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Die Gehälter sind zu niedrig

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  1. Re: Die Gehälter sind zu niedrig

    Autor: sg-1 06.12.19 - 01:11

    Canada oder auch Seattle wäre ein Traum. Leider ist es nicht so einfach in USA durch das h1b . Wie das in Canada läuft, sollte ich mir vielleicht Mal anschauen. Wenn jemand einen Tipp hat, gerne her damit.

  2. Re: Die Gehälter sind zu niedrig

    Autor: schnedan 06.12.19 - 06:51

    aha... und wie kommt man darauf?

  3. Re: Die Gehälter sind zu niedrig

    Autor: ubuntu_user 06.12.19 - 08:25

    artavenue schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein 60K Job hier ist da
    > easy ein 150K Job. Dazu nur 30% steuern oder so.

    Es war ein mal ..
    als ob.
    außerhalb von MS, Google und amazon sind 60k auch schon schwer zu bekommen.

  4. Re: Die Gehälter sind zu niedrig

    Autor: 32bit 06.12.19 - 08:46

    Sehe ich anders! Es gibt viel zuviele Handaufhalter. An erster Stelle der Staat. Er kassiert weit über die Hälfte! Weiter füttert das Urheberecht zuviele Schmarotzer die keinen Beitrag leisten aber einen auf dicke Socke machen. Und nicht vergessen, geplante Obsoleszenz. Mit offensichtlicher Korruption (siehe München oder Artikel 13 oder ...) will ich jetzt nicht auch noch anfangen.

    Unser System ist komplett kaputt.

  5. Re: Die Gehälter sind zu niedrig

    Autor: Dino13 06.12.19 - 08:49

    Gamma Ray Burst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mainframe schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Naja ganz so einfach zu vergleichen ist es nicht. Ne Freundin von mir
    > war
    > > während Ihres Studiums schon ein Praxis Semester bei einer Ratingagentur
    > in
    > > New York. Damals kam sie gerade so über die Runden. Nach ihrem Studium
    > hat
    > > Sie dort ein Job Angebot bekommen... Sie sagte mir dann Einstiegsgehalt
    > > 2500$.... die Woche :-) Das krasse ist aber, sie zahlt auch für ne
    > > popelwohnung 1000$ Miete die WOCHE. Aber leben kann Sie trotzdem ganz
    > gut.
    >
    > Die Unterschiede sind in den USA teilweise sehr extrem, NYC ist ungefähr so
    > teuer wie Zürich, und Alabama ist eher so wie ein Dritte Welt Land.
    >
    > Die Steuern der Bundesstaaten sind auch sehr unterschiedlich zB Kalifornien
    > vs Texas.
    >
    > Ist eher vergleichbar mit den Lohn und Preisunterschieden in Europa ...

    In Alabama darfst du dann aber auch für 30k arbeiten. Viel Spaß dabei.

  6. Re: Die Gehälter sind zu niedrig

    Autor: Michael H. 06.12.19 - 08:54

    schnedan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > aha... und wie kommt man darauf?

    Mathematik hätte ich jetzt gesagt :D
    Pot der einbezahlt werden kann und wir < dem Pot der ausbezahlt werden muss.

    Unser Rentensystem ist ein witz... es zahlt niemand in "seine" Rente ein... der heutige Arbeitnehmer zahlt die aktuelle Rente der Rentner von heute.
    Mag von der Idee her ok sein gewesen damals... aber:
    1. kamen da meiner Erinnerung nach auf einen Rentner noch 5-8 Arbeitnehmer die in die Rentenkasse einzahlen und heute zahlen vielleich noch 2 AN die Rente für einen Rentner weil es immer mehr Rentner und weniger AN gibt durch sinkende Geburtenraten und höhere Lebenserwartung (damals is der Mensch im Schnitt max 64-68 Jahre alt geworden, heute wird er im Schnitt 84-86 Jahr alt) https://de.statista.com/statistik/daten/studie/273406/umfrage/entwicklung-der-lebenserwartung-bei-geburt--in-deutschland-nach-geschlecht/

    2. waren das damals erheblich weniger Rentennehmer...

    Dass dieses System überhaupt noch "funktioniert", liegt doch auch nur an massiven Subventionen aus anderen Steuerbereichen mit denen das "ausgebessert" wird.

    Von dem Pot den ich da bisher eingezahlt hab sehe ich nie wieder nur einen ct... Bis ich rente kassiere bin ich 78... denn vermutlich wird das rentenalter bis dahin um einiges angehoben werden... und das Geld das ich einbezahlt habe wird ja heute direkte wieder verprasst, womit in 45 Jahren nix mehr für mich drin sein werd, vorausgesetzt ich werd überhaupt so alt
    2.

  7. Re: Die Gehälter sind zu niedrig

    Autor: Dino13 06.12.19 - 08:55

    32bit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sehe ich anders! Es gibt viel zuviele Handaufhalter. An erster Stelle der
    > Staat. Er kassiert weit über die Hälfte! Weiter füttert das Urheberecht
    > zuviele Schmarotzer die keinen Beitrag leisten aber einen auf dicke Socke
    > machen. Und nicht vergessen, geplante Obsoleszenz. Mit offensichtlicher
    > Korruption (siehe München oder Artikel 13 oder ...) will ich jetzt nicht
    > auch noch anfangen.
    >
    > Unser System ist komplett kaputt.

    Wo kassiert der Staat weit mehr als die Hälfte? Wie genau?
    Was sind denn deiner Ansicht nach denn Schmarotzer? Was heißt denn hier keinen Beitrag leisten.
    Du bist ja ein ganz ein toller Kerl, hoffen wir nur dass du nie auf den Staat angewiesen bist, also auf die Straßen, Schulen, Krankenhäuser usw.
    Und deine offensichtliche Korruption müsstest du ja leicht mit Fakten belegen können.

  8. Re: Die Gehälter sind zu niedrig

    Autor: Dino13 06.12.19 - 09:00

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > schnedan schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > aha... und wie kommt man darauf?
    >
    > Mathematik hätte ich jetzt gesagt :D
    > Pot der einbezahlt werden kann und wir < dem Pot der ausbezahlt werden
    > muss.
    >
    > Unser Rentensystem ist ein witz... es zahlt niemand in "seine" Rente ein...
    > der heutige Arbeitnehmer zahlt die aktuelle Rente der Rentner von heute.
    > Mag von der Idee her ok sein gewesen damals... aber:
    > 1. kamen da meiner Erinnerung nach auf einen Rentner noch 5-8 Arbeitnehmer
    > die in die Rentenkasse einzahlen und heute zahlen vielleich noch 2 AN die
    > Rente für einen Rentner weil es immer mehr Rentner und weniger AN gibt
    > durch sinkende Geburtenraten und höhere Lebenserwartung (damals is der
    > Mensch im Schnitt max 64-68 Jahre alt geworden, heute wird er im Schnitt
    > 84-86 Jahr alt) de.statista.com
    >
    > 2. waren das damals erheblich weniger Rentennehmer...
    >
    > Dass dieses System überhaupt noch "funktioniert", liegt doch auch nur an
    > massiven Subventionen aus anderen Steuerbereichen mit denen das
    > "ausgebessert" wird.
    >
    > Von dem Pot den ich da bisher eingezahlt hab sehe ich nie wieder nur einen
    > ct... Bis ich rente kassiere bin ich 78... denn vermutlich wird das
    > rentenalter bis dahin um einiges angehoben werden... und das Geld das ich
    > einbezahlt habe wird ja heute direkte wieder verprasst, womit in 45 Jahren
    > nix mehr für mich drin sein werd, vorausgesetzt ich werd überhaupt so alt
    > 2.

    Also wenn es die Mathematik ist dann immer her mit der Formel. Zahlen kann ich dann selber noch einfügen.
    Aus welchen Bereichen wird denn das Rentensystem ausgebessert und wie? Und warum wird das ausgerechnet 2025 zusammenbrechen. Etwas genauer bitte werden.

  9. Re: Die Gehälter sind zu niedrig

    Autor: Gamma Ray Burst 06.12.19 - 09:38

    recluce schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gamma Ray Burst schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > In Seattle (Amazon / Microsoft) bekommt man wesentlich mehr als ITler
    > als
    > > in D.
    > >
    > > Bei ähnlichen Lebenshaltungskosten.
    > >
    > > Der Wettbewerb ist global, das übersehen die Unternehmen.
    > >
    > > Ein anderes Problem ist wahrscheinlich das die Unternehmen die
    > notwendigen
    > > Gehälter nicht ohne weiteres abbilden können.
    > >
    > > Ein ITler würde dann mehr verdienen als die meisten Abteilungsleiter ...
    > > hoch qualifizierte im Bereich Machine Learning würden fast so viel
    > > verdienen wie das obere Management ... um die 200.000 EUR / Jahr ...
    > >
    > > Habe auch gehört das Amazon / AWS 50% über den Durchschnitt zahlt ...
    > plus
    > > Aktienoptionen ...
    >
    > Kanada ist auch eine Option. Die Gehälter sind nicht ganz so hoch wie in
    > USA (hauptsächlich auf Grund des zur Zeit schlechten Wechselkurses), dafür
    > ist die Krankenversicherung kostenfrei und das soziale Netz um Klassen
    > besser als in den USA. Die Steuern sind etwas höher (schwankt stark je nach
    > Provinz), dafür kostet die private Sozialvorsorge deutlichst weniger -
    > netto bleibt oft mehr übrig. Das soziale und kulturelle Umfeld ist mir als
    > Einwanderer aus Deutschland auch wesentlich angenehmer.
    >
    > Auf 200.000 Euro komme ich nicht, aber auf ca. 230.000 CAD (ohne
    > Überstunden) - das reicht auch aus...
    >
    > Ursprünglich bin ich nach Kanada gekommen, weil man mich mit etwas über 40
    > in Deutschland nicht mehr haben wollte, trotz 20 Jahren Berufserfahrung und
    > entsprechender Qualifizierung... ich möchte heute nicht mehr zu deutschen
    > Bedingungen arbeiten.


    Stimmt Kanada ist definitiv eine Option ... wesentlich entspannter als das verrückte Amerika (es wäre auch ohne Trump verrückt) ...

  10. Re: Die Gehälter sind zu niedrig

    Autor: apan 06.12.19 - 09:49

    Die Lebenshaltungskosten in den Staaten relativieren sich ganz fix, wenn man 3 Kinder hat und ihnen eine vernünftige Bildung zukommen lassen will.

    USA sind eine Option solange man Kinderlos /Single ist, oder wenn die Kinder wieder raus sind.

  11. Re: Die Gehälter sind zu niedrig

    Autor: Slice 06.12.19 - 09:51

    32bit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sehe ich anders! Es gibt viel zuviele Handaufhalter. An erster Stelle der
    > Staat. Er kassiert weit über die Hälfte! ...

    Du vermischt hier so viele Dinge auf einmal, dass nur Brei herauskommen kann...

    Und der Staat kassiert nicht die Hälfte und schon gar nicht weit über die Hälfte (ich gehe mal davon aus, du meintest dein Gehalt).



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.12.19 09:52 durch Slice.

  12. Re: Die Gehälter sind zu niedrig

    Autor: Korbeyn 06.12.19 - 10:08

    Slice schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 32bit schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sehe ich anders! Es gibt viel zuviele Handaufhalter. An erster Stelle
    > der
    > > Staat. Er kassiert weit über die Hälfte! ...
    >
    > Du vermischt hier so viele Dinge auf einmal, dass nur Brei herauskommen
    > kann...
    >
    > Und der Staat kassiert nicht die Hälfte und schon gar nicht weit über die
    > Hälfte (ich gehe mal davon aus, du meintest dein Gehalt).

    Egal, Steuern und Sozialabgaben sind ja eh das gleiche. Auch so Dinge wie kostenfreie Schulbildung und Universitäten werden gerne mal übersehen.

    In den USA kostet ein Jahr öffentliche Uni gerne mal 15.000 Dollar, und da reden wir nicht von Eliteunis.

  13. Re: Die Gehälter sind zu niedrig

    Autor: ubuntu_user 06.12.19 - 10:17

    Korbeyn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Egal, Steuern und Sozialabgaben sind ja eh das gleiche. Auch so Dinge wie
    > kostenfreie Schulbildung und Universitäten werden gerne mal übersehen.
    >
    > In den USA kostet ein Jahr öffentliche Uni gerne mal 15.000 Dollar, und da
    > reden wir nicht von Eliteunis.

    er weiß ja scheinbar nicht, dass er mit zum Staat gehört ...

  14. Re: Die Gehälter sind zu niedrig

    Autor: stevencloser 06.12.19 - 12:27

    Ich frage mich, woher diese utopischen Gehälter von "locker" 2-3 mal so hoch wie in D herkommen. Letztes mal als ich geschaut hatte, waren Durchschnittsgehälter in den US nicht groß anders als in Deutschland. Irgendwer muss also auch deutlich weniger verdienen wenn all diese ITler da mit jährlich 200k rausgehen und den Durchschnitt nach oben treiben.

  15. Re: Die Gehälter sind zu niedrig

    Autor: PiranhA 06.12.19 - 12:32

    Ist halt so, dass die Schere in den USA noch sehr viel extremer auseinander geht. Sowohl was arm und reich angeht, als auch was die Regionen angeht.
    Wer von Deutschland in die USA auswandert, heuert nicht bei einer Wald und Wiesen Firma in Alabama an. Der geht zu den großen IT Firmen mit entsprechend gutem Gehalt. Muss sich ja lohnen, so ein Wechsel.

  16. Re: Die Gehälter sind zu niedrig

    Autor: Gurli1 06.12.19 - 12:37

    Ich verbringe 1/4 meiner Arbeitszeit in USA/Kalifornien, weil ich für eine dort ansässige Firma arbeite. Nach vielen Gesprächen mit meinen Kollegen sehe ich die angeblichen Vorteile in den USA etwas differenzierter.

    1. Gehalt
    Vergleicht man Firmen gleicher Größe von USA und Deutschland, sind die Gehälter in USA zwar besser, aber 200K bekommt allenfalls eine Handvoll Top-Softwareentwickler und nur bei Firmen wie Amazon, Google, Apple und Microsoft. Entwickler mit einigen Jahren Berufserfahrung liegen im Schnitt bei rund 100K.

    2. Abzüge vom Staat
    Ja, die sind in USA deutlich weniger (ca. 35% vs. 50% in D). Davon profitiert man ganz sicher als Single. Hat man aber Familie, sieht die Sache ganz anders aus. Zum einen gibt es kein Ehegatten-Splitting. Zum anderen ist es so, dass man in der Stadt nahe L.A., wo meine Firma sitzt, für ein Haus mit drei Schlafzimmern und zwei Bädern 4000-5000 USD im Monat Miete bezahlt. Gehen die Kinder zur Schule, muss man nochmal 1500 USD pro Monat und Kind für die Basic School rechnen. Weiterführende Schulen bzw. Studium wird noch teurer.
    Eine Familie mit 2 Kindern zahlt also locker schon mal 8000 USD pro Monat für Miete und Schule.
    Ein Jahr volle Elternzeit und jahrelanges Teilzeitarbeiten für ein Elternteil? Kein dran Denken in USA. Das kann sich keiner leisten.

    3. Krankenversicherung
    Diese ist gut und leicht bezahlbar, solange man eine Versicherung über den AG hat. Geht man aber später in Rente, zahlt man über 1000 USD im Monat pro Person. Noch schlimmer wird es, wenn man arbeitslos wird: Dann kann man noch 12 bis max. 18 Monate rund 1200 US pro Monat und pro Familienmitglied bezahlen und behält die Versicherung. Nach Ablauf der 18 Monate ist das dann aber vorbei und man muss sich selbst eine Versicherung suchen, was a) teuer ist und b) nur funktioniert, wenn man keine Vorerkrankungen hat.

    4. Altersvorsorge
    Die gesetzliche Rente in USA reicht nicht ansatzweise zum Leben aus. Vor allem die Krankenversicherung muss bezahlt werden. Von daher ist es in USA völlig selbstverständlich, dass jeder noch zusätzlich Geld beiseite legt. Dass die Rentner in USA insgesamt besser gestellt sind als bei uns, ist weniger dem System geschuldet, sondern der Tatsache, dass die Deutschen ihr Geld in Lebensversicherungen, Riesterrenten, Sparkonten und Photovoltaikanlagen stecken und damit de facto negative Renditen einfahren, während die Amerikaner in Aktien investieren.

    5. Jobsicherheit
    Ja, als junger ITler muss man sich in USA keine Sorgen machen. Aber ältere, die vor allem schon in höheren Führungspositionen waren, tun sich mit unter extrem schwer, nach eine Kündigung wieder was zu finden. Das ist bei uns nicht unbedingt anders. Aber spätestens an dieser Stelle lernt man das deutsche Sozialsystem zu schätzen. Nicht selten führt eine derartige Situation in USA zu einem Totalbankrott.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.12.19 12:39 durch Gurli1.

  17. Re: Die Gehälter sind zu niedrig

    Autor: thinksimple 06.12.19 - 12:39

    amagol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > lock_ schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > das problem in den usa ist ja, dass du dir zwar als gutverdiener sicher
    > ne
    > > ordentliche krankenversicherung leisten kannst, aber da IMMER eine
    > > selbstbeteiligung von ca. 500,-¤ drinne ist, wenn du eine geringere
    > > selbstbeteiligung willst, dann zahlst du signifikant mehr... und im
    > falle
    >
    > Also ich bezahl fuer meine Krankenversicherung hier in den USA weniger als
    > in Deutschland, ist allerdings auch eine Gruppenversicherung ueber den
    > Arbeitgeber. Das mit der Selbstbeteiligung stimmt, aber die $3000 im Jahr
    > (fuer die ganze Familie) machen dann auch keinen grossen Unterschied.
    >
    > > einer kronischen krankheit, steht es der krankenkasse sogar frei dich
    > aus
    > > dem vertrag zu "entlassen" und das ohne das eingezahlte
    > zurückzuzahlen...
    > > sprich chronische krankheit bedeutet dort fast immer privatinsolvenz! da
    >
    > Trifft nicht bei Gruppenversicherungen zu. Wir kosten unsere KV jedes jahr
    > mehrere hundertausende, aber bei ner groesseren Firma ist das kein Problem.

    Und die Schulausbildung der Kinder ist auch in ner Gruppenversicherung mit drin?
    Krankengeld? Reha-Maßnahmen? Zeitliche bedingte Erwerbsunfähigkeitsrente? Arbeitsplatzsicherung? Arbeitslosengeld? Berufsgenossenschaft? 100% Absicherung bei Arbeitsunfall? Usw. ..

    Du bist so schnell aus deiner Gruppenversicherung draussen wenn du nicht mehr bei der Firma bist weil du länger krank wirst.
    Mach dir nichts vor. Du musst dir einen Haufen Geld zurück legen. Wenns dann hart kommt, wandert man dann schnell wieder nach DE zurück.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  18. Re: Die Gehälter sind zu niedrig

    Autor: Geistesgegenwart 06.12.19 - 13:47

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. kamen da meiner Erinnerung nach auf einen Rentner noch 5-8 Arbeitnehmer
    > die in die Rentenkasse einzahlen und heute zahlen vielleich noch 2 AN die
    > Rente für einen Rentner weil es immer mehr Rentner und weniger AN gibt
    > durch sinkende Geburtenraten und höhere Lebenserwartung (damals is der
    > Mensch im Schnitt max 64-68 Jahre alt geworden, heute wird er im Schnitt
    > 84-86 Jahr alt) de.statista.com
    >
    > 2. waren das damals erheblich weniger Rentennehmer...

    Immer wieder die gleichen Falschen Annahmen. "Wir brauchen mehr Junge weil mehr Rentner da sind!!!einself!!". Bullshit. Wir steigern ja unsere Produktivität. Ein Arbeiter ist heute 6-mal produktiver als in den 1970er Jahren. Unser BIP steigt jedes Jahr, ohne das wir ein Bevölkerungswachstum haben. D.h. wir produzieren immer mehr Waren und Dienstleistungen, immer besser mit der gleichen Anzahl Menschen. Und das seit 50 Jahren, konstant jedes Jahr mehr.

    Wieso soll es also Sinn machen mit der Anzahl der Menschen ein Rentenmodell vorzurechnen? Du musst die Produktivität des einzelnen Gegenrechnen. Stell dir mal vor, wenn Roboter all unsere Arbeit verrichten, geht gar keiner mehr Arbeiten und alle sind Rentner!!! Und dann können wir trotzdem genausoviel Waren und Dienstleistungen konsumieren...

  19. Re: Die Gehälter sind zu niedrig

    Autor: Geistesgegenwart 06.12.19 - 13:52

    Dino13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 32bit schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sehe ich anders! Es gibt viel zuviele Handaufhalter. An erster Stelle
    > der
    > > Staat. Er kassiert weit über die Hälfte! Weiter füttert das Urheberecht
    > > zuviele Schmarotzer die keinen Beitrag leisten aber einen auf dicke
    > Socke
    > > machen. Und nicht vergessen, geplante Obsoleszenz. Mit offensichtlicher
    > > Korruption (siehe München oder Artikel 13 oder ...) will ich jetzt nicht
    > > auch noch anfangen.
    > >
    > > Unser System ist komplett kaputt.
    >
    > Wo kassiert der Staat weit mehr als die Hälfte? Wie genau?

    42% grenzsteuersatz + Soli, Sozialversicherungsabgaben, Rentenversicherung. Kommt meist auf so 40% des Einkommens in Summe. Wenn man jetzt noch die Verbrauchssteuern wie MwSt, Mineralöl-, Tabak-, Schaumwein-, Kaffeesteuer etc. summiert fliesst mehr als 50% deines Einkommens in Steuern. Nur die Miete ist das einzige das wirklich Steuerfrei ist, sonst kannst du quasi kein Geld ausgeben ohne nochmal Steuern zu zahlen.

  20. Re: Die Gehälter sind zu niedrig

    Autor: Gurli1 06.12.19 - 14:12

    Geistesgegenwart schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dino13 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > 32bit schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Sehe ich anders! Es gibt viel zuviele Handaufhalter. An erster Stelle
    > > der
    > > > Staat. Er kassiert weit über die Hälfte! Weiter füttert das
    > Urheberecht
    > > > zuviele Schmarotzer die keinen Beitrag leisten aber einen auf dicke
    > > Socke
    > > > machen. Und nicht vergessen, geplante Obsoleszenz. Mit
    > offensichtlicher
    > > > Korruption (siehe München oder Artikel 13 oder ...) will ich jetzt
    > nicht
    > > > auch noch anfangen.
    > > >
    > > > Unser System ist komplett kaputt.
    > >
    > > Wo kassiert der Staat weit mehr als die Hälfte? Wie genau?
    >
    > 42% grenzsteuersatz + Soli, Sozialversicherungsabgaben, Rentenversicherung.
    > Kommt meist auf so 40% des Einkommens in Summe. Wenn man jetzt noch die
    > Verbrauchssteuern wie MwSt, Mineralöl-, Tabak-, Schaumwein-, Kaffeesteuer
    > etc. summiert fliesst mehr als 50% deines Einkommens in Steuern. Nur die
    > Miete ist das einzige das wirklich Steuerfrei ist, sonst kannst du quasi
    > kein Geld ausgeben ohne nochmal Steuern zu zahlen.

    Dann erkundige dich mal, wie hoch z.B. die Property Tax (Grundsteuer) in USA ist. Das ist von Staat zu Staat verschieden, aber 1000 Dollar im Monat Steuer für ein EFH, das du selbst besitzt, ist dort völlig normal. In einigen Gebieten kann es sogar noch mehr sein. Natürlich sind diese Kosten auch in der Miete enthalten.

    Und wie ich oben schon ausgeführt habe, ist es mitnichten so, dass das Geld bei uns im Nirvana verschwindet. Wir haben ein Rentensystem, das Normal- und Gutverdiener ein ausreichendes Auskommen im Alter garantiert. Wir haben kostenlose Schulen und Unis. Und wir haben ein Gesundheitssystem, das nicht nur denen dient, die ein gutes Einkommen haben, sondern auch all jenen, die sich, vielleicht auf temporär, die exorbitanten Kosten eines privatisierten Gesundheitssystems wie in USA nicht leisten können. Und in diese Situation kann jeder kommen.

    Und Sales Tax haben die US Staaten natürlich auch. Manche mehr, manche weniger.

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