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zu hohe Gehaltsforderungen ...

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  1. zu hohe Gehaltsforderungen ...

    Autor: derNichtGlaubt 05.12.19 - 13:46

    ... FREIE Marktwirtschaft !!!

  2. Re: zu hohe Gehaltsforderungen ...

    Autor: nekronomekron 05.12.19 - 13:49

    Aber wie in der freien Marktwirtschaft gibt es auch bei Gehaltsforderungen Wucher. In der freien Marktwirtschaft ist Wucher nicht erlaubt, am Arbeitsmarkt verhindert er die Besetzung von Stellen.

  3. Re: zu hohe Gehaltsforderungen ...

    Autor: ayngush 05.12.19 - 13:52

    Dazu kann ich dann nur sagen:
    Kommen Sie auf die Bühne und machen Sie es besser.

  4. Re: zu hohe Gehaltsforderungen ...

    Autor: divStar 05.12.19 - 13:54

    ayngush schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dazu kann ich dann nur sagen:
    > Kommen Sie auf die Bühne und machen Sie es besser.
    Genau das!

    Es war schon immer so, dass Qualität seinen Preis hatte. Warum soll es bei guten Arbeitskräften anders sein?

  5. Re: zu hohe Gehaltsforderungen ...

    Autor: Gurli1 05.12.19 - 13:57

    derNichtGlaubt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... FREIE Marktwirtschaft !!!

    Absolut. Wenn es um Lohndumping geht, wird immer gern auf die Marktlage respektive Marktwirtschaft verwiesen. Nun gibt es eine Kehrseite, die den Unternehmen nicht gefällt.

    Gerade heute kursieren wieder Berichte durch die Medien, dass jährlich 180.000 junge Akademiker ins Ausland abwandern, weil die Gehälter dort besser sind. Und es stimmt: In den deutschen Großstädten können sich selbst Spitzenverdiener kaum mehr den Lebensunterhalt leisten, da die Wohnkosten um ein Vielfaches der Gehälter gestiegen sind. Und von den im internationalen Vergleich niedrigen Bruttogehältern nimmt dann auch noch der Staat die Hälfte weg.

    Man kann IT-Fachkräften nur raten, sich im europäischen Ausland umzusehen. Eine Alternative sind manchmal auch ausländische Firmen, die in Deutschland Niederlassungen haben und dort einen „internationalen Firmentarif“ zahlen. So geschehen mit mir: Die Firma, in der ich arbeite, wurde von einem amerikanischem Unternehmen aufgekauft und ich daraufhin in eine Abteilung dieser US-Firma eingegliedert, die außer mir ausschließlich im Silicon Valley lokalisiert ist. Als mein amerikanischer Chef mein Gehalt sah, musste er lachen, dabei war es im unteren 6-stelligen Bereich für deutsche Verhältnisse bestimmt nicht schlecht. Nach einem halben Jahr wurde mein Gehalt an das meiner amerikanischen Kollegen angepasst; da war die Firma von Anfang an offen. Für mich bedeutete das ein Plus von mehr als Zweidrittel, was mir und meiner Familie auch in einer der teuersten Metropolen Deutschlands ein gutes Leben ermöglicht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.12.19 14:02 durch Gurli1.

  6. Re: zu hohe Gehaltsforderungen ...

    Autor: notuf 05.12.19 - 13:59

    derNichtGlaubt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... FREIE Marktwirtschaft !!!

    nein, da hast du was falsch verstanden. die freie marktwirtschaft gilt nur nach unten um löhne zu drücken.

  7. Nein eben nicht

    Autor: Emulex 05.12.19 - 14:04

    derNichtGlaubt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... FREIE Marktwirtschaft !!!

    In Deutschland haben wir eine soziale Marktwirtschaft.
    Die Hürden für spätere Entlassungen, Lohnkürzungen, ... sind viel zu hoch, als dass es sich Unternehmen leisten können in Phasen wie diesen teure Klötze ans Bein zu binden.

    In Kombination mit dem Scheinselbstständigkeits-Wahnsinn hierzulande führt das dann zu solchen Situationen.

  8. Re: zu hohe Gehaltsforderungen ...

    Autor: aLpenbog 05.12.19 - 14:05

    Wobei wir da noch etliche weitere Probleme haben ala asymmetrische Informationen. Dass wir hier in .de nicht über das Gehalt sprechen, denn das gilt als angeberisch oder schürt Neid. Über Geld spricht man nicht, das hat man und in den Verträgen sind ungültige Klauseln, die das Sprechen darüber verbieten.

    Aber letztlich hat der AN meist mehr Druck als der AG. Zum Einstieg durch die Eltern, ansonsten durch Rechnungen, dem Amt oder wen auch immer. Dem AG entgehen meist nur ein paar Gewinne. Dass er die Miete nicht zahlen kann oder der Strom abgestellt wird, ist wohl eine seltene Situation von einem Unternehmen, welches Mitarbeiter sucht.

    Ansonsten, freier Markt schön und gut. Nur beeinflussen Stellen die ausgeschrieben sind und nicht vorhanden sind, sowie Rechnungen, die erfunden sind und Forderungen und damit ggf. auch Förderungen, die mehr Leute in den Bereich drängen den Markt massiv. Der Markt reguliert sich nicht selbst, sondern wird meist gelenkt.

  9. Re: zu hohe Gehaltsforderungen ...

    Autor: giro 05.12.19 - 14:06

    Tja solange das die Unternehmen nicht zahlen wollen (ich sage bewusst wollen), gehen die Leute eben dahin wo es bezahlt wird. Dann sollten sich die Unternehmen mal durchrechnen was ihnen ein fähiger ITler kostet oder ein externes Unternehmen.
    Aber das lernen sie schon noch. Es muss wie immer erst weh tun bis man etwas ändert.
    Die meisten Menschen sind eben so.

  10. Re: zu hohe Gehaltsforderungen ...

    Autor: Bouncy 05.12.19 - 14:07

    divStar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es war schon immer so, dass Qualität seinen Preis hatte. Warum soll es bei
    > guten Arbeitskräften anders sein?
    Wer sagt denn, dass nur die Guten fordern? Manchmal sucht man auch jemanden, der nicht die höchstmögliche Qualifikation hat, First-Level Supporter etwa - wenn so einer mit abstrusen Forderungen ankommt, ist es so schwer verständlich, dass das ein waschechtes Problem ist? Und ja, auch Überqualifikation ist ein reales Problem. Hattet ihr beide denn jemals mit dieser Thematik zu tun?

  11. Re: zu hohe Gehaltsforderungen ...

    Autor: nweeiqr 05.12.19 - 14:12

    Gurli1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > derNichtGlaubt schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ... FREIE Marktwirtschaft !!!
    >
    > Absolut. Wenn es um Lohndumping geht, wird immer gern auf die Marktlage
    > respektive Marktwirtschaft verwiesen. Nun gibt es eine Kehrseite, die den
    > Unternehmen nicht gefällt.
    >
    > Gerade heute kursieren wieder Berichte durch die Medien, dass jährlich
    > 180.000 junge Akademiker ins Ausland abwandern, weil die Gehälter dort
    > besser sind. Und es stimmt: In den deutschen Großstädten können sich selbst
    > Spitzenverdiener kaum mehr den Lebensunterhalt leisten, da die Wohnkosten
    > um ein Vielfaches der Gehälter gestiegen sind. Und von den im
    > internationalen Vergleich niedrigen Bruttogehältern nimmt dann auch noch
    > der Staat die Hälfte weg.
    >
    > Man kann IT-Fachkräften nur raten, sich im europäischen Ausland umzusehen.
    > Eine Alternative sind manchmal auch ausländische Firmen, die in Deutschland
    > Niederlassungen haben und dort einen „internationalen
    > Firmentarif“ zahlen. So geschehen mit mir: Die Firma, in der ich
    > arbeite, wurde von einem amerikanischem Unternehmen aufgekauft und ich
    > daraufhin in eine Abteilung dieser US-Firma eingegliedert, die außer mir
    > ausschließlich im Silicon Valley lokalisiert ist. Als mein amerikanischer
    > Chef mein Gehalt sah, musste er lachen, dabei war es im unteren 6-stelligen
    > Bereich für deutsche Verhältnisse bestimmt nicht schlecht. Nach einem
    > halben Jahr wurde mein Gehalt an das meiner amerikanischen Kollegen
    > angepasst; da war die Firma von Anfang an offen. Für mich bedeutete das ein
    > Plus von mehr als Zweidrittel, was mir und meiner Familie auch in einer der
    > teuersten Metropolen Deutschlands ein gutes Leben ermöglicht.

    Ganz ehrlich. Um dein Gehalt kann ich dich nur beglückwünschen. Find ich super.

    Ich frage mich aber trotzdem was bei dir unter IT Fachkraft fällt. Bin DevOp Engineer mit 2 Jahren Berufserfahrung, hab eine Ausbildung und einen Bachelor in Informatik und verdiene in einem grossen Deutschen Konzern 52k. Ich sehe nicht das ich jemals auch nur annähernd 100k verdienen werde. Bei Softwareentwicklern und Leuten die hier in der ITSec arbeiten auch nicht. Möglicherweise schätze ich das falsch ein, aber hier verdienen nur Führungskräfte und Leute mit Promotion soviel. Aber nie die normalen IT Fachkräfte.

  12. Re: zu hohe Gehaltsforderungen ...

    Autor: elknipso 05.12.19 - 14:18

    nekronomekron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber wie in der freien Marktwirtschaft gibt es auch bei Gehaltsforderungen
    > Wucher. In der freien Marktwirtschaft ist Wucher nicht erlaubt, am
    > Arbeitsmarkt verhindert er die Besetzung von Stellen.

    Das ist doch Unsinn.
    Ein Arbeitnehmer welcher wirklich konstant "zu viel" Gehalt verlangt wird keinen Job finden und irgendwann seine Forderungen überdenken.

    Aber die Realität sieht doch so aus, dass diese Arbeitnehmer bei der nächsten oder übernächsten Firma eben direkt eingestellt werden, weil ihre Forderungen absolut im Rahmen sind, und nur manche Firmen meinen sie bekämen IT-Fachkräfte für weniger als ein Regaleinräumer im Aldi verdient.

  13. Re: zu hohe Gehaltsforderungen ...

    Autor: --EpoX-- 05.12.19 - 14:29

    Als Grenzgänger kann ich dem nur zustimmen, Firmen in Deutschland sind überwiegend nicht bereit gewünschte Gehälter zu zahlen, währrend dies im Ausland nicht einmal ein Diskussionspunkt war oder ist. Einziger Nachteil evt. Bi- Trilingualität vorrausgesetzt um in Sachen Steuer/Recht klar zu kommen. Man scheint sich aber eben auch zu sträuben, dass It-Fachkräfte teilweise mehr als ihre Kollegen aus dem "Business" verdienen. Auch wenn mir dies nicht ganz schlüssig erscheint, denn gerade im Zeitalter der Digitalisierung oder It-Dienstleister entfiele die Geschäftsgrundlage teilweise oder sogar ganz ohne die Entwickler und oder Projektmitarbeiter. Oder sie wäre am Bsp. von Finanzinstituten so arbeitsintensiv, dass man dafür viele weitere Mitarbeiter einstellen müsste, um mit der Datenmenge fertig zu werden.

  14. Re: zu hohe Gehaltsforderungen ...

    Autor: Vanger 05.12.19 - 14:37

    Natürlich gibt es auch Wucher - wenn der frischgebackene Bachelor direkt mal 80.000 ¤ brutto im Jahr verlangt. Das ist aber die Ausnahme. Wenn wir keine hohe Arbeitslosigkeit unter IT-Spezialisten haben, aber 3/4 aller Unternehmen von Problemen und "zu hohen Gehaltsvorstellungen" berichten, ist das keine Wucher - sondern eine vollkommen normale Entwicklung in einer freien Marktwirtschaft. Das Angebot (IT-Spezialisten) ist geringer als die Nachfrage (Arbeitgeber) - also dreht das Angebot den Preis nach oben. Wenn vor vielen Jahren noch 30.000 ¤ angemessen waren (bereinigt nach allgemeiner Lohnentwicklung), ist es durch die Marktsituation nun eben 40.000 ¤ und mehr. Das ist keine Wucher sondern die "unsichtbare Hand des Marktes". Was den meisten Arbeitgebern zu schaffen macht ist, dass sie nicht mehr in der stärkeren Verhandlungsposition sind - und das den Arbeitnehmer bewusst ist und sie diese Situation nutzen. Daran ist nichts verwerflich, Arbeitgeber nutzen seit jeher eine bessere Verhandlungsposition wenn sie sich ihnen bietet. Wenn den Unternehmen das zu viel Gehalt ist, ist der Bedarf eben noch nicht groß genug für dieses Angebot - Angebot und Nachfrage machen den Preis, nicht Wunschvorstellungen, egal ob nun die Wunschvorstellung vom Arbeitnehmer oder Arbeitgeber.

  15. Re: zu hohe Gehaltsforderungen ...

    Autor: Handle 05.12.19 - 14:51

    In welcher Region? In München wären 52k vielleicht knapp über einem Einstiegsgehalt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.12.19 14:52 durch Handle.

  16. Re: zu hohe Gehaltsforderungen ...

    Autor: Gurli1 05.12.19 - 14:53

    nweeiqr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    >
    > Ganz ehrlich. Um dein Gehalt kann ich dich nur beglückwünschen. Find ich
    > super.
    >
    > Ich frage mich aber trotzdem was bei dir unter IT Fachkraft fällt. Bin
    > DevOp Engineer mit 2 Jahren Berufserfahrung, hab eine Ausbildung und einen
    > Bachelor in Informatik und verdiene in einem grossen Deutschen Konzern 52k.
    > Ich sehe nicht das ich jemals auch nur annähernd 100k verdienen werde. Bei
    > Softwareentwicklern und Leuten die hier in der ITSec arbeiten auch nicht.
    > Möglicherweise schätze ich das falsch ein, aber hier verdienen nur
    > Führungskräfte und Leute mit Promotion soviel. Aber nie die normalen IT
    > Fachkräfte.


    Wir sind eine reine IT Firma und Gehälter > 100k sind bei uns mehr als üblich.

    Aber generell kommt es auch darauf an, in welcher Stadt die Firma ist. In einer Kleinstadt sind die Gehälter niedriger, dafür lebt es sich dort aber auch sehr viel günstiger.

    Mein Bruder ist in unserer Geburtsstadt geblieben (20k Einwohner). Er hat zudem keinen Hochschulabschluss, sondern eine Lehre gemacht. Er verdient dort rund 55k Euro im Jahr, allerdings plus Dienstwagen. Bedenkt man, wie günstig er dort wohnen kann, wie billig Kinderbetreuung ist usw., dann geht es ihm besser als es mir mit den 100k in der Großstadt ging. Zumal seine Frau mehr arbeiten kann als meine (wegen der guten und günstigen Kinderbetreuung).

    Was mich selbst angeht, ist es so, dass ich generell einen großen Gehaltssprung gemacht habe, als ich mich von der reinen Technik hin zu Marketing / Produktmanagement orientiert habe. Das war aber ein gewaltiger Aufwand: Ich habe, als IT-ler mit Bachelor-Abschluss, während meines damaligen Vollzeitjobs nebenbei in Abend- und Wochenendkursen an der Uni einen BWL Masterabschluss gemacht. Meinen damaligen (typisch deutschen) Arbeitgeber hat das aber nicht interessiert. Der Chef meinte lapidar: „Du bist als Ingenieur eingestellt worden, und mangels offener Positionen in anderen Bereichen gibt es da momentan leider keine Entwicklungsmöglichkeiten“. Alleine die Aussage machte mir klar, woran ich in dieser Firma bin. Dass ich drei Jahre lang 24/7 geschuftet habe, um den Abschluss nebenbei zu machen, wurde nicht ansatzweise honoriert. Mein Gehalt lag da bei ca. 55k.
    Also wechselte ich den Arbeitgeber. Die andere Firma hat mich, trotz nicht 100% passendem Profil eingestellt, nach Aussage von HR, weil sie mein Durchhaltevermögen bewundert haben. Da waren es dann schon rund 30% mehr Gehalt als in der Firma zuvor.
    Um die 100K zu erreichen, musste ich meinen Arbeitgeber allerdings noch einmal wechseln. Und auch dort dauerte es noch ein Jahr, bis ich wirklich auf den 100k war.

    Grundsätzlich ist ja bekannt, dass ITler mit zusätzlichem Wirtschaftsabschluss Spitzengehälter erreichen. Und das kann ich bestätigen. Auch, wenn die 3 Jahre Studium nebenbei extrem anstrengend waren, es hat sich ganz sicher gelohnt. Und man muss es Natürlich wollen.

  17. Re: zu hohe Gehaltsforderungen ...

    Autor: sg-1 05.12.19 - 15:08

    Willkommen bei Hier ist ihr IT-Bewerber.
    Für welchen Kandidaten wollen Sie sich entscheiden?

    Für Kandidat 1, der fest angestellt sein will, aber für Sie mit 50-100k zu viel verlangt, obwohl das Unternehmen dringend IT-Kräfte benötigt?

    Für Kandidat 2, der flexibel extern für sie arbeitet, den sie also nach 2 Jahren Kurzzeitprojekt nie wieder sehen, der dafür aber einen Tagessatz von 2000¤ aufwärts verlangt?

    Oder Für Kandidat 3, dessen Stuhl hier zwar noch leer ist, aber er kommt bestimmt irgendwann auf sie zu und verlangt nur 35k, weil er verzweifelt genug nach einem Job sucht, um sich unter Wert zu verkaufen?

    *Melodie spiel*

    ---------
    in Zeiten, in denen jedes Unternehmen digitalisieren will und irgendwas mit blockchain, Cloud und Alexa machen will (aber noch gar keinen use case daür hat), sind nunmal IT-Fachkräfte die Stars.

    Kostet halt. und 50-100k sind ja wohl nicht zu viel für Stars. Man kann sich auch externe holen, die kosten dann halt 2000¤ Tagesatz und aufwärts, dann ist man zwar flexibler, aber fährt teurer.

    die dritte Lösung ist, die Stelle so lange unbesetzt zu lassen, bis sich ein dummer findet, bzw. jemand der den job dringend genug braucht, um für 35k zu arbeiten (anderes extrem)

  18. Re: zu hohe Gehaltsforderungen ...

    Autor: lock_ 05.12.19 - 15:20

    Bouncy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > divStar schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es war schon immer so, dass Qualität seinen Preis hatte. Warum soll es
    > bei
    > > guten Arbeitskräften anders sein?
    > Wer sagt denn, dass nur die Guten fordern? Manchmal sucht man auch
    > jemanden, der nicht die höchstmögliche Qualifikation hat, First-Level
    > Supporter etwa - wenn so einer mit abstrusen Forderungen ankommt, ist es
    > so schwer verständlich, dass das ein waschechtes Problem ist? Und ja, auch
    > Überqualifikation ist ein reales Problem. Hattet ihr beide denn jemals mit
    > dieser Thematik zu tun?
    naja es ist ja auch kein geheimnis, dass die arbeitgeber bei den 1st lvl leuten schon eine ganze weile versuchen die preise massiv zu drücken... ich bin der meinung auch ein 1st lvl supporter darf gerne 36.000-40.000 verlangen... die unternehmen sind aber oft nichtmals bereit 32.000 zu bezahlen, da muss man sich über mangelnde qualität bei bewerbungen auf solche stellen eben auch nicht wundern, denn dann bekommst du eben die leute, die von der ARGE eine umschulung zum MS supporter bezahlt bekommen haben und nicht den gerade fertig geweordenen FiSi, oder bachelor studenten...

  19. Re: zu hohe Gehaltsforderungen ...

    Autor: Bonsaibäumchen 05.12.19 - 15:32

    This!

    Bin selbst im 1st Level Support Tätig.
    Umfeld -> Großer Europaweiter Retail Kunde
    Stellvertretender Teamleiter eines Dedizierten und Multilingualen Service Desks für diesen einen Kunden. Ca. 40 Personen.

    Habe vor 5,5 Jahren als Externer normaler Call-Agent mit ca. 34K angefangen und bin nun Interner und bald bei 52K angekommen. Ich konnte es fordern weil ich im Gegensatz zu vielen anderen in dem Team immer dazulerne, optimiere, kommuniziere und über den Tellerrand schaue & arbeite.

    Mich wundert es daher auch nicht wenn irgendwelche Cloud & SAP Leute weit höhere Gehälter verlangen können und am Markt auch erhalten. Wer sich in diesen Themen auskennt und gute Arbeit abliefert der ist - zurzeit - dieses Geld Wert.
    Das mag sich natürlich allmählich ändern, oder aber noch verschärfen.

  20. Re: Nein eben nicht

    Autor: lock_ 05.12.19 - 15:43

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > derNichtGlaubt schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ... FREIE Marktwirtschaft !!!
    >
    > In Deutschland haben wir eine soziale Marktwirtschaft.
    > Die Hürden für spätere Entlassungen, Lohnkürzungen, ... sind viel zu hoch,
    > als dass es sich Unternehmen leisten können in Phasen wie diesen teure
    > Klötze ans Bein zu binden.
    >
    > In Kombination mit dem Scheinselbstständigkeits-Wahnsinn hierzulande führt
    > das dann zu solchen Situationen.
    das ist doch humbug...
    es gibt genug mittel und wege auch in deutschland jemanden loszuwerden...
    das ist nur neoliberaler wischiwaschi sprech um weiter über die löhne zu jammern.
    dann sollense eben statt 50% extra für "zeitarbeitskräfte" die die gleiche arbeit machen die 50% zur seite legen um später einen puffer zum überbrücken der kündigungsfristen zu haben...
    oder eben die teuren "bullshit" jobs im controlling und dem mittelmanagement abbauen um da geld einzusparen, was man dann wieder für ITler ausgeben kann!
    sorry solange es üblich ist in nem großem unternehmen im controlling direkt nach dem bachelor weit über 50k zu verlangen um nach 4-5 jahren zwischen 70-80k zu landen und dann mit mitte 40 bei 100k zu sein, braucht sich niemand wundern, warum der geneigte IT spezi der meinung ist, dass er ebenfalls in dem bereich verdienen sollte.

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