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Deutschland produziert im zweistelligen %bereich mehr Energie, als es braucht.

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  1. Deutschland produziert im zweistelligen %bereich mehr Energie, als es braucht.

    Autor: tilmank 29.03.11 - 20:59

    Und ob wir den Überschuss hier oder dort über die Grenze leiten und uns dort oder hier was über die Grenze schicken lassen ist einigermaßen egal...


    "Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

    Du fühlst dich durch einen meiner Beiträge provoziert oder persönlich angegriffen? -> ¯\_(ツ)_/¯ http://www.wordforge.net/images/smilies/simpsons_nelson_haha2.jpg

  2. Re: Deutschland produziert im zweistelligen %bereich mehr Energie, als es braucht.

    Autor: Nightdive 29.03.11 - 21:11

    tilmank schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und ob wir den Überschuss hier oder dort über die Grenze leiten und uns
    > dort oder hier was über die Grenze schicken lassen ist einigermaßen egal...

    An windstarken Tagen bei wenig Verbrauch (Sonntags oder Nachts) exportieren wird Strom und das aber nur weil wir nicht genug Speicherkapazitäten haben.
    Das lässt sich super an der Strombörse in Leipzig bepbachten wo man auf einmal Geld dafür bekommt wenn man Strom abnimmt.
    Das ganze exportieren hilft Dir aber wenig wenn Du bei Spitzenlast zu wenig Strom hast und dummerwqeise ist dann bei unseren Nachbarn auch Spitzenlast angesagt.
    Die Nachbarn können dann natürlich auch keinen Strom exportieren zu uns.
    Zu wenig Strom = kompletter Netzausfall wenn er nicht Regional begrenzt werden kann. Stromausfall kann Menschenleben kosten und es kostet Arbeitsplätze.

    Du kannst ja mal vorschlagen welche Bergspitzen wir wegsprengen sollen damit wir mehr Speicherkapazität bekommen. Aber ein Fluss sollte in der Nähe sein damit wir was zum Pumpen haben.

  3. Re: Deutschland produziert im zweistelligen %bereich mehr Energie, als es braucht.

    Autor: klink 29.03.11 - 21:51

    tilmank schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und ob wir den Überschuss hier oder dort über die Grenze leiten und uns
    > dort oder hier was über die Grenze schicken lassen ist einigermaßen egal...


    Wenn du den Grünen misst wiederholt, wird es dadurch nicht richtiger. Deutschland hat letztes Jahr gerade mal 2% des Produzierten Strom exportiert und der Exportanteil sinkt schon seit Jahren. Die Grünen Rechenkünste grenzten schon immer an an Volksverblödung, da werden mal Effizienten addiert und hier wird die Installierte Leistung der Erneuerbaren gleich der tatsächlich verfügbaren Leistung gesetzt.

  4. Re: Deutschland produziert im zweistelligen %bereich mehr Energie, als es braucht.

    Autor: neocron 29.03.11 - 21:54

    japp, die nutzen die gleichen rechenkuenste dann auch im haushalt ... viel spass beim bezahlen BW ...

  5. Re: Deutschland produziert im zweistelligen %bereich mehr Energie, als es braucht.

    Autor: DerEineDa 29.03.11 - 21:56

    Vielleicht ist es eine Milchmädchenrechnung, aber wenn (lt. Wikipedia)
    22% des deutschen Stroms aus AKWs stammt und
    10% der Gesamtproduktion exportiert werden, ergibt sich für mich dass in Zukunft (bei gleichem Verbrauch)
    12% des im Referenzjahr (2008) produzierten Stroms in Zukunft importiert werden muss.

    Die räumlich naheliegensten Exporteure sind Frankreich, die Schweiz und Tschechien, alle drei klare Atomstrom-Befürworter. Ob man sich (sofern man nicht in Mitteldeutschland wohnt) wirklich wohler fühlt, wenn ein AKW auf der anderen Seite der Staatsgrenze gebaut wird anstatt weit weg im eigenen Land, wage ich zu bezweifeln und die ausländischen Energieproduzenten lassen sich den Strom bestimmt mindestens genauso gut bezahlen wie die Deutschen (plus Exportzuschlag?). So oder so, der abrupte Ausstieg wird uns Steuerzahlern noch teuer zu stehen kommen, entweder weil der Bund zu horrenden Schadensersätzen verknackt wird oder die Energieerzeuger leiten den Verlust gleich an den Endkunden weiter.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.03.11 21:57 durch DerEineDa.

  6. Re: Deutschland produziert im zweistelligen %bereich mehr Energie, als es braucht.

    Autor: klink 29.03.11 - 22:29

    DerEineDa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht ist es eine Milchmädchenrechnung, aber wenn (lt. Wikipedia)
    > 22% des deutschen Stroms aus AKWs stammt und
    > 10% der Gesamtproduktion exportiert werden, ergibt sich für mich dass in
    > Zukunft (bei gleichem Verbrauch)
    > 12% des im Referenzjahr (2008) produzierten Stroms in Zukunft importiert
    > werden muss.
    >
    > Die räumlich naheliegensten Exporteure sind Frankreich, die Schweiz und
    > Tschechien, alle drei klare Atomstrom-Befürworter. Ob man sich (sofern man
    > nicht in Mitteldeutschland wohnt) wirklich wohler fühlt, wenn ein AKW auf
    > der anderen Seite der Staatsgrenze gebaut wird anstatt weit weg im eigenen
    > Land, wage ich zu bezweifeln und die ausländischen Energieproduzenten
    > lassen sich den Strom bestimmt mindestens genauso gut bezahlen wie die
    > Deutschen (plus Exportzuschlag?). So oder so, der abrupte Ausstieg wird uns
    > Steuerzahlern noch teuer zu stehen kommen, entweder weil der Bund zu
    > horrenden Schadensersätzen verknackt wird oder die Energieerzeuger leiten
    > den Verlust gleich an den Endkunden weiter.

    Mann sollte bedenken, auch wenn der Anteil der Kernenergie nur bei 20%+x liegt, liefert die Kernenergie 48% der Grundlast. Weder Wind- noch Solarenergie ist Grundlast fähig, beim Wegfall der Kernenergie, werden zwar Fossile Kraftwerke ein teil auffangen können, aber man wird auch Importieren müssen und was viel schlimmer ist, es werden keine Reserven verfügbar sein.

  7. Re: Deutschland produziert im zweistelligen %bereich mehr Energie, als es braucht.

    Autor: lordguck 29.03.11 - 23:23

    hallo,
    die panik reaktion der regierung ist wirklich beaengstigend und hat kindergarten niveau. die akws sind gefaehrlich und gehoeren auf den "schrott". von heute auf morgen abschalten zu wollen weil es gerade wichtig (wahlen) und populaer (japan) ist, ist imho extrem leichtsinnig.

    mal aus einer anderen richtung gefragt: schröders regierung hat doch damals (1998?) einen vertrag mit der energie industrie über den atomausstieg geschlossen (20Jahre). hat die industrie denn bisher nichts getan um das vorzubereiten (ausser zu die politiker zu bestechen den vertrag zu brechen/zu kuendigen/umzuschreiben)?
    klar sind kohle/öl/gas kraftwerke nicht toll, aber erneuerbare energien sind halt noch nicht nutzbar, da sie noch nicht genug erforscht/ausgebaut/gefoerdert werden.

    gruss
    lordguck

  8. Re: Deutschland produziert im zweistelligen %bereich mehr Energie, als es braucht.

    Autor: tilmank 30.03.11 - 00:14

    DerEineDa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > So oder so, der abrupte Ausstieg wird uns
    > Steuerzahlern noch teuer zu stehen kommen, entweder weil der Bund zu
    > horrenden Schadensersätzen verknackt wird oder die Energieerzeuger leiten
    > den Verlust gleich an den Endkunden weiter.

    Zugegeben dürfte dir das was ich jetzt schreibe wohl egal sein, denn wenn die horrenden Atomstromfolgekosten (steuer)bezahlt werden, bist du schon lange tot.
    Ich glaube aber an langfristig verantwortliches Handeln statt an kurzfristige Bequemlichkeit.
    Im übrigen handeln die Menschen erfahrungsgemäß sowieso immer erst um "5 vor 12". Ob jetzt oder in 10 Jahren ist egal, denn solange die Dinger weiterlaufen passiert zu wenig. Außerdem ist Strom gemessen an der dadurch entstehenden Lebensqualität ziemlich billig, von 40 Cent/kWh würde auch niemand sterben, höchstens rumheulen und meckern - wie gehabt.


    "Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

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  9. Re: Deutschland produziert im zweistelligen %bereich mehr Energie, als es braucht.

    Autor: tilmank 30.03.11 - 00:16

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > japp, die nutzen die gleichen rechenkuenste dann auch im haushalt ... viel
    > spass beim bezahlen BW ...

    Na und wenn schon, die CDU-Vogelscheuchen sind Relikte aus einer Zeit, wo man Kindern das Rechnen garnicht erst beigebracht hat ;-)


    "Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

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  10. Re: Deutschland produziert im zweistelligen %bereich mehr Energie, als es braucht.

    Autor: MaxOpp 30.03.11 - 00:27

    Es ist richtig, dass naturabhängige Energien keine Grundlastkraftwerke sind. AKWs sind es.
    ABER: Was dann häufig behauptet wird, dass Atomstrom bei Spitzen "schnell zugeschaltet werden kann", ist absolut falsch. AKWs brauchen Wochen, um hoch- oder herunterzufahren. Das heißt, dass Kernenergie (wie die Grünen richtig behaupten) die Netze verstopfen; An windigen Tagen kann der Ökostrom also nicht komplett verbraucht werden; "Zuschalten" kann man AKWs sowieso nicht kurzfristig.

    Die Antwort auf unzureichende Energiemengen aus dem Ökosektor ist also nicht Atom- oder fossiler Strom, sondern der Auf- und Ausbau von intelligenten Netzen mit Speichern. Das Ziel kann ein europaweites Netz sein, in dem grüner Strom erzeugt, gespeichert und überall erreichbar ist. Dann bewegen sich die CO2-Werte für die Gewinnung von Energie (und als Nebenprodukt auch Wärme!) nahe Null, ebenso das Umwelt- und Gesundheitsrisiko. Auch hier stimmt eine Analyse der Grünen: Der Weg zu diesem Szenario schafft viele langfristige Arbeitskräfte im sekundären, terziären und quartären Bereich.

    Abschließend muss erwähnt werden -- und hier sind die Kritiker angesprochen -- dass dieses Ziel natürlich nicht von heute auf morgen zu bewältigen ist. Aber man muss damit anfängen. Jeder wird erkennen, dass 1. fossile Rohstoffe wie auch Uran & Co. endlich sind und dann für immer weg sind und 2. unsere Erde wie wir sie kennen nicht mehr viel CO2 aushält. Die einzige Lösung, die glücklicherweise auch alle Parteien und Organisationen sehen, ist der schnellstmögliche Umstieg auf Erneuerbare Energien. Es muss also damit begonnen werden. Schnellstmöglich. Wir und unsere Nachkommen können davon nur profitieren. Nachteile? Der Strompreis wird auch so teurer, darauf kann man wetten. Denn die Netze müssen so oder so ausgebaut werden und das ist nun mal der Hauptkostenpunkt. Die Mär von "günstigen Atomstrom" bröckelt schon: Nicht eingerechnet sind die Subventionen, die die Branche in den 60er- und 70er-Jahren erhalten hat. Ebenso wenig die amtlichen Aufsichtskosten. Auch nicht die Entsorgung. Hier wurden und werden Billionen versenkt.

    Will sagen: Egal aus welchem Blickwinkel man es betrachtet. Es gibt keine Alternative außer die Alternativen.

  11. Re: Deutschland produziert im zweistelligen %bereich mehr Energie, als es braucht.

    Autor: Nightdive 30.03.11 - 00:36

    > Ich glaube aber an langfristig verantwortliches Handeln statt an
    > kurzfristige Bequemlichkeit.

    Also glaubst Du auch das es besser ist die Atomkraftwerke nicht mit CO2 Verbrauchern zu ersetzen denn eine andere Möglichkeit haben wir zur Zeit nicht.
    Das hätte ich von Dir jetzt aber nicht gedacht !

    > Im übrigen handeln die Menschen erfahrungsgemäß sowieso immer erst um "5
    > vor 12". Ob jetzt oder in 10 Jahren ist egal, denn solange die Dinger
    > weiterlaufen passiert zu wenig. Außerdem ist Strom gemessen an der dadurch
    > entstehenden Lebensqualität ziemlich billig, von 40 Cent/kWh würde auch
    > niemand sterben, höchstens rumheulen und meckern - wie gehabt.

    In der Energiewirtschaft geht es aber nicht mit dem handeln in Tagen/Monaten. Dort dauert alles Jahre. Schau Dir mal Wikipedia den Artikel zum Kohlekraftwerk Datteln an.
    Und Dir ist es egal wenn Deutschland wegen horrendener Energiekosten Millionen von Arbeitslosen mehr bekommt, der Staat die Sozialhilfe nicht mehr bezahlen kann und Du im Endeffekt ohne Wohnung und ohne Essen auf der Straße lebst und dann Du und Derine Kinder dort unter einer Brücke verhungern ?

  12. Re: Deutschland produziert im zweistelligen %bereich mehr Energie, als es braucht.

    Autor: Jo Li 30.03.11 - 01:07

    Guten Abend zusammen! :)

    Ich hoffe ich kann der "Diskussion" auch etwas beitragen.

    A - wie alternative Fakten:
    Die alternativen Techniken zur Atomkraft sind seit vielen Jahren vorhanden und wachsen prozentual sogar schneller als sich die "Grünen" das noch vor wenigen Jahren selbst vorgestellt/gewünscht hatten. Durch die aktuelle "Atomphobie" dürfte sich selbiger Trend noch drastisch beschleunigen.

    B - wie Brennstoffzelle:
    Mein ehemaliger Professor (im Fach Alternative Energien) stellte meinem Studiengang und mir eine enorme Vielzahl an verschiedenen Techniken vor, mit welchen man REAL kostengünstiger und umweltfreundlicher Energie (Strom und/oder Wärme) herstellen kann. Das Problem liegt sicher NICHT an der Technik! Die ist wirklich vorhanden und entwickelt sich unglaublich schnell weiter.

    C - wie CDU und die Wahlen:
    Das Problem liegt in den Anschaffungskosten. Diese müssen nicht unbedingt sonderlich "teuer" sein, aber ALLES ist teurer als etwas was schon vorhanden ist und was pro Tag Millionen(!!!) an Gewinn einbringt! Zumindest wenn man selektiv als Betreiber oder eben nur bis zu nächsten Wahl als Politiker rechnet. Unter vier bis fünf Jahren schaffen es leider nur wenige altertive Energien sich vollständig zu amortisieren. Wer länger rechnet und den Forschungs und Wirtschaftsstandpunkt Deutschland im Blick hat mag das anders sehen...

    D - wie dämlich (vorsicht Ironie):
    Und deswegen bin ich der festen Überzeugung man sollte die Fima Apple dazu animieren in den alternativen Energiemarkt einzusteigen! Die würden wunderbare Technik (mit mäßiger Software und sinnlosen Beschränkungen) zu unglaublich überhöhten Preisen noch an den lezten Atomkraftwerksbetreiber verkaufen und der wär auch noch stolz drauf! :D

    E - wie Ende und gute Nacht:
    Aber im Ernst. Wer sich wirklich mit dem Thema beschäftigen will und nicht nur seinen Frust über verlorene Wahlen oder dergleichen ausdrücken will, dem empfehle ich sich mit den Stichworten "Wirkungsgrad", "Kraft-/Wärme kopplung", "dezentrale Energieerzeigung", "BHKW" oder "Stirlingmotor" mal in die Materie ein zu lesen. Und wem das alles schon was sagt gebe ich gerne auch noch ein paar tiefer führende Lesetipps.

    Soviel von mir für heute Abend! :)

    Hochachtungsvoll und eine gute Nachtruhe,

    Jo :)

  13. Re: Deutschland produziert im zweistelligen %bereich mehr Energie, als es braucht.

    Autor: neocron 30.03.11 - 01:27

    nunja ... die CDU disqualifizieren sich schon selber ... allein durch das "christlich" vorne dran. Ich find die kanzlerin nicht unbedingt schlecht, aber mir laeufts kalt den ruecken runter, wenn sie das wort Gott in den mund nimmt ... ich lass doch nicht jemanden regieren, der ernsthaft glaubt eine sprechende schlange haette vor langer zeit adam und eva den tag versaut ... solche leute duerften nicht mal waehlen ...

  14. Re: Deutschland produziert im zweistelligen %bereich mehr Energie, als es braucht.

    Autor: Abseus 30.03.11 - 01:42

    tilmank schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und ob wir den Überschuss hier oder dort über die Grenze leiten und uns
    > dort oder hier was über die Grenze schicken lassen ist einigermaßen egal...


    schön das auch du nicht die geringste ahnung von netzstrukturen hast.
    bundesland A braucht z.b. einen bedarf von 1MW pro stunde es bekommt diesen bedarf gedeckt von bundesland B und C die jeweils links und rechts von A liegen. die leitungskapazitäten liegen dann mit etwas Überhang z.b. bei jeweils 0,75MW pro stunde zwischen A-B und A-C. Wird nun in B das AKW abgeschalten muss C auch B versorgen was hinter A also in Reihe liegt und ebenfalls 1MW pro stunde benötigt. Das bedeutet das die für 0,75MW ausgelegte Leitung A-C plötzlich mit 1MW (A) und 1MW (B) belastet also 2MW Also mit mehr als 266% der Grenzlast. Die für 0,75MW ausgelegte leitung A-B wird hingegen "nur" mit 1MW und damit "nur" mit 133% der Grenzlast belastet.
    Die Deutschen Netze sind natürlich im Gegensatz zu amerikanischen deutlich besser struckturiert und damit mit mehr Bypässen zum umleiten von Spitzenlast versehen aber mein Beispiel sollte nur stark vereinfacht zeigen welche Probleme auf die Netze zukommen. Diese werden auch sicher nicht gleich ausfallen aber die Belastung ist derartig hoch das eine deutlich höherere Alterungsrate einsetzt was zu häufigeren ausfällen führen kann und auch wird was wiederum die wirtschaft bedroht von der wir alle leben ( D ist ein Exportland!!!).
    Selbst ein Stromexport würde daran nichts ändern. Und ein Stromexport kann sowieso keine Option sein da die französichen AKW's die uns beliefern könnten vom sicherheitstandart um Welten schlechter sind als unsere was wenn man darüber mal nachdenken würde handeln mit zitronen wäre (vorsichtig ausgedrückt!).


    ~so long~

  15. Re: Deutschland produziert im zweistelligen %bereich mehr Energie, als es braucht.

    Autor: Abseus 30.03.11 - 02:02

    Teilweise sehr richtig aber der umstieg auf erneuerbare energien ist leider NICHT die lösung. so viele Speicher (Pumpspeicherwerke u.ä.) und erzeuger (umweltschädliche solaranlagen (strom), windräder) können wir gar nicht bauen und schädigen dadurch auch noch nachhaltig unsere umwelt.
    desweiteren kenne ich selbst menschen die auf grund der geräuchentwicklung bei windrädern (diese kann erheblich sein) und anderen einflüssen (dauerndes flimmern des lichts durch die rotation) wegziehen mussten weil sie es nicht mehr ausgehalten haben (schlafstörungen u.ä.) und das bei einer entfernung von 1-3km!!!

    AKW UND erneuerbare energien sind daher BEIDES vorerst Brückentechnologien bis so in etwa 2050 die Fusionskraftwerke entsprechend so weit entwickelt sind. fusionskraftwerke sind nach heutigem kenntnissstand (das plasma in einem fusionsreaktor erlischt millisekunden bis wenige sekunden nach der abschaltung der energiezufuhr mit der das plasma erhitzt wird) zu 100% sicher und frei von klimakillern.
    da natürlich auch die Rohstoffe für Fusion endlich sind (schweres Wasser) kann danach damit begonnen werde erneuerbare energien in ihrer effizienz soweit zu entwickeln das man darauf endgültig umsteigen kann bevor die Rohstoffe für die kernfusion zur neige gehen.

  16. Re: Deutschland produziert im zweistelligen %bereich mehr Energie, als es braucht.

    Autor: Abseus 30.03.11 - 02:12

    tilmank schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DerEineDa schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > So oder so, der abrupte Ausstieg wird uns
    > > Steuerzahlern noch teuer zu stehen kommen, entweder weil der Bund zu
    > > horrenden Schadensersätzen verknackt wird oder die Energieerzeuger
    > leiten
    > > den Verlust gleich an den Endkunden weiter.
    >
    > Zugegeben dürfte dir das was ich jetzt schreibe wohl egal sein, denn wenn
    > die horrenden Atomstromfolgekosten (steuer)bezahlt werden, bist du schon
    > lange tot.
    > Ich glaube aber an langfristig verantwortliches Handeln statt an
    > kurzfristige Bequemlichkeit.
    > Im übrigen handeln die Menschen erfahrungsgemäß sowieso immer erst um "5
    > vor 12". Ob jetzt oder in 10 Jahren ist egal, denn solange die Dinger
    > weiterlaufen passiert zu wenig. Außerdem ist Strom gemessen an der dadurch
    > entstehenden Lebensqualität ziemlich billig, von 40 Cent/kWh

    und du wärst einer der ersten der grinsend zum amt läuft und seine neue abschlagszahlung vom versorger dem bearbeiter auf den tisch knallt...

    würde auch
    > niemand sterben, höchstens rumheulen und meckern - wie gehabt.

  17. Re: Deutschland produziert im zweistelligen %bereich mehr Energie, als es braucht.

    Autor: Anonymer Nutzer 30.03.11 - 02:32

    als ob schwarze oder gelbe besser rechnen können ;)

    Gut, im eigenen Haushalt bzw. fürn eigenen Haushalt sicherlich.

    Da gibt es ab und an so schöne dunkle Köfferchentransaktionen.

    Oder für die eigene Partei.

    Wie war das mit der ermäßigten Steuer für Hotels?

    Will ich nur sagen. Übrigens sind jetzt Gelb, aber auch Schwarz dafür, diese AKWs abzuschalten.

    Die Rechenkünste der Parteien sind offensichtlich ebenwürdig ;)

  18. Re: Deutschland produziert im zweistelligen %bereich mehr Energie, als es braucht.

    Autor: moppi 30.03.11 - 08:13

    ja es schön das es alternativen giebt

    die sind klasse für den privat haushalt ... es wird hier aber mit dem ganzen strom bededarf geredet von DEUTSCHLAND.

    die alternativen bringen es einfach nicht.
    um mal klein anzufangen. jeder in seinem haushalt verbraucht so ca.2500 kw stunden im jahr.
    nun eine schreinerei verbraucht das locker in einer stunde. wenn er so ein paar fräsen/sägen/schleifen hat dann zieht es mächtig am strom. alleine das anfahren der maschinen ist extrem energie aufwenidg. würde man diese maschinen mit alternativen energien versuchen zu betreieb giebt es zwei mögliche zenarien. entweder die regenativen energien quellen geben den geist auf weil sie die energie nicht liefern können. oder die schreinerei geht in bankrott weil sie nicht mehr so arbeiten können wie sie es müssen. weil die fräse geht oder sie geht nicht.

    soo das war nur eine schreinerei ... es giebt dann noch viele andere handwerks betriebe die viel energie benötigen. zur info das ist nur das handwerk.

    wenn krupp eben einige tonnen stahl schmelzen will, dann zieht es locker den bedarf von einem ganzen ort !

    und nun stelle man sich vor sie sollen dann für die KW/s 10 oder 20 cent zahlen. da will ich nicht wissen wie stark die arbeitslosigkeit in dem jahr ansteigt

    und im enddefekkt werden wir dann den strom importiern
    weil es eben auch mit extrem viel forschung es einfach nicht klappt diese strom verbraucher zu versorgen. selbst wenn man auf beiden seiten forscht, als gewinnung und effizente verbraucher.
    diese gross anlagen werden immer in-effizent sein im strom verbrauch aber sie effizent im endprodukt.

    Wir sind auf die industrien angewiesen weil die geben uns job´s und mit einem job kann ich mir essen kaufen !

    ps. ich bin ein kleiner angestellter und nicht von der indusrie gefördert

    hier könnte ein bild sein

  19. Re: Deutschland produziert im zweistelligen %bereich mehr Energie, als es braucht.

    Autor: SuperAggy 30.03.11 - 08:34

    Vielleicht ist`s auch schon eher soweit wenn`s keine Verarsche ist: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/34/34400/1.html

  20. Re: Deutschland produziert im zweistelligen %bereich mehr Energie, als es braucht.

    Autor: dreske 30.03.11 - 09:40

    Abseus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AKW UND erneuerbare energien sind daher BEIDES vorerst Brückentechnologien
    > bis so in etwa 2050 die Fusionskraftwerke entsprechend so weit entwickelt
    > sind. fusionskraftwerke sind nach heutigem kenntnissstand (das plasma in
    > einem fusionsreaktor erlischt millisekunden bis wenige sekunden nach der
    > abschaltung der energiezufuhr mit der das plasma erhitzt wird) zu 100%
    > sicher und frei von klimakillern.
    > da natürlich auch die Rohstoffe für Fusion endlich sind (schweres Wasser)
    > kann danach damit begonnen werde erneuerbare energien in ihrer effizienz
    > soweit zu entwickeln das man darauf endgültig umsteigen kann bevor die
    > Rohstoffe für die kernfusion zur neige gehen.

    Allerdings fallen auch bei der Kernfusion radioaktive Abfälle an, wenn auch deutlich "harmloser" und kurzlebiger im Vergleich zur Kernspaltung.
    Und bei den Rohstoffen kann man durchaus von un-endlich reden. Ein großer Fusionsreaktor braucht nach aktueller Forschung ca. 100kg Wasser pro Jahr.

    Grüße

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