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Steckdosenabdeckungen aus dem 3D Drucker?

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  1. Steckdosenabdeckungen aus dem 3D Drucker?

    Autor: rubberduck09 28.12.21 - 18:56

    Ich halte das für eine grenzenlos doofe Idee.

    Was ist wenn der Drucker mal einen schlechten Tag hat mit Verstopfung und anstelle einer ordentlichen Abdeckungen eher was von der Stabilität von Rasierschaum ausspuckt (überspitzt gesagt)?

    Ich selber habe einen 3D Drucker und damit kann man echt viel machen aber grad was funktionale Teile anbelangt ist das häufig anzutreffende PLA oder von mir aus auch Resin einfach zu instabil/spröde. Und ABS druckt man ungern weil es einem die Bude während des Drucks verpestet sowie einen wesentlich teureren Drucker benötigt (Man denke nur mal an die Einhausung ohne die es schlicht nicht geht)

  2. Re: Steckdosenabdeckungen aus dem 3D Drucker?

    Autor: crustenscharbap 28.12.21 - 23:32

    Genau dafür gibt es Sensoren und Überwachungssysteme und Mitarbeitende.

    Ein 3D Drucker aus dem Haushalt kann man nicht vergleichen mit sowas. Mit solchen Systemen würde dein Drucker mehr als ein Auto kosten.

    Es gibt Drucker für 200¤ und es gibt Druckmaschinen für 13 Mio ¤. Und glaube mir. Die sind viel zuverlässiger, schneller und gensuer



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.12.21 23:40 durch crustenscharbap.

  3. Re: Steckdosenabdeckungen aus dem 3D Drucker?

    Autor: augenvogel 28.12.21 - 23:48

    Ich denke auch, die Technologie ist gerade erst am Starten. Es gibt zwar schon das ein oder andere Haus aus dem 3D Drucker, aber wirklich final uns ausgereift ist das noch nicht.
    Dennoch eine vielversprechende Technik, die hoffentlich den Preis zum Hausbau ordentlich drückt.

    Allerdings muss man gespannt sein, inwiefern diese Häuser auch stabil sind. Können diese mit den Herkömmlichen mithalten?

  4. Re: Steckdosenabdeckungen aus dem 3D Drucker?

    Autor: Lingworm82 29.12.21 - 01:51

    Er bezog sich sehr wahrscheinlich auf den Artikel, in dem die Hausbesitzerin einen 3D Drucker für die Küche geschenkt bekommen hat. Um selbst Kleinteile ausdrucken zu können, wie zum Beispiel Steckdosenabdeckungen.

    Und dabei handelt es sich wohl eher um einen 200¤ Drucker, als um einen 13 Millionen Euro Industriedrucker.

  5. Re: Steckdosenabdeckungen aus dem 3D Drucker?

    Autor: Niveauacreme 29.12.21 - 02:02

    augenvogel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Allerdings muss man gespannt sein, inwiefern diese Häuser auch stabil sind.
    > Können diese mit den Herkömmlichen mithalten?

    Mit herkömmlichen US-Einfamilienhäusern? Auf jeden Fall. Der übliche Holzständer-Leichtbau in den USA ist auf 50 Jahre Lebensdauer ausgelegt, mit Glück 70, dann ist das durch und der Abriss steht an.
    Dieses Haus aus Beton kann in der Grundsubstanz sicher 100-150 Jahre taugen, analog europäischen Hausbau. Und beim nächsten Orkan / Tornado freut man sich auch daran... da bleiben zumindest die Mauern mal stehen.

    Gruss
    N.

  6. Re: Steckdosenabdeckungen aus dem 3D Drucker?

    Autor: JouMxyzptlk 29.12.21 - 08:29

    Niveauacreme schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dieses Haus aus Beton kann in der Grundsubstanz sicher 100-150 Jahre
    > taugen, analog europäischen Hausbau. Und beim nächsten Orkan / Tornado
    > freut man sich auch daran... da bleiben zumindest die Mauern mal stehen.

    Nicht ganz, ich dachte früher auch das was du da denkst.
    Aber dann kommen die realen Statistiken: Holzhäuser und Betonhäuser sind bei Orkan nicht so weit auseinander. Erst wenn man so ein Stahlbetonhaus oder Ziegelhaus unüblich dick, und damit teuer, baut hält es nennenswert mehr aus als die normalen Holzhäuser. Und auch bei Holz kann man so bauen dass es Orkanen standhält.
    Aber dann gibt es noch die Grenze dass ein drei Tonnen schweres Auto mit 50 bis 150 km/h gegen die Hauswand kracht. Wenn ein Haus DAS ohne großen Schaden aushalten soll muss man noch mal eine Dimension heftiger bauen...

  7. Re: Steckdosenabdeckungen aus dem 3D Drucker?

    Autor: Avarion 29.12.21 - 08:41

    Ich denke mal das hängt davon ab was man von dem Haus erwartet. Geht in den USA ein Wirbelsturm durch ein Dorf gibt es einen sehr breiten Parkplatz. Passiert das selbe hier ist der Parkplatz wesentlich schmaler und selbst von den getroffenen Häusern bleibt meist noch was übrig. Klar muss man die anschließend abreißen aber grundsätzlich kann man sagen das bei unserer Bauweise der Wirbelsturm deutlich näher ans / aufs Haus muss als bei der amerikanischen Bauweise.

    Frage ist natürlich ob sich das lohnt. Im Gegenzug sind amerikanische Holzhäuser deutlich günstiger und ich persönlich find die Atmosphäre in den Häusern auch netter.

  8. Re: Steckdosenabdeckungen aus dem 3D Drucker?

    Autor: Michael H. 30.12.21 - 10:09

    Lingworm82 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Er bezog sich sehr wahrscheinlich auf den Artikel, in dem die
    > Hausbesitzerin einen 3D Drucker für die Küche geschenkt bekommen hat. Um
    > selbst Kleinteile ausdrucken zu können, wie zum Beispiel
    > Steckdosenabdeckungen.
    >
    > Und dabei handelt es sich wohl eher um einen 200¤ Drucker, als um einen 13
    > Millionen Euro Industriedrucker.

    Naja, aber auch hier reicht das doch vollkommen aus?
    Hier lässt man das Gerät laufen und merkt dann doch, ob die Qualität passt oder ob das Ding porös wie Bauschaum is, weil der Drucker ne Macke hatte beim Druck.

    Wenn das Ding in der Hand schon halb zerbricht, druckt man halt ein neues bevor man es dran schraubt.

    Als Steckdosenabdeckung zählt für mich lediglich das Stück Plastik, dass die Elektrik dahinter abdeckt. Ob das jetzt n Stück gepresstes Plastik is oder ausm 3D Drucker ist doch Jacke wie Hose.

  9. Re: Steckdosenabdeckungen aus dem 3D Drucker?

    Autor: rubberduck09 30.12.21 - 13:16

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Als Steckdosenabdeckung zählt für mich lediglich das Stück Plastik, dass
    > die Elektrik dahinter abdeckt. Ob das jetzt n Stück gepresstes Plastik is
    > oder ausm 3D Drucker ist doch Jacke wie Hose.

    Kannst ja gerne mal mit deiner Versicherung drüber reden was die davon hält. Ich geb dir einen Tip: Garnix.

    Denn die üblichen Kunststoffe die so ein 3D Drucker verarbeitet sind schlicht nicht für sowas wie eine Steckdosenabdeckung geeignet die ja auch mechanische und thermische Belastungen abkönnen muss (Steckernetzteile, Kabel mit schwerem Kabel, ...). Gibt ja so schlaue dinger wie Heizlüfter als Plug-In. PLA wird z.B. ab ca. 60°C schon weich. Du willst nicht dass sich deine Steckdose verformt.

  10. Re: Steckdosenabdeckungen aus dem 3D Drucker?

    Autor: PrinzessinArabella 30.12.21 - 14:20

    rubberduck09 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Michael H. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Als Steckdosenabdeckung zählt für mich lediglich das Stück Plastik, dass
    > > die Elektrik dahinter abdeckt. Ob das jetzt n Stück gepresstes Plastik
    > is
    > > oder ausm 3D Drucker ist doch Jacke wie Hose.
    >
    > Kannst ja gerne mal mit deiner Versicherung drüber reden was die davon
    > hält. Ich geb dir einen Tip: Garnix.
    >
    > Denn die üblichen Kunststoffe die so ein 3D Drucker verarbeitet sind
    > schlicht nicht für sowas wie eine Steckdosenabdeckung geeignet die ja auch
    > mechanische und thermische Belastungen abkönnen muss (Steckernetzteile,
    > Kabel mit schwerem Kabel, ...). Gibt ja so schlaue dinger wie Heizlüfter
    > als Plug-In. PLA wird z.B. ab ca. 60°C schon weich. Du willst nicht dass
    > sich deine Steckdose verformt.

    Wenn ich mir die neubesitzerin ansehe, dürfte die Wahrscheinlichkeit das sie einen 3D drucket bedienen könnte bei 0,0 sein. So wie bei mir, ich hätte vermutlich weniger Berührungsängste aber wenig Zeit Motivation Mich für einen 2 Euro Artikel wie Steckdose da reinzufuchsen

  11. Re: Steckdosenabdeckungen aus dem 3D Drucker?

    Autor: flaschenkind123456 01.01.22 - 10:22

    rubberduck09 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich halte das für eine grenzenlos doofe Idee.
    >
    > Was ist wenn der Drucker mal einen schlechten Tag hat mit Verstopfung und
    > anstelle einer ordentlichen Abdeckungen eher was von der Stabilität von
    > Rasierschaum ausspuckt (überspitzt gesagt)?
    >
    > Ich selber habe einen 3D Drucker und damit kann man echt viel machen aber
    > grad was funktionale Teile anbelangt ist das häufig anzutreffende PLA oder
    > von mir aus auch Resin einfach zu instabil/spröde. Und ABS druckt man
    > ungern weil es einem die Bude während des Drucks verpestet sowie einen
    > wesentlich teureren Drucker benötigt (Man denke nur mal an die Einhausung
    > ohne die es schlicht nicht geht)

    Und warum nicht einfach petg nutzen? Ist stabil, günstig und einfach zu drucken und Gast auch nicht aus

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