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warum lernt den kaum jemand die Defizite?

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  1. warum lernt den kaum jemand die Defizite?

    Autor: devman 06.12.19 - 06:35

    Das gejammer zum niedrigen Lohn und fehlender Ausbildung ist ja furchtbar.
    Als Arbeitnehmer hat man seinen Erfolg in der Hand. Es gibt ein Buch, Youtube Videos, Blogs, Google und Meetup. Mit einem Github-Accout und ein paar Beispiel Projekte wird es auch glaubwürdig, dass man es kann.
    Und für wenige hundert Euro kann man auch eine Zertifizierungsprüfung ablegen, dass auch keine Zweifel aufkommen.
    So läuft es bei mir die letzten Jahre finanziell richtig gut. Ich verstehe nicht, warum die Kollegen so perspektivlos auf ihre Vorgesetzten warten und jammern...

  2. Re: warum lernt den kaum jemand die Defizite?

    Autor: eric33303 06.12.19 - 07:12

    ist mir neu, dass Zertifizierungen darlegen, dass man etwas kann^^

  3. Re: warum lernt den kaum jemand die Defizite?

    Autor: devman 06.12.19 - 07:16

    eric33303 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ist mir neu, dass Zertifizierungen darlegen, dass man etwas kann^^

    Es hilft der HR bei der Entscheidung, ob dein CV weitergeleitet wird. Und klar, man lernt auch was bei der Vorbereitung zur Zertifizierung.

  4. Re: warum lernt den kaum jemand die Defizite?

    Autor: Sven_J 06.12.19 - 07:47

    Ja, man lernt wie man Braindumps auswendig lernt... ;-)

    Klar macht das nicht jeder, dadurch ist die Zertifizierung allerdings nicht viel mehr wert als das Papier auf welchem sie gedruckt ist.

  5. Re: warum lernt den kaum jemand die Defizite?

    Autor: Huanglong 06.12.19 - 07:57

    Niedriger Lohn bezieht sich darauf, dass die Betriebe zu wenig zahlen wollen. Du würdest sicher auch in keinen Betrieb gehen, der dich schlecht bezahlt, nachdem du all das gemacht hast, was du beschreibst.

    Und das mit der Ausbildung meint, dass die Betriebe über schlecht ausgebildete und zu wenig Fachkräfte jammern, und dann selbst nichts dagegen unternehmen. Das ist dann auch nicht besser, als das, was du beschreibst, dass die Leute sich hinstellen und sagen, bildet mich mal aus. Es kann nicht sein, dass die Betriebe erwarten, dass jetzt jeder privat Geld und Zeit in die Hand nimmt, um sich selber auszubilden. Soll nicht heißen, dass man das prinzipiell nicht machen sollte, die Betriebe haben da aber auch eine Verantwortung.

    Natürlich kann man die Situation jetzt ausnutzen und sich selber ausbilden, aber dadurch wird das Gejammer der Betriebe nicht valider.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.12.19 07:58 durch Huanglong.

  6. Re: warum lernt den kaum jemand die Defizite?

    Autor: Michael H. 06.12.19 - 08:14

    Huanglong schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und das mit der Ausbildung meint, dass die Betriebe über schlecht
    > ausgebildete und zu wenig Fachkräfte jammern, und dann selbst nichts
    > dagegen unternehmen. Das ist dann auch nicht besser, als das, was du
    > beschreibst, dass die Leute sich hinstellen und sagen, bildet mich mal aus.
    > Es kann nicht sein, dass die Betriebe erwarten, dass jetzt jeder privat
    > Geld und Zeit in die Hand nimmt, um sich selber auszubilden. Soll nicht
    > heißen, dass man das prinzipiell nicht machen sollte, die Betriebe haben
    > da aber auch eine Verantwortung.
    >
    > Natürlich kann man die Situation jetzt ausnutzen und sich selber ausbilden,
    > aber dadurch wird das Gejammer der Betriebe nicht valider.

    Erinnert mich immer so an Kundengespräche mit dene man dicke is...
    "Wir kriegen einfach keine gescheiten Leute... kaum einer is in "der einen" Arbeit ausgebildet... und sinda da total unterbesetzt"
    "ähm... warum lernt ihr die Leute dann nicht an?"
    "weils n schweine Geld kostet... und wenn er dann wieder geht? war alles umsonst"
    "naja... und wenn ihr die diejenige Arbeit machen 3-fach belastet, werden die auch nicht lang bleiben und dann habt ihr leute die gar keine Ahnung haben an "der arbeit", und eure Kunden werden auch noch unzufrieden sein"
    "ja was soll ich machen wenn die abspringen?"
    "ja unternehmerisches Risiko... investition nennt man sowas. Schau doch einfach mal wer schon einige Jahre da ist... da hättest n guten Indikator für jemanden der auch ggf. noch einige Jahre da is... besser als jemand der seit 2 Monaten in der Firma ist... dem bieteste halt mehr Gehalt an und die Ausbildung hierzu.. "
    "ja aber wenn die Kündigen weil sie dann wo anders was besseres finden"
    "naja dann überleg mal wie mies die Umstände bei dir sein müssen wenn du so ne ständige Fluktuation hast..."

  7. Re: warum lernt den kaum jemand die Defizite?

    Autor: XYoukaiX 06.12.19 - 08:19

    Statt einem Jobsuchenden zu sagen er solle doch nach seiner Ausbildung noch mal möglichst viel und lange privat Pauken statt oder neben der Jobsuche könnte man den Firmen doch vielleicht einfach mal ans Herz legen das diese ihre Angestellten bitte mal schulen sollen ?!

    Ich hab in der Firma in der ich gelernt habe Fortbildungen neben der Ausbildung versprochen bekommen, im endeffekt gab es nicht eine einzige ... jetzt in einer Bank das selbe Spiel da wurden mir auch Fortbildungen versprochen ohne das was passiert ist (zugegeben ich bin erst ein Jahr hier und es geht drunter und drüber daher kann ich das hier noch nachvollziehen).

    Ausbildung kostet Geld und wenn die Firmen nicht bereit sind für gute Arbeitskrälfte auch mal was zu Zahlen ist das deren Problem ...
    In der Fachinformatiker Ausbildung lernt man nahe zu garnix was man später brauchen kann leider, wie es im Studium aussieht weis ich nicht aber hab da auch schon horror geschichten gehört von meinem damaligen Berufsschullehrer der leute hatte die das Studium für eine Ausbildung aufgegeben haben (meist aus Finanziellen gründen)

  8. Re: warum lernt den kaum jemand die Defizite?

    Autor: Sven_J 06.12.19 - 08:42

    You get what you pay for... Trifft für Fort- und Ausbildung genauso zu wie die Gehälter.

  9. Re: warum lernt den kaum jemand die Defizite?

    Autor: Huanglong 06.12.19 - 08:49

    Was man in der betrieblichen Ausbildung lernt, hängt, wie der Name vermuten lässt, maßgeblich vom Betrieb ab, da verbringt man die meiste Zeit. Die Berufsschule dient auch nur dem Zweck einem ein möglichst breites Grundlagenwissen zu vermitteln. Wenn man im Betrieb nichts lernt und die sich auf der Berufsschule ausruhen, haben die da was grundlegend nicht verstanden.

    Ich hatte in der Fachinformatiker Ausbildung auch zwei Leute von Bosch sitzen. Die haben im Betrieb die meiste Zeit Metall bearbeitet. Aussage von Bosch, die lernen doch alles in der Berufsschule. Ende vom Lied, nach dem 1. Jahr waren sie weg vom Fenster.

  10. Re: warum lernt den kaum jemand die Defizite?

    Autor: richtchri 06.12.19 - 08:49

    Hat jemand von euch in seinem Arbeitsvertrag eine fortbildungsklausel drin stehen alla „5000¤Jahresbudget für eine selbstgefällige Weiterbildungsmaßnahme. Sollte diese durch den AN nicht genommen werden, verpflichtet der AG sich die genannte Summe als zusätzlichen Bonus zu zahlen“

    Geht sowas durch? Schonmal probiert?

  11. Re: warum lernt den kaum jemand die Defizite?

    Autor: rizzorat 06.12.19 - 08:55

    eric33303 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ist mir neu, dass Zertifizierungen darlegen, dass man etwas kann^^

    Ich finde solche klugscheisserischen Kommentare ja echt zum kotzen.

    Ja es gibt saugute Softwareentwickler, die nich nie eine Uni von innen gesehen haben. Oder eine Ausbildung gemacht haben. In der idealen Welt wäre das irrelevant. Wir leben aber in Deutschland. Hier zählen Papiere,Zertifikate und Zeugnisse nunmal eine Menge. Und man muss an den HR Heinies/Tusen vorbei.

    Das was der Thread ersteller macht ist genau das richtige und wenn er damit wirtschaftlichen Erfolg hat dann gibt ihm das recht. Du darfst gerne in deiner scheinheiligen Welt weiterleben aber so läufts hier nun mal.

  12. Re: warum lernt den kaum jemand die Defizite?

    Autor: richtchri 06.12.19 - 08:56

    Erst Tussen, dann Heinis ;)

  13. Re: warum lernt den kaum jemand die Defizite?

    Autor: Dino13 06.12.19 - 08:58

    rizzorat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > eric33303 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ist mir neu, dass Zertifizierungen darlegen, dass man etwas kann^^
    >
    > Ich finde solche klugscheisserischen Kommentare ja echt zum kotzen.
    >
    > Ja es gibt saugute Softwareentwickler, die nich nie eine Uni von innen
    > gesehen haben. Oder eine Ausbildung gemacht haben. In der idealen Welt wäre
    > das irrelevant. Wir leben aber in Deutschland. Hier zählen
    > Papiere,Zertifikate und Zeugnisse nunmal eine Menge. Und man muss an den HR
    > Heinies/Tusen vorbei.
    >
    > Das was der Thread ersteller macht ist genau das richtige und wenn er damit
    > wirtschaftlichen Erfolg hat dann gibt ihm das recht. Du darfst gerne in
    > deiner scheinheiligen Welt weiterleben aber so läufts hier nun mal.

    Hab noch nie gehört das Zertifizierungen so viel zählen. Das kenne ich eher von den USA wo sie abseits von Sillicon Valley sehr wohl darauf abfahren.

  14. Re: warum lernt den kaum jemand die Defizite?

    Autor: MannOhneHose 06.12.19 - 08:58

    Fachinformatiker ist aber auch schwierig weil der Begriff soziemlich alles bedeuten kann.. Wenn du deine ganze Ausbildung nur mit MS Umgebungen gearbeitet hast und nicht evlt. noch privat zb. mit Linux gearbeitet hast dann hast du eben nur Ahnung von MS. Bei mir in der Schule haben wir Sachen wie "Wie funktioniert eine Optische Maus" gelernt, im Ausbildungsbetrieb eher first level Support und Druckerpatronen etc. getauscht, ich durfte nicht 1x an einen Server oder so.

    Und bei sowas braucht man sich halt auch nicht wundern wenn man kaum Qualifizierte Leute findet wenn die Betriebe wo die Leute lernen nichtmal Qualifiziert sind..



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.12.19 08:58 durch MannOhneHose.

  15. Re: warum lernt den kaum jemand die Defizite?

    Autor: devman 06.12.19 - 12:04

    Dino13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Hab noch nie gehört das Zertifizierungen so viel zählen. Das kenne ich eher
    > von den USA wo sie abseits von Sillicon Valley sehr wohl darauf abfahren.

    Oft wurde mein Talent bei der Bewerbung nicht erkannt. Es liegt daran, dass die HR-Abteilung anders arbeitet. Falls des die Bewerbung dann doch in die IT-Abteilung geschafft hat, wurde ich oft um einen Probearbeitstage gebeten. Das kann man sich alles sparen, wenn viele zweifelhafte Punkte unmittelbar klar sind.

  16. Re: warum lernt den kaum jemand die Defizite?

    Autor: crack_monkey 06.12.19 - 12:11

    Es geht doch nicht nur im Softwareentwickler. Einige Zertifikate sind tatsächlich auch gut und bedeuten was, aber wie oft habe ich hier schon Zertis von irgendwelchen angeblichen Citrix Profis gesehen die sich beworben haben aber in der Praxis untergehen und damit gehen die los und haben Gehaltsvorstellungen wo du dich fragst was bei denen nicht richtig ist.

  17. Re: warum lernt den kaum jemand die Defizite?

    Autor: RaZZE 06.12.19 - 12:45

    MannOhneHose schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fachinformatiker ist aber auch schwierig weil der Begriff soziemlich alles
    > bedeuten kann.. Wenn du deine ganze Ausbildung nur mit MS Umgebungen
    > gearbeitet hast und nicht evlt. noch privat zb. mit Linux gearbeitet hast
    > dann hast du eben nur Ahnung von MS. Bei mir in der Schule haben wir Sachen
    > wie "Wie funktioniert eine Optische Maus" gelernt, im Ausbildungsbetrieb
    > eher first level Support und Druckerpatronen etc. getauscht, ich durfte
    > nicht 1x an einen Server oder so.
    >
    > Und bei sowas braucht man sich halt auch nicht wundern wenn man kaum
    > Qualifizierte Leute findet wenn die Betriebe wo die Leute lernen nichtmal
    > Qualifiziert sind..

    Das liegt das Problem. Die Ausbildung war schlichtweg ein Witz. Das was da rumläuft und sich "Lehrer" nennt ist lächerlich.
    Ich für mein Teil beschäftige mich schon mit der Informatik (hauptsächlich Linux/Unix) seit ich 12 bin. Das war mein Vorteil und ist es auch heute noch. Ich hab in der Berufsschule EXAKT nichts gelernt. Wirklich... gar nichts ! Ich habe Stumpf das wiedergegeben was von mir verlangt wurde und dann war das Thema für mich durch.

    Das Problem des Fachkräftemangel liegt schlicht und einfach an der unfassbar schlechten Ausbildung die die meisten genossen haben. Da sollte dringend angesetzt werden.

    Die Komplette Ausbildung von Anwendungsentwicklern und Systemintegratoren ist scheiße !
    Viel zu kurz gedacht und gehört dringend überarbeitet. Und breiter gefächert. Wie du schon gesagt hast.... Ein Windows Informatiker kann selten mit Linux und umgekehrt. Ich z.b. hab kein blassen Dunst von Windows Systemen und will es auch gar nicht.
    Auf der anderen Seite kann ich mittlerweile auf 18 Jahre Erfahrung mit Linux zurückblicken und habe mir hier, oft Autodidaktisch, ein sehr breites und tiefes wissen angeeignet.

    Naja mir soll es egal sein. Die Leute haben ja eh mehr Interesse daran sich gegenseitig zu zerfetzen anstatt gemeinsam was zu bewirken. Ist irgendwie in Mode gekommmen und daher halte ich mittlerweile einfach mein Maul und werde das jetzt wieder so machen.
    In diesem Sinne, ein schönes Wochenende

  18. Re: warum lernt den kaum jemand die Defizite?

    Autor: minnime 06.12.19 - 14:36

    MannOhneHose schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > im Ausbildungsbetrieb
    > eher first level Support und Druckerpatronen etc. getauscht, ich durfte
    > nicht 1x an einen Server oder so.
    Da hat aber der Ausbildungsbetrieb eindeutig gegen die Ausbildungsordnung verstoßen. Der Betrieb ist verpflichtet ein breites Spektrum zu unterrichten, wenn er das nicht kann muss er eine Kooperation mit einem anderen Betrieb eingehen. Es gibt von der IHK Ausbildungspläne zu den jeweiligen Berufen, wo drin steht wann was gelehrt werden sollte. Wer ausbildet weiß das auch. Leider kommt es recht häufig vor, dass die Ausbildung er schlecht ist und der Azubi nur eine billige Arbeitskraft, auch in großen Betrieben.

  19. Re: warum lernt den kaum jemand die Defizite?

    Autor: scrumdideldu 06.12.19 - 14:53

    XYoukaiX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hab in der Firma in der ich gelernt habe Fortbildungen neben der
    > Ausbildung versprochen bekommen, im endeffekt gab es nicht eine einzige ...
    Scheinbar hast Du also aus Beispiel A

    > jetzt in einer Bank das selbe Spiel da wurden mir auch Fortbildungen
    > versprochen ohne das was passiert ist
    nichts für Beispiel B gelernt!

    Ich bin kein Arbeitnehmer sondern Freiberufler. Aber bei mir kommt jeder noch so kleine Scheissdreck der im Vorfeld besprochen wurde in den Vertrag.

    Sagt mir der Kunde "Sie können das Meiste von zu Hause aus machen, Sie müssen nur ab und zu mal vor Ort kommen" dann kommt in den Vertrag rein dass pro abgerechneter 100 Einsatzstunden 2 Anreisen zum Kunden abgegolten sind und weitere vom Kunden gewünschte Vor-Ort-Einsätze werden mit X Euro Fahrtkosten und y Stunden Arbeitszeit pauschal abgerechnet.

    Arbeitnehmer trauen sich oft nicht darauf zu bestehen dass das was mündlich zugesagt wurde dann auch in den Arbeitsvertrag kommt.

    Habe auch schon mitbekommen dass im Vorstellungsgespräch nach 6 Monaten ein Firmenwagen zugesagt wurde. Bekommen hat der Kumpel den dann nach 10 Monaten. Hat sich fein um 4 Monate bescheißen lassen aber man will ja nicht aufmüpfig sein und rummeckern. Man will dem Chef ja gefallen.

    Bei meiner Frau wurde im Vorstellungsgespräch Urlaubsgeld erwähnt aber im Arbeitsvertrag den sie bekommen hat war dann keines drin. Nach der Unterschrift zu Jammern kann man machen. Man kann das aber auch vor der Unterschrift klären. Im Vertrag ist das Urlaubsgeld jetzt klipp und klar geregelt. Auch dass das keine freiwillige Leistung ist ist klar geregelt.

  20. Re: warum lernt den kaum jemand die Defizite?

    Autor: Lanski 06.12.19 - 16:39

    rizzorat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > eric33303 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ist mir neu, dass Zertifizierungen darlegen, dass man etwas kann^^
    >
    > Ich finde solche klugscheisserischen Kommentare ja echt zum kotzen.
    >
    > Ja es gibt saugute Softwareentwickler, die nich nie eine Uni von innen
    > gesehen haben. Oder eine Ausbildung gemacht haben. In der idealen Welt wäre
    > das irrelevant. Wir leben aber in Deutschland. Hier zählen
    > Papiere,Zertifikate und Zeugnisse nunmal eine Menge. Und man muss an den HR
    > Heinies/Tusen vorbei.
    >
    > Das was der Thread ersteller macht ist genau das richtige und wenn er damit
    > wirtschaftlichen Erfolg hat dann gibt ihm das recht. Du darfst gerne in
    > deiner scheinheiligen Welt weiterleben aber so läufts hier nun mal.


    Es ist das richtige für ihn, aber nicht das richtige für Deutschland. :) Oder die Menschheit ...
    Das Problem ist ebenfalls, dass viele der IT-affinen Menschen gewisse ... abweichende Moral und Wertvorstellungen haben. Vielen ist es gar nicht so wichtig viel Geld zu verdienen, die wollen nur keine Sorgen und ordentlich und nachhaltig arbeiten.

    Aber Firmen die selbst nicht wissen was sie wollen und wofür sie nen IT-ler brauchen weil der Geschäftsführer oder Personalmensch da sich nicht schlau gemacht hat, was sein Job gewesen wäre, dann ... hilft das nichts. ganz im Gegenteil, wenn die schon ihren Job nicht richtig machen, dann braucht man da am besten gar nicht erst hin. Das is nur Chaos und was anderes gibts in DE kaum in der IT-Branche. Vom kleinen Firmenadmin bis Softwareentwickler haben alle mit Managern zu kämpfen die einen wie einen Sklaven behandeln wollen der ihnen nicht mal Geld bringt. Oft genug halten die Manager die Leute für unersetzlicher als sie sich selbst und das stößt ihnen sauer auf, was sie noch unerträglicher macht ...

    Der Großteil von Deutschlands Management ist einfach noch immer nicht im digitalen Zeitalter angekommen, sonst wäre dieses "Problem" nicht existent.

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