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(Leider) ein Nachteil von proprietärer Software

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  1. (Leider) ein Nachteil von proprietärer Software

    Autor: Isodome 26.09.17 - 20:55

    Ich bin wirklich niemand, der aus Ideologie nur offene Software und Standards einsetzt, aber an dem Beispiel sieht man schön, dass man sich eben nicht zu sehr von einer proprietären Software abhängig machen sollte, schon gar nicht wenn sie von einem kleinen Anbieter kommt.

    So "quäle" ich mich weiter mit meine KeePass rum wahrend der Rest der Welt 1Password, LastPass und Dashlane nutzt. Ich wünschte es gäbe eine Lösung des Problems, dass Open Source Software bei der Usability so hinterher ist.

  2. Re: (Leider) ein Nachteil von proprietärer Software

    Autor: SouThPaRk1991 26.09.17 - 21:00

    Da ich selbst KeePass-Nutzer bin: Was können die anderen denn besser als KeePass (+Plug-Ins)?

  3. Re: (Leider) ein Nachteil von proprietärer Software

    Autor: flow77 26.09.17 - 21:43

    SouThPaRk1991 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da ich selbst KeePass-Nutzer bin: Was können die anderen denn besser als
    > KeePass (+Plug-Ins)?

    -> Outbank (Thread) ist ja eine Apple-App. Insofern offensichtlich das Problem durch den Autor ist gerade das keypass 2 format unter mac (zusammen mit z.b. firefox) nicht wirklich nutzbar. Dazu kommt dass die keepass2-Version unter Mac via Mono läuft.

    Als besten Mac-Port finde ich übrigens MacPass: https://github.com/mstarke/MacPass
    Problem ist hierbei (und für mich leider damit nicht nutzbar) die fehlende (Firefox) keefox-Unterstützung.

  4. Re: (Leider) ein Nachteil von proprietärer Software

    Autor: robinx999 26.09.17 - 21:50

    Das Problem betrifft Opensource Software ebenso
    Den Spaß hatte ich bei CDCat auch schon mal. Lief super wurde damals für QT2 entwickelt lief aber auch mit QT3 noch gut, aber bei QT4 war dann ende und da hat sich langer auch niemand drum gekümmert und die eigenen Programmierkenntnisse sind dafür nicht gut genug. Da steht man dann auch irgendwann dumm dar. Das Problem gibt es leider überall.
    http://sam.zoy.org/projects/monsterz/ läuft auch nicht mehr mit Python 3 und ich weiß nicht ob ich mich dann in 2,5 Jahren davon trennen muss oder nicht, da das letzte Update 10 Jahre her ist rechne ich eigentlich nicht mit einem Update, auch wenn es nur ein Spiel ist traurig wäre es doch irgendwie

  5. Re: (Leider) ein Nachteil von proprietärer Software

    Autor: Isodome 26.09.17 - 22:32

    Vor allem die Browser Integration, also die verfügbaren Plug ins sind unterirdisch schlecht.

    Stimmt natürlich dass das auch mit OS Software passieren kann. Bottom line ist also, dass die Software exportieren können muss :)

  6. Re: (Leider) ein Nachteil von proprietärer Software

    Autor: Proctrap 26.09.17 - 22:48

    also eigentlich müsste man es doch nur mit QT mal neu schreiben und es sollte auf allen Versionen laufen oder ? ( & hierbei sollte es eigentlich mal eine lib geben, GUI unabhängig)
    Ich hatte schon lange daran gedacht hier mal was zu machen, da keepassx leider einige features nicht hat (& ich teils Daten auf KeePass2 eintippe, die dann unter KeePassX nicht ausgelesen werden können, bspw. Tags, wenngleich nicht wichtig).
    Allerdings möchte ich nicht alleine, ohne Erfahrung, eine Password-Krypto App schreiben, weshab ich bisher zu keepassx lieber beitragen wollte.

    ausgeloggt kein JS für golem = keine Seitenhüpfer

  7. Re: (Leider) ein Nachteil von proprietärer Software

    Autor: elidor 27.09.17 - 07:39

    Ich nutze 1Passwort statt KeePass, weil es problemlos auf dem Mac, PC und iOS Geräten läuft und sich die Geräte untereinander per WLAN synchronisieren können.

    Insb. die Möglichkeit, dass die verschiedenen (auch mobilen) Geräte sich untereinander per WLAN synchronisieren können und ich da auch keine Cloud angewiesen bin, ist für mich Grund genug ein paar Euro für 1Password auszugeben.

  8. Re: (Leider) ein Nachteil von proprietärer Software

    Autor: chefin 27.09.17 - 07:58

    Isodome schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin wirklich niemand, der aus Ideologie nur offene Software und
    > Standards einsetzt, aber an dem Beispiel sieht man schön, dass man sich
    > eben nicht zu sehr von einer proprietären Software abhängig machen sollte,
    > schon gar nicht wenn sie von einem kleinen Anbieter kommt.
    >
    > So "quäle" ich mich weiter mit meine KeePass rum wahrend der Rest der Welt
    > 1Password, LastPass und Dashlane nutzt. Ich wünschte es gäbe eine Lösung
    > des Problems, dass Open Source Software bei der Usability so hinterher ist.

    genau das ist doch OpenSource

    Keine zentrale Stellen, daher keine Komfortfunktionen die zentrale Verwaltungen brauchen. Würde man OpenSource kaufen, könnte man sowas aufbauen. Aber wer kauft Dinge die er umsonst bekommt.

    Keepass hatte mal angeleiert eine zentrale Verwaltung der Dateien kostenpflichtig anzubieten. Aber es will ja keiner was zahlen, der OpenSource benutzt. Dazu kommt noch, das KeePass kein echtes breites communityprojekt ist, sondern eher eine 1- Mann Aktion mit ein paar Übersetzungshelfer. Nur zahlen will keiner was. Ist doch OpenSource.

    Genau deswegen wird das nichts mit OpenSource. Und auch nichts mit Komfort und Usability. Den standalone ist die Usability hervoragend. Nur eben Geräteübergreifend nicht, weil dazu ein zentraler Server nötig wäre.

  9. Re: (Leider) ein Nachteil von proprietärer Software

    Autor: mbirth 27.09.17 - 10:33

    Isodome schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So "quäle" ich mich weiter mit meine KeePass rum wahrend der Rest der Welt
    > 1Password, LastPass und Dashlane nutzt. Ich wünschte es gäbe eine Lösung
    > des Problems, dass Open Source Software bei der Usability so hinterher ist.

    Hast Du Dir mal Bitwarden angeschaut? Das fühlt sich ähnlich wie LastPass an, die Quellen sind aber offen.

  10. Re: (Leider) ein Nachteil von proprietärer Software

    Autor: Gaius Baltar 27.09.17 - 14:07

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Würde man OpenSource kaufen, könnte man sowas
    > aufbauen. Aber wer kauft Dinge die er umsonst bekommt.

    Ich habe dem Autoren von KeePass 10 Euro gespendet, weil diese Software wirklich nützlich ist und ich sie tagtäglich verwende.

    > Keepass hatte mal angeleiert eine zentrale Verwaltung der Dateien
    > kostenpflichtig anzubieten. Aber es will ja keiner was zahlen, der
    > OpenSource benutzt.

    Naja, das Geschäftsmodell bei Open Source ist dann, dass der Support etwas kostet, siehe Red Hat Linux, Nextcloud usw. Bei letzterem kann man auch eine Cloudversion mietet – da hast Du dann zentrale Verwaltung der Dateien.

    Ich nutze Keepass mit meiner eigenen Nextcloud, somit ist das geräteübergreifend synchronisiert (Keepass, KeepassDroid). Aber selbst das muss man nicht selber machen – es genügt eine freigegebene Datei z.B. bei Dropbox.

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