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Was versteht ihr eigentlich nicht an dem Konzept?

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  1. Re: Was versteht Du eigentlich nicht an Schwarzarbeit ?

    Autor: nmSteven 14.06.14 - 23:20

    Lord Gamma schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nmSteven schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Geh mal auf Zoll.de und informier dich was Schwarzarbeit ist. Nur weil
    > Du
    > > das Trinkgeld nennst ist es noch nicht legal.
    >
    > Was genau daran widerspricht denn der steuerrechtlichen Definition von
    > Trinkgeld?

    Es geht nicht darum wie du das nennst.

    Schwarzarbeit ist gegeben wenn Du für eine unbekannte Person eine Leistung erbringst und dir das bezahlen lässt. Dies ist auch schon bei einer geringfügigen Entlohnung gegeben.

    Die einzige Einschränkung die der Gesetzgeber dort macht ist wenn diese Tätigkeit nicht Gewinnbringend ist und nicht regelmäßig. Wenn Du aber regelmäßig (z.B. auf einer Pendel Strecke von 100km) jemanden mit nimmst und dafür 10-15¤ erhälst (selbst bei 5¤ schon) ist es eine Arbeit die angemeldet werden muss. Alles andere IST Schwarzarbeit.

  2. Re: Was versteht Du eigentlich nicht an Schwarzarbeit ?

    Autor: flow77 15.06.14 - 00:07

    nmSteven schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schwarzarbeit ist gegeben wenn Du für eine unbekannte Person eine Leistung
    > erbringst und dir das bezahlen lässt. Dies ist auch schon bei einer
    > geringfügigen Entlohnung gegeben.
    >
    > Die einzige Einschränkung die der Gesetzgeber dort macht ist wenn diese
    > Tätigkeit nicht Gewinnbringend ist und nicht regelmäßig. Wenn Du aber
    > regelmäßig (z.B. auf einer Pendel Strecke von 100km) jemanden mit nimmst
    > und dafür 10-15¤ erhälst (selbst bei 5¤ schon) ist es eine Arbeit die
    > angemeldet werden muss. Alles andere IST Schwarzarbeit.

    Richtig. Ob die Firma das nun als Trinkgeld darstellt hat absolut keine Relevanz, entscheidend ist wie das Finanzamt entscheidet.
    Das mit der unbekannten Person ist natürlich nicht ganz richtig, selbst innerhalb der Familie muss man Steuern zahlen - das ist aber nur in den wenigstem Fällen überhaupt relevant bzw. nachweisbar: wer fürs Schneeräumen jede Woche 50 Euro bar vom Schwager erhält, der bekommt sicher keine Probleme mit dem FA, da es schlichtweg nicht nachweisbar ist und es dem FA auch nicht wirklich interessiert.

    Wenn es nun aber tausende Leute in ganz Deutschland gibt, die Trinkgeld für Fahrdienste bekommen, würde es mich sehr wundern wenn das FA sich nicht einschalten würde. Wenn das ganze nun auch noch über eine Vermittlungsfirma läuft wird das FA auch nicht einmal viel Arbeit haben die betroffenen Personen zu erreichen.

  3. Re: Was versteht Du eigentlich nicht an Schwarzarbeit ?

    Autor: Lord Gamma 15.06.14 - 11:07

    nmSteven schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lord Gamma schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > nmSteven schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Geh mal auf Zoll.de und informier dich was Schwarzarbeit ist. Nur weil
    > > Du
    > > > das Trinkgeld nennst ist es noch nicht legal.
    > >
    > > Was genau daran widerspricht denn der steuerrechtlichen Definition von
    > > Trinkgeld?
    >
    > Es geht nicht darum wie du das nennst.
    >
    > Schwarzarbeit ist gegeben wenn Du für eine unbekannte Person eine Leistung
    > erbringst und dir das bezahlen lässt. Dies ist auch schon bei einer
    > geringfügigen Entlohnung gegeben.
    >
    > Die einzige Einschränkung die der Gesetzgeber dort macht ist wenn diese
    > Tätigkeit nicht Gewinnbringend ist und nicht regelmäßig. Wenn Du aber
    > regelmäßig (z.B. auf einer Pendel Strecke von 100km) jemanden mit nimmst
    > und dafür 10-15¤ erhälst (selbst bei 5¤ schon) ist es eine Arbeit die
    > angemeldet werden muss. Alles andere IST Schwarzarbeit.

    Es ist ja kostenlos. Die Leute vom Finanzamt müssen das wahrscheinlich testen bzw. testen lassen und wenn sie dann gezwungen sind zu zahlen, können sie dagegen vorgehen.

  4. Re: Was versteht Du eigentlich nicht an Schwarzarbeit ?

    Autor: Lord Gamma 15.06.14 - 11:10

    flow77 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn das ganze nun auch noch über eine Vermittlungsfirma
    > läuft wird das FA auch nicht einmal viel Arbeit haben die betroffenen
    > Personen zu erreichen.

    Richtig. Dann können sie überprüfen, ob man wirklich kostenlos mitfahren kann.

  5. 300 Euro?

    Autor: Yes!Yes!Yes! 16.06.14 - 08:01

    Dann hat sie wohl in den nächsten 30 Jahren nicht vor, Beiträge einzuzahlen.
    Die 300 Euro würden gelten, wenn sie jetzt sofort in Altersrente gehen könnte und würde.

  6. Offenbar echt schwer zu verstehen...

    Autor: Bouncy 16.06.14 - 09:31

    Koto schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vor allem wenn alle oder sehr viele unter dem Empohlen liegen. Den meisten
    > sind Taxis zu teuer. Und sind dann fast die gleichen Summen empfohlen
    > werden wie Taxis. Und kaum einer hält sich dran.
    Taxi kostet wohl einen Tacken mehr als 35Cent\km, ich schätze so etwa 400% mehr!
    > Also das Klingt für mich nach vollkommen Hirnrissig das System.
    Ja nun, offenbar nicht nur für dich, aber eben weil du es nicht verstehst und weil du es undifferenziert siehst, als "Taxikiller" und nicht als kurzfristige Mitfahrgelegenheit.
    > Und wer bewertet die Höhe der Summen, der Fahrer?
    > Der ist doch auch nie zufrieden wenn man unter der angabe ist.
    Warum? Manchmal freut man sich vielleicht nur über Gesellschaft, ich schätz mal kaum einer macht das System zur Grundlage seiner Existenz.
    > Irgendwann gibt es keine Positiven Fahrer und keine Kunden mehr. LOL
    haha, lol, rofl *augenroll*
    > Und natürlich. Wer fährt für diese Summen? Wovon soll der leben?
    > Wenn das kein Job sein soll von 10 Stunden was denn?
    Na mal überlegen, gibt es vielleicht eine Zwischenstufe zwischen "nichts verdienen" und "seine Existenz davon bestreiten"? Vielleicht will man nur das Benzingeld nebenher bezahlt bekommen?
    Neeeein, entweder man lebt davon im Luxus oder das komplette Geschäftsmodell ist generell für'n Arsch. Schwarz, Weiß, Punkt.
    > Als Nebenjob bringt ja Pfandflaschen Sammeln mehr kohle ein. Hat man keine
    > Betriebskosten.
    Ja und? Dann rentiert sich das eben für dich persönlich mit deinem Auto und deiner Situation und deinen persönlichen Ausgaben etc. nicht als Nebenjob. Mit welchem Recht verallgemeinerst du das jetzt auf JEDEN Menschen den du nicht kennst? Wie kommst du dazu, das zu bewerten? Findest du das nicht wahnsinnig überheblich von dir?
    > Ich sehe nich wie das ganze wirklich funktionieren soll. Selbst wenn viele
    > doch die empfohlen zahlen. Ist es beruflich weil man dennoch lange fahren
    > muss. Selbst Taxis haben 12-15 Stundentage. Um davon leben zu können.
    ES IST KEIN TAXIKILLER!
    > Wer hat den die Zeit und lust neben einer 40 Stundenwoche noch für
    > Trinkgeld 1-2 Stunden fahren zu gehen? Das deckt nicht mal den Verschleiß
    > geschweige den Sprit
    Ich, na und? Ich würde das nutzen als Fahrer, ich liebe es zu fahren, manchmal einfach herumzucruisen, manchmal ein bisschen über die Autobahn zu heizen.
    Benzin ist leider zu teuer, um Vollgas zu geben, und unter anderem deswegen nutze ich wenn ich Lust hab blablacar, mitfahrzentrale usw. und nehm manchmal Mitfahrer mit, wenn ich eine Strecke sowieso fahren will oder muß. Die zahlen nicht meine Existenz oder den Verschleiß meines Autos sondern praktisch den Aufpreis, für den ich 230 statt 130 fahren kann.
    Und dieses Wunderding würd ich nutzen, wenn ich z.B. in die Stadtmitte fahren will und keine Lust auf Bus und Bahn hab, wenn ich die Parkplatzgebühren bezahlt bekomme ist doch super. Damit bin ich noch lange kein Taxifahrer, nichts hängt auch nur irgendwie davon ab, ob und wieviel irgendjemand mir bezahlt oder nicht bezahlt, es wäre nett aber ist zu 100% freiwillig.


    Also nun: was genau ist an diesem System so irrsinnig unverständlich? Es ist eine kurzfristige Mitfahrzentrale und KEIN TAXISYSTEMZERSTÖRER. Manche mögen es dafür nutzen, ein oder zwei mögen damit sogar über die Runden kommen, aber das ist mir vollkommen Schnuppe, außer für die PR-Leute der Taximafia ist so eine App ganz sicher nichts, das die Welt revolutionieren wird...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.06.14 09:32 durch Bouncy.

  7. Re: Was versteht ihr eigentlich nicht an dem Konzept?

    Autor: Dwalinn 16.06.14 - 14:30

    Thema Schlaglöcher:

    Früher wurde die Straßen noch vernünftig gepflegt mein Ur-Großvater hat früher per Hand (also mit Muskelkraft) dafür gesorgt das Wasser Problemlos ablaufen kann was den Straßen natürlich zu gute gekommen ist... Und jetzt? Die Straßen zwischen den Dörfern bei uns sind alle im Arsch, Schlaglöscher gibt es zwar fast keine, aber dafür Erhöhungen in denen mal etwas teer gekippt wurde (kein witz teilweise wurden die Straßen besonders für Fahrradfahrer noch schlimmer)

    Lange rede kurzer Sinn, wenn man solche Aufgaben Harz IV empfänger vermitteln würde (ich rede hier nicht von 1¤ Jobs) das würde man die Steuern einfach effektiver einsetzen. So ist es auch mit den Taxi fahrten. Sowas wie 450¤ Jobs aber noch sehr viel schlimmer solche "schwarz arbeiten" kosten einfach mehr als sie bringen

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