08.11.17 - 11:07

    Aleco, sag doch einfach den Namen deines Arbeitgebers. Wenn Ihr Leute sucht und hier ein paar Wechselwillige sind dann findet sich vllt dein neuer Kollege in der Java Abteilung.

    Wenn ihr 100% Remote Arbeit bietet schick ich unter Umständen auch eine raus ;)

  19. Re: Wo sind denn die ganzen arbeitslosen IT-Experten?

    Autor: sodom1234 08.11.17 - 11:09

    Also so schlimm ist das nun auch nicht.. als Freelancer habe ich selbst wenn ich 1/3 des Jahres keine Projekte hatte, deutlich besser Verdient als jetzt in Festanstellung und man gewöhnt sich schnell daran das die Kontobewegungen halt deutlich extremer ausfallen. (Trotz gesetzliche Rente und gesetzlicher Krankenkassen Abgabe.)

    Ich hatte aber einfach keine Lust mehr immer wieder verhunzte Kundenprojekt retten zu müssen. Immer wieder in den Zeiten ran zu müssen wo die "festen" halt nicht arbeiten oder mehr im Hotel als in meinem eigenen Apartment zu wohnen.

    Warum soll ich mich also freiwillig auf so eine Stelle fest bewerben ohne dabei die Vorteile des "freien" zu haben. Das Risiko trägst Du doch trotzdem ... ja nicht das Finanzelle.. trotzdem schauen dich alle mit Hasenaugen an und erwarten Wunder von Dir .. das dicke Geld macht dann nur Dein Chef .. nee Danke.

    Ich habe auch genug Beratungsunternehmen kennengelernt wo die Mitarbeiter aus Müchen nach Hamburg geschickt orden sind und die aus Hamburg nach München mit dem; Zitat: "Dann kenne die da niemanden und arbeiten automatisch länger.", Statement.

  20. Re: Wo sind denn die ganzen arbeitslosen IT-Experten?

    Autor: Melanchtor 08.11.17 - 11:11

    Ich bin 51 und immer noch bei der Firma, mein Gehalt ist sehr zufriedenstellend, die Rahmenbedingungen ebenso, besonders die sozialen.

    Ich weis nicht, in welchem Haus Du gearbeitet hast, die Unterschiede sind da ja gewaltig. Für einige von denen würde ich niemals arbeiten.

    Wir machen zwar auch Body-Leasing aber vorrangig Komplettprojekte. Reisekosten werden nach Möglichkeit gering gehalten.

    cu
    Aleco

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