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Wenn man die eigene Nischen als zu groß ansieht.

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  1. Wenn man die eigene Nischen als zu groß ansieht.

    Autor: Sphinx2k 07.02.20 - 17:59

    Es wurde immer größer und aufwendiger was dort Produziert wurde. So groß das man mehr geld Brauchte als der Adventure Nieschen Markt hergibt. Also versucht man mit großen Namen diesen Potentiellen Kundenkreis zu vergrößern, anstatt wieder etwas kürzer zu treten.

    Silence war das letzte Spiel das ich von denen gespielt hab. Ich kam mir vor wie bei einem Mobile abklatsch eines Adventures. Natürlich weil es Multiplattform war da man mehr potentielle Kunden brauchte um die Entwicklungskosten aufzufangen.

    Adventures sind nun mal kein Call of Duty was den Absatz angeht, Aber imo wird man gut davon leben wenn man den Markt ordentlich versorgt ohne es zu übertreiben.

  2. Re: Wenn man die eigene Nischen als zu groß ansieht.

    Autor: Lebenszeitvermeider 07.02.20 - 18:11

    Daedalic ist eine der wenigen Firmen, die überhaupt international wahrgenommen werden. Die Deutschen haben sehr spezifische Vorlieben, die fast nirgendwo in der Welt geteilt werden, und wo man sich die Nische mit jahrelangen Mühen erst erarbeiten muss.

    Ist ein bisschen pauschal formuliert, schließlich gibt es ja auch noch CryTek, aber sowas wie Anno oder alles von Daedalic, das steht schon ziemlich exklusiv da.

    Soll heißen: Du hast zwar Recht, aber die internationale Wahrnehmung muss man sich auch erst erarbeiten. The Whispered World zum Beispiel war ein schön gemachter Versuch, aber wenn die beste Rezension vom Kölner Stadtanzeiger kommt, dann weiß man schon, in welcher Liga das Spiel international spielte.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.02.20 18:14 durch Lebenszeitvermeider.

  3. Re: Wenn man die eigene Nischen als zu groß ansieht.

    Autor: Vaako 07.02.20 - 22:01

    Gibt auch einige Deutsche die auf oldschool japanische Spiele stehen, die bräuchten einfach nur sowas ähnliches wie Octopath für die Switch oder PC raus bringen und das würde sich verkaufen wie warme Semmeln mit ein bissi Marketing und da brauch man auch keine grossartigen Lizenzen oder Engines kaufen für.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.02.20 22:01 durch Vaako.

  4. Re: Wenn man die eigene Nischen als zu groß ansieht.

    Autor: Kakiss 08.02.20 - 11:43

    Mit Nieschen kann man aber sehr viel Geld machen.
    Im Prinzip ist ja schon alles eine Niesche, dass keine instant Action hat, also point and click Adventures, rundenbasierte Rollen- und Strategiespiele und Aufbautitel als Beispiele.

    Mit der Divinityreihe hat Larian es geschafft sich zu etablieren und etwas aufzubauen.

    Es gibt ein Bedürfnis für solche Titel, auch für Point and Click.

    Wie man es nicht macht, sieht man ja bei Telltale, das Risiko mit den teuren Lizenzen nimmt jetzt auch Daedalic auf.

    Damit kann man aber auch gezielt den eigenen Namen besser im Umlauf bringen und die Eigenmarken besser verkaufen.

  5. Re: Wenn man die eigene Nischen als zu groß ansieht.

    Autor: Trockenobst 08.02.20 - 16:22

    Kakiss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit der Divinityreihe hat Larian es geschafft sich zu etablieren und etwas
    > aufzubauen.

    Da gab es aber für diese Art von Games eine bestimmte Nachfrage und sie haben sich bei aller Liebe zur Story auch sehr an das Fantasy Skript gehalten. So richtig Innovation habe ich da nicht erlebt. Ich mag das Spiel, die Freiheiten die man hatte und das es auch unter FullHD noch sehr gut ausgesehen war technisch top. Man muss das alles aber einordnen, man kann auch einen Sonntagskrimi in der ARD extrem gut machen, ohne weit weg von der Formel zu gehen.

    Nur mag eben nicht jeder ausgetretene Pfade entlang gehen.

    > Wie man es nicht macht, sieht man ja bei Telltale, das Risiko mit den
    > teuren Lizenzen nimmt jetzt auch Daedalic auf.

    Telltale ist inzwischen auch Pleite, weil sie auch meinten das wäre ein großer Markt.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Telltale_Games#Krise_und_Schlie%C3%9Fung

    Das Thema ist gut als Nische aber nicht gut für 400 Mitarbeiter und Reskinning der selben Geschichte für Comic, Fantasy, Crime und Mystikfreunde, damit man auch alle Märkte eindeckt.
    Und 20 Produkte im Jahr waren einfach zu viel für den kleinen Markt.

    Im Gegensatz zur landläufigen Meinung ist Herr der Ringe kein Selbstläufer im europäischen Markt, das läuft mehr bei den englisch sprechenden Fantasy Fans. Neben Exzellenz muss man viel Geld für Werbung in die Hand nehmen. Beides hatte Daedalic wohl nicht.

    > Damit kann man aber auch gezielt den eigenen Namen besser im Umlauf bringen
    > und die Eigenmarken besser verkaufen.

    Das sind alte Ideen aus altem Marktingsprech. Ich kaufe Keks von Aldi weil sie mir schmecken und die Erdnuss Flips vom Lidl, weil das der selbe Hersteller ist der auch die Marke verkauft. Wer in diesen Loyalitätskategorien bei Spielen denkt, hat eigentlich schon verloren.

    Nur ganz wenige Firmen wie Platinum Games, die eine genredefiniernde Historie haben, können mit ihrem Logo Pfunden. Das macht man dann, wenn man schon eine handvoll guter Spiele die auch bei Gamern bekannt sind macht. Und nicht wenn die Mutterfirma von den Produkten nicht wirklich überzeugt ist und eine Restrukturierung anordnet.

  6. Re: Wenn man die eigene Nischen als zu groß ansieht.

    Autor: Leak 08.02.20 - 18:51

    Vaako schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gibt auch einige Deutsche die auf oldschool japanische Spiele stehen, die
    > bräuchten einfach nur sowas ähnliches wie Octopath für die Switch oder PC
    > raus bringen und das würde sich verkaufen wie warme Semmeln mit ein bissi
    > Marketing und da brauch man auch keine grossartigen Lizenzen oder Engines
    > kaufen für.

    Sieh' dir mal CrossCode an - das ist ein richtig gut gemachtes RPG, vom Aussehen her aehnlich Secret of Mana auf dem SNES.

    Wurde natuerlich beim deutschen Videospielpreis voellig ignoriert, scheint sich aber trotzdem ganz gut zu verkaufen - aber ohne Crowdfunding/Early Access gaebe es das Spiel vermutlich nicht...

  7. Re: Wenn man die eigene Nischen als zu groß ansieht.

    Autor: Garius 08.02.20 - 18:54

    Leak schrieb:
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    > Vaako schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Gibt auch einige Deutsche die auf oldschool japanische Spiele stehen,
    > die
    > > bräuchten einfach nur sowas ähnliches wie Octopath für die Switch oder
    > PC
    > > raus bringen und das würde sich verkaufen wie warme Semmeln mit ein
    > bissi
    > > Marketing und da brauch man auch keine grossartigen Lizenzen oder
    > Engines
    > > kaufen für.
    >
    > Sieh' dir mal CrossCode an - das ist ein richtig gut gemachtes RPG, vom
    > Aussehen her aehnlich Secret of Mana auf dem SNES.
    >
    > Wurde natuerlich beim deutschen Videospielpreis voellig ignoriert, scheint
    > sich aber trotzdem ganz gut zu verkaufen - aber ohne Crowdfunding/Early
    > Access gaebe es das Spiel vermutlich nicht...
    Hat das mittlerweile Mal Early Access hinter sich? Hab das vor knapp 1 1/2 Jahren gespielt. Da war es schon geil, aber deutlich zu kurz.

  8. Re: Wenn man die eigene Nischen als zu groß ansieht.

    Autor: Leak 08.02.20 - 19:16

    Garius schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Leak schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > Sieh' dir mal CrossCode an - das ist ein richtig gut gemachtes RPG, vom
    > > Aussehen her aehnlich Secret of Mana auf dem SNES.
    > >
    > > Wurde natuerlich beim deutschen Videospielpreis voellig ignoriert,
    > > scheint sich aber trotzdem ganz gut zu verkaufen - aber ohne Crowdfunding/Early
    > > Access gaebe es das Spiel vermutlich nicht...
    > Hat das mittlerweile Mal Early Access hinter sich? Hab das vor knapp 1 1/2
    > Jahren gespielt. Da war es schon geil, aber deutlich zu kurz.

    Ja, hat es - ich hab's zweimal durchgespielt (New Game+ gibt's jetzt auch), und bei ca. 45-50h pro Durchgang kann ich ehrlich gesagt nicht meckern, vor allem nicht wenn das Spiel nur ¤20 gekostet hat...

    Was noch fehlt ist ein wenig extra Content fuer nachdem man den Endboss besiegt hat und die Credits gelaufen sind; das kommt irgendwann im 2. Quartal.

  9. Re: Wenn man die eigene Nischen als zu groß ansieht.

    Autor: Vaako 09.02.20 - 12:56

    Leak schrieb:
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    > Vaako schrieb:
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    > > Gibt auch einige Deutsche die auf oldschool japanische Spiele stehen,
    > die
    > > bräuchten einfach nur sowas ähnliches wie Octopath für die Switch oder
    > PC
    > > raus bringen und das würde sich verkaufen wie warme Semmeln mit ein
    > bissi
    > > Marketing und da brauch man auch keine grossartigen Lizenzen oder
    > Engines
    > > kaufen für.
    >
    > Sieh' dir mal CrossCode an - das ist ein richtig gut gemachtes RPG, vom
    > Aussehen her aehnlich Secret of Mana auf dem SNES.
    >
    > Wurde natuerlich beim deutschen Videospielpreis voellig ignoriert, scheint
    > sich aber trotzdem ganz gut zu verkaufen - aber ohne Crowdfunding/Early
    > Access gaebe es das Spiel vermutlich nicht...

    Das schau ich mir mal an demnächst, nächste was ich mir anschauen wollte ist aber Stoneshard was vor paar tagen erst raus kam das sah auch nicht schlecht aus. Und danke für den Tipp.

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