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"und Latenzzeiten unter einer Millisekunde für 5G"

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  1. "und Latenzzeiten unter einer Millisekunde für 5G"

    Autor: Hypfer 28.09.16 - 16:48

    Na klar ist Funk schneller als Licht. Definitiv. :-)

  2. Re: "und Latenzzeiten unter einer Millisekunde für 5G"

    Autor: Eheran 28.09.16 - 17:22

    Latzenz zwischen Telefon und Mast von 1ms entspricht einer Entfernung von max. 150km. Wäre also zumindest für Marketingbla eine realistische Zahl.

  3. Re: "und Latenzzeiten unter einer Millisekunde für 5G"

    Autor: tg-- 28.09.16 - 18:40

    Funk ist nicht schneller als Licht, aber so nah an der Lichtgeschwindigkeit wie keine andere Übertragungsvariante.
    Die Latenz über Glasfaser ist um einiges höher, mehr als Faktor 1,3 bei gleicher Entfernung.

    @"Eher an": mit 150 km meinst du die Roundtriptime, die ist die Hälfte davon, also ca. 299 km pro ms.

    Die 299 km gelten natürlich nur als theoretisches Maximum von Funkübertragung, zur praktischen Latzenz kommt noch Signalverarbeitung, und Kanalbandbreite und einige andere Faktoren, dadurch sieht es in der Praxis natürlich anders aus.
    Die Industrie die 5G entwickeln wird hält 1 ms allerdings für realisierbar.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.09.16 18:42 durch tg--.

  4. Re: "und Latenzzeiten unter einer Millisekunde für 5G"

    Autor: x2k 28.09.16 - 19:46

    Da fällt mir ein tolles zitat von den Simpsons ein:
    "Diese Frituese fritiert einen ganzen Büffel in 45 sec"
    -" 45 sec?? Ich will ihn jetzt!!"

    Soll hießen. Es gibt keinen praktischen mehrwert für solch kurze latentenzen. Außer man betreibt highspeed Aktienhandel.

  5. Re: "und Latenzzeiten unter einer Millisekunde für 5G"

    Autor: tg-- 28.09.16 - 19:59

    x2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da fällt mir ein tolles zitat von den Simpsons ein:
    > "Diese Frituese fritiert einen ganzen Büffel in 45 sec"
    > -" 45 sec?? Ich will ihn jetzt!!"
    >
    > Soll hießen. Es gibt keinen praktischen mehrwert für solch kurze
    > latentenzen. Außer man betreibt highspeed Aktienhandel.

    Nur weil du keinen praktischen Mehrwert siehst, heißt das nicht, dass er nicht da wäre.
    Erst einmal ist jede Senkung der Latenz auf Teilstrecken wertvoll. Wenn man sich die 20 ms die wir bei LTE noch haben einspart darf die restliche Strecke noch 30 ms haben und die Gesamtlatenz liegt bei 30, nicht 50 ms. Für einige Anwendungen durchaus wertvoll.
    Wir werden bei 5G mehr "M2M"-Kommunikation, also zwischen Geräten ohne Menschen, sehen, die Teilweise Echtzeitkommunikation benötigen.

    Z.B. ist es sehr Vorteilhaft bei Industrierobotern, die Arbeitsschritte im Millisekundenbereich erledigen können, auch in kürzester Zeit Notabschaltungen durch unabhängige, per Funk angebundene, Sensoren ermöglichen zu können.
    Auch bei autonomen Fahrzeugen auf der Autobahn kann millisekundengenaue Kommunikation Leben retten.

    Es gibt unzählig sinnvolle Szenarien wo schon heute sehr niedrige Latenzen wertvoll sind, und wenn die Technik erst einmal existiert werden das noch viel mehr.

  6. Re: "und Latenzzeiten unter einer Millisekunde für 5G"

    Autor: Oktavian 28.09.16 - 20:31

    > Wir werden bei 5G mehr "M2M"-Kommunikation, also zwischen Geräten ohne
    > Menschen, sehen, die Teilweise Echtzeitkommunikation benötigen.

    Echtzeitkommunikation über ein Mobilfunknetz ist gewagt. M2M ist kein Problem, aber nicht Echtzeit. auch 5G definierte keine vorhersagbar festen Antwortzeiten.

    > Z.B. ist es sehr Vorteilhaft bei Industrierobotern, die Arbeitsschritte im
    > Millisekundenbereich erledigen können, auch in kürzester Zeit
    > Notabschaltungen durch unabhängige, per Funk angebundene, Sensoren
    > ermöglichen zu können.

    Wenn eine Maschine Notabschaltung über Sensoren macht, die mit 5G angebunden sind, werde ich an der Maschine nicht arbeiten. Alleine solche Sensoren überhaupt per Funk anzubinden, also einem Medium, dass stark von Umwelteinflüssen abhängt, ist gewagt.

    > Auch bei autonomen Fahrzeugen auf der Autobahn kann millisekundengenaue
    > Kommunikation Leben retten.

    Aber auch hier bitte nicht über 5G. Wenn Fahrzeuge kommunizieren wollen, um Unfälle zu vermeiden, dann bitte nicht vom Auto zur Basisstation, zur nächsten Knoten, zur Zentrale, Zurück zum Knoten, zurück zur Basisstation und wieder zum Auto. Da fällt den Technikern hoffentlich intelligenteres ein.

    > Es gibt unzählig sinnvolle Szenarien wo schon heute sehr niedrige Latenzen
    > wertvoll sind, und wenn die Technik erst einmal existiert werden das noch
    > viel mehr.

    Mir fällt da ehrlich gesagt im wesentlichen Gaming ein. Ansonsten wird es schon schwierig, da alle Anwendungen, die IP-basiert und funkbasiert sind, immer mit allen möglichen Einflüssen wie Paketverlusten, Paketvertauschung, Paketverfälschung, usw. leben müssen.

  7. Re: "und Latenzzeiten unter einer Millisekunde für 5G"

    Autor: Kleba 29.09.16 - 08:41

    x2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Soll hießen. Es gibt keinen praktischen mehrwert für solch kurze
    > latentenzen. Außer man betreibt highspeed Aktienhandel.

    Wenn die Latenz geringer ist, wird der von einem Benutzer gerade verwendete Kanal auf wieder schneller frei. Dadurch können die verfügbaren Kapazitäten effizienter genutzt werden.

  8. Re: "und Latenzzeiten unter einer Millisekunde für 5G"

    Autor: sinner89 29.09.16 - 08:56

    x2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Soll hießen. Es gibt keinen praktischen mehrwert für solch kurze
    > latentenzen. Außer man betreibt highspeed Aktienhandel.

    Also ich sehe den Mehrwert in der Cloud und in On-Demand Rechenleistung. In der Industrie kann man dann komplexe Simulationen in der Cloud berechnen, ohne das man dafür einen neue Server Farm anlegen muss, sondern man mietet diese für den gewünschten Zeitraum an.

    Privat lässt es sich fürs Gaming schön ausnutzen. Nie wieder muss du einen neuen PC oder eine neue Konsole all 4-6 Jahre kaufen, sondern hast nur einen Thin-Client zuhause, der die Eingabe des Spielers in die Cloud hochlädt, diese werden dann berechnet und das Bild an den Thin-Client zurückgeschickt. Schon zahlst du deine Monatlichegebühre und spielst alles was du willst bei 4k und 60-90 fps.

  9. Re: "und Latenzzeiten unter einer Millisekunde für 5G"

    Autor: tg-- 29.09.16 - 17:05

    Du gehst in deiner Antwort davon aus, dass du bereits weißt was 5G sein wird.
    Die Technikunternehmen die 5G entwickeln wissen das derzeit noch nicht wirklich.

    Kommunikation muss nicht über elemente im Rechenzentrum im Hintergrund laufen, es ist bereits direkte Kommunikation zwischen Geräten innerhalb einer Zelle bei LTE möglich, bei 5G wird das üblich werden.

  10. Re: "und Latenzzeiten unter einer Millisekunde für 5G"

    Autor: DrWatson 29.09.16 - 17:12

    x2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Soll hießen. Es gibt keinen praktischen mehrwert für solch kurze
    > latentenzen.

    Ich könnte mir schon vorstellen, dass es den gibt. Die Geräte könnten dadurch schneller in de Stand-By wechseln und so Energie sparen, der Funkkanal ist weniger belegt und Webseiten die viele Dateien nachladen würden schneller aufgebaut.

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