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Fotografisches Gedächnis und er ist Verkäufer?

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  1. Fotografisches Gedächnis und er ist Verkäufer?

    Autor: Schattenwerk 09.09.19 - 15:57

    Ich hätte gedacht, dass ich man so einer Fähigkeit woanders beruflich laden würde

  2. Re: Fotografisches Gedächnis und er ist Verkäufer?

    Autor: Desertdelphin 09.09.19 - 16:02

    Ich dachte auch man sei dann schlau genug den scheiß nicht nach Hause schicken zu lassen

  3. Re: Fotografisches Gedächnis und er ist Verkäufer?

    Autor: Fushimi 09.09.19 - 16:04

    Schattenwerk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hätte gedacht, dass ich man so einer Fähigkeit woanders beruflich laden
    > würde

    Naja, fotografisches Gedächtnis ist schon arg weit hergeholt. Das würde ja bedeuten, dass er sich ewig viele Zahlenkombinationen auf lange Zeit merken kann. Er hat eher ein sehr gutes Kurzzeitgedächtnis -> immerhin hat die Daten danach ja im Laptop notiert.

  4. Re: Fotografisches Gedächnis und er ist Verkäufer?

    Autor: Silbersulfid 09.09.19 - 16:04

    Mein pornographisches Gedächtnis hat mir bis jetzt auch nicht weiter im Leben geholfen

  5. Re: Fotografisches Gedächnis und er ist Verkäufer?

    Autor: Michael H. 09.09.19 - 16:19

    Fushimi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schattenwerk schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich hätte gedacht, dass ich man so einer Fähigkeit woanders beruflich
    > laden
    > > würde
    >
    > Naja, fotografisches Gedächtnis ist schon arg weit hergeholt. Das würde ja
    > bedeuten, dass er sich ewig viele Zahlenkombinationen auf lange Zeit merken
    > kann. Er hat eher ein sehr gutes Kurzzeitgedächtnis -> immerhin hat die
    > Daten danach ja im Laptop notiert.

    Was jedoch auch schon beachtlich ist, da man sich ja innerhalb eines kurzen Augenblicks beim Bezahlvorgang 16 Zahlen + Vor- und Nachname, als auch die Dreistellige Kontrollnummer und das Ablaufdatum der Karte im Format MM/YY merken muss. Daher passt so ein "fotografisches Gedächtnis" schon.. vielleicht ist es ja ein fotografisches Kurzzeitgedächtnis :P heisst er kann sich Dinge für wenige Minuten zu 100% nur durch reinen Blickkontakt einprägen :D behält dieses wissen nur nicht lange genug um z.B. die Uni mit leichtigkeit zu bestehen :p daher verkäufer^^

    Oftmals ist es aber auch so, dass Hochintelligente Menschen sich danach sehnen als durchschnitt anerkannt zu werden :P vielleicht daher verkläufer.

    Der Normale Mensch kann sich meines Wissens im Regelfall nur 7 Zahlen am Stück merken ohne Probleme zu bekommen ^^

    Da sind 16 + 4 + 3 + Vor-/Nachname echt gut.

  6. Re: Fotografisches Gedächnis und er ist Verkäufer?

    Autor: igor37 09.09.19 - 16:31

    Nach allem was ich weiß, kann man das durchaus auch trainieren, und die richtig guten Leute merken sich dann z.B. bei Meisterschaften die Reihenfolge aller Karten in einem gemischten Deck in Sekunden, indem sie sich quasi in Echtzeit zu allem eine Eselsbrücke ausdenken. Ist wirklich beachtlich. Aber dann das Zeug nach Hause schicken zu lassen, ist ebenfalls beachtlich...

  7. Re: Fotografisches Gedächnis und er ist Verkäufer?

    Autor: mj 09.09.19 - 16:34

    Naja viele von den Sachen stehen auf der Abrechnung die unterschrieben beim Händler bleibt. Zumindest in Deutschland
    Da sind es nicht mehr ganz soviel Sachen die man sich merken muss.

  8. Re: Fotografisches Gedächnis und er ist Verkäufer?

    Autor: Reinheitsgebot 09.09.19 - 16:40

    Irgendwie schon lustig die ganze Geschichte. Natürlich nicht für die beteiligten. Ich glaube auch, dass nicht jeder Mensch, der solche Begabung hat, dass auch weiß, das es eine Seltenheit ist. Für den Menschen ist es halt normal.

  9. Re: Fotografisches Gedächnis und er ist Verkäufer?

    Autor: Peter Brülls 09.09.19 - 16:44

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fushimi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------

    > Was jedoch auch schon beachtlich ist, da man sich ja innerhalb eines kurzen
    > Augenblicks beim Bezahlvorgang 16 Zahlen + Vor- und Nachname, als auch die

    Ich will die Leistung nicht Kleinreden, aber das ist trainierbar.

    > Der Normale Mensch kann sich meines Wissens im Regelfall nur 7 Zahlen am
    > Stück merken ohne Probleme zu bekommen ^^

    7 Elemente im Kurzzeitgedächtnis. Aber es sieht schon komplett anders aus, wenn man es trainiert hat.

    > Da sind 16 + 4 + 3 + Vor-/Nachname echt gut.

    Ja, aber keine übermenschliche Leistung.

    Jeder Londoner Taxifahrer musste mal die komplette Stadt kennen und jeder gute Kellner kennt alle Bestellungen eines Tisches, vergisst sie aber nach der Abrechnung.

  10. Re: Fotografisches Gedächnis und er ist Verkäufer?

    Autor: Keridalspidialose 09.09.19 - 19:18

    Taxifahrer?
    Am Micro beim McDrive?

    ___________________________________________________________

  11. Re: Fotografisches Gedächnis und er ist Verkäufer?

    Autor: davidcl0nel 09.09.19 - 20:14

    Peter Brülls schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Michael H. schrieb:
    > 7 Elemente im Kurzzeitgedächtnis. Aber es sieht schon komplett anders aus,
    > wenn man es trainiert hat.
    >
    > > Da sind 16 + 4 + 3 + Vor-/Nachname echt gut.
    >
    > Ja, aber keine übermenschliche Leistung.

    Was ist, wenn er sich doch was falsches gemerkt hat? Richtig, nichts. Er kann sie dann halt nicht erfolgreich benutzen, aber dann nimmt er halt die nächste...?
    Manche Nummern lassen sich halt viel leichter merken und beim schnellen Blick erhaschen...

  12. Re: Fotografisches Gedächnis und er ist Verkäufer?

    Autor: Colorado 09.09.19 - 20:30

    Hat denn ein fotografisches Gedächtnis zwangsläufig was mit dieser Form der Intelligenz zu tun? Sich Dinge merken und weiterdenken sind ja schon zwei verschiedene Dinge... Könnte auch den Beruf erklären

  13. Das fotographische Gedächtnis hat er wohl den Übersetzern zu verdanken.

    Autor: Quantium40 09.09.19 - 21:17

    In der Beschreibung der japanischen Originalnachrichten steht noch nichts von fotografischem Gedächtnis.
    Das fand sich erst in der Newsmeldung bei soranews24, die dann wiederum von cnet zitiert wurden (wobei das fotografische Gedächtnis dort nur in der Headline erwähnt wurde).

    Im Endeffekt braucht es für die zu merkenden Daten jedenfalls kein fotografisches Gedächtnis.
    Zum einen sind Kreditkartennummern nicht willkürlich, sondern recht strukturiert, so dass u.U. gar nicht die komplette Nummer gemerkt werden muss, weil bestimmte Daten konstant sind oder sich errechnen lassen.
    Kreditkartennummer 1234 5678 90AB CDEF
    123456 = ausgebendes Institut
    F = Prüfziffer
    Das ausgebende Institut hat dabei lokal oft nur eine geringe Variationsbreite (und er muss sich ja nicht alle merken, die vorbeikommen, sondern hat die freie Wahl). Damit werden dann aus 16 Stellen plus CVV und 4 Stellen fürs Datum schon mal nur noch 14 statt 23 Ziffern.
    Zudem gibt es für Zahlen im japanischen Umsetzungssysteme in Silben, aus denen man leicht Wörter bilden kann, die sich u.U. leichter merken lassen.

    siehe auch https://en.wikipedia.org/wiki/Japanese_wordplay#Numeric_substitution

  14. Re: Fotografisches Gedächnis und er ist Verkäufer?

    Autor: Quantium40 09.09.19 - 21:35

    Michael H. schrieb:
    > Der Normale Mensch kann sich meines Wissens im Regelfall nur 7 Zahlen am
    > Stück merken ohne Probleme zu bekommen ^^
    7 Zahlen sind nicht 7 Ziffern.
    Praktisch sind es 5 - 9 beliebige Elemente im Arbeitsgedächtnis, wobei das durchaus auch längere Wörter oder räumliche Beziehungen zwischen Gegenständen sein können. Dabei bleiben verschiedene Arten von Eindrücken unterschiedlich lange ohne Refresh erhalten.

    > Da sind 16 + 4 + 3 + Vor-/Nachname echt gut.
    6 Ziffern vorne (stehen für Kartentyp und ausgebendes Institut) und 1 Ziffer hinten (Prüfziffer) der Kreditkartennummer lassen sich u.U. auch weglassen, wenn man sich z.B. auf Visakarten einer Bank beschränkt.
    Ersetzt man bestimmte Ziffernkombinationen durch Wörter, lassen sich diese auch am Stück merken. Für die 4 Ziffern des Datums gibt es nur 60 mögliche Kombinationen, da die Karten maximal 5 Jahre gültig sind. Bei manchen Banken reduziert sich das sogar auf nur 36 Varianten (3 Jahre Gültigkeit)

  15. Re: Fotografisches Gedächnis und er ist Verkäufer?

    Autor: Quantium40 09.09.19 - 21:36

    davidcl0nel schrieb:
    > Was ist, wenn er sich doch was falsches gemerkt hat? Richtig, nichts.
    Vor allem enthalten Kreditkartennummern eine Prüfziffer.
    Hinzu kommt, dass der Täter natürlich freie Wahl hat, welche Nummern er sich merkt.

  16. Re: Fotografisches Gedächnis und er ist Verkäufer?

    Autor: motzerator 10.09.19 - 06:57

    igor37 schrieb:
    -------------------------
    > Aber dann das Zeug nach Hause schicken zu lassen, ist ebenfalls
    > beachtlich...

    Selbst wenn er das Geld so ausgegeben hätte, das die Bestellung
    nicht zu ihm zurückverfolgt werden kann, wäre er immer noch
    aufgeflogen.

    Früher oder später wäre ein Muster bei den Bestellungen zum
    Vorschein gekommen. Das wiederum hätte dazu geführt, das
    man in den bestehenden Transaktionen nach Gemeinsamkeiten
    gesucht und diese in Form des Ladens gefunden hätte.

    Aus den Uhrzeiten und dem Personalplan oder einer Verkäufer-
    nummer hätte man dann schnell den Täter gefunden.

    Also war es insgesamt ziemlich doof, das auf diese Weise zu
    machen.

  17. Re: Fotografisches Gedächnis und er ist Verkäufer?

    Autor: FerdiGro 10.09.19 - 07:41

    Silbersulfid schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein pornographisches Gedächtnis hat mir bis jetzt auch nicht weiter im
    > Leben geholfen


    Heheheheee

  18. Re: Fotografisches Gedächnis und er ist Verkäufer?

    Autor: chefin 10.09.19 - 07:55

    motzerator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > igor37 schrieb:
    > -------------------------
    > > Aber dann das Zeug nach Hause schicken zu lassen, ist ebenfalls
    > > beachtlich...
    >
    > Selbst wenn er das Geld so ausgegeben hätte, das die Bestellung
    > nicht zu ihm zurückverfolgt werden kann, wäre er immer noch
    > aufgeflogen.
    >
    > Früher oder später wäre ein Muster bei den Bestellungen zum
    > Vorschein gekommen. Das wiederum hätte dazu geführt, das
    > man in den bestehenden Transaktionen nach Gemeinsamkeiten
    > gesucht und diese in Form des Ladens gefunden hätte.
    >
    > Aus den Uhrzeiten und dem Personalplan oder einer Verkäufer-
    > nummer hätte man dann schnell den Täter gefunden.
    >
    > Also war es insgesamt ziemlich doof, das auf diese Weise zu
    > machen.

    Ermittlungen kosten Geld. Daten sammeln ist nicht erwünscht. Woher also willst du diese Gemeinsamkeit ermitteln? Täglich werden hunderte von Kreditkarrtenmissbrauchsfälle public. Ein Täter der alle 2 Tage mal eine Nummer missbraucht, geht völlig unter in der Masse. Wie will man den von all den anderen Fällen separieren? Ja, man kann zuerstmal alle aussserhalb Japans rausfiltern. Das reduziert die Auswahl auf sagen wir 5 am Tag. Also in 2 Tagen 10 Fälle, alle werden gesucht. Sobald eine Gemeinsamkeit aber 2 Täter umfasst, hasst du deine ersten Probleme, es zuzuordnen.

    Was genau sind den die Gemeinsamkeiten? Die Karte war im selben Geschäft im Einsatz. Also muss man jede Missbrauchskarte mit den Einsatzorten abgeglichen werden.

    Nun sollte Intelligenz ins Spiel kommen. Zum einen sollte man seine Daten dort abgreifen wo täglich viele Einkaufen und per Karte zahlen. Damit wird die Zuordnung schwer, da viele andere Täter zwangsläufig auch Karten benutzen die auch in diesem Geschäft genutzt wurden. Somit wird eine Eindeutigkeit schwer. Des weiteren sind diese Karten ja auch im Internet im Einsatz. Folglich könnte EIN Täter die Daten aus mehreren Datenlecks bei unterschiedlichen Firmen haben. Deswegen müssen Datenlecks ja gemeldet werden. Damit man aucn diese Gemeinsamkeit auswerten kann.

    Und drittens können Datensammler und Datennutzer unterschiedlich sein. 3 Sammler geben die Daten an 10 Nutzer weiter, versuche da mal die Korrelationen rauszufinden

  19. Re: Fotografisches Gedächnis und er ist Verkäufer?

    Autor: Peter Brülls 10.09.19 - 08:20

    Quantium40 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > davidcl0nel schrieb:
    > > Was ist, wenn er sich doch was falsches gemerkt hat? Richtig, nichts.
    > Vor allem enthalten Kreditkartennummern eine Prüfziffer.
    > Hinzu kommt, dass der Täter natürlich freie Wahl hat, welche Nummern er
    > sich merkt.

    Yep. Zumindest die erste Ziffer gibt es schon mal als Wort, nämlich Visa, MasterCard oder Amex. Bei nicht unwahrscheinlichen Häufungen von bestimmten Banken hat man dann schon sowas wie 1234 = Amazon. Prüfziffer zu merken ist wünschenswert, aber gibt dann eben auch die Sicherheit, sich was richtiges gemerkt zu haben.

    Ablaufdatum ist sehr eingeschränkt, denn interessant sind nur 19, 20, 21 als Jahr.Reduziert es auch noch mal auf 3 Elemente.

  20. Re: Fotografisches Gedächnis und er ist Verkäufer?

    Autor: dbettac 10.09.19 - 10:32

    Er hat ein gutes Gedächtnis, ja. Aber ohne besonders viel Intelligenz (er hat die Ware an seine eigene Adresse liefern lassen!) ist das nicht viel Wert.

    Auch über seine sonstige Qualifikation sagt der Artikel nichts aus:
    - ob/welche Ausbildung er hat
    - ob/welche Pläne er für seine zukünftige Ausbild er hat
    - ob er den Job als Verkäufer nur angenommen hat, um einfach an Kartendaten zu gelangen
    - oder ob er einfach nur gerne als Verkäufer arbeitet

    Wie also kommst Du zu dem Schluss, er hätte woanders Chancen?

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