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Vom jammern sinken die Anforderungen nicht

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  1. Vom jammern sinken die Anforderungen nicht

    Autor: Centin 05.12.19 - 18:37

    Also mein Mitleid hält sich in Grenzen. ITler können halt mit diesem ominösen Internet umgehen. D.h. sich informieren, google benutzen, den besten Arbeitgeber aussuchen. Und wenn die Konditionen nicht passen, dann wird halt nicht gewechselt. Mal was neues, der Arbeitnehmer hat die Machtposition. Erfahrung kostet halt was. Z.b. in der Softwareentwicklung noch mehr. Ein guter Senior ist soviel wert wie 5 Berufseinsteiger. Klar gibt es auch passionierte Azubis die schon seit 14 Maintainer bei einem open source Projekt sind. Aber die sind äußerst selten. Ich habe vor kurzem gewechselt. Nach jahrelangem buckeln als Senior eingestellt mit ordentlich Schmalz drauf. Der IT-Leiter, selbst früher Entwickler, kommt jeden Tag ins Zimmer und sagt mir wie froh er ist mich zu haben. Er lässt mich die ganze Architektur umkrempeln ohne Angst zu haben das nächste woche die Produktion steht. Einige Firmen haben es halt verstanden, andere nicht. Btw, ausgebildet wird hier auch viel. Also einerseits Erfahrene einstellen und andererseits diese Erfahrung für die Züchtung von Nachwuchs nutzen.

  2. Re: Vom jammern sinken die Anforderungen nicht

    Autor: notasysadmin 06.12.19 - 00:11

    +1

  3. Re: Vom jammern sinken die Anforderungen nicht

    Autor: Huanglong 06.12.19 - 08:18

    Alles richtig, die Ironie ist, dass die Firmen jammern, dass sie keine Leute finden, aber dann nichts zahlen wollen und oft auch nicht ausbilden. Für den ITler selbst ist das weniger problematisch, da es selbstverständlich auch noch gute Firmen gibt, aber es führt durchaus zu Stirnrunzeln so was zu lesen.

  4. Re: Vom jammern sinken die Anforderungen nicht

    Autor: Centin 06.12.19 - 09:30

    Jap, die Machtverhältnisse haben sich zu Gunsten der Arbeitnehmer verschoben. Wie oft ist das schon in den letzten 50 Jahre passiert?
    Für die Firmen ist das eine ungewohnte Situation, die können damit "noch" nicht umgehen, in den USA haben sie es anscheinend schon begriffen, siehe Gehälter und Benefits. Vor wenigen Jahren sah die Lage noch anders aus. Nur konnten die Arbeitnehmer damals ihr Mimimi nicht über Medien verbreiten wie die Firmen über Bitkom etc., oder zumindest hat es keinen Interessiert.

    Ich bin zuversichtlich dass die Löhne noch steigen müssen und werden(außer Trump macht wieder was Dummes).
    Ausländische Fachkräfte sind auch keine Lösung, zumindest nicht hier in der Provinz. Bei der alten Firma wurden 5 Inder eingestellt, alles Top-Leute gewesen und dazu noch günstig. Nur was ist passiert? Die sind ja auch nicht dumm. Nach einem Jahr, nachdem sie bisschen Deutsch gelernt haben und sich in DE etwas eingelebt haben, sind sie alle in einer Woche geschlossen nach Berlin gegangen. Sie hält hier im Kaff ja nix, keine Familie, etc. also wieso nicht gleich nach Berlin. Das war natürlich ein Schock für den Chef.

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