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Falscher Ansatz? Bin etwas enttäuscht.

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  1. Re: Falscher Ansatz? Bin etwas enttäuscht.

    Autor: jisgsaw 02.09.15 - 14:36

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Offensichtlich nicht, wenn sie seit Jahren in einem Bundesstaat autonom
    > herumfahren. Deutsche Hersteller brauchen Jahre um eine einzige Strecke so
    > zu vermessen dass sie da lang fahren können? Sorry, das ist armselig.
    >
    > Google wird Navigationsdaten benutzen um von A nach B zu kommen, also nicht
    > mehr als ein heute handelsübliches Navi.


    Google brauch definitiv zumindest in der Stadt zentimeter genaue Karten:

    "The key to Google's success has been that these cars aren't forced to process an entire scene from scratch. Instead, their teams travel and map each road that the car will travel. And these are not any old maps. They are not even the rich, road-logic-filled maps of consumer-grade Google Maps.

    They're probably best thought of as ultra-precise digitizations of the physical world, all the way down to tiny details like the position and height of every single curb. A normal digital map would show a road intersection; these maps would have a precision measured in inches.

    http://www.theatlantic.com/technology/archive/2014/05/all-the-world-a-track-the-trick-that-makes-googles-self-driving-cars-work/370871/

    Der einzige unterschied zwischen Google und den OEMs ist die Kommunikation: OEMs sagen glas klar, was sie brauchen damit das funktioniert, und das autonome Fahrzeuge in der Stadt noch weit entfernt sind; Google ist amerikanischer in ihr Marketing, und verspricht die Welt, wenn die kaum weiter sind als die anderen, und genau die selben Problemen haben.

  2. Re: Falscher Ansatz? Bin etwas enttäuscht.

    Autor: cocojambo 02.09.15 - 14:37

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Offensichtlich nicht, wenn sie seit Jahren in einem Bundesstaat autonom
    > herumfahren. Deutsche Hersteller brauchen Jahre um eine einzige Strecke so
    > zu vermessen dass sie da lang fahren können? Sorry, das ist armselig.

    Deutsche Hersteller fahren hier um Böblingen auch schon seit Jahren autonom rum. OK, die machen vielleicht nicht so viel Getöse darum wie Google.
    https://www.mercedes-benz.com/wp-content/uploads/sites/2/2014/09/INNOVATION_Autonome_Langstreckenfahrt_02.jpg





    4 mal bearbeitet, zuletzt am 02.09.15 14:41 durch cocojambo.

  3. Re: Falscher Ansatz? Bin etwas enttäuscht.

    Autor: jisgsaw 02.09.15 - 14:40

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich sehe das genauso. Und offensichtlich Google ebenso.

    Wohl eher nicht.
    Ansatz von Google ist doch genau nach hochpräzise Karten zu fahren, und leichte Abweichungen davon zuzulassen, wenn Sensoren Hindernisse erkennen.

  4. Re: Falscher Ansatz? Bin etwas enttäuscht.

    Autor: mnementh 02.09.15 - 14:42

    jisgsaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mnementh schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Offensichtlich nicht, wenn sie seit Jahren in einem Bundesstaat autonom
    > > herumfahren. Deutsche Hersteller brauchen Jahre um eine einzige Strecke
    > so
    > > zu vermessen dass sie da lang fahren können? Sorry, das ist armselig.
    > >
    > > Google wird Navigationsdaten benutzen um von A nach B zu kommen, also
    > nicht
    > > mehr als ein heute handelsübliches Navi.
    >
    > Google brauch definitiv zumindest in der Stadt zentimeter genaue Karten:
    >
    > "The key to Google's success has been that these cars aren't forced to
    > process an entire scene from scratch. Instead, their teams travel and map
    > each road that the car will travel. And these are not any old maps. They
    > are not even the rich, road-logic-filled maps of consumer-grade Google
    > Maps.
    >
    > They're probably best thought of as ultra-precise digitizations of the
    > physical world, all the way down to tiny details like the position and
    > height of every single curb. A normal digital map would show a road
    > intersection; these maps would have a precision measured in inches.
    >
    > www.theatlantic.com
    >
    OK, also braucht auch Google diese Karten. Dann sind sie aber anscheinend um Größenordnungen effizienter beim Vermessen, wenn sie so eine große Menge an Strecken fahren können, während deutsche Hersteller nur einzelne Sachen schaffen.

    Enttäuschend ist das in beiden Fällen, da offensichtlich ist, dass das nicht ausreicht.

    > Der einzige unterschied zwischen Google und den OEMs ist die Kommunikation:
    > OEMs sagen glas klar, was sie brauchen damit das funktioniert, und das
    > autonome Fahrzeuge in der Stadt noch weit entfernt sind; Google ist
    > amerikanischer in ihr Marketing, und verspricht die Welt, wenn die kaum
    > weiter sind als die anderen, und genau die selben Problemen haben.
    Ah, ich weiß nicht. Der Unterschied ist eher dass Google überhaupt kommuniziert, im Gegensatz zu allen anderen Unternehmen, inklusive amerikanischen.

  5. Re: Falscher Ansatz? Bin etwas enttäuscht.

    Autor: cocojambo 02.09.15 - 14:46

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > OK, also braucht auch Google diese Karten. Dann sind sie aber anscheinend
    > um Größenordnungen effizienter beim Vermessen, wenn sie so eine große Menge
    > an Strecken fahren können, während deutsche Hersteller nur einzelne Sachen
    > schaffen.

    Welche Großen Mengen an Strecken?
    Die dürfen nur in Mountain View California rumfahren, mit maximal 40km/h.

    "Googles eigenentwickelte, selbstfahrende Autos müssen sich schon bald im öffentlichen Straßenverkehr bewähren. Wie Projektchef Chris Urmson in einem Blog-Eintrag ankündigte, sollen einige der Fahrzeuge ab Sommer durch die Google-Heimatstadt Mountain View in Kalifornien fahren.
    Die Höchstgeschwindigkeit der neuen Prototypen sei auf etwa 40 Kilometer pro Stunde beschränkt. Das erlaubt es Google, die Konstruktion zu vereinfachen und unter anderem auf Airbags zu verzichten."

    Artikel von 15.05.2015
    http://www.tagesschau.de/wirtschaft/google-auto-105.html

  6. Re: Falscher Ansatz? Bin etwas enttäuscht.

    Autor: jisgsaw 02.09.15 - 14:48

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > OK, also braucht auch Google diese Karten. Dann sind sie aber anscheinend
    > um Größenordnungen effizienter beim Vermessen, wenn sie so eine große Menge
    > an Strecken fahren können, während deutsche Hersteller nur einzelne Sachen
    > schaffen.

    Anscheinend. Ich denke mal, die haben ja eine inzwischen große Flotte an autos, die das machen.

    Ich bin mir aber auch relativ sicher, dass alle auch an Systeme forschen, die nicht Kartenabhängig sind. Nur mit weniger Erfolg.

    >
    > > Der einzige unterschied zwischen Google und den OEMs ist die
    > Kommunikation:
    > > OEMs sagen glas klar, was sie brauchen damit das funktioniert, und das
    > > autonome Fahrzeuge in der Stadt noch weit entfernt sind; Google ist
    > > amerikanischer in ihr Marketing, und verspricht die Welt, wenn die kaum
    > > weiter sind als die anderen, und genau die selben Problemen haben.
    > Ah, ich weiß nicht. Der Unterschied ist eher dass Google überhaupt
    > kommuniziert, im Gegensatz zu allen anderen Unternehmen, inklusive
    > amerikanischen.

    Google hat IMO zu früh kommuniziert, und zu viel versprochen.
    Sieht mann in diesem Thread sehr gut, wo so viele denke, Google könnte einfach über Sensoren in der Statt autonom fahren, was sicherlich erst in 10+ Jahren gehen wird...
    Da werden viele enttäuscht sein, wenn das 2020 nicht geht/nur in bestimmten Städten/Vierteln.

  7. Re: Falscher Ansatz? Bin etwas enttäuscht.

    Autor: Niaxa 02.09.15 - 14:51

    Ein sehr spezielles Rad. Das wird gefinxt und gut ist.

  8. Re: Falscher Ansatz? Bin etwas enttäuscht.

    Autor: Jasmin26 02.09.15 - 19:54

    autonomes Autofahren ist wohl das hoch-komplexeste-system das sich die automobilindustrie weltweit ausgesucht hat ! genaues Kartenmaterial ist da nur ein kleiner aber nicht unwichtiger er teil . eine Autopilot in einem jet ist dagegen Spielzeug !
    Systeme in der Flugzeugindustrie sind in Verkehrs Maschinen in det Regel 3mal ausgelegt, den Platz gibts dafür gibt nicht in einem PKW, zumal die Rechenleistung für ein autonomes system enorm ist, und dafür brauch es elektrische energie, die auch irgendwo herkommen muss . Das ganze muss unterm strich effizient und auch bezahlbar sein ...... da gehen noch zig jahrzehnte ins Land bis das weltweit alltag auf den strassen wird

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