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Und was ist mit Linux?

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  1. Und was ist mit Linux?

    Autor: Der Kaiser! 24.09.10 - 21:57

    Was hätte das für Konsequenzen?

    ___

    Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!

    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.

  2. Re: Und was ist mit Linux?

    Autor: Verwirrt 24.09.10 - 22:34

    Was soll es für Konsequenzen haben?
    Keine zB.?

  3. Re: Und was ist mit Linux?

    Autor: DrAgOnTuX 24.09.10 - 22:36

    z.B. die Verträge zwischen Microsoft und Novell.

  4. Re: Und was ist mit Linux?

    Autor: Lars154 24.09.10 - 22:40

    Solche Verträge gehen im Sinne der Kunden i.d.R. immer in den Besitz des neuen Eigentümers über.


    Konsequenzen für Linux hat es aber keine. Der neue Besitzer wird Interesse an der Software haben und so Personal halten. Und selbst wenn wichtige Entwickler gehen müsste, Unternehmen die diese mit offenen Armen entgegennehmen gibt es wie Sand am Meer.

    Red Hat als größter komerzieller Kernel Entwickler würde sicher den einen oder anderen Kernel Hacker übernehmen.

  5. Danke! :)

    Autor: Der Kaiser! 24.09.10 - 23:16

    > Konsequenzen für Linux hat es [..] keine. Der neue Besitzer wird Interesse an der Software haben und so Personal halten.

    > Und selbst wenn wichtige Entwickler gehen müsste, Unternehmen die diese mit offenen Armen entgegennehmen gibt es wie Sand am Meer.

    > Red Hat als größter komerzieller Kernel Entwickler würde sicher den einen oder anderen Kernel Hacker übernehmen.

    ___

    Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!

    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.

  6. Re: Danke! :)

    Autor: Dolly Pardon 25.09.10 - 01:49

    Der Kaiser! schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Konsequenzen für Linux hat es [..] keine. Der neue Besitzer wird
    > Interesse an der Software haben und so Personal halten.

    Bei Finanzinvestoren zumindest fraglich.

    > > Und selbst wenn wichtige Entwickler gehen müsste, Unternehmen die diese
    > mit offenen Armen entgegennehmen gibt es wie Sand am Meer.

    Auch Entwickler haben evtl. Frau und Kinder und Frau evtl. einen Job und alle evtl. eine Eigentumswohnung oder ein Haus.

    > > Red Hat als größter komerzieller Kernel Entwickler würde sicher den einen
    > oder anderen Kernel Hacker übernehmen.

    Warum sollten sie? Aktuell scheinen sie genug Kernel Entwickler zu haben um die Arbeit zu machen. Jede(r) mehr wäre nur überflüssiger Balast und ein Kostenfaktor.

  7. Re: Danke! :)

    Autor: Besserwessi 25.09.10 - 03:51

    Liest hier keiner?

    VMware wollte die Linux-Sparte übernehmen, die Finanzinvestoren haben für die anderen Unternehmenszweige geboten. Platzt der gesamte Verkauf wird Novell in der jetzigen Form weiter bestehen.
    Also bleibt alles beim alten.

    Geht später ein Verkauf über die Bühne dann wird jemand der Interesse am Geschäft mit Linux hat, dieses auch weiterpflegen.

    Und hier über den ein oder anderen entlassenen Programmmierer zu jammern ist ein Hohn angesichts der Arbeitslosenzahlen.

    Es ist also nicht "Bei Finanzinvestoren zumindest fraglich."

  8. Re: Danke! :)

    Autor: Zentri 25.09.10 - 12:11

    Besserwessi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Liest hier keiner?
    >
    > VMware wollte die Linux-Sparte übernehmen, die Finanzinvestoren haben für
    > die anderen Unternehmenszweige geboten. Platzt der gesamte Verkauf wird
    > Novell in der jetzigen Form weiter bestehen.
    > Also bleibt alles beim alten.
    >

    Hoffen wir mal dass es so bleibt und Novell so weiter macht (zieht sich ja laut Artikel mit VM ja hin!)

    > Geht später ein Verkauf über die Bühne dann wird jemand der Interesse am
    > Geschäft mit Linux hat, dieses auch weiterpflegen.
    >

    Sieht man auch bei Oracle und Solaris (hier an der stelle der schlechteste Vergleich aber man sieht es ja z.B. auch bei Novell und SuSe Linux sowie bei einigen anderen wie Mandriva den Open Varianten von Solaris und anderen (Golemartikel und auch bei heise zu lesen))

    > Und hier über den ein oder anderen entlassenen Programmmierer zu jammern
    > ist ein Hohn angesichts der Arbeitslosenzahlen.
    >
    > Es ist also nicht "Bei Finanzinvestoren zumindest fraglich."


    Ok! Das lassen wir mal bei Seite das Spricht auch für sich wenn werden wir es hinterher sehen was passiert! wenn man sich auch die gutverdiener ansieht, da braucht man nun wirklich nich jammern.
    Sehn wir erstmal weiter

  9. Re: Und was ist mit Linux?

    Autor: elgooG 25.09.10 - 13:30

    Der Kaiser! schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was hätte das für Konsequenzen?

    Wenn der neue Besitzer letztendlich VMWare sein wird, dann wird sich nicht viel ändern. Denke openSuse ist auch voll in deren Interesse. Sie suchen ja vor allem ein OS für ihre eigenen Produkte. Vor allem geht es um eine bessere Integration in Linux und die Bündelung von bisherigen Angeboten zu Komplettpaketen für die Kunden. Man könnte außerdem die ESX Server sehr gut erweitern. Zumindest scheint das die Strategie zu sein, die ich bisher dort beobachtet habe.

    Es ist nicht das erste Mal, dass SuSe Linux verkauft wird. Novell hat es von dem Kauf der deutschen Firma SUSE Linux GmbH. Zu dem Zeitpunkt war SuSe bereits eine der größten Linux-Distris.

  10. Re: Danke! :)

    Autor: Lars154 25.09.10 - 22:54

    Dolly Pardon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Bei Finanzinvestoren zumindest fraglich.

    Warum sollten diese Unternehmensbereiche kaufen und diese dann auslaufen lassen. Dann wäre die Verfeuerung des Geldes noch sinnvoller.

    > Auch Entwickler haben evtl. Frau und Kinder und Frau evtl. einen Job und
    > alle evtl. eine Eigentumswohnung oder ein Haus.

    Und? In der Berufswelt ist es normal, dass man sich auch mal neu orientieren muss. Zudem gibt es immer mehr HomeOffice Stellen. Leute treffen sich alle ein oder zwei Wochen im Büro und erledigen den Rest daheim.
    nel Hacker übernehmen.

    > Warum sollten sie? Aktuell scheinen sie genug Kernel Entwickler zu haben um
    > die Arbeit zu machen. Jede(r) mehr wäre nur überflüssiger Balast und ein
    > Kostenfaktor.

    Weil sie damit mehr Einfluss haben. Kunden schätzen an Red Hat ganz besonders, dass gewünschte Änderungen, egal wo diese nötig sind, oft schnell in den Kernel gelangen und rasch ausgeliefert werden. Support ist das eine, ein Pool an Mitarbeitern mit enormer Kompetenz das andere.

    Genau deswegen wird man in der Versicherungsbranche und dem Finanzwesen wo Red Hat sehr aktiv ist eher selten auf Lösungen wie Mandriva, Canonical oder Windows (ausgenommen Clients) setzen.

  11. Re: Danke! :)

    Autor: Dolly Pardon 26.09.10 - 00:06

    Lars154 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dolly Pardon schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Bei Finanzinvestoren zumindest fraglich.
    >
    > Warum sollten diese Unternehmensbereiche kaufen und diese dann auslaufen
    > lassen. Dann wäre die Verfeuerung des Geldes noch sinnvoller.

    Man verfeuert das Geld der aufgekauften Teile, entlässt sie dann in die Pleite und die Gläubiger gucken in die Röhre.

    > > Auch Entwickler haben evtl. Frau und Kinder und Frau evtl. einen Job und
    > > alle evtl. eine Eigentumswohnung oder ein Haus.
    >
    > Und? In der Berufswelt ist es normal, dass man sich auch mal neu
    > orientieren muss. Zudem gibt es immer mehr HomeOffice Stellen. Leute
    > treffen sich alle ein oder zwei Wochen im Büro und erledigen den Rest
    > daheim.
    > nel Hacker übernehmen.

    Bist Du Politiker? Aber okay. Beispiel aus dem Leben -- Mann wird arbeitslos, Frau hat einen Job, beide ziehen um wg. beide woanders einen Job, beide werden arbeitlos und dürfen sich nun in RTL anhören das sie unflexible Faulenzer sind und ähnlichen Scheiss.

    Würde *ich* umziehen? Kannste vergessen!

    > > Warum sollten sie? Aktuell scheinen sie genug Kernel Entwickler zu haben
    > um
    > > die Arbeit zu machen. Jede(r) mehr wäre nur überflüssiger Balast und ein
    > > Kostenfaktor.
    >
    > Weil sie damit mehr Einfluss haben. Kunden schätzen an Red Hat ganz
    > besonders, dass gewünschte Änderungen, egal wo diese nötig sind, oft
    > schnell in den Kernel gelangen und rasch ausgeliefert werden. Support ist
    > das eine, ein Pool an Mitarbeitern mit enormer Kompetenz das andere.

    Nur weil 10 Arbeiter 4 Wochen brauchen um ein Haus zu bauen geht das mit 20 Arbeitern nicht schneller. Es gibt sowas wie optimale Teamgrössen. Am Ende wird es einfach einige mehr ohne Job geben und die haben weniger Geld zum ausgeben und damit landet auch Firmen die irgendwie mit Linux machen weniger Geld.

    Auch wurden ja schon Entwickler(innen) entlassen (nicht sooo lange her) und IMHO hat sich Novell mit Linux schlicht und ergreifend verrechnet.

    Absteigender Ast und so. Mit dem 'neu orientieren' allerdings hast Du aber vollkommen recht und so manche(r) muss sich überlegen ob Linux nicht einfach Geschichte ist was die persönliche Laufbahn angeht.

    Ein gutes Zeichen ist es jedenfalls nicht, aber die Spirale dreht sich für D sowieso schon länger in Richtung abwärts und da helfen auch keine Hetztiraden aus der Politik noch frisierte Statistiken.

  12. Re: Danke! :)

    Autor: Lars154 26.09.10 - 10:04

    Dolly Pardon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Bist Du Politiker? Aber okay. Beispiel aus dem Leben -- Mann wird
    > arbeitslos, Frau hat einen Job, beide ziehen um wg. beide woanders einen
    > Job, beide werden arbeitlos und dürfen sich nun in RTL anhören das sie
    > unflexible Faulenzer sind und ähnlichen Scheiss.

    Tja...

    > Würde *ich* umziehen? Kannste vergessen!

    Genau DAS ist die deutsche Reaktion. In anderen Ländern ist es völlig normal mit dem Job zu ziehen. Zumal Immobilien gerade in den Staaten nicht sonderlich viel kosten. In in einem neuen Bundesstaat an der anderen Küste anzufangen ist absolut normal. Nicht vom Bild des deutschen Michel ausgehen.

    > Nur weil 10 Arbeiter 4 Wochen brauchen um ein Haus zu bauen geht das mit 20
    > Arbeitern nicht schneller.


    Das mag auf Handwerker zutreffen, bei Entwicklern ist dies anders. Dafür gibt es SCM Lösungen. Man stelle sich vor, Dachdecker können ihr Dach decken, Elektriker ihre Leitungen legen, Maurer die Mauern hochziehen und das jeder auf seinem Betriebsgelände um am Ende müssen sie ihre Arbeiten nur noch zuammenführen. ;-)

    In der Softwareentwicklung geht das. Besonders wenn man schon eine erfahrene Truppe hat.

  13. Re: Danke! :)

    Autor: dfgdg 27.09.10 - 09:42

    > Das mag auf Handwerker zutreffen, bei Entwicklern ist dies anders. Dafür
    > gibt es SCM Lösungen. Man stelle sich vor, Dachdecker können ihr Dach
    > decken, Elektriker ihre Leitungen legen, Maurer die Mauern hochziehen und
    > das jeder auf seinem Betriebsgelände um am Ende müssen sie ihre Arbeiten
    > nur noch zuammenführen. ;-)
    >
    > In der Softwareentwicklung geht das. Besonders wenn man schon eine
    > erfahrene Truppe hat.

    OMG ... noch jemand der glaubt, dass Teams unendlich nach oben skalieren ... hoffentlich bist Du nie in einer Führungsposition.

    Wie Vorposter schon sagte: Es gibt "optimale" Teamgrößen. Wenn es zu viele werden, dann nimmt der Kommunikationsaufwand so schnell zu, dass sich die zusätzliche "Manpower" nicht mehr rentiert.

    Gerade wenn ein Projekt zu spät ist, dann lieber das Team verkleinern und nur die erfahrendsten und besten Leute dransetzen, um noch rechtzeitig in einem ggf. abgespeckten umfang zu liefern.

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