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Die Gehälter sind zu niedrig

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  1. Die Gehälter sind zu niedrig

    Autor: Gamma Ray Burst 05.12.19 - 16:49

    In Seattle (Amazon / Microsoft) bekommt man wesentlich mehr als ITler als in D.

    Bei ähnlichen Lebenshaltungskosten.

    Der Wettbewerb ist global, das übersehen die Unternehmen.

    Ein anderes Problem ist wahrscheinlich das die Unternehmen die notwendigen Gehälter nicht ohne weiteres abbilden können.

    Ein ITler würde dann mehr verdienen als die meisten Abteilungsleiter ... hoch qualifizierte im Bereich Machine Learning würden fast so viel verdienen wie das obere Management ... um die 200.000 EUR / Jahr ...

    Habe auch gehört das Amazon / AWS 50% über den Durchschnitt zahlt ... plus Aktienoptionen ...

  2. Re: Die Gehälter sind zu niedrig

    Autor: artavenue 05.12.19 - 17:06

    Gutes Argument, aber eigentlich noch krasser:

    Vergleich mal wirklich die Lebenserhaltungskosten. Die sind dort viel viel niedriger. Vergleich einfach mal wie viel Netto man in D übrig hat und wie viel in den USA. Klar, Krankenkosten sind da ein anderes Thema, aber als jemand der gut verdient nicht wirklich relevant. Ein 60K Job hier ist da easy ein 150K Job. Dazu nur 30% steuern oder so. Klar gibt es dann noch Orte wo die Mieten unglaublich hoch sind, aber selbst da kann man es schaffen, einen gut bezahlten IT Job zu bekommen in einer günstigen Gegend (es gibt nicht nur das Silicon Valley).

  3. Re: Die Gehälter sind zu niedrig

    Autor: mainframe 05.12.19 - 17:12

    Naja ganz so einfach zu vergleichen ist es nicht. Ne Freundin von mir war während Ihres Studiums schon ein Praxis Semester bei einer Ratingagentur in New York. Damals kam sie gerade so über die Runden. Nach ihrem Studium hat Sie dort ein Job Angebot bekommen... Sie sagte mir dann Einstiegsgehalt 2500$.... die Woche :-) Das krasse ist aber, sie zahlt auch für ne popelwohnung 1000$ Miete die WOCHE. Aber leben kann Sie trotzdem ganz gut.

  4. Re: Die Gehälter sind zu niedrig

    Autor: Garrona 05.12.19 - 17:18

    Man darf halt nicht vergessen, dass in Amerika der Job automatisch um 50% mehr bezahlt wird, da der AG das volle "Gehalt", welches auch eine Firma in DE für den AN "kalkuliert", auch an den AN bezahlt, während bei uns nur ca. 60-70% vom "Gehalt" an den AN brutto rausgeht. Der Rest geht dann bereits direkt an den Staat bzw. Genossenschaften usw.
    Und dann darf der AN den erhaltenen Betrag noch versteuern, automatisch Renten, Versicherungsbeiträge, Soli, GEZ usw. bezahlen.
    Und von dem was ihm übrig bleibt nochmal die indirekten Steuern wie Mehrwertsteuer, Sektsteuer, Ökosteuer, EEG-Umlage usw.

    Dafür ist der AN in den USA natürlich deutlich freier und selbst verantwortlicher was er mit dem Geld macht. Nur wer frei ist, kann z.B. auch Fehler machen und nichts für die Rente zurück legen oder für die Gesundheit den schlechtesten Tarif wählen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 05.12.19 17:20 durch Garrona.

  5. Re: Die Gehälter sind zu niedrig

    Autor: lock_ 05.12.19 - 17:26

    Garrona schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man darf halt nicht vergessen, dass in Amerika der Job automatisch um 50%
    > mehr bezahlt wird, da der AG das volle "Gehalt", welches auch eine Firma in
    > DE für den AN "kalkuliert", auch an den AN bezahlt, während bei uns nur ca.
    > 60-70% vom "Gehalt" an den AN brutto rausgeht. Der Rest geht dann bereits
    > direkt an den Staat bzw. Genossenschaften usw.
    > Und dann darf der AN den erhaltenen Betrag noch versteuern, automatisch
    > Renten, Versicherungsbeiträge, Soli, GEZ usw. bezahlen.
    > Und von dem was ihm übrig bleibt nochmal die indirekten Steuern wie
    > Mehrwertsteuer, Sektsteuer, Ökosteuer, EEG-Umlage usw.
    >
    > Dafür ist der AN in den USA natürlich deutlich freier und selbst
    > verantwortlicher was er mit dem Geld macht. Nur wer frei ist, kann z.B.
    > auch Fehler machen und nichts für die Rente zurück legen oder für die
    > Gesundheit den schlechtesten Tarif wählen.
    das problem in den usa ist ja, dass du dir zwar als gutverdiener sicher ne ordentliche krankenversicherung leisten kannst, aber da IMMER eine selbstbeteiligung von ca. 500,-¤ drinne ist, wenn du eine geringere selbstbeteiligung willst, dann zahlst du signifikant mehr... und im falle einer kronischen krankheit, steht es der krankenkasse sogar frei dich aus dem vertrag zu "entlassen" und das ohne das eingezahlte zurückzuzahlen... sprich chronische krankheit bedeutet dort fast immer privatinsolvenz! da zahle ich dann lieber meine pflichtversicherung in deutschland. meine tochter muss z. B. bis zur pubertät alle 4 wochen eine hormonspritze bekommen... das sind alle 4 wochen ~175,-¤... in den usa müsste ich das vermutlich alles selber zahlen.

  6. Re: Die Gehälter sind zu niedrig

    Autor: Gamma Ray Burst 05.12.19 - 18:00

    mainframe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja ganz so einfach zu vergleichen ist es nicht. Ne Freundin von mir war
    > während Ihres Studiums schon ein Praxis Semester bei einer Ratingagentur in
    > New York. Damals kam sie gerade so über die Runden. Nach ihrem Studium hat
    > Sie dort ein Job Angebot bekommen... Sie sagte mir dann Einstiegsgehalt
    > 2500$.... die Woche :-) Das krasse ist aber, sie zahlt auch für ne
    > popelwohnung 1000$ Miete die WOCHE. Aber leben kann Sie trotzdem ganz gut.

    Die Unterschiede sind in den USA teilweise sehr extrem, NYC ist ungefähr so teuer wie Zürich, und Alabama ist eher so wie ein Dritte Welt Land.

    Die Steuern der Bundesstaaten sind auch sehr unterschiedlich zB Kalifornien vs Texas.

    Ist eher vergleichbar mit den Lohn und Preisunterschieden in Europa ...

  7. Re: Die Gehälter sind zu niedrig

    Autor: Gamma Ray Burst 05.12.19 - 18:02

    artavenue schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gutes Argument, aber eigentlich noch krasser:
    >
    > Vergleich mal wirklich die Lebenserhaltungskosten. Die sind dort viel viel
    > niedriger. Vergleich einfach mal wie viel Netto man in D übrig hat und wie
    > viel in den USA. Klar, Krankenkosten sind da ein anderes Thema, aber als
    > jemand der gut verdient nicht wirklich relevant. Ein 60K Job hier ist da
    > easy ein 150K Job. Dazu nur 30% steuern oder so. Klar gibt es dann noch
    > Orte wo die Mieten unglaublich hoch sind, aber selbst da kann man es
    > schaffen, einen gut bezahlten IT Job zu bekommen in einer günstigen Gegend
    > (es gibt nicht nur das Silicon Valley).


    Es hängt vom Bundesstaat ab, das beste Verhältnis für ITler zwischen Lohn und Kosten findet man weltweit in Washington und da vor allem um Seattle herum. Portland, Oregon scheint auch gut zu sein.

  8. Re: Die Gehälter sind zu niedrig

    Autor: Gamma Ray Burst 05.12.19 - 18:04

    Garrona schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man darf halt nicht vergessen, dass in Amerika der Job automatisch um 50%
    > mehr bezahlt wird, da der AG das volle "Gehalt", welches auch eine Firma in
    > DE für den AN "kalkuliert", auch an den AN bezahlt, während bei uns nur ca.
    > 60-70% vom "Gehalt" an den AN brutto rausgeht. Der Rest geht dann bereits
    > direkt an den Staat bzw. Genossenschaften usw.
    > Und dann darf der AN den erhaltenen Betrag noch versteuern, automatisch
    > Renten, Versicherungsbeiträge, Soli, GEZ usw. bezahlen.
    > Und von dem was ihm übrig bleibt nochmal die indirekten Steuern wie
    > Mehrwertsteuer, Sektsteuer, Ökosteuer, EEG-Umlage usw.
    >
    > Dafür ist der AN in den USA natürlich deutlich freier und selbst
    > verantwortlicher was er mit dem Geld macht. Nur wer frei ist, kann z.B.
    > auch Fehler machen und nichts für die Rente zurück legen oder für die
    > Gesundheit den schlechtesten Tarif wählen.


    Nicht unbedingt, hängt vom Bundesstaat ab.

  9. Re: Die Gehälter sind zu niedrig

    Autor: Gamma Ray Burst 05.12.19 - 18:06

    lock_ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Garrona schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Man darf halt nicht vergessen, dass in Amerika der Job automatisch um
    > 50%
    > > mehr bezahlt wird, da der AG das volle "Gehalt", welches auch eine Firma
    > in
    > > DE für den AN "kalkuliert", auch an den AN bezahlt, während bei uns nur
    > ca.
    > > 60-70% vom "Gehalt" an den AN brutto rausgeht. Der Rest geht dann
    > bereits
    > > direkt an den Staat bzw. Genossenschaften usw.
    > > Und dann darf der AN den erhaltenen Betrag noch versteuern, automatisch
    > > Renten, Versicherungsbeiträge, Soli, GEZ usw. bezahlen.
    > > Und von dem was ihm übrig bleibt nochmal die indirekten Steuern wie
    > > Mehrwertsteuer, Sektsteuer, Ökosteuer, EEG-Umlage usw.
    > >
    > > Dafür ist der AN in den USA natürlich deutlich freier und selbst
    > > verantwortlicher was er mit dem Geld macht. Nur wer frei ist, kann z.B.
    > > auch Fehler machen und nichts für die Rente zurück legen oder für die
    > > Gesundheit den schlechtesten Tarif wählen.
    > das problem in den usa ist ja, dass du dir zwar als gutverdiener sicher ne
    > ordentliche krankenversicherung leisten kannst, aber da IMMER eine
    > selbstbeteiligung von ca. 500,-¤ drinne ist, wenn du eine geringere
    > selbstbeteiligung willst, dann zahlst du signifikant mehr... und im falle
    > einer kronischen krankheit, steht es der krankenkasse sogar frei dich aus
    > dem vertrag zu "entlassen" und das ohne das eingezahlte zurückzuzahlen...
    > sprich chronische krankheit bedeutet dort fast immer privatinsolvenz! da
    > zahle ich dann lieber meine pflichtversicherung in deutschland. meine
    > tochter muss z. B. bis zur pubertät alle 4 wochen eine hormonspritze
    > bekommen... das sind alle 4 wochen ~175,-¤... in den usa müsste ich das
    > vermutlich alles selber zahlen.


    Die Krankenversicherungskosten sind in der Tat ein Schwachpunkt, und meiner Ansicht nach auch das Gefühl chronischer Unsicherheit wegen den ganzen Waffen ...

  10. Re: Die Gehälter sind zu niedrig

    Autor: amagol 05.12.19 - 18:18

    lock_ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das problem in den usa ist ja, dass du dir zwar als gutverdiener sicher ne
    > ordentliche krankenversicherung leisten kannst, aber da IMMER eine
    > selbstbeteiligung von ca. 500,-¤ drinne ist, wenn du eine geringere
    > selbstbeteiligung willst, dann zahlst du signifikant mehr... und im falle

    Also ich bezahl fuer meine Krankenversicherung hier in den USA weniger als in Deutschland, ist allerdings auch eine Gruppenversicherung ueber den Arbeitgeber. Das mit der Selbstbeteiligung stimmt, aber die $3000 im Jahr (fuer die ganze Familie) machen dann auch keinen grossen Unterschied.

    > einer kronischen krankheit, steht es der krankenkasse sogar frei dich aus
    > dem vertrag zu "entlassen" und das ohne das eingezahlte zurückzuzahlen...
    > sprich chronische krankheit bedeutet dort fast immer privatinsolvenz! da

    Trifft nicht bei Gruppenversicherungen zu. Wir kosten unsere KV jedes jahr mehrere hundertausende, aber bei ner groesseren Firma ist das kein Problem.

  11. Re: Die Gehälter sind zu niedrig

    Autor: quineloe 05.12.19 - 18:24

    Garrona schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur wer frei ist, kann z.B.
    > auch Fehler machen und nichts für die Rente zurück legen oder für die
    > Gesundheit den schlechtesten Tarif wählen.

    Unser Rentensystem wird nach aktuellen Berechnungen 2025 kollabieren. Wie viel hast du denn bislang in dieses Loch geworfen, aus dem du nichts mehr rauskriegen wirst?

    Verifizierter Top 500 Poster!

  12. Re: Die Gehälter sind zu niedrig

    Autor: amagol 05.12.19 - 18:28

    Gamma Ray Burst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In Seattle (Amazon / Microsoft) bekommt man wesentlich mehr als ITler als
    > in D.

    Da fehlen noch ein paar - und eigentlich hat inzwischen jede Firma die im Techbereich wichtig ist hier ne Zweigstelle.

    > Ein ITler würde dann mehr verdienen als die meisten Abteilungsleiter ...
    > hoch qualifizierte im Bereich Machine Learning würden fast so viel
    > verdienen wie das obere Management ... um die 200.000 EUR / Jahr ...

    Wenn wir von Brutto reden, dann brauchst du fuer 200k total compensation nicht hoch qualifiziert sein, sondern einfach nur ein vernuenftiger Entwickler.

    > Habe auch gehört das Amazon / AWS 50% über den Durchschnitt zahlt ... plus
    > Aktienoptionen ...

    Die Gehaelter von Amazon sind schon konkurrenzfaehig, aber viele die ueber ihre TC reden rechnen ihre Aktien (RSUs, keine Optionen) halt zum aktuellen Kurs, was das Gehalt aufblaest. Wer einen Job bei Amazon, Google, Facebook oder Microsoft bekommen kann bewirbt sich nicht bei einem Inder-Verleih - dort sind die Gehaelter vermutlich extrem niedrig im Vergleich.

  13. Re: Die Gehälter sind zu niedrig

    Autor: amagol 05.12.19 - 18:36

    Gamma Ray Burst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es hängt vom Bundesstaat ab, das beste Verhältnis für ITler zwischen Lohn
    > und Kosten findet man weltweit in Washington und da vor allem um Seattle
    > herum. Portland, Oregon scheint auch gut zu sein.

    Seattle ist in den letzten Jahren auch teurer geworden. Vor ein paar Jahren war SLU noch eine Wueste von Parkplaetzen und kleinen Laeden, jetzt steht dort Buerogebaeude an Buerogebaeude. Guenstiger Wohnraum ist so knapp wie in Muenchen, nur dass es keinen brauchbaren Transit gibt (Lightrail? Naja, sehr begrenzt und wer will schon in Renton wohnen?).

    Portland mag etwas billiger sein, aber 10% extra Einkommensteuer und viel weniger Auswahl bei den Firmen.

  14. Re: Die Gehälter sind zu niedrig

    Autor: Bitfuchs 05.12.19 - 18:54

    amagol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Portland mag etwas billiger sein, aber 10% extra Einkommensteuer und viel
    > weniger Auswahl bei den Firmen.

    Dafür aber auch keine Mehrwertsteuer...

  15. Re: Die Gehälter sind zu niedrig

    Autor: Magdalis 05.12.19 - 19:25

    Die höheren Lebenshaltungskosten sind zweitrangig.

    Wenn ein Vergleich USA-Deutschland für jemanden überhaupt relevant ist, dann wird
    er am Ende des Monats deutlich mehr als nur die Lebenshaltungskosten übrig haben.

    Nur: Wo es in Deutschland 10-20k ¤ sind, sind es in den USA vielleicht 20-50k $.

  16. Re: Die Gehälter sind zu niedrig

    Autor: Hallonator 05.12.19 - 21:22

    Gamma Ray Burst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In Seattle (Amazon / Microsoft) bekommt man wesentlich mehr als ITler als
    > in D.
    ja, und in kalifornien und in new york auch.

    Und in den meisten anderen US-Staaten sieht es dann auch wieder weniger rosig aus

  17. Re: Die Gehälter sind zu niedrig

    Autor: amagol 05.12.19 - 21:37

    Bitfuchs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dafür aber auch keine Mehrwertsteuer...

    Kommt ja immer drauf an, in WA zahl ich bei Lebensmitteln auch 0% und auf fast alles andere 10%. In OR sind es 10% auf's Einkommen. Fuer groessere Anschaffungen im Bereich Elektronik kann man ja auch mal nen Tag in Portland verbringen (der Costco ist gleich hinterm Columbia River) - Kosten fuer Strom hin und zurueck $10

  18. Re: Die Gehälter sind zu niedrig

    Autor: amagol 05.12.19 - 21:48

    Hallonator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > In Seattle (Amazon / Microsoft) bekommt man wesentlich mehr als ITler
    > ja, und in kalifornien und in new york auch.

    > Und in den meisten anderen US-Staaten sieht es dann auch wieder weniger
    > rosig aus

    Und was heisst das? In Deutschland wird auch nur in Hamburg, Berlin und Muenchen einigermassen bezahlt. Wenn du in MVP auf dem Dorf einen Job in der IT suchst wirst du sicher auch keine guten Angebote haben. Als Auswanderer geht man ueblicherweise da hin wo lukrative Arbeit ist.

  19. Re: Die Gehälter sind zu niedrig

    Autor: shinryou 05.12.19 - 22:05

    Auch in den USA verdienen die ITler häufig mehr Geld als die Angestellten und Abteilungsleiter in anderen Firmenbereichen. Dort ist es aber auch nicht anders als hier: Es ist schwer an gute Leute ranzukommen und man konkurriert mit anderen Firmen um die besten Kandidaten.

    In anderen Feldern als der IT ist der Konkurrenzdruck bei weitem nicht so hoch. Buchhalter, Marketingangestellte, PR-Angestellte, usw. kann man relativ einfach qualitativ gleichwertig ersetzen.

  20. Re: Die Gehälter sind zu niedrig

    Autor: recluce 06.12.19 - 00:19

    Gamma Ray Burst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In Seattle (Amazon / Microsoft) bekommt man wesentlich mehr als ITler als
    > in D.
    >
    > Bei ähnlichen Lebenshaltungskosten.
    >
    > Der Wettbewerb ist global, das übersehen die Unternehmen.
    >
    > Ein anderes Problem ist wahrscheinlich das die Unternehmen die notwendigen
    > Gehälter nicht ohne weiteres abbilden können.
    >
    > Ein ITler würde dann mehr verdienen als die meisten Abteilungsleiter ...
    > hoch qualifizierte im Bereich Machine Learning würden fast so viel
    > verdienen wie das obere Management ... um die 200.000 EUR / Jahr ...
    >
    > Habe auch gehört das Amazon / AWS 50% über den Durchschnitt zahlt ... plus
    > Aktienoptionen ...

    Kanada ist auch eine Option. Die Gehälter sind nicht ganz so hoch wie in USA (hauptsächlich auf Grund des zur Zeit schlechten Wechselkurses), dafür ist die Krankenversicherung kostenfrei und das soziale Netz um Klassen besser als in den USA. Die Steuern sind etwas höher (schwankt stark je nach Provinz), dafür kostet die private Sozialvorsorge deutlichst weniger - netto bleibt oft mehr übrig. Das soziale und kulturelle Umfeld ist mir als Einwanderer aus Deutschland auch wesentlich angenehmer.

    Auf 200.000 Euro komme ich nicht, aber auf ca. 230.000 CAD (ohne Überstunden) - das reicht auch aus...

    Ursprünglich bin ich nach Kanada gekommen, weil man mich mit etwas über 40 in Deutschland nicht mehr haben wollte, trotz 20 Jahren Berufserfahrung und entsprechender Qualifizierung... ich möchte heute nicht mehr zu deutschen Bedingungen arbeiten.

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