1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Befragung: Google sieht geringere…

Anpassungen werden nötig

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Anpassungen werden nötig

    Autor: robotchicken 19.10.20 - 11:57

    Das fehlende miteinander wird irgendwie kompensiert. Ich bin gespannt welche Formen es annehmen wird.

  2. Re: Anpassungen werden nötig

    Autor: LSBorg 19.10.20 - 12:17

    Ich habe kein Problem mit dem fehlenden Miteinander, ich war aber eh schon immer eher der "einsame" Typ. Ich bin im Home Office produktiver, sind ja keine Kollegen da, die mich ablenken.^^
    Zudem Ernähre ich mich gefühlt besser und bewege mich mehr.
    Ob Home Office etwas ist, muss jeder selbst ausprobieren.

  3. Re: Anpassungen werden nötig

    Autor: DevSec 19.10.20 - 12:33

    LSBorg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe kein Problem mit dem fehlenden Miteinander, ich war aber eh schon
    > immer eher der "einsame" Typ. Ich bin im Home Office produktiver, sind ja
    > keine Kollegen da, die mich ablenken.^^
    > Zudem Ernähre ich mich gefühlt besser und bewege mich mehr.
    > Ob Home Office etwas ist, muss jeder selbst ausprobieren.

    Geht mir genauso. Arbeit seit über einem Jahr, also schon vor Corona, zu 100% im Homeoffice. Ich habe seitdem 3kg abgenommen, weil ich mir schnelle aber deutlich gesündere Essen koche, als Mittags in irgend ein China-Restaurant und Co. zu setzen. 3kg klingt wenig aber dürfte fast Idealgewicht für meine Größe sein.

    Produktiver bin ich teilweise auch. Weniger Ablenkung. Wenn ich mal an was wirklich wichtigem sitze, kann ich ggf. den Chat schließen. Es kann ja nicht mal eben einer vorbei kommen, was früher im Büro schon öfter vorkam.

    Aber der Wegfall des Arbeitsweges ist wohl die mit Abstand größte Bereicherung. Ich spare gut 1,5h pro Tag, also 12h pro Woche = 1,5 Arbeitstage... Zudem hat mich der ÖPNV regelmäßig stark belastet. In Berlin funktioniert er nicht. Ständig fallen Bahnen aus. Sind dann so voll, dass nicht alle rein kommen. Wie sie das bei Corona gemacht haben, weiß ich nicht. Denn teilweise konnte man sich nichtmal wo festhalten, weil alle zusammengepresst in der Bahn standen. An solchen Tagen war ich dann meist auf Arbeit schon deutlich unproduktiver, weil ich schon total abgenervt ankam. Mit Auto war beim letzten Bürowechsel nicht mehr möglich, dass war noch 10mal besser als Bahn, etwas schneller aber der Verkehr hier ist eigentlich auch Horror.

  4. Re: Anpassungen werden nötig

    Autor: DerET 19.10.20 - 12:38

    Ich bin im Home-Office ähnlich produktiv. Dass es sich wie auf Arbeit schlafen anfühlt kann ich bei mir aber auch bestätigen - in der Mittagspause kochen und mit der Herz-Dame essen ist eher Urlaubsgefühl als Arbeit. Bewegt habe ich mich aber laut Schrittzähler wirklich weniger - zumindest während der Arbeitszeit. Die Stunde Anfahrt kann man ja wieder reinvestieren.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.10.20 12:39 durch DerET.

  5. Re: Anpassungen werden nötig

    Autor: ThomasSV 19.10.20 - 12:55

    Grundsätzlich sehe ich auch keinen großen Unterschied zwischen HomeOffice und Büro (ich fahre aber auch nicht lange bis in die Arbeit). Aber ein halbes Jahr keine Kollegen sehen, ist schon irritierend. Das fehlt mir dann doch irgendwann. Einmal pro Woche sollten man - meinen Bedürfnissen entsprechend - schon mal zusammensitzen.

  6. Re: Anpassungen werden nötig

    Autor: kellemann 19.10.20 - 13:36

    ThomasSV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Grundsätzlich sehe ich auch keinen großen Unterschied zwischen HomeOffice
    > und Büro (ich fahre aber auch nicht lange bis in die Arbeit). Aber ein
    > halbes Jahr keine Kollegen sehen, ist schon irritierend. Das fehlt mir dann
    > doch irgendwann. Einmal pro Woche sollten man - meinen Bedürfnissen
    > entsprechend - schon mal zusammensitzen.

    Wir sind, da ländliche Gegend, mittlerweile zu einer Mischform gekommen. Ich mache meistens 2 Tage Büro und 3 Tage HO und finde die Mischung Klasse. Man freut sich mittlerweile wieder richtig aufs Büro und legt seine Arbeiten für die Woche zurecht, da manche Dinge im Büro besser sind als im HO und andersrum. Hat dann auch wieder den sozialen Kontakt zwischen Tür und Angel.

  7. Re: Anpassungen werden nötig

    Autor: mke2fs 19.10.20 - 16:04

    Ich bin bei dir :)
    Mir geht es genau so wie du es beschreibst, gleiche Stadt, vermutlich sogar die gleiche Bahn :P
    Ich freue mich so sehr das ich jetzt durch Corona richtig Home Office machen kann und hoffe es auf 100% ausbauen zu können und langfristig behalten zu können.

    Das Reinfahren auf Arbeit war totaler Stress, eine Stunde pro Richtung ÖPNV, da hat man schon graue Haare bevor man ankommt.

    Im HomeOffice unterbricht mich nicht ständig jemand, absolut herrlich.
    Chat kann man auch mal 5 Minuten ignorieren, den Kollegen in der Tür halt nicht.
    Wenn ich den Abend zuvor zu lange am Rechner saß kann ich auch mal richtig ausschlafen und kurz vor Beginn der Kernarbeitszeit ausm Bett fallen.
    Überhaupt kann ich auch nach hinten sehr viel weiter meine Arbeitszeit überziehen als im Büro (bedingt durch Fahrerei) und eine Sache fertig machen, ohne mitten drin aufhören zu müssen - herrlich.

  8. Re: Anpassungen werden nötig

    Autor: MadCat_me 19.10.20 - 17:59

    Ich arbeite nun seit sieben Jahren im Home Office und war vor der Pandemie, ein- max. zweimal pro Monat im Büro. Je nach Verkehrssituation wären es pro Tag zwischen drei und vier Stunden Pendelei mit der Bahn und dem ÖPNV gewesen. Ich hab das früher täglich gemacht. Ein Alptraum auf Dauer.

    Zuhause bin ich definitiv produktiver als im Büro. Ich bin jemand, der Ruhe braucht, um vernünftig zu arbeiten. Wir haben zwar ein schon ein verdammt cooles Büro mit Rückzugsräumen etc. und ich bin, von der Fahrerei abgesehen, eigentlich auch gerne dort, aber zuhause habe ich einfach mehr Ruhe und mehr Kontrolle darüber, mit wem ich wann kommuniziere, weil so ziemlich jeder Kommunikationsweg asynchron ist (mich ruft keiner an). Jeder Kontextwechsel stört die Arbeit, gerade als Software-Entwickler.

    Was das Soziale angeht: es gibt den Daily-Termin in Google Meet. Mehrere male die Woche außerdem noch nachmittags Termine, um etwas zu quatschen. Funktioniert gut und ist auch ohne die Pandemie normal, weil andere Team-Mitglieder an anderen Standorten sind.

    Sicher, das mag nichts für jeden sein, aber wenn man sich halbwegs brauchbar organisiert, dürfte man sicherlich viele mitnehmen können. Wenn man natürlich noch Kinder zuhause und ggf. noch bespaßen muss, weil die Betreuung bzw. Schule ausfällt, kann ich mir schon vorstellen, dass man auf Dauer wahnsinnig wird. Andererseits: selbst wenn die Büros offen wären, löst es die Betreuungsproblematik nicht.

    Solange die Pandemie anhält, wird es in der Hinsicht Probleme geben.

  9. Re: Anpassungen werden nötig

    Autor: theFiend 19.10.20 - 18:42

    kellemann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wir sind, da ländliche Gegend, mittlerweile zu einer Mischform gekommen.
    > Ich mache meistens 2 Tage Büro und 3 Tage HO und finde die Mischung Klasse.
    > Man freut sich mittlerweile wieder richtig aufs Büro und legt seine
    > Arbeiten für die Woche zurecht, da manche Dinge im Büro besser sind als im
    > HO und andersrum. Hat dann auch wieder den sozialen Kontakt zwischen Tür
    > und Angel.

    Ich denke langfristig wird man auf solche oder ähnliche Mischformen zurückkommen. Büro wird irgendwann mehr Meetingpoint sein und der Austausch miteinander vorgehen, wähend man zuhause produktiver arbeitet. Das Bedürfnis nach sozialen Kontakten ist auch unterschiedlich ausgeprägt, und ich kenne auch einige, die ihre Firmenkantine vermissen :D

    Noch ist es zu früh da ein Fazit zu ziehen, aber ich wage mal zu prognostizieren das Corona, bzw. der Umgang damit, der größte boost für die Digitalisierung allerorten wird, den wir die letzten 20 Jahre erlebt haben...

  10. Re: Anpassungen werden nötig

    Autor: Faksimile 20.10.20 - 07:13

    theFiend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > kellemann schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Wir sind, da ländliche Gegend, mittlerweile zu einer Mischform gekommen.
    > > Ich mache meistens 2 Tage Büro und 3 Tage HO und finde die Mischung
    > Klasse.
    > > Man freut sich mittlerweile wieder richtig aufs Büro und legt seine
    > > Arbeiten für die Woche zurecht, da manche Dinge im Büro besser sind als
    > im
    > > HO und andersrum. Hat dann auch wieder den sozialen Kontakt zwischen Tür
    > > und Angel.
    >
    > Ich denke langfristig wird man auf solche oder ähnliche Mischformen
    > zurückkommen. Büro wird irgendwann mehr Meetingpoint sein und der Austausch
    > miteinander vorgehen, wähend man zuhause produktiver arbeitet. Das
    > Bedürfnis nach sozialen Kontakten ist auch unterschiedlich ausgeprägt, und
    > ich kenne auch einige, die ihre Firmenkantine vermissen :D
    >
    Da hilft evtl. ein Kochkurs für diese Personen ;-)

    > Noch ist es zu früh da ein Fazit zu ziehen, aber ich wage mal zu
    > prognostizieren das Corona, bzw. der Umgang damit, der größte boost für die
    > Digitalisierung allerorten wird, den wir die letzten 20 Jahre erlebt
    > haben...

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Salzgitter Flachstahl GmbH, Salzgitter
  2. Stadt Köln, Köln
  3. Acsys Lasertechnik GmbH, Mittweida
  4. Interhyp Gruppe, München

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Xbox Wireless Controller Carbon Black/Robot White/Shock Blue für 58,19€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Astronomie: Arecibo wird abgerissen
Astronomie
Arecibo wird abgerissen

Das weltberühmte Radioteleskop ist nicht mehr zu retten. Reparaturarbeiten wären lebensgefährlich.

  1. Astronomie Zweites Kabel von Arecibo-Radioteleskop kaputt
  2. Die Zukunft des Universums Wie alles endet
  3. Astronomie Gibt es Leben auf der Venus?

Boothole: Kein Plan, keine Sicherheit
Boothole
Kein Plan, keine Sicherheit

Völlig vorhersehbare Fehler mit UEFI Secure Boot führen vermutlich noch auf Jahre zu Problemen. Vertrauen in die Technik weckt das nicht.
Ein IMHO von Sebastian Grüner


    Energy Robotics: Ein kopfloser Hund für 74.500 US-Dollar
    Energy Robotics
    Ein kopfloser Hund für 74.500 US-Dollar

    Als eines der ersten deutschen Unternehmen setzt Energy Robotics den Roboterhund Spot ein. Sein Vorteil: Er ist vollautomatisch und langweilt sich nie.
    Ein Bericht von Werner Pluta

    1. Kickstarter Nibble ist ein vierbeiniger Laufroboter im Mini-Format
    2. Boston Dynamics Roboterhunde scannen ein Werk von Ford
    3. Robotik Laborroboter forscht selbstständig