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Googles Ansatz

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  1. Googles Ansatz

    Autor: hambret 02.09.15 - 12:36

    Deswegen ist Google auch Lichtjahre besser, weil deren Ansatz auf "Verstehen der umgebung" mit deep Neural Networks ist. Und echte ENTSCHEIDUNGEN trifft.

    Verstehe nicht wie ihr bei solch einem Hintergrundartikel das nicht reinschreibt. Die Videos von Google sind dazu auf YouTube! !



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.09.15 12:41 durch hambret.

  2. Re: Googles Ansatz

    Autor: cocojambo 02.09.15 - 12:40

    hambret schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deswegen ist Google auch Lichtjahre besser, weil deren Ansatz auf
    > "Verstehen der umgebung" mit deep Neural Networks ist. Und echte
    > ENTSCHEIDUNGEN trifft.

    Google braucht trotzdem die gleichen hochpräzisen Karten wie alle anderen auch.

    Nebenbei scheint bei Google auch nicht alles so rosig zu laufen, wenn schon Fahrradfahrer das System aus dem Konzept bringen.

    https://www.golem.de/news/fixie-radfahrer-irritieren-googles-autonome-autos-1508-116024.html

  3. Re: Googles Ansatz

    Autor: hambret 02.09.15 - 12:41

    Würde ich auch so programmieren .... passt doch???

    Imho braucht google KEINE hochpräzisen Karten, und steuert auch nicht mittels GPS sondern erkennt die Markierungen und versteht die Fahrbahn.

    Klärt mich auf wenn dem nicht so ist....

    Das ist fundamental anders als Audi usw...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.09.15 12:43 durch hambret.

  4. Re: Googles Ansatz

    Autor: cocojambo 02.09.15 - 12:42

    hambret schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Würde ich auch so programmieren .... passt doch???


    "Googles selbstfahrende Autos sind dazu programmiert, manchmal eine kleine Ordnungswidrigkeit zu begehen und die Geschwindigkeitsbegrenzung um bis zu 16 km/h zu überschreiten."

    Das finde ich gut. Regelkonform fahren ist langweilig.

  5. Re: Googles Ansatz

    Autor: Xstream 02.09.15 - 12:50

    http://www.theatlantic.com/technology/archive/2014/05/all-the-world-a-track-the-trick-that-makes-googles-self-driving-cars-work/370871/

    aufgeklärt

  6. Re: Googles Ansatz

    Autor: ichbinsmalwieder 02.09.15 - 13:10

    hambret schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Würde ich auch so programmieren .... passt doch???
    >
    > Imho braucht google KEINE hochpräzisen Karten, und steuert auch nicht
    > mittels GPS sondern erkennt die Markierungen und versteht die Fahrbahn.
    >
    > Klärt mich auf wenn dem nicht so ist....

    Alle Fahrzeuge erkennen die Markierungen, sonst könnten sie unmöglich autonom fahren. Das ist bereits bei den erhältlichen Spurhalteassistenten so.

    > Das ist fundamental anders als Audi usw...

  7. Re: Googles Ansatz

    Autor: hambret 02.09.15 - 13:15

    Und wie erklärt ihr den Festo-Laser Scanner auf dem Dach bei Google?

    Klar benutzt Google auch Karten, aber es ist nur die Basis....

  8. Re: Googles Ansatz

    Autor: cocojambo 02.09.15 - 13:19

    hambret schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wie erklärt ihr den Festo-Laser Scanner auf dem Dach bei Google?

    Google hat keine Fertigungskapazitäten, die nötigen Sensoren ordentlich unterzubringen, daher klatschen die die aufs Dach.

    Bei Mercedes Selbstfahr-Autos zum Beispiel sind die Sensoren "unsichtbar" und aerodynamisch günstig oben an der Windschutzscheibe angebracht. (Radar im Kühlergrill)





    3 mal bearbeitet, zuletzt am 02.09.15 13:20 durch cocojambo.

  9. Re: Googles Ansatz

    Autor: cocojambo 02.09.15 - 13:27

    hambret schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Imho braucht google KEINE hochpräzisen Karten, und steuert auch nicht
    > mittels GPS sondern erkennt die Markierungen und versteht die Fahrbahn.

    Falsch.
    Google macht das nicht anders, als die deutschen Hersteller auch, also hochpräzise Karten plus Sensoren in den Autos.

    "The key to Google's success has been that these cars aren't forced to process an entire scene from scratch. Instead, their teams travel and map each road that the car will travel.
    They're probably best thought of as ultra-precise digitizations of the physical world, all the way down to tiny details like the position and height of every single curb. A normal digital map would show a road intersection; these maps would have a precision measured in inches. "

    http://www.theatlantic.com/technology/archive/2014/05/all-the-world-a-track-the-trick-that-makes-googles-self-driving-cars-work/370871/



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.09.15 13:28 durch cocojambo.

  10. Re: Googles Ansatz

    Autor: hambret 02.09.15 - 13:30

    Quatsch - Sensoren jeder Art kann man bei Schäffler oder Magma, Bosch, Conti,Delphi kaufen. Ein Frontradar mit einem Rundum Laser zu vergleichen. Tzzzz

  11. Re: Googles Ansatz

    Autor: cocojambo 02.09.15 - 13:32

    hambret schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Quatsch - Sensoren jeder Art kann man bei Schäffler oder Magma, Bosch,
    > Conti,Delphi kaufen. Ein Frontradar mit einem Rundum Laser zu vergleichen.
    > Tzzzz

    Laserscanner haben die deutschen Fahrzeuge auch, nur eben nicht häßlich und aerodynamisch ungünstig auf's Dach geklatscht, wie Google das macht.
    Auch der Radarsensor wird nicht einfach an die Stoßstange geschraubt.

    Google Auto:


    "Einen auffälligen und teuren Laserscanner (Lidar) auf dem Dach, wie er charakteristisch für die Google-Fahrzeuge ist, lehnen die deutschen Hersteller weiter strikt ab. Ihre automatisierten Autos sollen sich von außen nicht von den gewohnten Modellen unterscheiden.
    Bislang verstecken die deutschen Hersteller die Sensoren möglichst hinter der Karosserie oder integrieren sie unauffällig darin. Gänzlich verzichten wollen die deutschen Hersteller auf einen Lidar jedoch nicht. Denn für hochautomatisierte Fahrzeuge zählt vor allem Redundanz: Sensoren müssen in der Lage sein, ihre Daten gegeneinander zu plausibilisieren und bei Ausfällen zu ersetzen. Dabei können auch Lidare helfen, die Audi beispielsweise an Front und Heck platziert.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 02.09.15 13:43 durch cocojambo.

  12. Re: Googles Ansatz

    Autor: hambret 02.09.15 - 13:34

    Ich sag ja nicht das sie ohne Karten fahren. Die lenken aber nicht nach der Karte wie audi...

  13. Re: Googles Ansatz

    Autor: cocojambo 02.09.15 - 13:36

    hambret schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich sag ja nicht das sie ohne Karten fahren. Die lenken aber nicht nach der
    > Karte wie audi...


    Auch der Audi lenkt nach Stereokameras, das macht ja heute schon jeder Audi mit aktivem Fahrspurassistenten.

  14. Re: Googles Ansatz

    Autor: jisgsaw 02.09.15 - 14:14

    Doch, tuhen sie.
    Sogar mehr als Audi, die laut Artikel nur in bestimmte Konstellationen (Autobahnkreuz) genaue Karte braucht.

  15. Re: Googles Ansatz

    Autor: jisgsaw 02.09.15 - 14:18

    hambret schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wie erklärt ihr den Festo-Laser Scanner auf dem Dach bei Google?

    Die deutschen Prototypen haben auch LAserscanner, sogar mehr als nur einen.
    Diese sind halt nur hinter der Karrosserie versteckt.

    Vorteil vom Teil am Dach ist (würde ich annehmen) dass mann nur einen braucht, und die Laserdaten nicht zusammen fusionieren muss.

  16. Re: Googles Ansatz

    Autor: cocojambo 02.09.15 - 14:23

    hambret schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Quatsch - Sensoren jeder Art kann man bei Schäffler oder Magma, Bosch,
    > Conti,Delphi kaufen. Ein Frontradar mit einem Rundum Laser zu vergleichen.
    > Tzzzz


    Laserscanner kann man auch bei den Zulieferern kaufen.
    Google kauft seine Dach-Scanner übrigens bei Velodyne Lidar, Preis: US$75000.

    http://velodynelidar.com/hdl-64e.html







    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.09.15 14:25 durch cocojambo.

  17. Re: Googles Ansatz

    Autor: 4ndreas 02.09.15 - 14:48

    Nun ja ein Front- und Hecklidar hat hat viel mehr tote Winkel. Die Daten werden nie die Qualität eines 360° Dach-Scanners haben.
    Solange die deutschen Herstellern nicht endlich von ihrem totem Pferd absteigen, wird das imho nix mit dem wirklich autonomen fahren.

  18. Re: Googles Ansatz

    Autor: cocojambo 02.09.15 - 14:55

    4ndreas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nun ja ein Front- und Hecklidar hat hat viel mehr tote Winkel. Die Daten
    > werden nie die Qualität eines 360° Dach-Scanners haben.
    > Solange die deutschen Herstellern nicht endlich von ihrem totem Pferd
    > absteigen, wird das imho nix mit dem wirklich autonomen fahren.

    Für mich sieht der Ansatz der Deutschen Hersteller deutlich seriennaher aus, als das was Google da macht.

    Einen zugekauften 360° Lidar auf das Dach schrauben könnten die deutschen Hersteller genauso gut, aber die versteckten bzw. in die Karosserie integrierten Sensoren sind da wohl der bessere Ansatz.

    Vor ein paar Jahren haben die Deutschen Hersteller ja auch noch damit experimentiert, sind aber jetzt wohl weiter.





    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.09.15 15:00 durch cocojambo.

  19. Re: Googles Ansatz

    Autor: 4ndreas 02.09.15 - 15:06

    Na ja schon mal versucht in in einem Bobycar Übersicht im Straßenverkehr zu bekommen, so hoch sind nämlich ungefähr die integrierten Sensoren in den Autos angebracht, die Daten die die Sensoren da liefern sind halt nur mäßig.
    Da schattet wenns dumm geht ein Fußgäner der an der Ampel den ganzen Sensor ab.
    Man darf nicht vergessen Lidar funktioniert mit IR-Lasern.
    Radar hilft da auch nur begrenzt, die Auflösung ist da noch nicht zufriedenstellen außerdem kommen die vielen störenden Reinfektionen dazu.

    Unsere Welt ist halt darauf ausgelegt um sie auf ca 1,5-2m über dem Boden zu erfassen möglichst und möglichst rundum.
    Der Mensch im Auto tut das ja genauso warum man denkt, das Sensoren 30cm über dem Boden irgendwas wichtiges mitbekommen versteh ich nicht.

  20. Re: Googles Ansatz

    Autor: jisgsaw 02.09.15 - 15:11

    4ndreas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unsere Welt ist halt darauf ausgelegt um sie auf ca 1,5-2m über dem Boden
    > zu erfassen möglichst und möglichst rundum.
    > Der Mensch im Auto tut das ja genauso warum man denkt, das Sensoren 30cm
    > über dem Boden irgendwas wichtiges mitbekommen versteh ich nicht.

    Weil Serienautos schon beweisen, dass Sensoren auch da unten was mitbekommen?
    Kameras sind übrigens auf Kopfhöhe angebracht, genau deswegen. Lidar/Radar sind da, um andere Fahrzeuge und objekte zu erkennen. Was die aud dieser höhe auch schaffen.

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