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Wird nicht mal an die Beschäftigten abgegeben

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  1. Wird nicht mal an die Beschäftigten abgegeben

    Autor: Musti77 09.06.18 - 00:06

    Laut meinem bei amazon im Lager arbeitenden Verwandten wurde einem gekündigt, der paar Kartons aus der "Entsorgungskiste" mitnahm in der Annahme wird ja sowieso verschrottet und fällt daher eh keinem auf.
    Aber irgendwie auch selber schuld da die Kontrollen dort heftiger sein als bei jedem Flughafen.

  2. Re: Wird nicht mal an die Beschäftigten abgegeben

    Autor: Allesschonvergeben 09.06.18 - 01:24

    Musti77 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Laut meinem bei amazon im Lager arbeitenden Verwandten wurde einem
    > gekündigt, der paar Kartons aus der "Entsorgungskiste" mitnahm in der
    > Annahme wird ja sowieso verschrottet und fällt daher eh keinem auf.
    > Aber irgendwie auch selber schuld da die Kontrollen dort heftiger sein als
    > bei jedem Flughafen.


    Solange die Kartons und deren Inhalt Amazon gehört ist das was er gemacht hat Diebstahl.
    Und das weis jeder.
    Ob die Kontrollen stark sind oder nicht ändert auch nichts an der Schuldfrage.

    Oder ist Diebstahl neuerdings legitim wenn nicht Kontrolliert wird?

  3. Re: Wird nicht mal an die Beschäftigten abgegeben

    Autor: crazypsycho 09.06.18 - 01:35

    Allesschonvergeben schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Musti77 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Laut meinem bei amazon im Lager arbeitenden Verwandten wurde einem
    > > gekündigt, der paar Kartons aus der "Entsorgungskiste" mitnahm in der
    > > Annahme wird ja sowieso verschrottet und fällt daher eh keinem auf.
    > > Aber irgendwie auch selber schuld da die Kontrollen dort heftiger sein
    > als
    > > bei jedem Flughafen.
    >
    > Solange die Kartons und deren Inhalt Amazon gehört ist das was er gemacht
    > hat Diebstahl.
    > Und das weis jeder.

    Würde ich so nicht unbedingt sagen. Beim Sperrmüll gibt man ja auch das Eigentum auf und andere können sich bedienen. Könnte hier ähnlich gewertet werden.
    Ich würde gegen eine solche Kündigung rechtliche Schritte einleiten. Die Chancen stehen gut.
    Selbst wenn es als Diebstahl gewertet werden würde, dürfte in dem Fall eine Kündigung überzogen sein.

  4. Re: Wird nicht mal an die Beschäftigten abgegeben

    Autor: nagarn 09.06.18 - 06:48

    Beim Sperrmüll geht dein Eigentum auf die Stadt über. Jemand der sich am Sperrmüll bedient begeht Diebstahl, entweder an dir oder and der Stadt die für die Entsorgung zuständig ist. Die Gegenstände werden nie zum "Freiwild".

    In der Praxis hast du als Privatperson nichts zu befürchten, wenn Du dir den Regenschirm oder den netten Beistelltisch vom Sperrmüll mit nimmst, juristisch ist das aber trotzdem Diebstahl.

    Auch in der Praxis mit weitreichenderen Konsequenzen zu rechnen haben hier hingegen die Mitarbeiter der Entsorgung. Es gab schon mehr als einen Fall in welchem diesen gekündigt wurde weil sie sich an Sperrmüll bedient haben den sie entsorgen sollten.

    Ich würde prinzipiell gegen jede Kündigung rechtlich vorgehen, zumindest wenn ein Betriebsrat existiert, welcher der Kündigung nicht zugestimmt hat. Eagl ob das Arbeitsgericht selbige am ende als gültig ansihet oder nicht, bis zum ergehen des Urteils, bleibt dann nämlich dein entgeldanspruch bestehen.

    Darüber hinaus war das ein klarer Fall von Diebstahl und ich sehe da keine guten Chancen vor Gericht. Aber ich bin auch nur Betriebsrat und kein Anwalt oder Richter. Prinzipiell werden zwar gelegentlich Kündigungen wegen des geringen Diebstahlwertes aufgehoben, jedoch ist es nicht zwingend notwendig etwas von Wert zu stehlen für eine Kündigung.

    Der Arbeitgeber darf dich mich seinen Mitteln (Kündigung) nicht für eine Tat die in der Vergangenheit liegt bestrafen, auch wenn sich das sicherlich in der Regel so anfühlt. Eine Kündigung ist ausschlisslich auf das zukünftige Verhalten eines Arbeitnehmers gerichtet.

    Die Kündigung soll also zukünftigen schaden von einem Unternehmen fer halten und wenn durch einen Diebstahl, egal wie klein, das Vertrauensverhältniss zum Arbeitnehmer zerstört ist, dann spielt es eben eine untergeordnete Rolle, ob der Arbeitnehmer in die Barkasse in der Zentrale gegriffen hat und dor 250¤ 'erbeutet' hat oder "nur" einen privaten Brief mit der 70Cent Briefmarke der Firma frankiert hat.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.06.18 06:54 durch nagarn.

  5. Re: Wird nicht mal an die Beschäftigten abgegeben

    Autor: elknipso 09.06.18 - 09:50

    Musti77 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Laut meinem bei amazon im Lager arbeitenden Verwandten wurde einem
    > gekündigt, der paar Kartons aus der "Entsorgungskiste" mitnahm in der
    > Annahme wird ja sowieso verschrottet und fällt daher eh keinem auf.
    > Aber irgendwie auch selber schuld da die Kontrollen dort heftiger sein als
    > bei jedem Flughafen.


    Ganz klar selber Schuld, das ist Diebstahl.
    Im Zweifel hätte er fragen müssen.

  6. Re: Wird nicht mal an die Beschäftigten abgegeben

    Autor: elknipso 09.06.18 - 09:52

    crazypsycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Allesschonvergeben schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Musti77 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Laut meinem bei amazon im Lager arbeitenden Verwandten wurde einem
    > > > gekündigt, der paar Kartons aus der "Entsorgungskiste" mitnahm in der
    > > > Annahme wird ja sowieso verschrottet und fällt daher eh keinem auf.
    > > > Aber irgendwie auch selber schuld da die Kontrollen dort heftiger sein
    > > als
    > > > bei jedem Flughafen.
    > >
    > >
    > > Solange die Kartons und deren Inhalt Amazon gehört ist das was er
    > gemacht
    > > hat Diebstahl.
    > > Und das weis jeder.
    >
    > Würde ich so nicht unbedingt sagen. Beim Sperrmüll gibt man ja auch das
    > Eigentum auf und andere können sich bedienen. Könnte hier ähnlich gewertet
    > werden.
    > Ich würde gegen eine solche Kündigung rechtliche Schritte einleiten. Die
    > Chancen stehen gut.
    > Selbst wenn es als Diebstahl gewertet werden würde, dürfte in dem Fall eine
    > Kündigung überzogen sein.

    In was für einer Welt lebst Du? Natürlich war das ein eindeutiger Diebstahl.
    Jeder Richter wird ihn wahrscheinlich auslachen, wenn er versucht dagegen zu klagen.

    Was er hätte tun können ist einfach seinen Vorgesetzten zu fragen ob er den Kram für die Entsorgung mitnehmen darf.

  7. Re: Wird nicht mal an die Beschäftigten abgegeben

    Autor: Musti77 09.06.18 - 11:52

    Ja wurde natürlich als solches gedeutet und daher fristlos gekündigt. Neben der eigenen Dummheit des Beschäftigten ist es von amazon aber nur einen Schritt weiter, Neuware zu verschrotten, und wenn sie kurz vor der Verschrottung mitgenommen werden dies wegen Diebstahl zu ahnden. Im Prinzip hat das Unternehmen dadurch ja keinen Schaden erhalten (ich weiß es geht dabei um Vertrauensverlust blabla). Rechtlich ist sicherlich sowohl die Verschrottung als auch die Kündigung nur wenig anfechtbar. Aber der Artikel macht ja nur im Zusammenhang mit einer moralischen und ökölogischer Betrachtung Sinn, genauso meine Ergänzung mit der Kündigung der Mitarbeiter, die diesen "Schrott" kurz vorher mitnehmen.

  8. Re: Wird nicht mal an die Beschäftigten abgegeben

    Autor: elknipso 09.06.18 - 12:13

    Zum einen geht es um den Vertrauensverlust und zum anderen kann es auch sehr gut sein, dass Amazon vertragliche Verpflichtungen hat die Ware zu vernichten, welche damit verletzt wurden, je nachdem wessen Ware das war.

  9. Re: Wird nicht mal an die Beschäftigten abgegeben

    Autor: crazypsycho 09.06.18 - 12:36

    nagarn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Beim Sperrmüll geht dein Eigentum auf die Stadt über. Jemand der sich am
    > Sperrmüll bedient begeht Diebstahl, entweder an dir oder and der Stadt die
    > für die Entsorgung zuständig ist. Die Gegenstände werden nie zum
    > "Freiwild".

    Glücklicherweise ist dem nicht so. Hab ich in nem anderem Thread auch schon verlinkt.

    > In der Praxis hast du als Privatperson nichts zu befürchten, wenn Du dir
    > den Regenschirm oder den netten Beistelltisch vom Sperrmüll mit nimmst,
    > juristisch ist das aber trotzdem Diebstahl.

    Nein, zum Glück nicht.

    > Auch in der Praxis mit weitreichenderen Konsequenzen zu rechnen haben hier
    > hingegen die Mitarbeiter der Entsorgung. Es gab schon mehr als einen Fall
    > in welchem diesen gekündigt wurde weil sie sich an Sperrmüll bedient haben
    > den sie entsorgen sollten.

    Und es wurde auch schon gegen solche Kündigungen geklagt, mit Erfolg. Denn gerade wenn die Ware entsorgt werden soll, wird eine Kündigung meist als überzogen angesehen.

    > Ich würde prinzipiell gegen jede Kündigung rechtlich vorgehen, zumindest
    > wenn ein Betriebsrat existiert, welcher der Kündigung nicht zugestimmt hat.
    > Eagl ob das Arbeitsgericht selbige am ende als gültig ansihet oder nicht,
    > bis zum ergehen des Urteils, bleibt dann nämlich dein entgeldanspruch
    > bestehen.

    Auch wenn der BR zugestimmt hat, würde ich dagegen vorgehen. Die Chancen stehen gut.

    > Darüber hinaus war das ein klarer Fall von Diebstahl und ich sehe da keine
    > guten Chancen vor Gericht. Aber ich bin auch nur Betriebsrat und kein
    > Anwalt oder Richter. Prinzipiell werden zwar gelegentlich Kündigungen wegen
    > des geringen Diebstahlwertes aufgehoben, jedoch ist es nicht zwingend
    > notwendig etwas von Wert zu stehlen für eine Kündigung.

    Es ist kein klarer Fall von Diebstahl, da der Arbeitgeber klar signalisiert hat, dass er das Eigentum aufgeben möchte.

    > Der Arbeitgeber darf dich mich seinen Mitteln (Kündigung) nicht für eine
    > Tat die in der Vergangenheit liegt bestrafen, auch wenn sich das sicherlich
    > in der Regel so anfühlt. Eine Kündigung ist ausschlisslich auf das
    > zukünftige Verhalten eines Arbeitnehmers gerichtet.

    Und darum ist es sehr wahrscheinlich, dass ein Richter entscheidet, dass ein Abmahnung ausreichend wäre, da dem AN nicht bewusst war, dass dies nicht vom AG gewünscht ist.
    Durch die Abmahnung weiß er das in Zukunft und kann es unterlassen.

    > Die Kündigung soll also zukünftigen schaden von einem Unternehmen fer
    > halten und wenn durch einen Diebstahl, egal wie klein, das
    > Vertrauensverhältniss zum Arbeitnehmer zerstört ist, dann spielt es eben
    > eine untergeordnete Rolle, ob der Arbeitnehmer in die Barkasse in der
    > Zentrale gegriffen hat und dor 250¤ 'erbeutet' hat oder "nur" einen
    > privaten Brief mit der 70Cent Briefmarke der Firma frankiert hat.

    Du vergisst aber, dass hier nur Dinge genommen wurden, die eh entsorgt werden sollten.

  10. Re: Wird nicht mal an die Beschäftigten abgegeben

    Autor: crazypsycho 09.06.18 - 12:40

    elknipso schrieb:
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    > crazypsycho schrieb:
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    > > Allesschonvergeben schrieb:
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    > > > Musti77 schrieb:
    > > >
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    > > > > Laut meinem bei amazon im Lager arbeitenden Verwandten wurde einem
    > > > > gekündigt, der paar Kartons aus der "Entsorgungskiste" mitnahm in
    > der
    > > > > Annahme wird ja sowieso verschrottet und fällt daher eh keinem auf.
    > > > > Aber irgendwie auch selber schuld da die Kontrollen dort heftiger
    > sein
    > > > als
    > > > > bei jedem Flughafen.
    > > >
    > > >
    > > > Solange die Kartons und deren Inhalt Amazon gehört ist das was er
    > > gemacht
    > > > hat Diebstahl.
    > > > Und das weis jeder.
    > >
    > > Würde ich so nicht unbedingt sagen. Beim Sperrmüll gibt man ja auch das
    > > Eigentum auf und andere können sich bedienen. Könnte hier ähnlich
    > gewertet
    > > werden.
    > > Ich würde gegen eine solche Kündigung rechtliche Schritte einleiten. Die
    > > Chancen stehen gut.
    > > Selbst wenn es als Diebstahl gewertet werden würde, dürfte in dem Fall
    > eine
    > > Kündigung überzogen sein.
    >
    > In was für einer Welt lebst Du? Natürlich war das ein eindeutiger
    > Diebstahl.
    > Jeder Richter wird ihn wahrscheinlich auslachen, wenn er versucht dagegen
    > zu klagen.

    Amazon will die Ware entsorgen, gibt also klar zu erkennen, dass sie am Eigentum nicht mehr interessiert sind. Selbst wenn der Richter da Diebstahl sieht, wird er eine Kündigung als überzogen sehen, da eine Abmahnung vollkommen ausreichend gewesen wäre.

    > Was er hätte tun können ist einfach seinen Vorgesetzten zu fragen ob er den
    > Kram für die Entsorgung mitnehmen darf.

    Ja hätte man tun können. Der Vorgesetzte hätte den Mitarbeiter aber auch einfach aufklären können.

  11. Re: Wird nicht mal an die Beschäftigten abgegeben

    Autor: Stimmy 09.06.18 - 12:58

    crazypsycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Amazon will die Ware entsorgen, gibt also klar zu erkennen, dass sie am
    > Eigentum nicht mehr interessiert sind. Selbst wenn der Richter da Diebstahl
    > sieht, wird er eine Kündigung als überzogen sehen, da eine Abmahnung
    > vollkommen ausreichend gewesen wäre.

    Das Problem ist, dass Amazon vermutlich seinem Kunden (= Händler mit Versand durch Amazon) vertraglich zusichert, dass die Ware vernichtet wird. Wenn der Mitarbeiter jetzt was von der "Destroy"-Palette mitnimmt sorgt er dafür, dass Amazon seine Vertragspflicht verletzt. Und das ist durchaus ein Kündigungsgrund.

    Man stelle sich zum Beispiel mal vor, eine Firma hätte den Auftrag, für einen Kunden PCs zu entsorgen und die Datenträger zu vernichten. Dann stecken in den PCs aber schöne 1 TB SSDs drin, die sich der Mitarbeiter lieber einsteckt anstatt sie in den Schredder zu werfen. Auf dem Heimweg vergisst er dann den Rucksack mit den SSDs im Zug, jemand nimmt ihn mit, liest die SSDs aus und macht z.B. ein Youtube-Video über brisante Firmen-Interna, die er darauf gefunden hat. Wenn das dann kein Kündigungsgrund ist, was ist dann einer?

    Etwas anders sieht's aus, wenn's um Eigentum der Firma selbst geht. Wenn man aus dem firmeneigenen Schrott-Container was mitnimmt und dafür gekündigt wird, hat man evtl. gute Chancen dagegen vorzugehen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.06.18 12:59 durch Stimmy.

  12. Re: Wird nicht mal an die Beschäftigten abgegeben

    Autor: crazypsycho 09.06.18 - 13:08

    Stimmy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > crazypsycho schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Amazon will die Ware entsorgen, gibt also klar zu erkennen, dass sie am
    > > Eigentum nicht mehr interessiert sind. Selbst wenn der Richter da
    > Diebstahl
    > > sieht, wird er eine Kündigung als überzogen sehen, da eine Abmahnung
    > > vollkommen ausreichend gewesen wäre.
    >
    > Das Problem ist, dass Amazon vermutlich seinem Kunden (= Händler mit
    > Versand durch Amazon) vertraglich zusichert, dass die Ware vernichtet wird.
    > Wenn der Mitarbeiter jetzt was von der "Destroy"-Palette mitnimmt sorgt er
    > dafür, dass Amazon seine Vertragspflicht verletzt. Und das ist durchaus ein
    > Kündigungsgrund.

    Im Wiederholungsfall ist das sicher ein Kündigungsgrund. Aber beim ersten Vergehen ist eine Abmahnung das angemessene Mittel.
    Für die Zukunft weiß der Mitarbeiter dann Bescheid.

  13. Re: Wird nicht mal an die Beschäftigten abgegeben

    Autor: Snoozel 09.06.18 - 14:16

    > Amazon will die Ware entsorgen, gibt also klar zu erkennen, dass sie am
    > Eigentum nicht mehr interessiert sind.

    Das ist schlicht Falsch. Entsorgen heißt heutzutage dass man dafür teilweise auch Geld bekommt.
    Elektroschrott wird z.B. gut bezahlt.
    Recycling und so.

  14. Re: Wird nicht mal an die Beschäftigten abgegeben

    Autor: Allesschonvergeben 09.06.18 - 14:36

    Snoozel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Amazon will die Ware entsorgen, gibt also klar zu erkennen, dass sie am
    > > Eigentum nicht mehr interessiert sind.
    >
    > Das ist schlicht Falsch. Entsorgen heißt heutzutage dass man dafür
    > teilweise auch Geld bekommt.
    > Elektroschrott wird z.B. gut bezahlt.
    > Recycling und so.


    ++
    Denn ich denke nicht, das Amazon den Elektroschrott einmal im Jahr rausstellt oder es in den Restmüll wirft.
    Der wird mit Sicherheit noch verkauft.
    Daher : Diebstahl

    Und was wenn die Kiste nur falsch deklariert war?
    Viele viele Fälle die es begründen wieso man es nicht einfach so mitnehmen darf.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 09.06.18 14:38 durch Allesschonvergeben.

  15. Re: Wird nicht mal an die Beschäftigten abgegeben

    Autor: crazypsycho 09.06.18 - 14:45

    Allesschonvergeben schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Snoozel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Amazon will die Ware entsorgen, gibt also klar zu erkennen, dass sie
    > am
    > > > Eigentum nicht mehr interessiert sind.
    > >
    > > Das ist schlicht Falsch. Entsorgen heißt heutzutage dass man dafür
    > > teilweise auch Geld bekommt.
    > > Elektroschrott wird z.B. gut bezahlt.
    > > Recycling und so.
    >
    > ++
    > Denn ich denke nicht, das Amazon den Elektroschrott einmal im Jahr
    > rausstellt oder es in den Restmüll wirft.
    > Der wird mit Sicherheit noch verkauft.
    > Daher : Diebstahl
    >
    > Und was wenn die Kiste nur falsch deklariert war?
    > Viele viele Fälle die es begründen wieso man es nicht einfach so mitnehmen
    > darf.

    Und darum wäre eine Abmahnung auch in Ordnung. Mit einer Kündigung schießt man aber etwas übers Ziel hinaus.

  16. Re: Wird nicht mal an die Beschäftigten abgegeben

    Autor: elknipso 09.06.18 - 15:09

    crazypsycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Allesschonvergeben schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Snoozel schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > > Amazon will die Ware entsorgen, gibt also klar zu erkennen, dass sie
    > > am
    > > > > Eigentum nicht mehr interessiert sind.
    > > >
    > > > Das ist schlicht Falsch. Entsorgen heißt heutzutage dass man dafür
    > > > teilweise auch Geld bekommt.
    > > > Elektroschrott wird z.B. gut bezahlt.
    > > > Recycling und so.
    > >
    > >
    > > ++
    > > Denn ich denke nicht, das Amazon den Elektroschrott einmal im Jahr
    > > rausstellt oder es in den Restmüll wirft.
    > > Der wird mit Sicherheit noch verkauft.
    > > Daher : Diebstahl
    > >
    > > Und was wenn die Kiste nur falsch deklariert war?
    > > Viele viele Fälle die es begründen wieso man es nicht einfach so
    > mitnehmen
    > > darf.
    >
    > Und darum wäre eine Abmahnung auch in Ordnung. Mit einer Kündigung schießt
    > man aber etwas übers Ziel hinaus.

    Absolut nicht. In was für einer Welt lebt ihr? Das Normalste der Welt wäre gewesen wenn der Mitarbeiter schlicht vorher gefragt hätte. Das sollte das Normalste der Welt sein. Das tue ich auch, selbst bei Dingen von denen ich sicher weiß dass sie für meine Firma wertlos sind. Wenn ich was davon haben will frage ich vorher. So macht man das.

  17. Re: Wird nicht mal an die Beschäftigten abgegeben

    Autor: elknipso 09.06.18 - 15:13

    > > Was er hätte tun können ist einfach seinen Vorgesetzten zu fragen ob er
    > den
    > > Kram für die Entsorgung mitnehmen darf.
    >
    > Ja hätte man tun können. Der Vorgesetzte hätte den Mitarbeiter aber auch
    > einfach aufklären können.

    Der Vorgesetzte ist also Schuld, dass der Mitarbeiter klaut, weil er ihn nicht darauf hingewiesen hat, dass man das nicht darf?

    Interessante Sicht der Dinge....

  18. Re: Wird nicht mal an die Beschäftigten abgegeben

    Autor: crazypsycho 09.06.18 - 15:27

    elknipso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > crazypsycho schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Allesschonvergeben schrieb:
    > >
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    >
    > > -----
    > > > Snoozel schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > > > Amazon will die Ware entsorgen, gibt also klar zu erkennen, dass
    > sie
    > > > am
    > > > > > Eigentum nicht mehr interessiert sind.
    > > > >
    > > > > Das ist schlicht Falsch. Entsorgen heißt heutzutage dass man dafür
    > > > > teilweise auch Geld bekommt.
    > > > > Elektroschrott wird z.B. gut bezahlt.
    > > > > Recycling und so.
    > > >
    > > >
    > > > ++
    > > > Denn ich denke nicht, das Amazon den Elektroschrott einmal im Jahr
    > > > rausstellt oder es in den Restmüll wirft.
    > > > Der wird mit Sicherheit noch verkauft.
    > > > Daher : Diebstahl
    > > >
    > > > Und was wenn die Kiste nur falsch deklariert war?
    > > > Viele viele Fälle die es begründen wieso man es nicht einfach so
    > > mitnehmen
    > > > darf.
    > >
    > > Und darum wäre eine Abmahnung auch in Ordnung. Mit einer Kündigung
    > schießt
    > > man aber etwas übers Ziel hinaus.
    >
    > Absolut nicht. In was für einer Welt lebt ihr? Das Normalste der Welt wäre
    > gewesen wenn der Mitarbeiter schlicht vorher gefragt hätte. Das sollte das
    > Normalste der Welt sein. Das tue ich auch, selbst bei Dingen von denen ich
    > sicher weiß dass sie für meine Firma wertlos sind. Wenn ich was davon haben
    > will frage ich vorher. So macht man das.

    Und viele denken halt, dass das eh Müll ist und es daher keinen interessiert wenn man es mit nimmt. Man wertet das für sich auch nicht als Diebstahl.
    Da gleich die Keule auszupacken ist überzogen. Der Mitarbeiter hat ja nichts schlimmes getan. Er hat nur, in Unwissenheit, einen Fehler gemacht. Da reicht eine Abmahnung völlig.

  19. Re: Wird nicht mal an die Beschäftigten abgegeben

    Autor: crazypsycho 09.06.18 - 15:28

    elknipso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > > Was er hätte tun können ist einfach seinen Vorgesetzten zu fragen ob
    > er
    > > den
    > > > Kram für die Entsorgung mitnehmen darf.
    > >
    > > Ja hätte man tun können. Der Vorgesetzte hätte den Mitarbeiter aber auch
    > > einfach aufklären können.
    >
    > Der Vorgesetzte ist also Schuld, dass der Mitarbeiter klaut, weil er ihn
    > nicht darauf hingewiesen hat, dass man das nicht darf?
    >
    > Interessante Sicht der Dinge....

    Der Mitarbeiter klaut ja nicht.

  20. Re: Wird nicht mal an die Beschäftigten abgegeben

    Autor: elknipso 09.06.18 - 15:41

    crazypsycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > elknipso schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > > Was er hätte tun können ist einfach seinen Vorgesetzten zu fragen ob
    > > er
    > > > den
    > > > > Kram für die Entsorgung mitnehmen darf.
    > > >
    > > > Ja hätte man tun können. Der Vorgesetzte hätte den Mitarbeiter aber
    > auch
    > > > einfach aufklären können.
    > >
    > > Der Vorgesetzte ist also Schuld, dass der Mitarbeiter klaut, weil er ihn
    > > nicht darauf hingewiesen hat, dass man das nicht darf?
    > >
    > > Interessante Sicht der Dinge....
    >
    > Der Mitarbeiter klaut ja nicht.

    Doch, das tut er faktisch, auch wenn Du das offensichtlich nicht wahrhaben willst.

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Nitrokey und Somu im Test
Zwei Fido-Sticks für alle Fälle

Sie sind winzig und groß, sorgen für mehr Sicherheit bei der Anmeldung per Webauthn und können gepatcht werden: Die in Kürze erscheinenden Fido-Sticks von Nitrokey und Solokeys machen so manches besser als die Konkurrenz von Google und Yubico. Golem.de konnte bereits vorab zwei Prototypen testen.
Ein Test von Moritz Tremmel

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