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Immer wieder der gleiche Sermon

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  1. Immer wieder der gleiche Sermon

    Autor: infotainment 06.12.19 - 00:30

    Kam Ende der 90er als "erfahrener IT-ler" aus dem Ausland nach D zurück, hatte diverse Projekte auf internationaler Ebene gestemmt, beherrsche mehrere Fremdsprachen fließend, und dann ging in D die große Bewerbungsodyssee los: Dieweil überall IT-Fachkräfte "händeringend" gesucht wurden, hieß es bei mir: Sie sind ...

    - überqualifiziert
    - unterqualifiziert
    - "nicht richtig" qualifiziert (was auch immer dies heißen sollte)
    - waren "zu lange im Ausland" (dto.)
    - "zu alt" (war damals Mitte/Ende 30)
    - "der Name ihres vorigen-employers ist suspekt ("Sekten"-Ecke)"
    - ... (es gab immer irgendwas zu meckern).

    Habe dann, um nicht Nichts zu tun, eine Zeitlang freiberuflert und Ende 2004 eine goldene Gelegenheit genutzt, in die USA überzusiedeln. Mir dort sofort aus mehreren exzellenten Jobangeboten das beste rausgesucht und bin dort immer noch und mittlerweile mehrmals "die Treppe hochgefallen".

    Soviel zu "Fachkräftemangel in D". Darüber kann ich nur noch lachen.

  2. Re: Immer wieder der gleiche Sermon

    Autor: buggy 06.12.19 - 07:05

    infotainment schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kam Ende der 90er als "erfahrener IT-ler" aus dem Ausland nach D zurück,
    > hatte diverse Projekte auf internationaler Ebene gestemmt, beherrsche
    > mehrere Fremdsprachen fließend, und dann ging in D die große
    > Bewerbungsodyssee los: Dieweil überall IT-Fachkräfte "händeringend" gesucht
    > wurden, hieß es bei mir: Sie sind ...
    >
    > - überqualifiziert
    > - unterqualifiziert
    > - "nicht richtig" qualifiziert (was auch immer dies heißen sollte)
    > - waren "zu lange im Ausland" (dto.)

    Ich glaub das ist der Punkt. Warst zu lange im Ausland. Könntest ja ein Spion sein der alles abguckt und dann würdest du wieder abhauen, mit all dem gelernten (abgekuckten). Es ist sehr sehr Kindisch diese einstellung und errinnert mich so ein bisschen an Grundschule wo jemand die Hand über sein Heft hält das niemand abschreibt.

    Das Schitzophrene an der ganzen Geschichte ist das die Unternehmen sich alle Freuen wenn ein echter Ausländer für 80K+ Kohle bei uns arbeiten will.


    > - "zu alt" (war damals Mitte/Ende 30)
    > - "der Name ihres vorigen-employers ist suspekt ("Sekten"-Ecke)"
    > - ... (es gab immer irgendwas zu meckern).
    >
    > Habe dann, um nicht Nichts zu tun, eine Zeitlang freiberuflert und Ende
    > 2004 eine goldene Gelegenheit genutzt, in die USA überzusiedeln. Mir dort
    > sofort aus mehreren exzellenten Jobangeboten das beste rausgesucht und bin
    > dort immer noch und mittlerweile mehrmals "die Treppe hochgefallen".
    >
    > Soviel zu "Fachkräftemangel in D". Darüber kann ich nur noch lachen.

  3. Re: Immer wieder der gleiche Sermon

    Autor: ubuntu_user 06.12.19 - 08:26

    infotainment schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kam Ende der 90er als "erfahrener IT-ler" aus dem Ausland nach D zurück,
    > hatte diverse Projekte auf internationaler Ebene gestemmt, beherrsche
    > mehrere Fremdsprachen fließend, und dann ging in D die große
    > Bewerbungsodyssee los: Dieweil überall IT-Fachkräfte "händeringend" gesucht
    > wurden, hieß es bei mir: Sie sind ...
    >
    > - überqualifiziert
    > - unterqualifiziert
    > - "nicht richtig" qualifiziert (was auch immer dies heißen sollte)
    > - waren "zu lange im Ausland" (dto.)
    > - "zu alt" (war damals Mitte/Ende 30)
    > - "der Name ihres vorigen-employers ist suspekt ("Sekten"-Ecke)"
    > - ... (es gab immer irgendwas zu meckern).
    >
    > Habe dann, um nicht Nichts zu tun, eine Zeitlang freiberuflert und Ende
    > 2004 eine goldene Gelegenheit genutzt, in die USA überzusiedeln. Mir dort
    > sofort aus mehreren exzellenten Jobangeboten das beste rausgesucht und bin
    > dort immer noch und mittlerweile mehrmals "die Treppe hochgefallen".
    >
    > Soviel zu "Fachkräftemangel in D". Darüber kann ich nur noch lachen.

    und gehalt in den USA?

  4. Re: Immer wieder der gleiche Sermon

    Autor: Dino13 06.12.19 - 08:43

    infotainment schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kam Ende der 90er als "erfahrener IT-ler" aus dem Ausland nach D zurück,
    > hatte diverse Projekte auf internationaler Ebene gestemmt, beherrsche
    > mehrere Fremdsprachen fließend, und dann ging in D die große
    > Bewerbungsodyssee los: Dieweil überall IT-Fachkräfte "händeringend" gesucht
    > wurden, hieß es bei mir: Sie sind ...
    >
    > - überqualifiziert
    > - unterqualifiziert
    > - "nicht richtig" qualifiziert (was auch immer dies heißen sollte)
    > - waren "zu lange im Ausland" (dto.)
    > - "zu alt" (war damals Mitte/Ende 30)
    > - "der Name ihres vorigen-employers ist suspekt ("Sekten"-Ecke)"
    > - ... (es gab immer irgendwas zu meckern).
    >
    > Habe dann, um nicht Nichts zu tun, eine Zeitlang freiberuflert und Ende
    > 2004 eine goldene Gelegenheit genutzt, in die USA überzusiedeln. Mir dort
    > sofort aus mehreren exzellenten Jobangeboten das beste rausgesucht und bin
    > dort immer noch und mittlerweile mehrmals "die Treppe hochgefallen".
    >
    > Soviel zu "Fachkräftemangel in D". Darüber kann ich nur noch lachen.

    Und dann in den USA Glück gehabt wie es aussieht. Denn dort kann man genau so Pech haben. Da muss man sich nur anschauen was die Leute da teilweise suchen. z.B. 4 Jahre Erfahrung und dann wollen Sie dich als Junior einstellen und auch noch lausige 40k geben. Wobei das bei der sozialen Absicherung in den USA echt richtig miserabel ist.

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