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Subventionen sind IMMER Unsinn...

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  1. Subventionen sind IMMER Unsinn...

    Autor: sovereign 15.04.20 - 10:34

    Denn das Geld das der Staat ausgibt für diese Subventionen nimmt er vorher irgendwem weg. Das was also an Geld an ein Unternehmen fließt ist das Geld das hinterher fehlt wenn es um den Konsum geht.
    Der Konsum ist die Basis der gesamten Wirtschaft. Wird wenig konsumiert, geht die Wirtschaft flöten.
    Wenn man der Wirtschaft helfen will, muss man dafür sorgen daß eine möglichst große Menge an Menschen möglichst viel Geld ausgibt. Und dabei ist es völlig egal für was.
    Es ist echt zum Haare raufen daß diese simple Grundregel immernoch so unbekannt ist in der Gesellschaft.

  2. Re: Subventionen sind IMMER Unsinn...

    Autor: Auric 15.04.20 - 10:41

    Kann man das so einfach sagen?

    Was wenn andere sich nicht daran halten?

    Was wenn es um strategische Güter (Desinfektionsmittel und Atemmasken..) oder Energie geht?

    Was sicher berechtigt kritisiert werden kann sind politisch motivierte Subventionen wie die Kohlesubventionen die eine ganze Region vor dem Strukturwandel schützen sollte und dabei ausgebremst hat. Mit einem Bruchteil vom Geld hätte man die Kumpel in Frührente schicken können und den Rest für zukunftsfähige Dinge wie den Schnellen Brüter stecken können.

  3. Re: Subventionen sind IMMER Unsinn...

    Autor: Anonymer Nutzer 15.04.20 - 10:42

    sovereign schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Denn das Geld das der Staat ausgibt für diese Subventionen nimmt er vorher
    > irgendwem weg. Das was also an Geld an ein Unternehmen fließt ist das Geld
    > das hinterher fehlt wenn es um den Konsum geht.
    > Der Konsum ist die Basis der gesamten Wirtschaft. Wird wenig konsumiert,
    > geht die Wirtschaft flöten.
    > Wenn man der Wirtschaft helfen will, muss man dafür sorgen daß eine
    > möglichst große Menge an Menschen möglichst viel Geld ausgibt. Und dabei
    > ist es völlig egal für was.
    > Es ist echt zum Haare raufen daß diese simple Grundregel immernoch so
    > unbekannt ist in der Gesellschaft.


    Nein.

  4. Re: Subventionen sind IMMER Unsinn...

    Autor: Emulex 15.04.20 - 10:55

    sovereign schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Denn das Geld das der Staat ausgibt für diese Subventionen nimmt er vorher
    > irgendwem weg. Das was also an Geld an ein Unternehmen fließt ist das Geld
    > das hinterher fehlt wenn es um den Konsum geht.
    > Der Konsum ist die Basis der gesamten Wirtschaft. Wird wenig konsumiert,
    > geht die Wirtschaft flöten.
    > Wenn man der Wirtschaft helfen will, muss man dafür sorgen daß eine
    > möglichst große Menge an Menschen möglichst viel Geld ausgibt. Und dabei
    > ist es völlig egal für was.
    > Es ist echt zum Haare raufen daß diese simple Grundregel immernoch so
    > unbekannt ist in der Gesellschaft.

    Ok aber im Moment fehlt ja vor allem Angebot.
    Reisen, Essen gehen, Bars, Shoppen gehen, Baumarkt, Autohaus, ...
    Was sollen die Leute denn kaufen?
    Nudeln und Klopapier haben sie schon.
    Häuser bauen wie verrückt? Dann erstmal Grundstücke erschließen.

    Ernsthaft - was soll man denn momentan kaufen? Und wo?

  5. Re: Subventionen sind IMMER Unsinn...

    Autor: lock_ 15.04.20 - 11:04

    sovereign schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Denn das Geld das der Staat ausgibt für diese Subventionen nimmt er vorher
    > irgendwem weg. Das was also an Geld an ein Unternehmen fließt ist das Geld
    > das hinterher fehlt wenn es um den Konsum geht.
    > Der Konsum ist die Basis der gesamten Wirtschaft. Wird wenig konsumiert,
    > geht die Wirtschaft flöten.
    > Wenn man der Wirtschaft helfen will, muss man dafür sorgen daß eine
    > möglichst große Menge an Menschen möglichst viel Geld ausgibt. Und dabei
    > ist es völlig egal für was.
    > Es ist echt zum Haare raufen daß diese simple Grundregel immernoch so
    > unbekannt ist in der Gesellschaft.
    das ist ideologischer unsinn.
    selbst die "schwäbische" hausfrau weiß, dass man für krisenzeiten geld zur seite legen sollte und genau dafür ist ein teil der steuern gedacht... und wenn es denn "endlich" mal eine echte krise gibt, sollten diese zurückgelegten gelder gefälligst auch wieder in umlauf gebracht werden, das kann man über temporäre subventionen machen, oder über andere hilfsleistungen (stundung und streichung von krediten).
    btw eine der ersten lektionen die man in der wirtschaftslehre beigebracht bekommt, ist das antizyklische investieren.
    es macht keinen sinn, wenns brummt noch mehr geld in umlauf zu bringen, es macht sinn das geld, das man in boom zeiten spart, in strukturell schwachen zeiten in umlauf zu bringen.

  6. Re: Subventionen sind IMMER Unsinn...

    Autor: Alfrett 15.04.20 - 11:06

    Wie immer aber, wird heutzutage bestraft, der eben wie die schwäbische Hausfrau etwas für schlechte Zeiten beiseite gelegt hat, bspw. Negativzinsen.

  7. Re: Subventionen sind IMMER Unsinn...

    Autor: captain_spaulding 15.04.20 - 11:19

    Es ist schon ein Problem dass die Wirtschaft so stark von sinnlosem Konsum getragen wird.
    In Krisenzeiten fällt dann auf was eigentlich überflüssig ist.
    Da fällt dann auf dass eigentlich nicht dauernd Millionen von Menschen in der Luft sein müssen.
    Auswirkungen hat das, abgesehen von den ausbleibenden Einnahmen für die Fluggesellschaften nur wenige. Sogar eher positive für die Umwelt.

  8. Re: Subventionen sind IMMER Unsinn...

    Autor: Kotaru 15.04.20 - 11:21

    sovereign schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Denn das Geld das der Staat ausgibt für diese Subventionen nimmt er vorher
    > irgendwem weg. Das was also an Geld an ein Unternehmen fließt ist das Geld
    > das hinterher fehlt wenn es um den Konsum geht.
    > Der Konsum ist die Basis der gesamten Wirtschaft. Wird wenig konsumiert,
    > geht die Wirtschaft flöten.
    > Wenn man der Wirtschaft helfen will, muss man dafür sorgen daß eine
    > möglichst große Menge an Menschen möglichst viel Geld ausgibt. Und dabei
    > ist es völlig egal für was.
    > Es ist echt zum Haare raufen daß diese simple Grundregel immernoch so
    > unbekannt ist in der Gesellschaft.

    Das ist totaler Schwachsinn, der Großteil des ausgegebenen Geldes landet dann nämlich in der Hand von wenigen Privatpersonen. Durch das Steuer/Subventionssystem nimmt der Staat Gelder ein die jedoch aber wieder praktisch vollständig in die Finanzierung des Staates/Neubauten/Instandhaltung/Sozialversicherungen usw. laufen. Natürlich sind auch schon öffentlich Gelder verschwendet/falsch angesetzt worden, aber das was du beschreibst entspricht dem klassischen Modell eines "schlanken Staats" der die Menschen hauptsächlich sich selbst überlässt. Das funktioniert in ein paar wenigen Insellösungen - Siehe Singapur- aber in großen Staaten kommt das immer mit massiven Nachteilen, besonders(!) dann wenn die Wirtschaft mal nicht rund läuft. Wir leben in einem Sozialstaat und egal wie viel wir Deutschen darüber schimpfen uns gehts im Land immernoch besser als 95% der restlichen Bevölkerung auf diesem Planeten, denn viele Sorgen die andere Menschen haben sind in Deutschland faktisch nicht existent.
    Wir müssen uns keine Sorgen darum machen auf der Straße erschossen zu werden ( Ja es gibt ein paar lokale soziale Brennpunkte die leider nicht gut kontrolliert werden, aber das ist kein Flächenphänomen, wie in Amerika)
    Wir müssen uns praktisch keine Sorgen um Obdachlosigkeit machen. Mit Arbeitslosengeld und Harz IV weis ich ehrlich gesagt gar nicht wie man es schafft obdachlos zu werden.
    Wir müssen uns keine Sorgen darum machen uns den Arzt nicht leisten zu können. Es mag schonmal Engpässe bei der Versorgung mit Spezialisten geben, aber das ist kein Deutschland exklusives Problem.

    Von "Luxus" wie einem praktisch 100% unbedenklichen Trinkwasser aus den Leitungen und anderen Errungenschaften die man in großen Teilen der Welt nicht mal hat fange ich jetzt nicht an...
    Und um auf den ursprünglichen Punkt zurückzukommen - Praktisch alles davon wurde systematisch durch einen gut finanzierten Staat erarbeitet und nicht durch private Geldgeber die schon mal ab und zu ne Millionen spenden um vor der Presse gut dazustehen.

  9. Re: Subventionen sind IMMER Unsinn...

    Autor: wire-less 15.04.20 - 11:25

    lock_ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sovereign schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Denn das Geld das der Staat ausgibt für diese Subventionen nimmt er
    > vorher
    > > irgendwem weg. Das was also an Geld an ein Unternehmen fließt ist das
    > Geld
    > > das hinterher fehlt wenn es um den Konsum geht.
    > > Der Konsum ist die Basis der gesamten Wirtschaft. Wird wenig konsumiert,
    > > geht die Wirtschaft flöten.
    > > Wenn man der Wirtschaft helfen will, muss man dafür sorgen daß eine
    > > möglichst große Menge an Menschen möglichst viel Geld ausgibt. Und dabei
    > > ist es völlig egal für was.
    > > Es ist echt zum Haare raufen daß diese simple Grundregel immernoch so
    > > unbekannt ist in der Gesellschaft.
    > das ist ideologischer unsinn.
    > selbst die "schwäbische" hausfrau weiß, dass man für krisenzeiten geld zur
    > seite legen sollte und genau dafür ist ein teil der steuern gedacht... und
    > wenn es denn "endlich" mal eine echte krise gibt, sollten diese
    > zurückgelegten gelder gefälligst auch wieder in umlauf gebracht werden, das
    > kann man über temporäre subventionen machen, oder über andere
    > hilfsleistungen (stundung und streichung von krediten).
    > btw eine der ersten lektionen die man in der wirtschaftslehre beigebracht
    > bekommt, ist das antizyklische investieren.
    > es macht keinen sinn, wenns brummt noch mehr geld in umlauf zu bringen, es
    > macht sinn das geld, das man in boom zeiten spart, in strukturell schwachen
    > zeiten in umlauf zu bringen.

    Nur das unser Staat in guten Zeiten nicht spart und in schlechten dann das Geld ausgibt das er nicht hat. Der von unseren "Fake"-Medien in Umlauf gebrachte Unsinn das die "geheiligte Schwarze Null" Sparen bedeutet, ist einfach Unsinn. Wir hätten die vergangenen 10 guten Jahre Schulden abbauen können um jetzt mehr Reserven zum Ausgeben zu haben.

    Die Rettungsmilliarden die wir jetzt ausgeben haben wir genau so wenig wie das Geld für zukünftige Renten/Pensionsversprechen.

  10. Re: Subventionen sind IMMER Unsinn...

    Autor: mnementh 15.04.20 - 11:35

    sovereign schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Denn das Geld das der Staat ausgibt für diese Subventionen nimmt er vorher
    > irgendwem weg. Das was also an Geld an ein Unternehmen fließt ist das Geld
    > das hinterher fehlt wenn es um den Konsum geht.
    > Der Konsum ist die Basis der gesamten Wirtschaft. Wird wenig konsumiert,
    > geht die Wirtschaft flöten.
    > Wenn man der Wirtschaft helfen will, muss man dafür sorgen daß eine
    > möglichst große Menge an Menschen möglichst viel Geld ausgibt. Und dabei
    > ist es völlig egal für was.
    > Es ist echt zum Haare raufen daß diese simple Grundregel immernoch so
    > unbekannt ist in der Gesellschaft.
    Weil diese simple Grundregel falsch ist. Du stellst hier die Annahme, dass die staatlichen Gelder zuvor dem Wirtschaftskreislauf entnommen wurden. Aber es gibt Gründe anzunehmen dass dem nicht so ist:
    a) der Staat schöpft das Geld (was in unserem Finanzsystem durch Schuldenaufnahme geschieht)
    b) der Staat nimmt Geld durch Steuern ein, welches andernfalls gespart würde - und damit dem Wirtschaftskreislauf entzogen ist
    c) der Staat nimmt Geld durch Steuern ein, welches andernfalls Kredite abzahlen würde (wodurch die Gesamtgeldmenge in unserem Finanzsystem reduziert wird)
    d) der Staat nimmt Geld durch Steuern ein, welches andernfalls in anderen Ländern investiert würde

    Wie Du siehst gibt es viele Gründe anzunehmen, dass das vom Staat verwendete Geld nicht dem Wirtschaftskreislauf fehlt.

  11. Re: Subventionen sind IMMER Unsinn...

    Autor: Gl3b 15.04.20 - 13:53

    Kotaru schrieb:
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    > sovereign schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Denn das Geld das der Staat ausgibt für diese Subventionen nimmt er
    > vorher
    > > irgendwem weg. Das was also an Geld an ein Unternehmen fließt ist das
    > Geld
    > > das hinterher fehlt wenn es um den Konsum geht.
    > > Der Konsum ist die Basis der gesamten Wirtschaft. Wird wenig konsumiert,
    > > geht die Wirtschaft flöten.
    > > Wenn man der Wirtschaft helfen will, muss man dafür sorgen daß eine
    > > möglichst große Menge an Menschen möglichst viel Geld ausgibt. Und dabei
    > > ist es völlig egal für was.
    > > Es ist echt zum Haare raufen daß diese simple Grundregel immernoch so
    > > unbekannt ist in der Gesellschaft.
    >
    > Das ist totaler Schwachsinn, der Großteil des ausgegebenen Geldes landet
    > dann nämlich in der Hand von wenigen Privatpersonen. Durch das
    > Steuer/Subventionssystem nimmt der Staat Gelder ein die jedoch aber wieder
    > praktisch vollständig in die Finanzierung des
    > Staates/Neubauten/Instandhaltung/Sozialversicherungen usw. laufen.
    > Natürlich sind auch schon öffentlich Gelder verschwendet/falsch angesetzt
    > worden, aber das was du beschreibst entspricht dem klassischen Modell eines
    > "schlanken Staats" der die Menschen hauptsächlich sich selbst überlässt.
    > Das funktioniert in ein paar wenigen Insellösungen - Siehe Singapur- aber
    > in großen Staaten kommt das immer mit massiven Nachteilen, besonders(!)
    > dann wenn die Wirtschaft mal nicht rund läuft. Wir leben in einem
    > Sozialstaat und egal wie viel wir Deutschen darüber schimpfen uns gehts im
    > Land immernoch besser als 95% der restlichen Bevölkerung auf diesem
    > Planeten, denn viele Sorgen die andere Menschen haben sind in Deutschland
    > faktisch nicht existent.
    > Wir müssen uns keine Sorgen darum machen auf der Straße erschossen zu
    > werden ( Ja es gibt ein paar lokale soziale Brennpunkte die leider nicht
    > gut kontrolliert werden, aber das ist kein Flächenphänomen, wie in
    > Amerika)
    > Wir müssen uns praktisch keine Sorgen um Obdachlosigkeit machen. Mit
    > Arbeitslosengeld und Harz IV weis ich ehrlich gesagt gar nicht wie man es
    > schafft obdachlos zu werden.
    > Wir müssen uns keine Sorgen darum machen uns den Arzt nicht leisten zu
    > können. Es mag schonmal Engpässe bei der Versorgung mit Spezialisten geben,
    > aber das ist kein Deutschland exklusives Problem.
    >
    > Von "Luxus" wie einem praktisch 100% unbedenklichen Trinkwasser aus den
    > Leitungen und anderen Errungenschaften die man in großen Teilen der Welt
    > nicht mal hat fange ich jetzt nicht an...
    > Und um auf den ursprünglichen Punkt zurückzukommen - Praktisch alles davon
    > wurde systematisch durch einen gut finanzierten Staat erarbeitet und nicht
    > durch private Geldgeber die schon mal ab und zu ne Millionen spenden um vor
    > der Presse gut dazustehen.


    Gut auf den Punkt gebracht

    Das Leben geht weiter und kümmert sich weder um Zeit, noch um Raum

  12. Re: Subventionen sind IMMER Unsinn...

    Autor: Alfrett 15.04.20 - 14:07

    Nein eher schlecht, nur mal zwei Punkte aufgegriffen, unser Sozialstaat ist eigentlich ein asozialer Staat, weil wir die noch billigeren Arbeitsschritte einfach nach China und dritte Welt ausgelagert haben, daran ist nichts aber auch gar nichts sozial.
    Und bezüglich "Mit Arbeitslosengeld und Harz IV weis ich ehrlich gesagt gar nicht wie man es schafft obdachlos zu werden." Einfach mal in Metropolregionen beheimatet sein, wie bspw. Köln ... Das geht so fix, gerade jetzt zu Coronazeiten, werden Obdachlosenheime dichtgemacht und die Obdachlosen sollen doch bitte von der Straße ... finde den Fehler!

  13. Re: Subventionen sind IMMER Unsinn...

    Autor: sovereign 15.04.20 - 14:07

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sovereign schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Denn das Geld das der Staat ausgibt für diese Subventionen nimmt er
    > vorher
    > > irgendwem weg. Das was also an Geld an ein Unternehmen fließt ist das
    > Geld
    > > das hinterher fehlt wenn es um den Konsum geht.
    > > Der Konsum ist die Basis der gesamten Wirtschaft. Wird wenig konsumiert,
    > > geht die Wirtschaft flöten.
    > > Wenn man der Wirtschaft helfen will, muss man dafür sorgen daß eine
    > > möglichst große Menge an Menschen möglichst viel Geld ausgibt. Und dabei
    > > ist es völlig egal für was.
    > > Es ist echt zum Haare raufen daß diese simple Grundregel immernoch so
    > > unbekannt ist in der Gesellschaft.
    > Weil diese simple Grundregel falsch ist. Du stellst hier die Annahme, dass
    > die staatlichen Gelder zuvor dem Wirtschaftskreislauf entnommen wurden.
    > Aber es gibt Gründe anzunehmen dass dem nicht so ist:
    > a) der Staat schöpft das Geld (was in unserem Finanzsystem durch
    > Schuldenaufnahme geschieht)
    > b) der Staat nimmt Geld durch Steuern ein, welches andernfalls gespart
    > würde - und damit dem Wirtschaftskreislauf entzogen ist
    > c) der Staat nimmt Geld durch Steuern ein, welches andernfalls Kredite
    > abzahlen würde (wodurch die Gesamtgeldmenge in unserem Finanzsystem
    > reduziert wird)
    > d) der Staat nimmt Geld durch Steuern ein, welches andernfalls in anderen
    > Ländern investiert würde
    >
    > Wie Du siehst gibt es viele Gründe anzunehmen, dass das vom Staat
    > verwendete Geld nicht dem Wirtschaftskreislauf fehlt.

    Das ist der erste Beitrag der einigermaßen kommentierwürdig ist. Diese Grundregel ist richtig. Der Staat an sich hat keinerlei Einnahmen. Ergo ist der gesamte Haushalt das Geld von Allen. Grob gesagt,... natürlich kann man noch aufspalten in hunderte Sparten. Aber der größte Teil kommt von deutschen Steuerzahlern und Unternehmen.

    a) "Schöpfen" ? Woraus? Hä?

    b) Was der Bürger mit dem Geld macht bzw das Unternehmen ist... divers. Ja sicher fließt ein Teil in Aktien oder Bausparverträge oder Versicherungen etc. aber damit ist das Geld ja nicht dem Kreislauf entzogen, denn die Angestellten der Versicherer werden davon bezahlt und konsumieren auch, oder der Versicherer schafft neue PCs an unsw. . Geld ist wie Energie ...es wird nicht weniger es ändert nur seinen Zustand. (ja es sei denn man verbrennt wie Joker im Film ein paar Milliarden) Mit sowas sollte man sich aber nicht aufhalten. Zurück zum Thema... Geld ist immer in Bewegung. Sogar das welches die Oma seit 40 Jahren auf einem Sparkonto liegen hat. Damit arbeitet die Bank nämlich. Und alles erzeugt eine Art Konsum. Konsum nur als den Verbrauch von Konsumgütern zu sehen ist falsch.

    c) Kredite müssen so oder so bedient werden. Ob nun mit oder ohne Steuer. Letztere macht einem dabei nur das Leben noch schwerer.

    d) Auch Einnahmen in anderen Ländern und Konsum in anderen Ländern führt auch zu mehr Konsum bei uns. Wenn man ein Elektrogerät kauft kann man sich ziemlich sicher sein daß irgendwo Made in China drauf steht. Somit landet das Geld aus diesem Konsum beim Chinesen... richtig? Falsch! Denn der Chinese möchte nun mit dem Geld daß sein Gerät eingebracht hat ja auch etwas. Beispielsweise einen VW oder so. Das ist natürlich sehr simplifiziert, aber wenn man diesen Rattenschwanz von vorn bis hinten durch geht, verdient irgendein Deutscher sicher irgendwo mit. Und wenn nicht dann ein Ami und der kauft dann was vom Deutschen unsw.
    Natürlich gibts dann noch Konkurenz unsw, aber das nun in voller Breite zu beschreiben, dafür reicht eine Kommentarspalte nicht aus... darüber haben viele ganze Bücher geschrieben.

  14. Re: Subventionen sind IMMER Unsinn...

    Autor: Alfrett 15.04.20 - 14:14

    Das Prinzip geht seit Negativzinsen nicht mehr auch und neuerdings gibt es ja schon einen negativ-Ölpreis ...

  15. Re: Subventionen sind IMMER Unsinn...

    Autor: quasides 15.04.20 - 14:27

    sovereign schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Denn das Geld das der Staat ausgibt für diese Subventionen nimmt er vorher
    > irgendwem weg. Das was also an Geld an ein Unternehmen fließt ist das Geld
    > das hinterher fehlt wenn es um den Konsum geht.
    > Der Konsum ist die Basis der gesamten Wirtschaft. Wird wenig konsumiert,
    > geht die Wirtschaft flöten.
    > Wenn man der Wirtschaft helfen will, muss man dafür sorgen daß eine
    > möglichst große Menge an Menschen möglichst viel Geld ausgibt. Und dabei
    > ist es völlig egal für was.
    > Es ist echt zum Haare raufen daß diese simple Grundregel immernoch so
    > unbekannt ist in der Gesellschaft.

    völliger unsinn.
    das geld das der staat jetzt nicht gibt muss er am ende als arbeitslosenzahlung wieder auszahlen. gespart wird damit also nichts.

    im gegenteil.
    mehrkosten durch bürokratie, er muss jeden einzelnen arbeitslosen abhandeln wäre er ansonsten nur mit einer weit kleineren anzahl an firmen zu tun hätte.

    mehrkosten für die wirtschaft (und somit am ende auch weniger einnahmen für den staat) denn neue mitarbeiter suchen kostet auch nicht wenig.

    eine steuereinnahmen pause weil unternhmen nach der öffnung länger brauchen um wieder zu funktionieren. etc etc


    die amis hätten ja theoretisch ein gutes system am weg.
    jede kmu ist dort berchtigt auf einen staatlich garantierten notkredit das 2.5 monate den durchschnittsgehältern des letzten jahres enspricht. bedinung ist das das geld für geälter aufgewendet wird (dann entfällt die privathaftung) und keine mitarbeiter entlassen werden

    praktisch allerdings funktioniert das im momment gar nicht. man wird sehen wo das noch ended

  16. Re: Subventionen sind IMMER Unsinn...

    Autor: Tiggah 15.04.20 - 16:55

    Es stimmt, es ist wirklich zum Haare raufen. Immerhin wurde 1996 beschlossen, dass es das "daß" nicht mehr gibt. Ist bald ein viertel Jahrhundert her...

  17. Re: Subventionen sind IMMER Unsinn...

    Autor: Teeklee 15.04.20 - 16:56

    wire-less schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur das unser Staat in guten Zeiten nicht spart und in schlechten dann das
    > Geld ausgibt das er nicht hat. Der von unseren "Fake"-Medien in Umlauf
    > gebrachte Unsinn das die "geheiligte Schwarze Null" Sparen bedeutet, ist
    > einfach Unsinn. Wir hätten die vergangenen 10 guten Jahre Schulden abbauen
    > können um jetzt mehr Reserven zum Ausgeben zu haben.

    Was war die Schwarze Null denn sonnst? Wir haben in den letzten Jahren Schulden abgebaut, während die Meisten anderen Länder weiter Schulden gemacht haben. Du bist unglaublich schlecht Informiert.

    Klar man kann immer mehr tun aber es sollte auch ein Maß haben.

    Wenn ich mir z.B: die USA anschaue, die Nahe an dem von dir beschriebenen System im Startbeitrag sind, dann ist unsere Situation doch deutlich besser und dass obwohl hier nach "Alternativen Medien / Fakten" alles den Bach runter geht.

  18. Re: Subventionen sind IMMER Unsinn...

    Autor: sovereign 15.04.20 - 23:21

    Tiggah schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es stimmt, es ist wirklich zum Haare raufen. Immerhin wurde 1996
    > beschlossen, dass es das "daß" nicht mehr gibt. Ist bald ein viertel
    > Jahrhundert her...


    Ich habe es so gelernt und die neue Rechtschreibung, diese elende verunstaltung unserer Schrift kann mich mal. =)

  19. Re: Subventionen sind IMMER Unsinn...

    Autor: lock_ 16.04.20 - 10:26

    wire-less schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > lock_ schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > sovereign schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Denn das Geld das der Staat ausgibt für diese Subventionen nimmt er
    > > vorher
    > > > irgendwem weg. Das was also an Geld an ein Unternehmen fließt ist das
    > > Geld
    > > > das hinterher fehlt wenn es um den Konsum geht.
    > > > Der Konsum ist die Basis der gesamten Wirtschaft. Wird wenig
    > konsumiert,
    > > > geht die Wirtschaft flöten.
    > > > Wenn man der Wirtschaft helfen will, muss man dafür sorgen daß eine
    > > > möglichst große Menge an Menschen möglichst viel Geld ausgibt. Und
    > dabei
    > > > ist es völlig egal für was.
    > > > Es ist echt zum Haare raufen daß diese simple Grundregel immernoch so
    > > > unbekannt ist in der Gesellschaft.
    > > das ist ideologischer unsinn.
    > > selbst die "schwäbische" hausfrau weiß, dass man für krisenzeiten geld
    > zur
    > > seite legen sollte und genau dafür ist ein teil der steuern gedacht...
    > und
    > > wenn es denn "endlich" mal eine echte krise gibt, sollten diese
    > > zurückgelegten gelder gefälligst auch wieder in umlauf gebracht werden,
    > das
    > > kann man über temporäre subventionen machen, oder über andere
    > > hilfsleistungen (stundung und streichung von krediten).
    > > btw eine der ersten lektionen die man in der wirtschaftslehre
    > beigebracht
    > > bekommt, ist das antizyklische investieren.
    > > es macht keinen sinn, wenns brummt noch mehr geld in umlauf zu bringen,
    > es
    > > macht sinn das geld, das man in boom zeiten spart, in strukturell
    > schwachen
    > > zeiten in umlauf zu bringen.
    >
    > Nur das unser Staat in guten Zeiten nicht spart und in schlechten dann das
    > Geld ausgibt das er nicht hat. Der von unseren "Fake"-Medien in Umlauf
    > gebrachte Unsinn das die "geheiligte Schwarze Null" Sparen bedeutet, ist
    > einfach Unsinn. Wir hätten die vergangenen 10 guten Jahre Schulden abbauen
    > können um jetzt mehr Reserven zum Ausgeben zu haben.
    >
    > Die Rettungsmilliarden die wir jetzt ausgeben haben wir genau so wenig wie
    > das Geld für zukünftige Renten/Pensionsversprechen.
    und was hätten wir dadurch gewonnen, wenn wir schulden abgebaut hätten?
    so wenig intensiv betten wie in italien, oder den niederlanden?
    einstürzende brücken wie in genua?
    mal ehrlich... was währe besser gewesen?
    man hätte im gegenteil mehr kohle aufnehmen sollen, deutschland konnte sich geld zu minuszinsen holen, hat es aber nicht, volkswirtschaftlich war das der größte schwachsinn der letzten 30 jahre.
    man hätte geld in den ausbau des öpnv pumpen sollen, oder den ausbau von fahrradwegen, das gibt in der regel am ende mehr kohle zurück, als investiert wurde... aber nein, lieber wird die autoindustrie weiter gepampert und an tesla hat man gesehen, dass die sich erst entwickelt, wenn die druck von außen bekommt.

  20. Re: Subventionen sind IMMER Unsinn...

    Autor: lock_ 16.04.20 - 10:31

    Alfrett schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein eher schlecht, nur mal zwei Punkte aufgegriffen, unser Sozialstaat ist
    > eigentlich ein asozialer Staat, weil wir die noch billigeren
    > Arbeitsschritte einfach nach China und dritte Welt ausgelagert haben, daran
    > ist nichts aber auch gar nichts sozial.
    > Und bezüglich "Mit Arbeitslosengeld und Harz IV weis ich ehrlich gesagt
    > gar nicht wie man es schafft obdachlos zu werden." Einfach mal in
    > Metropolregionen beheimatet sein, wie bspw. Köln ... Das geht so fix,
    > gerade jetzt zu Coronazeiten, werden Obdachlosenheime dichtgemacht und die
    > Obdachlosen sollen doch bitte von der Straße ... finde den Fehler!
    und das währe mit einem "schlanken staat" nach merz/lindner besser?

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