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Weihnachtsgeld in Höhe von 1.013 Euro

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  1. Weihnachtsgeld in Höhe von 1.013 Euro

    Autor: mrgenie 12.07.16 - 15:59

    Macht bei 10 Lohnsteuer, 9% Kirchensteuer, 15% Krankenkassesteuer, 19% Rentensteuer, 5% sonstigen Steuern (Ostdeutschland, GEZ, ALG, usw)
    dann noch 19% MwSt. und durchschnittlich 20% Importsteuer..

    da hat der Arbeiter dann eine Kaufkraft uebrig von:
    0,9*0,91*0.85*0.81*0.95*0.81*0.8=35% hat der Arbeiter netto.

    Achtung, EEG, Mineraloelsteuer, usw. rechne ich noch nicht mit! Sonst wirds noch weniger.

    Da kann man sehen, nicht Amazon oder andere Arbeitgeber soll man bestreiken sondern endlich mal die Staaten Europas solle man bestreiken!

    Die nehmen sogar vom kleinen Arbeitnehmer schon 65% und nach oben weg!

  2. Re: Weihnachtsgeld in Höhe von 1.013 Euro

    Autor: Anonymer Nutzer 12.07.16 - 16:01

    Das Argument führe ich seit einigen Jahren immer wieder an. Da wird man dann zumeist einfach blöd angeschaut. Bei einem Verweis auf den Brutto-Netto-Rechner mit Einsicht in die Kosten für den AG verstehen die meisten dann aber das Argument, dass wir zu viele Abgaben leisten.

  3. Re: Weihnachtsgeld in Höhe von 1.013 Euro

    Autor: Henne231 12.07.16 - 16:14

    Off-Topic dazu:
    Gestern war Steuerzahlergedenktag. D.h. ab "heute" Arbeiten wir für uns nicht mehr für den Staat. Dies entspricht ungefähr einer -durchschnittlichen- Abgabelast von ca. 52 %.

    Oder anders gesagt: ungefähr die Hälfte der Arbeitszeit arbeitet man für den Staat.

    Gott sei dank kann dann das Geld wieder sofort rausgehauen werden anstatt es sinnvoll auf kommunaler Ebene einzusetzen.

  4. Re: Weihnachtsgeld in Höhe von 1.013 Euro

    Autor: The_Soap92 12.07.16 - 18:22

    Ich erinnere dich dann das nächste Mal dran, wenn die Schule deines Kindes auseinander fällt, du nicht mehr zur Arbeit kommst, weil die Autobahn kaputt ist, deine Mutter keine Rente kriegt, ein Freund von dir kein ALG mehr, die Polizei Verbrechen nicht mehr aufklären kann, das Militär nicht mehr vorhanden ist usw., weil du dir zu fein warst, Steuern zu zahlen.

  5. Re: Weihnachtsgeld in Höhe von 1.013 Euro

    Autor: Anonymer Nutzer 12.07.16 - 18:28

    The_Soap92 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich erinnere dich dann das nächste Mal dran, wenn die Schule deines Kindes
    > auseinander fällt, du nicht mehr zur Arbeit kommst, weil die Autobahn
    > kaputt ist, deine Mutter keine Rente kriegt, ein Freund von dir kein ALG
    > mehr, die Polizei Verbrechen nicht mehr aufklären kann, das Militär nicht
    > mehr vorhanden ist usw., weil du dir zu fein warst, Steuern zu zahlen.

    Wann soll das denn passieren? Hast du dir die Einnahmen mal angeschaut, und was damit alles (quer-)finanziert wird?

  6. Re: Weihnachtsgeld in Höhe von 1.013 Euro

    Autor: The_Soap92 12.07.16 - 18:31

    schachbrett schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > The_Soap92 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich erinnere dich dann das nächste Mal dran, wenn die Schule deines
    > Kindes
    > > auseinander fällt, du nicht mehr zur Arbeit kommst, weil die Autobahn
    > > kaputt ist, deine Mutter keine Rente kriegt, ein Freund von dir kein ALG
    > > mehr, die Polizei Verbrechen nicht mehr aufklären kann, das Militär
    > nicht
    > > mehr vorhanden ist usw., weil du dir zu fein warst, Steuern zu zahlen.
    >
    > Wann soll das denn passieren? Hast du dir die Einnahmen mal angeschaut, und
    > was damit alles (quer-)finanziert wird?

    Alle Steuern die wir zahlen, kommen in einen Topf. Klar, was die Verwaltung angeht, baut die Regierung Mist. Nichtsdestotrotz, wenn niemand Steuern zahlen würde, hätten wir den Wohlstand den wir haben nicht.

  7. Re: Weihnachtsgeld in Höhe von 1.013 Euro

    Autor: Anonymer Nutzer 12.07.16 - 18:35

    The_Soap92 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Alle Steuern die wir zahlen, kommen in einen Topf.

    Nein, kommen sie nicht. Bundessteuern ja. Landessteuern, Gemeindesteuern und Beiträge und Gebühren nicht.

    > Klar, was die Verwaltung
    > angeht, baut die Regierung Mist. Nichtsdestotrotz, wenn niemand Steuern
    > zahlen würde, hätten wir den Wohlstand den wir haben nicht.

    Es geht ja nicht darum, dass niemand Steuern zahlen soll. Es geht darum das Verhältnis aus Steuern und Ertrag des Einzelnen wieder auf ein gesundes Maß zu bringen.

    Warum bspw. muss man für den Perso eine Gebühr bezahlen? Sollte das Verwaltungshandeln, dass primär dem Staat dient, nicht schon durch die Steuern abgegolten sein? Wieso wird auf Benzin, dass der Mineralölsteuer unterliegt noch einmal die Mehrwertsteuer aufgeschlagen und die Mineralölfirma muss darauf noch Körperschaftssteuer (nebst Soli) bezahlen und der Mitarbeiter noch einmal Lohnsteuer (+Soli + Kirchensteuer)? Gibt er das Geld dann aus, dann wird da noch einmal die Mehrwertsteuer fällig. Und der Empfangende hat erneut Einkommensteuer zu zahlen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.07.16 18:35 durch schachbrett.

  8. Re: Weihnachtsgeld in Höhe von 1.013 Euro

    Autor: The_Soap92 12.07.16 - 18:49

    schachbrett schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > The_Soap92 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Alle Steuern die wir zahlen, kommen in einen Topf.
    >
    > Nein, kommen sie nicht. Bundessteuern ja. Landessteuern, Gemeindesteuern
    > und Beiträge und Gebühren nicht.
    >
    Und was sind Lohnsteuern nun?

    > Es geht ja nicht darum, dass niemand Steuern zahlen soll. Es geht darum das
    > Verhältnis aus Steuern und Ertrag des Einzelnen wieder auf ein gesundes Maß
    > zu bringen.
    >
    Je nachdem wo man arbeitet, welche Steuerklasse man hat, ob man verheiratet ist, Kinder hat usw. zahlt man weniger oder mehr Steuern.

    > Warum bspw. muss man für den Perso eine Gebühr bezahlen? Sollte das
    > Verwaltungshandeln, dass primär dem Staat dient, nicht schon durch die
    > Steuern abgegolten sein?

    Find ich auch doof.

    > Wieso wird auf Benzin, dass der Mineralölsteuer
    > unterliegt noch einmal die Mehrwertsteuer aufgeschlagen und die
    > Mineralölfirma muss darauf noch Körperschaftssteuer (nebst Soli) bezahlen
    > und der Mitarbeiter noch einmal Lohnsteuer (+Soli + Kirchensteuer)? Gibt er
    > das Geld dann aus, dann wird da noch einmal die Mehrwertsteuer fällig. Und
    > der Empfangende hat erneut Einkommensteuer zu zahlen.

    Hat ja alles nix mit der Lohnsteuer zu tun.
    Ja das sind Sachen die man ändern muss. Aber hängt nicht mit der Lohnsteuer zu tun.

  9. Re: Weihnachtsgeld in Höhe von 1.013 Euro

    Autor: Anonymer Nutzer 12.07.16 - 18:55

    The_Soap92 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > > Nein, kommen sie nicht. Bundessteuern ja. Landessteuern, Gemeindesteuern
    > > und Beiträge und Gebühren nicht.
    > >
    > Und was sind Lohnsteuern nun?

    Wieso versteifen wir uns nun auf Lohnsteuern? Im Übrigen wird die Lohnsteuer gerade nicht in einen Topf geworfen, sondenr zwischen dem Bund und den Ländern zunächst aufgeteilt. Siehe auch Art. 106 Abs. 3 GG. (Die Einkommensteuer ist die Lohnsteuer, die Lohnsteuer ist nur eine andere Erhebungsart).

    >
    > > Es geht ja nicht darum, dass niemand Steuern zahlen soll. Es geht darum
    > das
    > > Verhältnis aus Steuern und Ertrag des Einzelnen wieder auf ein gesundes
    > Maß
    > > zu bringen.
    > >
    > Je nachdem wo man arbeitet, welche Steuerklasse man hat, ob man verheiratet
    > ist, Kinder hat usw. zahlt man weniger oder mehr Steuern.

    Ne, so ist da snicht ganz richtig. Sollte man verheiratet sein, so kann man sich die Lohnsteuerklasse auswählen. Wählt der eine die 3 bekommt der andere die 5. Dann zahlt der 3er de-facto weniger Steuern, der 5-er aber mehr. Klar, bei der Zusammenveranlagung führt das dan unter dem Schritt dazu, dass man in toto weniger Steuern zahlen würde, wäre jeder Steuerklasse 1, aber es zahlen eben nicht beide Ehepartner weniger Steuern. Die Steuerklassen 3/5 klappen auch nur, wenn man exakt 60%/40% verdient. Ansonsten müssen Steuern nachgezahlt werden. Man spart also dann doch nichts.

    Hat man zwei Beschäftigungsverhältnisse, dann zahlt man im ersten gem. StKl. 1, im zweiten aber StKl. 6, also den ungünstigsten Tarif. Wieso ist das so? Das soll gerecht sein?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.07.16 18:56 durch schachbrett.

  10. Re: Weihnachtsgeld in Höhe von 1.013 Euro

    Autor: thesmann 13.07.16 - 01:31

    schachbrett schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Je nachdem wo man arbeitet, welche Steuerklasse man hat, ob man
    > verheiratet
    > > ist, Kinder hat usw. zahlt man weniger oder mehr Steuern.
    >
    > Ne, so ist da snicht ganz richtig. Sollte man verheiratet sein, so kann man
    > sich die Lohnsteuerklasse auswählen. Wählt der eine die 3 bekommt der
    > andere die 5. Dann zahlt der 3er de-facto weniger Steuern, der 5-er aber
    > mehr. Klar, bei der Zusammenveranlagung führt das dan unter dem Schritt
    > dazu, dass man in toto weniger Steuern zahlen würde, wäre jeder
    > Steuerklasse 1, aber es zahlen eben nicht beide Ehepartner weniger Steuern.
    > Die Steuerklassen 3/5 klappen auch nur, wenn man exakt 60%/40% verdient.
    > Ansonsten müssen Steuern nachgezahlt werden. Man spart also dann doch
    > nichts.
    >
    > Hat man zwei Beschäftigungsverhältnisse, dann zahlt man im ersten gem.
    > StKl. 1, im zweiten aber StKl. 6, also den ungünstigsten Tarif. Wieso ist
    > das so? Das soll gerecht sein?

    Dafuer macht man doch die Steuererklaerung, oder? Egal ob 3/5, 4/4 mit Faktor oder 1+6, in allen Faellen ist man doch sogar verpflichtet die Erklaerung abzugeben. Ist es jetzt unfair wenn der Staat dir das Geld erst am Jahresende gibt? Vielleicht. Aber genauso koenntest du jammern, das du das Geld fuer die Werbungskosten erst dann absetzen kannst.

  11. Re: Weihnachtsgeld in Höhe von 1.013 Euro

    Autor: gorsch 13.07.16 - 05:18

    mrgenie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Macht bei 10 Lohnsteuer, 9% Kirchensteuer, 15% Krankenkassesteuer, 19%
    > Rentensteuer, 5% sonstigen Steuern (Ostdeutschland, GEZ, ALG, usw)
    > dann noch 19% MwSt. und durchschnittlich 20% Importsteuer..
    >
    > da hat der Arbeiter dann eine Kaufkraft uebrig von:
    > 0,9*0,91*0.85*0.81*0.95*0.81*0.8=35% hat der Arbeiter netto.
    >
    > Achtung, EEG, Mineraloelsteuer, usw. rechne ich noch nicht mit! Sonst wirds
    > noch weniger.
    >
    > Da kann man sehen, nicht Amazon oder andere Arbeitgeber soll man bestreiken
    > sondern endlich mal die Staaten Europas solle man bestreiken!
    >
    > Die nehmen sogar vom kleinen Arbeitnehmer schon 65% und nach oben weg!

    Sorry, aber diese Rechnung ist *kompletter* Unsinn.

    Zuerst mal: Du kannst das nicht alles so multiplizieren. x*0.9*0.91... ist nicht das gleiche wie x-(x*0.1)-x*(x*0.09)...

    Kirchensteuer sind 9% der Einkommensteuer, nicht des Bruttolohns! Da würden die Leute ja in Massen aus der Kirche austreten, wenn die Kirchensteuer so hoch wäre... was du übrigens auch kannst, wenn's dir nicht passt.

    Auf effektiv nur 10% Lohnsteuer kommt der "kleine" Arbeitnehmer hingegen nur im unteren Einkommenssegment. Erst bei den höheren Einkommen langt der Staat da richtig zu.

    Krankenkasse-, Rente- und Arbeitlosen*versicherung* sind keine Steuern! Zahl mal schön deine Beiträge und werde krank, alt oder arbeitslos, dann rechnet sich das für dich. Außerdem zahlst du als Lohnempfänger nur die Hälfte der von dir genannten Beitrage (die andere zahlt der Arbeitgeber).

    Tatsächlich betragen all diese Abgaben für den "durchschnittlichen" Amazon-Arbeiter (1600¤ Brutto) knapp 30%.

    Und Mehrwertsteuer (oder gar Importsteuer) gehen *so* ja nun garnicht vom Bruttolohn weg, erst recht nicht in Summe! Zudem sind u.A. die meisten Lebensmittel mit 7% besteuert. Miete ist i.d.R. komplett befreit.

  12. Re: Weihnachtsgeld in Höhe von 1.013 Euro

    Autor: Anonymer Nutzer 13.07.16 - 07:45

    thesmann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Dafuer macht man doch die Steuererklaerung, oder? Egal ob 3/5, 4/4 mit
    > Faktor oder 1+6, in allen Faellen ist man doch sogar verpflichtet die
    > Erklaerung abzugeben. Ist es jetzt unfair wenn der Staat dir das Geld erst
    > am Jahresende gibt? Vielleicht. Aber genauso koenntest du jammern, das du
    > das Geld fuer die Werbungskosten erst dann absetzen kannst.

    Es ging doch gar nicht um den Formalismus eine StE abzugeben. Es ging um die Besteuerung bzw. deren Höhe.

  13. Re: Weihnachtsgeld in Höhe von 1.013 Euro

    Autor: Stippe 13.07.16 - 09:25

    gorsch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Außerdem zahlst du als Lohnempfänger nur die
    > Hälfte der von dir genannten Beitrage (die andere zahlt der Arbeitgeber).

    Klar, de jure ist das so. De facto sind das aber alles "Lohnkosten" und die muss der Arbeitnehmer mit seiner Tätigkeit erwirtschaften oder glaubt hier ernsthaft jemand, der Arbeitgeber macht Überstunden um das aus "seiner Tasche" zu bezahlen? Der Vorteil dieser Regelung für den Arbeitnehmer besteht meines Erachtens, dass so das zu verteuernde Brutto für den Arbeitnehmer niedriger ist und er so weniger Steuern zahlen muss.

  14. Re: Weihnachtsgeld in Höhe von 1.013 Euro

    Autor: Anonymer Nutzer 13.07.16 - 09:31

    Exakt. Es geht nur darum, dass der Arbeitnehmer nicht seine gesamte Steuerlast direkt mitbekommt. Deswegen bietet es sich immer an, einen Brutto-Netto-Rechner mit Arbeitgeberanteil zur Rate zu ziehen, wenn man mal sehen möchte, wieviel Steuern und Sozialabgaben man tatsächlich zahlt. Denn den Arbeitgeberanteil zahlt man indirekt mit, indem man für diesen auch arbeitet.

    Nehmen wir bspw. ein Gehalt von 35.000 Euro/Jahr. Dann zahlt der Arbeitnehmer direkt 5.700 Euro Steuern nebst 7.300 Euro Sozialabgaben. Zusätzlich zahlt der Arbeitgeber nochmal 6.900 Euro Sozialabgaben. Das sind in Summe also 19.900 Euro Steuern und Sozialabgaben für ein Bruttogehalt aus 35.000 Euro. Den Arbeitgeber kostet der Mitarbeiter damit 41.900 Euro, der Arbeitnehmer nimmt netto nur 22.000 Euro mit nach Hause (StKl 1 + Kirchensteuern BaWü).



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 13.07.16 09:36 durch schachbrett.

  15. Re: Weihnachtsgeld in Höhe von 1.013 Euro

    Autor: Stippe 13.07.16 - 10:06

    Dem Arbeitnehmer ist so nicht die vollständige Abgabenlast bewusst (klar gibt es Ausnahmen), aber er hat so netto "mehr" in der Tasche. Wären die 41.900¤ sein Brutto und es gäbe das Spielchen Arbeitgeber- und Arbeitnehmer-Anteil nicht, sprich der Arbeitnehmer zahlt die vollständigen Sozialabgaben selbst von seinen Brutto, hätte er am Ende weniger Geld, da die Steuerlast so auf 7.800¤ steigen würde. Er hätte dann nur noch 19.900¤ netto, also 2.100¤ weniger.

  16. Re: Weihnachtsgeld in Höhe von 1.013 Euro

    Autor: Kleba 13.07.16 - 10:16

    Henne231 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oder anders gesagt: ungefähr die Hälfte der Arbeitszeit arbeitet man für
    > den Staat.

    Oder anders gesagt: ungefähr dir Hälfte der Arbeitszeit arbeitet man dafür Straßen, Schulen, Polizei, Krankenhäuser, Bibliotheken, Feuerwehr, Kindergärten und ähnliches zu ermöglichen, zu erweitern und zu erneuern.

  17. Re: Weihnachtsgeld in Höhe von 1.013 Euro

    Autor: Anonymer Nutzer 13.07.16 - 10:21

    Stippe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dem Arbeitnehmer ist so nicht die vollständige Abgabenlast bewusst (klar
    > gibt es Ausnahmen), aber er hat so netto "mehr" in der Tasche. Wären die
    > 41.900¤ sein Brutto und es gäbe das Spielchen Arbeitgeber- und
    > Arbeitnehmer-Anteil nicht, sprich der Arbeitnehmer zahlt die vollständigen
    > Sozialabgaben selbst von seinen Brutto, hätte er am Ende weniger Geld, da
    > die Steuerlast so auf 7.800¤ steigen würde. Er hätte dann nur noch 19.900¤
    > netto, also 2.100¤ weniger.

    Du kannst ja jetzt nicht einerseits das steuerliche Brutto auf 41.900 Euro erhöhen, aber dann beide Systeme hinsichtlich der Sozialabgaben vermengen. Wenn man den Arbeitgeberanteil nicht möchte, kann man natürlich die Steuerlast verringern. Denn den von dir angegebenen Spareffekt der Steuer zahlt nun der Arbeitgeber durch seine Körperschaftssteuer. Da wird in Summe nichts gespart, es wird nur verwischt.

  18. Re: Weihnachtsgeld in Höhe von 1.013 Euro

    Autor: Anonymer Nutzer 13.07.16 - 10:23

    Kleba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Oder anders gesagt: ungefähr dir Hälfte der Arbeitszeit arbeitet man dafür
    > Straßen, Schulen, Polizei, Krankenhäuser, Bibliotheken, Feuerwehr,
    > Kindergärten und ähnliches zu ermöglichen, zu erweitern und zu erneuern.

    Das wäre schän, wenn es so wäre, ist es aber nicht. Die meisten Krankenhäuser werden von Kirchen oder privaten Einrichtungen betrieben. Die Kosten für Polizei und Schulen sind verschwindend gering in Betracht des Gesamtausgaben. Straßen werden gar nicht auf einem nötigen Stand gehalten. Würde der Staat tatsächlich derartige Daseinsvorsorge ausschließlich finanzieren, dann würden wir in einem Paradies leben. Tun wir aber nicht, da das Geld für derartige Zwecke eben nur zu einem Bruchteil verwendet wird.

  19. Re: Weihnachtsgeld in Höhe von 1.013 Euro

    Autor: Stippe 13.07.16 - 11:02

    schachbrett schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stippe schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dem Arbeitnehmer ist so nicht die vollständige Abgabenlast bewusst (klar
    > > gibt es Ausnahmen), aber er hat so netto "mehr" in der Tasche. Wären die
    > > 41.900¤ sein Brutto und es gäbe das Spielchen Arbeitgeber- und
    > > Arbeitnehmer-Anteil nicht, sprich der Arbeitnehmer zahlt die
    > vollständigen
    > > Sozialabgaben selbst von seinen Brutto, hätte er am Ende weniger Geld,
    > da
    > > die Steuerlast so auf 7.800¤ steigen würde. Er hätte dann nur noch
    > 19.900¤
    > > netto, also 2.100¤ weniger.
    >
    > Du kannst ja jetzt nicht einerseits das steuerliche Brutto auf 41.900 Euro
    > erhöhen, aber dann beide Systeme hinsichtlich der Sozialabgaben vermengen.
    > Wenn man den Arbeitgeberanteil nicht möchte, kann man natürlich die
    > Steuerlast verringern. Denn den von dir angegebenen Spareffekt der Steuer
    > zahlt nun der Arbeitgeber durch seine Körperschaftssteuer. Da wird in Summe
    > nichts gespart, es wird nur verwischt.

    Es ging in deinem (ersten) Beitrag doch darum, dass der Arbeitnehmer nicht seine gesamte "Steuerlast" mitbekommt. Bei meinem theoretischen Beispiel würde er das aber, ohne das sich die Lohnkosten ändern. Mir ist bewusst, dass das aktuell so nicht möglich ist.

  20. Re: Weihnachtsgeld in Höhe von 1.013 Euro

    Autor: Stippe 13.07.16 - 11:22

    Und wofür wird das Geld sonst ausgegeben? Für Renten und ALG.

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