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Initiative ist immer gut, das ist aber kein Modell für die Stadt.

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  1. Re: Initiative ist immer gut, das ist aber kein Modell für die Stadt.

    Autor: Paule 27.12.16 - 19:50

    mrgenie schrieb:
    --------------------------------------------------------
    > Eigenartig. Sie beschreiben es so als wuensche sich
    > Niemand schnelleres Internet.

    Es ist dabei immer die Frage "schneller als... was?"

    > Dabei ist die Erfahrung, dass dort wo FTTH ausgebaut
    > wird innerhalb von 12 Monate mindestens 65% den
    > Anschluss wollen.

    Meistens ist in den FTTH Gebieten die Antwort auf die Frage oben ...
    "Schneller als DSL light" oder "schneller als DSL 3000" ...

    und nicht etwa "schneller als DSL 16000" oder gar "schneller als VDSL 50".

    > Eigenartig wie unterschiedlich Ihre Aussage zu den Fakten
    > bzgl. FTTH ist.

    Er bezieht sich halt auf den mit DSL 16000 versorgten Standardfall (mehr als ca. 70% der Haushalte) und nicht auf FTTH in bisher fast unversorgten Gebieten.

    Wer bisher nur eine sehr schlechte Breitbandversorgung hat und dann zwischen "weiterhin unterversorgt" zum DSL Normalpreis und "FTTH überversorgt" zum Premiumpreis wählen darf, der wird irgendwann halt zähneknirschend den Premiumpreis zahlen, auch wenn ihm weniger als die Hälfte der FTTH Bandbreite zu einem günstigeren Preis ebenfalls ausgereicht hätte.

    Oft gibt es bei FTTH dann ja kein "Wenignutzer" Profil mit zB 16 MBit/s für ungefähr dem vergleichbaren DSL Preis, sondern nur Tarife ab mindestens 50 MBit und teurer als VDSL50.

  2. Re: Initiative ist immer gut, das ist aber kein Modell für die Stadt.

    Autor: Moe479 27.12.16 - 20:27

    welcher it profi bezieht denn heute eine bude und verlegt nicht mindestens gbit ethernet bis in jede ecke? das kostet wenig bis garnichts und ersparrt bzw. löst dann sogar eine schlechte wlan-situation.

    wenn man in ner firma arbeitet die soetwas eh auch mit macht fällt das zeug ggf. vom laster oder man bekommt zumindest das nötige werkzeug und maschienen geliehen ... kosten aber auch so nicht die welt, 100m cat 6a/7 und nen paar lsa oder keystone aufptzdosen ... vielleicht 200-300¤ wenns hoch kommt (etwas planung vorrausgesetzt). oder man hat platz für kabelschaufen irgendiwie hinternem zentralem schrank und macht es mit vorkonfektionierten kabeln, scheiss egal ich hatte noch nie wirkliche not wlan zu benutzen außer für mobile endgeräte.

    ich habe sogar einmal abschlag von 100% zum neupreis bekommen für die aufgelegten aufputzdosen und kabel, diese nicht wieder zu entfernen bzw abzuschneiden.

    wer das nicht kann hat imho zwei linke hände dabei (gibt es durchaus, ich kann andere sachen nicht), schiebt gründe vor nicht im knien kabel ziehen zu wollen oder hat schlichtweg keine zeit am wochenende ... dafür gibt es jedoch bis zu 1200¤ handwerkerleistung (ohne material) jährlich steuerlich abzusetzen, dass jemand mit mehr expertiese/bock/zeit das einmal erledigt!

    es gibt natürlich bauliche situationen, z.b.besonders hochwertige wandgestaltungen oder unklare lage von leitungen, wo wlan bei ggf. nötiger wiederhestellungspflicht preisgünstiger ist ... aber ansich ist, sofern nicht total verbaut die lage von allem relativ klar, und in einem mietobjekt mit stukko veniziano, italenischen stofftapeten, kupfertapeten oder ähnliches würde ich niemals ziehen, schon allein weil rauche ... es wäre perlen vor die sau/unnötiger luxus für mich ... bzw. dann sollte man auch so vermögend sein, dass einen das im schadensfall nicht wirklich tangiert ... sonnst muss man ja bei jedem schritt unangenehm penibel aupassen oder mit lästigen einschränkungen zurecht kommen ... denn wo gehobelt wird da fallen selbstverständlich auch späne!



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 27.12.16 20:39 durch Moe479.

  3. Re: Initiative ist immer gut, das ist aber kein Modell für die Stadt.

    Autor: mac4ever 27.12.16 - 21:10

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich könnte meinen Opa zwar kein Latein erklären... aber ich konnte ihn
    > zumindest darauf aufmerksam manchen das man sich bei Unterhaltungen In
    > einem Forum angucken sollte auf welchen Post man antwortet.... Das achten
    > auf dem Nutzernamen bis hin zum nutzen der Baumansicht sollte ich hin
    > durchaus beibringen können.
    >
    > Schuldigen wenn das etwas Harsch klingt aber wirklich freundlich war dein
    > Post (der nicht mal mir gegolten hat) nun auch nicht.

    Ich zitiere jetzt mal, damit man sieht, worauf ich antworte. Ich bin auch davon ausgegangen, dass beim "Antwort"-Button die eigene Antwort auch wenigstens unter dem Post erscheint, den man dabei ausgewählt hat. Das ist bei Heise.de immer der Fall, bei Golem offenbar nicht.

    Aber ich bin einer der Veteranen, die noch mit dezidierter Software (MacSOUP) im Usenet unterwegs waren. Da gab es umfangreiche grafische Thread-Anzeigen und eine Übersichtlichkeit, die hat man heute in keinem einzigen Webforum mehr. Heise hat es meiner Meinung nach am besten hinbekommen, Golem ist noch ganz annehmbar, bei Spiegel-online dagegen kann man nur verzweifelt heulen.

    Früher (TM) war zwar nicht alles besser, aber manches eben doch. Und, ich gebe es zu, ich mag rhetorische Scharmützel, besonders wenn ich der Meinung bin, dass ich recht habe - was natürlich keineswegs immer der Fall ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.12.16 21:14 durch mac4ever.

  4. Re: Initiative ist immer gut, das ist aber kein Modell für die Stadt.

    Autor: Faksimile 27.12.16 - 21:32

    Ovaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mrgenie schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Eigenartig. Sie beschreiben es so als wuensche sich niemand schnelleres
    > > Internet.
    >
    > > Dabei ist die Erfahrung, dass dort wo FTTH ausgebaut wird innerhalb von
    > 12
    > > Monate mindestens 65% den Anschluss wollen.
    >
    Mundpropaganda. Gutes setzt sich dann doch durch. Und das die Zitat "pöhse Telekom" öfter dazwischengrätschen will, ist allgemein bekannt. Es muss ja nicht immer gelingen ...

    > Dann ist das Kreischen, Zetern und Flennen über die pöhse Telekom, die
    > angeblich dort über Nacht ihr VDSL ausbaut wo ein FTTH-Angebot geplant ist,
    > also reine Verarsche?
    >
    > Oh, das war mir bisher gar nicht so bewußt. Danke für die erhellende
    > Korrektur.


    Komisch. Ich kenne solche Fälle. Z. B. Ausbau durch den Lankreis in Niedersachsen geplant und beschlossen. Betreiber steht fest. Und urplötzlich kommt die Telekom mit dem Angebot auf die Einwohner direkt zu, VDSL mit Vectoring auszubauen. Ein Schelm ist, wer dabei Böses denkt ... Kein Hörensagen, sondern bestätige Angabe!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.12.16 21:50 durch Faksimile.

  5. Re: Initiative ist immer gut, das ist aber kein Modell für die Stadt.

    Autor: Faksimile 27.12.16 - 21:40

    mac4ever schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...
    > Sonst würdest du ja auch einsehen, dass es in Kanada nicht um die aktuelle
    > Bandbreite geht, sondern darum, eine Infrastruktur zu schaffen, die auch in
    > Zukunft den Anforderungen standhalten kann. Und das ist nun mal nur
    > Glasfaser. Punkt.
    >
    > Im Ernst: Eine Leerrohr-Pflicht für Tiefbaugewerke, die im öffentlichen
    > Bereich buddeln, würde das Problem wesentlich entschärfen. Aber dazu müsste
    > natürlich von seiten der Politik der Wille dazu vorhanden sein.

    Dann solltest Du mal hier schauen: BGBL JG 2016 Teil I Nr. 52 S. 2473

  6. Re: Initiative ist immer gut, das ist aber kein Modell für die Stadt

    Autor: mac4ever 27.12.16 - 22:34

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mac4ever schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ...
    > > Sonst würdest du ja auch einsehen, dass es in Kanada nicht um die
    > aktuelle
    > > Bandbreite geht, sondern darum, eine Infrastruktur zu schaffen, die auch
    > in
    > > Zukunft den Anforderungen standhalten kann. Und das ist nun mal nur
    > > Glasfaser. Punkt.
    > >
    > > Im Ernst: Eine Leerrohr-Pflicht für Tiefbaugewerke, die im öffentlichen
    > > Bereich buddeln, würde das Problem wesentlich entschärfen. Aber dazu
    > müsste
    > > natürlich von seiten der Politik der Wille dazu vorhanden sein.
    >
    > Dann solltest Du mal hier schauen: BGBL JG 2016 Teil I Nr. 52 S. 2473

    Die Seite 2473 enthält keine Gesetzestexte, sondern ist nur eine Aufzählung der entsprechenden Paragraphen.

    Es ist ja schon erst mal positiv, dass es neuerdings seit November überhaupt ein Gesetz zur Erleichterung des Hochgeschwindigkeitsnetzausbaus gibt. Aber im Bundesanzeiger finde ich nicht die Gesetzestexte, sondern nur die entsprechenden Paragraphen mit ihren Überschriften.

    Daraus geht zwar hervor, dass es nun ein Mitbenutzungsrecht bei öffentlichen Versorgungsleitungen gibt, aber eine Pflicht für öffentliche Versorger, Leerrohre mitzuverlegen, geht daraus nicht zwingend hervor. Die öffentlichen kommunalen Haushalte beziehungsweise die Versorger sind also nicht gezwungen, gewisse Mehrkosten auf sich zu nehmen.

    Immerhin dürfen die Strippenzieher öffentliche Versorgungsleitungen mitbenutzen, aber die sind ja normalerweise dafür nicht ausgelegt. Und dieses Problem sehe ich noch nicht gelöst, Das Ganze riecht nicht viel mehr nach Aktionismus und faulem Kompromiss.

    Vielleicht hat ja jemand anderes mehr Glück und findet eine solche, IMHO essentielle Bestimmung. In diesem Fall würde ich mich freuen, dass ich mich geirrt habe.

  7. Re: Initiative ist immer gut, das ist aber kein Modell für die Stadt

    Autor: Faksimile 27.12.16 - 23:30

    Korrektur: BGBL JG 2016 Teil I Nr. 52 S. 2473 ff

    Wenn Du dann mal nach "Glasfaser" suchst findest Du die eine oder andere Stelle die auch Verpflichtungen beschreibt. Z.B 77i des Telekommunikationsgesetzes.
    Und ja. Dieses Gesetz enthält im Großen und Ganzen nur die Angaben zur Änderung anderer bestehender Gesetze. Dies ist und bleibt nun mal die Art und Weise, die die Gesetzgeber anwenden um bestehende Gesetze anzupassen. Den daraus resultierenden neuen Text der geänderten Gesetze kannst Du dann, ohne rechtliche Verbindlichkeit, z.B. unter Bundesrecht.juris.de abrufen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.12.16 23:32 durch Faksimile.

  8. Re: Initiative ist immer gut, das ist aber kein Modell für die Stadt

    Autor: mac4ever 27.12.16 - 23:34

    Ich habe mir mal die Mühe gemacht und mir wenigstens den Entwurf des Gesetzes, der ja dann weitgehend beschlossen wurde, zu Gemüte geführt.

    Eindeutig ist das Gesetz IMHO bei der Erschließung von Neubaugebieten. Bei Bauarbeiten im Bestand gibt es zu viele Einschränkungen, ich könnte mir vorstellen, dass das der Grund ist, dass die Grünen das Gesetz abgelehnt haben und die Linke sich enthalten hat. Da ist immer wieder von "kann" die Rede statt von "muß" und "Koordinierung von Baumaßnahmen" statt eindeutiger Auflagen. Ich bin meinen oben geäußerten Verdacht also nicht losgeworden.

    Es ist wohl wie so häufig: die Ministerien verbreiten Euphorie, in den Präambeln und Erläuterungen stehen schöne Texte. Und in den konkreten Bestimmungen wird das Ganze dann doch soweit relativiert, dass die heiligen Kühe nicht geschlachtet werden. Im Übrigen ist das Gesetz wieder so umfangreich und kompliziert, dass es unzähligen Verwaltungsmitarbeitern Arbeit gibt. Naja, lieber unproduktive Arbeit als gar keine.

    Aber ich bin kein Jurist. Jeder mag sich selber sein Urteil bilden:

    http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/Digitales/gesetzentwurf-diginetz.pdf?__blob=publicationFile

  9. Re: Initiative ist immer gut, das ist aber kein Modell für die Stadt.

    Autor: Sharra 28.12.16 - 03:00

    Die Telekom hat ein tiefergehendes Problem. Man nennt es unflexibel.

    Natürlich sind wir hier jetzt nicht repräsentativ, aber ich denke mal, es wird ein paar anderen Haushalten auch so gehen:

    Ist-Zustand:
    DSL16k mit Entertain und dazugebuchten Paketen.

    Möglich wäre:
    VDSL 100 (Seit November ausgebaut).
    Das Problem ist jetzt allerdings, dass mehr Bandbreite zwar immer mal wieder schön wäre, aber die meiste Zeit nicht genutzt würde. Ergo müsste das mit dem Preis passen, und somit nicht, oder kaum teurer sein.
    Wenn wir jetzt aber all das, was wir jetzt haben, auf dieses VDSL100 mit Entertain dazubuchen würden, kämen wir deutlich teurer weg, und nach dem 1. Jahr sowieso.
    Dafür bekämen wir Zeug dazu, für das wir uns nicht im geringsten Interessieren.

    Warum kann man also den uninteressanten Kram nicht abwählen, dafür interessante Pakete dazubuchen?
    Es mangelt der Telekom einfach an einem flexiblen Baukastensystem.
    Es gibt nur Friss oder Stirb-Pakete.

    Folge: Wir würden uns, theoretisch, durchaus für 50-100Mbit interessieren. Da wir aber a) mit Mehrkosten rechnen müssen, und b) es als so gut wie sicher gilt, dass die Umstellung von allem nicht reibungslos ablaufen dürfte (irgendwas hakt immer), bleiben wir einfach bei dem, was wir haben. Dann warten wir eben, bei größeren Downloads, ein paar Minuten. Wir werden nicht dran sterben.

  10. Re: Initiative ist immer gut, das ist aber kein Modell für die Stadt.

    Autor: Moe479 28.12.16 - 03:42

    eine frage des mitewinander redens könnens und wollens, aber solange die marketing fuzzies entsprechend schlecht fremdgesteuert dir gegenüberstehen wird sich da nichts erreichen lassen ...

  11. Re: Initiative ist immer gut, das ist aber kein Modell für die Stadt.

    Autor: superdachs 28.12.16 - 08:34

    Das Rumgereite auf ausgedachten Bedarfsgrößen ist Unsinn. Natürlich brauchen viele nicht mehr als 16MBit. Das liegt allerdings daran dass viele ihren Bedarf angepasst haben an das was es gibt. Nicht anders herum wie es sein sollte. Man kann in Dtl "große Teile des Internets" schlicht kaum nutzen. Spontan fällt mir da Cloudspeicher ein als Backup. Backup sollte jeder machen. Die ConsumerNAS Systeme können das auch, mit 3MBit Upstream nicht nutzbar. Ich hab hier 10MBit und sollte ja nach Meinung einiger gefälligst zufrieden sein. Wenn der Upload vom Backup allerdings ne knappe Woche brauch dann ist das sehr grenzwertig. Und ein paar 100GB fallen schnell mal an wenn man bspw fotografiert. Kein seltenes Hobby. Was wir brauchen sind Zugänge mit 1000/100MBit mindestens und zwar flächendeckend. Dazu Richtlinien was die Datenverkabelung bei Neubauten und Renovierung angeht.

  12. Re: Initiative ist immer gut, das ist aber kein Modell für die Stadt.

    Autor: Faksimile 28.12.16 - 08:51

    Die Planer/Architekten/Bauherren müssen nur die DIN EN 50173:4 mal in den Ausschreibungen und Anforderungen anwenden. Beispielhaft siehe https://files.telegaertner.com/7813/8719/8482/Hausverkabelung_03.pdf



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.12.16 08:51 durch Faksimile.

  13. Re: Initiative ist immer gut, das ist aber kein Modell für die Stadt.

    Autor: Dwalinn 28.12.16 - 13:05

    Ach ich bitte dich, die Leute verzichten doch nicht auf Backups weil die Internetleitung zu langsam ist.

    Etwas speicher für zuhause und sei es eine externe Festplatte ist den Leuten doch bereits zuviel aufwand. Notfalls gibt es auch noch günstige NAS mit Plug´n Play.

    Und auch wenn es viele Hobby Photographen gibt heißt es noch lange nicht das da Ständig 100GB an Daten anfallen, nicht zu vergessen da die Internetleitung oftmals nur ein paar stunden am tag benützt wird... genug Zeit auch für langsame Uploads

  14. Re: Initiative ist immer gut, das ist aber kein Modell für die Stadt.

    Autor: superdachs 28.12.16 - 18:22

    Die leute nutzen es nicht weil es nicht geht. Nas sind weiter verbreitet als du glaubst und eine externe platte im Schrank ist erstens kein richtiges backup und zweitens mit manuellem aufwand verbunden. Kümmert sich das nas selbst um backup und gegebenenfalls restore ist die die Bereitschaft größer. Natürlich muss das denen auch jemand sagen. Viele haben (illegale) große mediensammlungen und ärgern sich dann. Auch da sind 100gb schnell zusammen. Bei Fotos sowieso. Da muss ich nicht viel fotografieren. Geteilte medien über die wohnungsgrenze hinweg sind ein weiteres beispiel. Um nochmal zum backup zu kommen. Ich habe selbiges am freitag gestartet. Jetzt dürfte es dem ende entgegen gehen. Vorhin waren es noch 5h. Wir reden inzwischen bei Festplatten über 10tb im consumerbereich. Da ist GBit lan schon echt lahm, die internetanschlüsse ein witz. Mit steigendem datenaufkommen muss auch die Übertragung mit skalieren. Das funktionierte auch ne weile ganz gut. Seit 10 jahren tut sich aber kaum noch was.

  15. Re: Initiative ist immer gut, das ist aber kein Modell für die Stadt.

    Autor: Ovaron 28.12.16 - 20:59

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > welcher it profi bezieht denn heute eine bude und verlegt nicht mindestens
    > gbit ethernet bis in jede ecke?

    Jeder IT-Profi der den Namen verdient und GBe nicht braucht.

  16. Re: Initiative ist immer gut, das ist aber kein Modell für die Stadt.

    Autor: Ovaron 28.12.16 - 21:01

    mrgenie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eigenartig. Sie beschreiben es so als wuensche sich niemand schnelleres
    > Internet.
    >
    > Dabei ist die Erfahrung, dass dort wo FTTH ausgebaut wird innerhalb von 12
    > Monate mindestens 65% den Anschluss wollen.

    Aha? Und wessen Erfahrung ist das noch gleich?

  17. Re: Initiative ist immer gut, das ist aber kein Modell für die Stadt.

    Autor: Ovaron 28.12.16 - 21:05

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Komisch. Ich kenne solche Fälle. Z. B. Ausbau durch den Lankreis in
    > Niedersachsen geplant und beschlossen. Betreiber steht fest. Und
    > urplötzlich kommt die Telekom mit dem Angebot auf die Einwohner direkt zu,
    > VDSL mit Vectoring auszubauen. Ein Schelm ist, wer dabei Böses denkt ...
    > Kein Hörensagen, sondern bestätige Angabe!

    Und dabei ist doch die pöhse Telekom sicher grandios gescheitert? Weil die Leute ja wohl ganz sicher das gute zukunftsfähige Glasfaser-Internet wollen statt dem ollen und ausgelutschten VDSL? Wo genau liegt also das Problem?

  18. Re: Initiative ist immer gut, das ist aber kein Modell für die Stadt.

    Autor: superdachs 29.12.16 - 13:56

    Die pöhse Telekom macht in erster Linie eins: behindern.
    Da werden lukrative Bereiche ausgebaut, vornehmlich mit VDSL, manchmal Glasfaser. Teilweise so dass es noch gar nicht genutzt werden kann.
    Andere Anbieter können dort aber nicht mehr ausbauen da die Telekom das bereits getan hat und deren Lobbyisten jedem Provinzpolitiker mit irgendwelchen Fabeln vom Highspeedinternet und angeblichen Bedarfsgrößen Zucker in den Arsch blasen.
    Wirklich schnelles Internet bekommt man, wenn man bereit wäre der telekom seine Kohle in den Hals zu schmeißen von denen allerdings auch nicht.

    Die einzige Lösung des Problems ist: Egal wer ausbaut und egal was, er muss es den anderen zur Verfügung stellen. Dann kann die Telekom keine Claims mehr abstecken und der Kunde hat die Wahl. Das dürfte insgesamt zu deutlich mehr Ausbau und deutlich attraktiveren Angeboten führen.

  19. Re: Initiative ist immer gut, das ist aber kein Modell für die Stadt.

    Autor: Sharra 29.12.16 - 14:01

    superdachs schrieb:

    >
    > Die einzige Lösung des Problems ist: Egal wer ausbaut und egal was, er muss
    > es den anderen zur Verfügung stellen. Dann kann die Telekom keine Claims
    > mehr abstecken und der Kunde hat die Wahl. Das dürfte insgesamt zu deutlich
    > mehr Ausbau und deutlich attraktiveren Angeboten führen.

    Und genau DANN baut die Telekom gar nicht mehr aus. Das hat sie bereits deutlich klargestellt. Entweder Exklusivrechte oder es gibt nichts (geförderter Ausbau ausgenommen)
    Und der Rest vom Jammerlappenverein? Die heulen doch schon rum, wenn einer per Preselect telefonieren will. Wenn sie dann doch mal 2 Meterfünfzig Leitung verlegen, werden sie ums verrecken keinen anderen drauf lassen.
    Was meinst du, was Vodafone, und die anderen Kabelanbieter rumschreien würden, wenn man ihnen ihr Kabelmonopol wegnehmen würde?

  20. Re: Initiative ist immer gut, das ist aber kein Modell für die Stadt.

    Autor: Ovaron 29.12.16 - 17:16

    superdachs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die pöhse Telekom macht in erster Linie eins: behindern.
    > Da werden lukrative Bereiche ausgebaut, vornehmlich mit VDSL, manchmal
    > Glasfaser.

    Mit VDSL ist kein Problem, wir haben ja gerade erst gelernt das die Kunden zur besseren Glasfaser greifen sobald sie ihnen angeboten wird. (oder etwa doch nicht?)

    Mit Glasfaser....uuuuuuhhhh....das wäre ja WETTBEWERB.....bääääääääh.
    Nein wirklich, das geht ja gar nicht das sich der Hausbesitzer einfach so entscheidet welchen Anbieter er ins Haus läßt. Was wir brauchen sind fest zementierte Monopole und die Abwesenheit von Wettbewerb. Wettbewerb ist Pfui.

    > Andere Anbieter können dort aber nicht mehr ausbauen da die Telekom das
    > bereits getan hat und deren Lobbyisten jedem Provinzpolitiker mit
    > irgendwelchen Fabeln vom Highspeedinternet und angeblichen Bedarfsgrößen
    > Zucker in den Arsch blasen.

    Uh, das ist natürlich übel wenn irgendwelche Provinzpolitiker den Ausbau verhindern können. In welchem Land/Universum ist das noch gleich so?

    > Wirklich schnelles Internet bekommt man, wenn man bereit wäre der telekom
    > seine Kohle in den Hals zu schmeißen von denen allerdings auch nicht.

    Es gibt Firmen die da anderer Meinung sind. Die ordern dann 10,40, 100 Gbit.

    > Die einzige Lösung des Problems ist: Egal wer ausbaut und egal was, er muss
    > es den anderen zur Verfügung stellen.

    Öh nein, das würde ja das Geschäftsmodell der Kabelmafia ("Wir machen Ihnen ein Angebot das sie nicht ablehnen können") komplett zerstören. Wie pöhse wäre denn sowas?

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