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Erfahrungsbericht als BR Mitglied

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  1. Erfahrungsbericht als BR Mitglied

    Autor: BalticSeaElephant 07.12.20 - 15:27

    Moin,

    Anbei meine Gedanken als langjähriges BR Mitglied in einem Softwareunternehmen (ca. 500 Beschäftigte):

    Das ganze BetrVg atmet noch den Zeitgeist der Kohlekumpels und Stahlkocher und man riecht förmlich den Schweiß der Altvorderen die sich durch mühevolle körperliche Arbeit hier ihren Lebensunterhalt verdient haben. Das hat nur noch selten etwas mit den Anforderungen unserer Arbeitnehmer an flexible Arbeitszeiten und Arbeitsstätten zu tun.

    Auch schwer fällt es uns im Bereich "Leistungsüberwachung", denn die Möglichkeiten mit moderner Software das (Arbeits-)Verhalten eines MA zu überwachen gehört mittlerweile zum Standard und es ist super aufwendig diese Funktionen in einer Software abzuschalten ohne die ganze Software und deren Bestimmungszweck ad absurdum zu führen wenn das überhaupt möglich ist.

    Und natürlich haben wir die Interessen des Arbeitgebers im Sinn, der im Wettkampf um Fachkräfte seine liberale Arbeitszeitpolitik propagandiert und mit den neuesten Software wirbt.

    Über die Jahre haben wir uns aneinander angenähert und arbeiten mit mehr oder weniger Reibungsverlusten zum Wohl der Arbeitnehmer zusammen. Seien es Zuschüsse zur betr. Altersvorsorge oder Öffis, der allgemeinen Einstellungspolitik oder im Zuge der aufkommenden Coronakrise auch an einer Kurzarbeiterregelung.

    Alles in allem möchte ich dafür werben, das sich Menschen ehrenamtlich in ihren Firmen als Betriebsrätinnen und Betriebsräte engagieren, zum Wohl ihrer Kollegen aber auch im Hinblick auf den Erfolg des Arbeitsgebers. Und es ist schön mal nicht ganz am Ende der Informationskette zu stehen.

  2. Re: Erfahrungsbericht als BR Mitglied

    Autor: Bouncy 07.12.20 - 15:50

    BalticSeaElephant schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch schwer fällt es uns im Bereich "Leistungsüberwachung", denn die
    > Möglichkeiten mit moderner Software das (Arbeits-)Verhalten eines MA zu
    > überwachen gehört mittlerweile zum Standard und es ist super aufwendig
    > diese Funktionen in einer Software abzuschalten ohne die ganze Software und
    > deren Bestimmungszweck ad absurdum zu führen wenn das überhaupt möglich
    > ist.
    Das ist tatsächlich ein großes Problem, selbst Office365 einzusetzen wird mit BR schon praktisch unmöglich - immerhin bietet es (abschaltbare) Möglichkeiten der Überwachung. Einem verstaubten BR'ler beizubringen, dass MyAnalytics ein rein automatischer Newsletter ist und Delve nur ein in Aggregator im privaten Realm ist, kann praktisch unmöglich sein. Aber selbst wenn der BR modern ist und IT versteht wird er trotzdem wiedersprechen müssen - den schützenden Ritter zu mimen ist ja letztlich erstmal seine Aufgabe.
    Manchmal geht es dann weiter, manchmal nicht, aus genau den Gründen, die du nennst. Aber immer bremst es, schnell mit der aktuellen Entwicklung mithalten geht auf so eine Art schlicht nicht.

    Und ja, selbst erlebt...

  3. Re: Erfahrungsbericht als BR Mitglied

    Autor: Oktavian 07.12.20 - 16:27

    > Auch schwer fällt es uns im Bereich "Leistungsüberwachung", denn die
    > Möglichkeiten mit moderner Software das (Arbeits-)Verhalten eines MA zu
    > überwachen gehört mittlerweile zum Standard

    Es geht nicht nur um Software, ich erlebe das immer wieder in Projekten. Wir haben Arbeitspakete mit Aufwand, User Stories von mir aus, aber auf jeden Fall Arbeit, die getan werden muss. Als PL brauche ich die Rückmeldung, wieviel Stunden der Mitarbeiter für ein AP gebraucht hat. Nur so kann ich den Verlauf und die Kosten prognostizieren. Ohne diese Information ist Projektmanagement Blindflug.

    In verteilten Projekten über den halben Planeten sieht das auch jeder ein, ein PL muss wissen, wieviel Stunden ein AP gedauert hat, und zwar genau und ehrlich. Nur in Deutschland ist das ein Problem, da sitzt der Betriebsrat dabei. Natürlich werden die Leistungsdaten auf Personenebene erfasst, ich gebe ja auch Arbeitspakete an Personen.

    > Alles in allem möchte ich dafür werben, das sich Menschen ehrenamtlich in
    > ihren Firmen als Betriebsrätinnen und Betriebsräte engagieren,

    Meines Wissens wird der BR für die Zeit, die er als BR tätig ist, freigestellt. In größeren Unternehmen werden BRs zum Teil vollständig freigestellt, in kleineren zumindest stundenweise. Insofern kann man nicht davon reden, dass BR ein Ehrenamt sei. Es findet in der Arbeitszeit statt und wird entlohnt als hätte man in der Zeit gearbeitet.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.12.20 16:29 durch Oktavian.

  4. Re: Erfahrungsbericht als BR Mitglied

    Autor: whopper 07.12.20 - 16:29

    Ehrenamt und finanzielle Entschädigung beißen sich nicht.

  5. Re: Erfahrungsbericht als BR Mitglied

    Autor: Oktavian 07.12.20 - 16:37

    > Ehrenamt und finanzielle Entschädigung beißen sich nicht.

    Es ist keine "finanzielle Entschädigung", es ist der volle Lohne. Der BR wird dafür bezahlt, durch die Arbeit der Kollegen. Er macht das beruflich, zumindest in Teilzeit.

    Auch wenn es langweilig ist, aus Wikipedia zu zitieren, hier ist es mal angebracht: "Im Allgemeinen wird darunter [einem Ehrenamt] altruistisches Handeln verstanden, bei dem eine Einzelperson oder eine Gruppe freiwillig und unentgeltlich Arbeit leistet."

  6. Re: Erfahrungsbericht als BR Mitglied

    Autor: BalticSeaElephant 07.12.20 - 16:55

    Hier beißt sich die Definition mit dem Gesetz:

    Betriebsverfassungsgesetz
    § 37 Ehrenamtliche Tätigkeit, Arbeitsversäumnis

    Auszugsweise:

    (1) Die Mitglieder des Betriebsrats führen ihr Amt unentgeltlich als Ehrenamt.
    (2) Mitglieder des Betriebsrats sind von ihrer beruflichen Tätigkeit ohne Minderung des Arbeitsentgelts zu befreien, wenn und soweit es nach Umfang und Art des Betriebs zur ordnungsgemäßen Durchführung ihrer Aufgaben erforderlich ist.

    Beste Grüße

  7. Re: Erfahrungsbericht als BR Mitglied

    Autor: Oktavian 07.12.20 - 17:03

    > (1) Die Mitglieder des Betriebsrats führen ihr Amt unentgeltlich als
    > Ehrenamt.
    > (2) Mitglieder des Betriebsrats sind von ihrer beruflichen Tätigkeit ohne
    > Minderung des Arbeitsentgelts zu befreien, wenn und soweit es nach Umfang
    > und Art des Betriebs zur ordnungsgemäßen Durchführung ihrer Aufgaben
    > erforderlich ist.

    Witzig, wie sich ein Gesetz in zwei aufeinanderfolgenden Paragraphen selbst widersprechen kann.
    1. Es ist unentgeldlich
    2. Es gibt weiter den ganz normalen Arbeitslohn, BR-"Arbeit" findet in der Zeit statt, in der andere Kollegen mitarbeiten müssen.

  8. Re: Erfahrungsbericht als BR Mitglied

    Autor: BalticSeaElephant 07.12.20 - 17:19

    Ja, das ist immer eine der Herausforderungen, die Gesetze zu lesen und zu interpretieren. Und das als Laie ohne juristische Vorbildung. Das hat schon des Öfteren für große Diskussionen in den BR Sitzungen geführt. Deshalb erachte ich es als sinnvoll ab einer gewissen Unternehmensgröße, tatsächlich ein BR Mitglied freizustellen, damit dieses sich in das Ganze Thema in der Tiefe einarbeiten kann. Nur leider will das meist niemand, da man sich damit beruflich auf ein vermeintliches Abstellgleis begibt, denn Kariere in seinem eigentlichen Berufsfeld wird man in der Zeit nicht machen.

    Bzgl. des vermeintlichen Widerspruchs innerhalb desselben Gesetzes behilft man sich am ehesten damit herauszufinden was der Gesetzgeber damit bezwecken wollte. In diesem Fall geht es ihm darum das BR Mitglieder nicht schlechter gestellt werden dürfen, wenn sie ihre gesetzlich verankerten Rechte ausüben, auch nicht bei der Bezahlung.

    Und ja, das klingt erst mal so, als müssten die anderen Arbeitnehmer seinen Arbeitsausfall mit abfangen. Aber deshalb muss der BR auch einen Rechenschaftsbericht gegenüber dem Arbeitgeber aber vor allem gegenüber der Belegschaft ablegen, damit diese wissen und beurteilen können, ob der BR sich ausreichend mit ihren Belangen beschäftigt oder nicht. Und wenn nicht droht Abwahl bzw. Auflösung und/oder Neuwahl.

  9. Re: Erfahrungsbericht als BR Mitglied

    Autor: Oktavian 07.12.20 - 17:38

    > Nur leider will das meist niemand, da
    > man sich damit beruflich auf ein vermeintliches Abstellgleis begibt, denn
    > Kariere in seinem eigentlichen Berufsfeld wird man in der Zeit nicht
    > machen.

    Das erklärt die Figuren, die man meist im BR findet. Halt die, die eh für keine Karriere infrage kommen. Minderleister, die ihr Haupttalent darin haben, beim Kaffee die anderen von der Arbeit abzuhalten.

    > In diesem Fall geht es ihm darum das BR Mitglieder nicht
    > schlechter gestellt werden dürfen, wenn sie ihre gesetzlich verankerten
    > Rechte ausüben, auch nicht bei der Bezahlung.

    Das ist der Punkt, der BR wird ganz normal bezahlt. Da ist nichts mit Ehrenamt. Man wird in das Amt gewählt, danach wird man aber im erforderlichen Maße oder auch vollkommen freigestellt. Auf Kosten der Kollegen, die arbeiten. Und was erforderlich ist, bestimmt zunächst mal der BR.

    > Und ja, das klingt erst mal so, als müssten die anderen Arbeitnehmer seinen
    > Arbeitsausfall mit abfangen.

    Das klingt auch beim zweiten Hinsehen so, und beim Dritten auch. Könnte daran liegen, weil es einfach eine Tatsache ist.

    > Aber deshalb muss der BR auch einen
    > Rechenschaftsbericht gegenüber dem Arbeitgeber aber vor allem gegenüber der
    > Belegschaft ablegen, damit diese wissen und beurteilen können, ob der BR
    > sich ausreichend mit ihren Belangen beschäftigt oder nicht. Und wenn nicht
    > droht Abwahl bzw. Auflösung und/oder Neuwahl.

    Ja, damit die nächsten Low-Performer einen von der Arbeit abhalten. Super Wahl.

    Das ist im wesentlichen so, als wenn man den Hinzurichtenden die Art seiner Hinrichtung wählen lässt. Giftspritze, erschießen, oder doch lieber hängen? Nee, keine Hinrichtung ist keine Option.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.12.20 17:49 durch Oktavian.

  10. Re: Erfahrungsbericht als BR Mitglied

    Autor: quineloe 07.12.20 - 18:05

    Komisch, wir sind nicht mal ein IT-Unternehmen und haben 365 einführen können, ohne dass der BR hier Alarm geschlagen hat.

    Verifizierter Top 500 Poster!

  11. Re: Erfahrungsbericht als BR Mitglied

    Autor: Oktavian 07.12.20 - 20:25

    > Komisch, wir sind nicht mal ein IT-Unternehmen und haben 365 einführen
    > können, ohne dass der BR hier Alarm geschlagen hat.

    Ausnahmen bestätigen die Regel.

    Vielleicht haben die BR-Mitglieder nur nicht bemerkt, dass man hier ordentlich Stunk machen kann. Oder vielleicht hat man sich mit der Geschäftsführung unbürokratisch geeinigt. Wohlverhalten des BR hat sich ja durchaus oft zu dessen ganz persönlichem Vorteil ausgewirkt.

  12. Re: Erfahrungsbericht als BR Mitglied

    Autor: amagol 07.12.20 - 21:00

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das erklärt die Figuren, die man meist im BR findet. Halt die, die eh für
    > keine Karriere infrage kommen. Minderleister, die ihr Haupttalent darin
    > haben, beim Kaffee die anderen von der Arbeit abzuhalten.

    Naja, es ist halt eine andere Rolle. Vielleicht waere es am besten wenn ein Arbeitergremium einen professionellen Betriebsrat einstellt (bezahlt von einem Budget das sagen wir mal 1% vom AG-Brutto aller Arbeitnehmer ist -> pro 100 AN ~ 1 Stelle)? Das sicher auch gleich das interesse des BR moeglichst viele AN zu moeglichst hohen Gehaeltern zu vertreten.
    Das waere fuer den AG besser, weil niemand ausfaellt und fuer die AN weil ein professioneller BR vermutlich bessere Arbeit leistet als ein x-beliebiger Kollege.

  13. Re: Erfahrungsbericht als BR Mitglied

    Autor: Oktavian 07.12.20 - 21:21

    > Naja, es ist halt eine andere Rolle. Vielleicht waere es am besten wenn ein
    > Arbeitergremium einen professionellen Betriebsrat einstellt (bezahlt von
    > einem Budget das sagen wir mal 1% vom AG-Brutto aller Arbeitnehmer ist ->
    > pro 100 AN ~ 1 Stelle)?

    Spannende Idee, also du schlägst einen BR vor, der von der eigentlichen Arbeit im Unternehmen gar keine Ahnung mehr hat, in der Belegschaft nicht verankert ist, keine Beziehung zu den Arbeitern hat, kein Vertrauen genießt, und nur aus Funktionären besteht. Das wird lustig, sowas würde ich gerne mal sehen.

    Sowas könnten die Gewerkschaften stellen. Dann müsste Verdi nicht mühsam ringen, um ein Paar ihrer U-Boote bei SAP in den Betriebsrat zu bekommen, sie stellen ihn einfach komplett.

  14. Re: Erfahrungsbericht als BR Mitglied

    Autor: quineloe 07.12.20 - 22:04

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Komisch, wir sind nicht mal ein IT-Unternehmen und haben 365 einführen
    > > können, ohne dass der BR hier Alarm geschlagen hat.
    >
    > Ausnahmen bestätigen die Regel.
    >
    > Vielleicht haben die BR-Mitglieder nur nicht bemerkt, dass man hier
    > ordentlich Stunk machen kann. Oder vielleicht hat man sich mit der
    > Geschäftsführung unbürokratisch geeinigt. Wohlverhalten des BR hat sich ja
    > durchaus oft zu dessen ganz persönlichem Vorteil ausgewirkt.

    Eh, wohl eher sind eure Bremser-BR die Ausnahme. Unser BR macht jedenfalls ordentlich Druck wenns um echte Probleme der Belegschaft gibt und hat jetzt durchgesetzt, dass totales Home Office gefahren wird und die Leute frei nach Wünsch Dir Was jetzt zweite Hardware für daheim zum Arbeiten bekommen. Mein Dell U3419W steht jedenfalls schon in der IT und kommt Freitag zu mir nach Hause.

    Verifizierter Top 500 Poster!

  15. Re: Erfahrungsbericht als BR Mitglied

    Autor: ixidion 07.12.20 - 23:15

    > Witzig, wie sich ein Gesetz in zwei aufeinanderfolgenden Paragraphen selbst
    > widersprechen kann.
    > 1. Es ist unentgeldlich
    > 2. Es gibt weiter den ganz normalen Arbeitslohn, BR-"Arbeit" findet in der
    > Zeit statt, in der andere Kollegen mitarbeiten müssen.
    Nein, das ist kein Widerspruch. Würde das nicht dort stehen, könnten Arbeitgeber auf die Idee kommen, Bestechungen in Form von BR-Gehälter zu zahlen. Am besten noch Boni bei "Erfolgen" (für den Arbeitgeber). Das ist somit eingeschränkt.

  16. Re: Erfahrungsbericht als BR Mitglied

    Autor: quineloe 07.12.20 - 23:46

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > (1) Die Mitglieder des Betriebsrats führen ihr Amt unentgeltlich als
    > > Ehrenamt.
    > > (2) Mitglieder des Betriebsrats sind von ihrer beruflichen Tätigkeit
    > ohne
    > > Minderung des Arbeitsentgelts zu befreien, wenn und soweit es nach
    > Umfang
    > > und Art des Betriebs zur ordnungsgemäßen Durchführung ihrer Aufgaben
    > > erforderlich ist.
    >
    > Witzig, wie sich ein Gesetz in zwei aufeinanderfolgenden Paragraphen selbst
    > widersprechen kann.
    > 1. Es ist unentgeldlich
    > 2. Es gibt weiter den ganz normalen Arbeitslohn, BR-"Arbeit" findet in der
    > Zeit statt, in der andere Kollegen mitarbeiten müssen.

    Die Leute in der Personalabteilung werden ja auch bezahlt, und die machen im Endeffekt was ganz ähnliches wie ein BR.

    Verifizierter Top 500 Poster!

  17. Re: Erfahrungsbericht als BR Mitglied

    Autor: Oktavian 08.12.20 - 06:39

    > Nein, das ist kein Widerspruch. Würde das nicht dort stehen, könnten
    > Arbeitgeber auf die Idee kommen, Bestechungen in Form von BR-Gehälter zu
    > zahlen.

    Also so, wie es in großen Konzernen üblich ist, wo der BR-Vorsitzende gerne mal den Lohn einer F1 oder F2-Führungskraft bekommt, manchmal auch den Lohn eines Vorstandes.

  18. Re: Erfahrungsbericht als BR Mitglied

    Autor: Oktavian 08.12.20 - 06:41

    > Die Leute in der Personalabteilung werden ja auch bezahlt, und die machen
    > im Endeffekt was ganz ähnliches wie ein BR.

    Bei denen kommt aber niemand auf die Idee, das huldvoll als "Ehrenamt" zu bezeichnen.

    Zudem ist jedem klar, das ist ein Teil des Wasserkopfs. Ganz ohne geht es nicht, es ist mehr ein notwendiges Übel, das man aber bitte so klein hält wie möglich. Das ist beim BR keine Option.

  19. Re: Erfahrungsbericht als BR Mitglied

    Autor: Bouncy 08.12.20 - 11:46

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > durchgesetzt, dass totales Home Office gefahren wird und die Leute frei
    > nach Wünsch Dir Was jetzt zweite Hardware für daheim zum Arbeiten bekommen.
    Wie ressourcenschonend und nachhaltig die doch gehandelt haben. Wenn es doch nur tragbare PCs gäbe, die man mithilfe eines Kabels universell anstecken kann, dann bräuchte jeder nur noch ein Gerät...

  20. Re: Erfahrungsbericht als BR Mitglied

    Autor: quineloe 08.12.20 - 16:02

    Komm mal aus deiner winzig-kleinen Welt raus wo jeder einen richtigen PC-Arbeitsplatz zu Hause hat. Für viele, die jetzt Coronabedingt mit einem Laptop HO machen bedeutet das Arbeiten auf einem 15,6" Display in FullHD. Nicht bei uns.

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