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Zahlen weit an der Realität vorbei

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  1. Zahlen weit an der Realität vorbei

    Autor: HolmHansen 01.07.15 - 15:28

    Diese Zahlen mögen in Süd-Deutschland bzw. in München gelten, ansonsten sieht es sicherlich ganz anders aus. Wie üblich sind diese Meldungen gezielt gestreut, um den Leuten vorzugaukeln, wie gut es doch allen geht. Selbst Meldungen über 2015 angeblich gestiegenen Gehälter (was durchaus wenigstens für Manager und höher zutreffen mag), sind an Absurdität nicht mehr zu überbieten.

    Beispiel Berlin - da geht kaum ein IT'ler mit mehr als 2200 Brutto (was da schon viel ist!) nach Hause - bei 24 Tagen Urlaub im Jahr (und nicht vergessen, Berlin hat die wenigsten Feiertage in Deutschland) und einer Work-Live-Balance, die den Namen nicht verdient!
    Dabei sind bei kleinstem Gehalt absurd viele Überstunden im Vertrag schon "abgegolten", was ich als reinstes Lohn-Dumping und mindestens rechtlich bedenklich sehe.

    Mir wurden schon 25.000 pro Jahr als Softwareentwickler mit +20 Jahren Berufserfahrung angeboten, da weiß man nicht mehr was man sagen soll...
    Der freundliche Herr Prof. Dr. meinte nur, wer "wirklich arbeiten will", kommt damit zurecht.
    Ich "soll" als Arbeitnehmer das Risiko des Startup mit tragen, einseitig natürlich...
    Offensichtlich ist gerade in Berlin ein solches Überangebot an Arbeitskraft zu finden, das man sich dies leisten kann.

    Wenn ich mir dann noch ansehe, wie viele „namhafte“ Firmen rotzfrech und händeringend nach Werkstudenten oder Praktikanten suchen und diese dann Vollzeit beschäftigen, wundert mich nichts mehr.
    Deutschland geht den Bach runter!
    Wir haben Fachkräftemangel? Ja – im Niedrig(st)lohnsegment!
    Denn zu diesen Gehältern/Löhnen kann kein vernünftiger Mensch arbeiten und seinen Lebensunterhalt bestreiten wollen, geschweige denn Familie planen.

    "Zeitaufwändig" ist aber wohl nur eines, nämlich den billigsten und motiviertesten Arbeitnehmer zu finden, der am liebsten im Büro schläft und 24h am Tag zur Verfügung steht. Der keinen zusammenhängenden Urlaub machen "will" und natürlich immer über Social-Media Netzwerke und Mail zu erreichen ist.

    Ja, da muss man schon etwas suchen um noch solche bedeuernswerten Leute zu finden, die lieber dies als gar nichts machen und es sich leisten können/müssen für dumm verkauft zu werden...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.07.15 15:36 durch HolmHansen.

  2. Re: Zahlen weit an der Realität vorbei

    Autor: spiderbit 01.07.15 - 15:42

    43.000 finde ich jetzt nicht gut, wie gesagt in Berlin oder tiefster Ostpampa mag das gut sein in Muenchen wuerde man gefahr laufen Obdachlos zu werden oder alternativ in der Wohnung zu verhungern.

    Aber sicher mag noch weniger sein wenn man nicht in Sueddeutschland schaut, nur finde ich 43.000 schon wenig hab seit 5 jahren immer 45.000 als minimum gefordert, und in muenchen kommen da noch 10.000 ober drauf und das als einsteiger.

    Krieg allerdings auch nichts, allerdings lag das vermutlich selten an meiner Lohnforderung. Eher das meine Interessen am Markt vorbei gehen und ich in keine Schublade passen und anderes wie uebergewicht oder so, naja spielt jetzt keine Rolle.

    43.000 Euro ist mal schon nicht Muenchen, da gibts dann sicher auch irgendwelche ausnahmen die sich uebern tisch ziehen lassen haben oder eben die genannten unterbezahlten admins aber sicher nicht nen software-entwickler.

    Und selbt wenn das bei Startups so waere das ginge ja nur wenn sie nen dummen finden, und man muss halt auch dann bereit sein nein zu dieser bedingung nicht, und wenn das heisst das man nix findet dann ist das so.

    Wenn man zum mediamarkt geht und ein gewisses Produkt um jeden preis kaufen "muss" wird der preis auch sehr hoch angesetzt werden, wenn der AG das weiss.

    Oder halt an nehmen bisschen erfahrung und was fuern lebenslauf mit nehmen und was mit nehmen und dann nach 3 Monaten innerhalb der probezeit fristlos kuendigen oder mal aufn tisch legen, dann kommt vielleicht nen besseres angebot, klar sobald man kinder hat wird man staerker erpressbar, ansonsten haben leute viel zu grosse angst arbeitslos zu werden und nehmen jeden scheiss job zu jegilchen bedingungen an auch ohne kinder, dann braucht man sich halt ueber scheiss bedingungen nicht wundern, das nennt sich angebot und nachfrage.

  3. Re: Zahlen weit an der Realität vorbei

    Autor: staples 01.07.15 - 15:57

    Ich frage mich immer, wo ihr alle arbeitet? In Berlin haben schon vor Jahren Anfänger mit Diplom und etwas Erfahrung locker 3k im Monat bekommen. Man muss sich aber 1. auch verkaufen können und 2. auch mal nein sagen!

    Also 1. verkaufen und 2. nein sagen. Solange die Firmen sich Leute mit Diplom für 2k brutto kaufen können, werden sie das auch machen. Würde ich als Firma vielleicht auch. ;)

  4. Re: Zahlen weit an der Realität vorbei

    Autor: Eron 01.07.15 - 15:59

    Also ich beobachte diese Meldungen immer mit Spannung. Ich bin ein allgemein Techinteressierter. Und wollte demnächst ein kleines Team zusammenstellen um ein StartUp zu gründen. Darum interessieren mich auch diese Gehaltsdebatten so sehr.

    Wenn ich meine Milchmädchenrechnung bezüglich meines Budgets mache und dann zu dem Punkt Gehaltszahlung komme, habe ich immer ein dickes Fragezeichen im Kopf.
    Einerseits habe ich nunmal ein beschränktes Budget (StartUp wird zunächst EK-Finanziert werden) und andererseits verstehe ich vollkommen, dass ein Gehalt von ca. 2000¤ sicherlich für einen guten Programmierer eine Beleidigung wäre. Ich hoffe aber das derjenige der mit mir zusammenarbeiten möchte, mir dies verzeiht und es sich dann doch langfristig für uns beide Lohnt.
    Völlig verständnislos bin ich aber dann, wenn große "StartUps" ebenfalls so kleine Gehälter zahlen. Worin liegt die Begründung?
    Vielleicht sollte ich diese StartUp's hier in Berlin aufsuchen und vor deren Tür nen Jobangebot kleben.

  5. Re: Zahlen weit an der Realität vorbei

    Autor: HolmHansen 01.07.15 - 16:05

    staples schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich frage mich immer, wo ihr alle arbeitet? In Berlin haben schon vor
    > Jahren Anfänger mit Diplom und etwas Erfahrung locker 3k im Monat bekommen.
    > Man muss sich aber 1. auch verkaufen können und 2. auch mal nein sagen!
    >
    > Also 1. verkaufen und 2. nein sagen. Solange die Firmen sich Leute mit
    > Diplom für 2k brutto kaufen können, werden sie das auch machen. Würde ich
    > als Firma vielleicht auch. ;)
    Nein sagen muss man sich leisten können!
    Wer Familie, Wohnung, Auto und Lebenshaltungskosten begleichen muss - kämpft ums nackte Überleben! Und von solchen Menschen gibt es immer mehr.
    Desswegen ist wohl die Suche nach Arbeitskraft so "aufwändig", der billigste in größter Not muss eben auch gefunden werden.

  6. Re: Zahlen weit an der Realität vorbei

    Autor: Der_Jonas 01.07.15 - 16:19

    HolmHansen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein sagen muss man sich leisten können!
    > Wer Familie, Wohnung, Auto und Lebenshaltungskosten begleichen muss -
    > kämpft ums nackte Überleben! Und von solchen Menschen gibt es immer mehr.
    > Desswegen ist wohl die Suche nach Arbeitskraft so "aufwändig", der
    > billigste in größter Not muss eben auch gefunden werden.

    Eben! Deswegen werden Familien ja immer später gegründet - bei solchen Gehältern kann man sich das zum Teil einfach nicht mehr leisten. Teilzeitarbeit steigt, Löhne sinken... da muss man Einschnitte machen - und manchmal Ja sagen, obwohl man Nein sagen will...

  7. Re: Zahlen weit an der Realität vorbei

    Autor: dadampa 01.07.15 - 16:29

    Wenn man schon nicht viel zahlen kann oder will sollte man dem Programmierer eine Basis schaffen für die Zukunft. Geschäftsanteile nach Abschluß der Einführung sind ein sehr gutes Mittel. Darauf kommt auch kein StartUp Chef

  8. Re: Zahlen weit an der Realität vorbei

    Autor: bernd71 01.07.15 - 16:31

    Eron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich beobachte diese Meldungen immer mit Spannung. Ich bin ein
    > allgemein Techinteressierter. Und wollte demnächst ein kleines Team
    > zusammenstellen um ein StartUp zu gründen. Darum interessieren mich auch
    > diese Gehaltsdebatten so sehr.
    >
    > Wenn ich meine Milchmädchenrechnung bezüglich meines Budgets mache und dann
    > zu dem Punkt Gehaltszahlung komme, habe ich immer ein dickes Fragezeichen
    > im Kopf.
    > Einerseits habe ich nunmal ein beschränktes Budget (StartUp wird zunächst
    > EK-Finanziert werden) und andererseits verstehe ich vollkommen, dass ein
    > Gehalt von ca. 2000¤ sicherlich für einen guten Programmierer eine
    > Beleidigung wäre. Ich hoffe aber das derjenige der mit mir zusammenarbeiten
    > möchte, mir dies verzeiht und es sich dann doch langfristig für uns beide
    > Lohnt.

    Du solltest eine Entwicklung aufzeigen wie sich das im Erfolgsfall ändern kann. Ich spreche hier nicht von einem Börsengang. Wenn Geld reinkommt und das in die Mitarbeiter investiert wird kannst Du Glück haben und fähige Mitarbeiter finden und behalten.
    Der Plan sollte aber schon belastbar sein, nicht wir machen eine ToDo-Liste und lassen uns aufkaufen. ;-)

  9. Re: Zahlen weit an der Realität vorbei

    Autor: spiderbit 01.07.15 - 17:26

    naja dann musst halt ne beteiligung an der Firma dazu geben, persoenlich denke ich eh das wir jedem nen BGE in die Hand druecken sollten und dann man in Startups nur noch unternehmensbeteiligungen aus teilt oder so.

  10. Re: Zahlen weit an der Realität vorbei

    Autor: spiderbit 01.07.15 - 17:28

    Teilzeitarbeit steigt? Ich wuerde gerne Teilzeit arbeiten, wenn ich das Thema bei nem Entwicklerjob aufn tisch bringe werde ich schief angeschaut.

    Bin ledig will nicht leben fuern job aber ganz arbeitslos ist auch nicht optimal.... aber Zwischenweg ist schwer. Klar wenn man Kinder hat man das anders sein, da sollte der Gesetzgeber halt auch das Kindergeld verdoppeln.

  11. Re: Zahlen weit an der Realität vorbei

    Autor: der_wahre_hannes 01.07.15 - 17:34

    HolmHansen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > (und nicht vergessen, Berlin hat die wenigsten Feiertage in Deutschland)

    Berlin hat auch nicht weniger Feiertage als Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Von daher ist deine Aussage nicht ganz korrekt.

  12. Re: Zahlen weit an der Realität vorbei

    Autor: Der_Jonas 01.07.15 - 17:40

    Hast du schon mal daran gedacht, als Freelancer zu arbeiten? Wäre vielleicht eine Überlegung wert - eigene Arbeitszeiten, Workload kannst du dir quasi aussuchen. Habe allerdings keine Ahnung ob man da gut bezahlt wird

  13. Re: Zahlen weit an der Realität vorbei

    Autor: der_wahre_hannes 01.07.15 - 17:45

    Der_Jonas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hast du schon mal daran gedacht, als Freelancer zu arbeiten? Wäre
    > vielleicht eine Überlegung wert - eigene Arbeitszeiten, Workload kannst du
    > dir quasi aussuchen. Habe allerdings keine Ahnung ob man da gut bezahlt
    > wird

    Da ich kein Freelancer bin kann ich zur Bezahlung nichts sagen, aber man muss bedenken, dass Freelancer auch bedeutet, dass man ALLES allein machen muss. Man wird vielleicht höher bezahlt als ein Festangestellter, aber da gehen eben noch Beträge für Krankenversicherung, Rentenversicherung etc. pp. ab. Buchhaltung muss man dann auch noch machen, wegen der Steuererklärung usw. usf.
    Da erledigt sich das mit den "eigenen Arbeitszeiten" dann ganz schnell. Wer stellt schon einen Freelancer an, wenn der nur von 12 bis Mittags arbeiten will?

  14. Re: Zahlen weit an der Realität vorbei

    Autor: theonlyone 01.07.15 - 17:58

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der_Jonas schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Hast du schon mal daran gedacht, als Freelancer zu arbeiten? Wäre
    > > vielleicht eine Überlegung wert - eigene Arbeitszeiten, Workload kannst
    > du
    > > dir quasi aussuchen. Habe allerdings keine Ahnung ob man da gut bezahlt
    > > wird
    >
    > Da ich kein Freelancer bin kann ich zur Bezahlung nichts sagen, aber man
    > muss bedenken, dass Freelancer auch bedeutet, dass man ALLES allein machen
    > muss. Man wird vielleicht höher bezahlt als ein Festangestellter, aber da
    > gehen eben noch Beträge für Krankenversicherung, Rentenversicherung etc.
    > pp. ab. Buchhaltung muss man dann auch noch machen, wegen der
    > Steuererklärung usw. usf.
    > Da erledigt sich das mit den "eigenen Arbeitszeiten" dann ganz schnell. Wer
    > stellt schon einen Freelancer an, wenn der nur von 12 bis Mittags arbeiten
    > will?

    In aller regel wird ein Freelancer immer mehr Zeit abrechnen als die eigentlich Arbeit gekostet hat, den du bist ja nicht blöd und schreibst deine "Kosten" einfach auf die Rechnung deines Kunden.

    Wenn da irgendwelche Meetings und co. angesetzt werden, das wird alles abgerechnet.


    Das wichtigste als Selbstständiger ist gute Verträge zu machen.

    Keine festen beträge für ein Projekt, das dann überlänge bekommt. Lieber vergleichsweiße kurze Projekte (~1 Monat, ~2 Monate) , dafür dann immer wieder ähnliche Aufgaben, die man nach der ersten Lösung meist direkt erschlagen kann (als Aufwand wird dann natürlich viel mehr abgerechnet).

    Arbeitet man dann schön von daheim hat man gut mal wochenlang "frei" und wird trotzdem bezahlt.

    Das funktioniert selbstverständlich nur dann, wenn man seine Arbeit auch entsprechend fix erledigen kann ; wer da zu lange braucht, der muss das eben selbst draufzahlen mit eigener Arbeit.

  15. Re: Zahlen weit an der Realität vorbei

    Autor: Kleba 01.07.15 - 18:23

    Stimme den anderen zu: wenn du nicht genug Budget für ein anständiges Gehalt hast, dann musst du dir die Leute mit Beteiligungen, konkreten Entwicklungsmöglichkeiten, fester prozentualer Gewinnanteil im Erfolgsfall, etc. locken.

    Mit einer anständigen Gewinnbeteiligung und einem soliden Konzept ist es für den Angestellten, dann auch eine andere Motivation, da er/sie direkt für den Unternehmenserfolg arbeitet und nicht "nur" für "die da oben" (dich, den Chef, etc.)

  16. Re: Zahlen weit an der Realität vorbei

    Autor: Kleba 01.07.15 - 18:27

    HolmHansen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein sagen muss man sich leisten können!

    Naja, aber da wir hier von "Tech-Jobs" sprechen, sollte es nicht direkt ein Problem sein, "Nein" sagen zu können. Zumindest meine Erfahrung als Software-Entwickler ist eher, dass ich mir innerhalb von 1 Woche mindestens einen gleichwertigen und spätestens nach 3 Wochen einen besser bezahlten Job hätte.

    Da ich aktuell halbwegs zufrieden bin, will ich gerade nicht wechseln. Aber Möglichkeiten gäbe es zur Genüge (imho)

  17. Re: Zahlen weit an der Realität vorbei

    Autor: Der_Jonas 01.07.15 - 18:33

    Kleba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stimme den anderen zu: wenn du nicht genug Budget für ein anständiges
    > Gehalt hast, dann musst du dir die Leute mit [...] konkreten
    > Entwicklungsmöglichkeiten [...] etc. locken.

    Ist das in Startups nicht zwangsläufig der Fall? Da ist man doch genauso schnell wieder draußen wie man rein gekommen ist, wenn man sich nicht weiterentwickelt/keine Leistung bringt. Gezwungenermaßen ist der Druck so hoch, dass man sich weiterbilden MUSS.

  18. Re: Zahlen weit an der Realität vorbei

    Autor: kikimi 01.07.15 - 18:39

    Eron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > andererseits verstehe ich vollkommen, dass ein
    > Gehalt von ca. 2000¤ sicherlich für einen guten Programmierer eine
    > Beleidigung wäre.

    Kommt drauf an. Als ich frisch von der Ausbildung nach einem neuem Job gesucht habe, habe ich für ¤2000 gearbeitet. Allerdings für eine 32h-Woche mit der festen Ansage keine unbezahlte Überstunden zu machen, und falls aufgrund von Deadline welche notwendig werden, ich sie abbummeln kann. Ich wollte nach einem Jahr ein bisschen mehr verdienen (ca. ¤2.500), sind uns da aber nicht einig geworden. Ich hätte meine Vier-Tage-Woche gerne behalten ^^

    Jetzt habe ich woanders Vollzeit und da lag mein Minimum allerdings bei ¤3.300.

    Und da bin ich aktuell auch drüber.

    Also insofern empfinde die hier genannten Zahlen durchaus als realistisch. Es kommt halt immer darauf an, wie man verhandelt und was man einfordert.

  19. Re: Zahlen weit an der Realität vorbei

    Autor: Kleba 01.07.15 - 18:47

    Nicht zwangsläufig. Ich hab auch schon das ein oder andere Startup kennenlernen können (als Externer) und häufig suchen die auch einfach engagierte "Ruderer" (= "einfache Arbeitskräfte"). Außerdem waren die "Entwicklungsmöglichkeiten" eher auf die gebotenen Optionen bezogen. Wenn ich von vornherein weiß, dass ein Startup X nur einen Entwickler sucht, ich aber auf Teamleiter/Abteilungsleiter hinarbeite, dann passt das z.B. nicht.

  20. Re: Zahlen weit an der Realität vorbei

    Autor: der_wahre_hannes 01.07.15 - 19:08

    theonlyone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der_wahre_hannes schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der_Jonas schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Hast du schon mal daran gedacht, als Freelancer zu arbeiten? Wäre
    > > > vielleicht eine Überlegung wert - eigene Arbeitszeiten, Workload
    > kannst
    > > du
    > > > dir quasi aussuchen. Habe allerdings keine Ahnung ob man da gut
    > bezahlt
    > > > wird
    > >
    > > Da ich kein Freelancer bin kann ich zur Bezahlung nichts sagen, aber man
    > > muss bedenken, dass Freelancer auch bedeutet, dass man ALLES allein
    > machen
    > > muss. Man wird vielleicht höher bezahlt als ein Festangestellter, aber
    > da
    > > gehen eben noch Beträge für Krankenversicherung, Rentenversicherung etc.
    > > pp. ab. Buchhaltung muss man dann auch noch machen, wegen der
    > > Steuererklärung usw. usf.
    > > Da erledigt sich das mit den "eigenen Arbeitszeiten" dann ganz schnell.
    > Wer
    > > stellt schon einen Freelancer an, wenn der nur von 12 bis Mittags
    > arbeiten
    > > will?
    >
    > In aller regel wird ein Freelancer immer mehr Zeit abrechnen als die
    > eigentlich Arbeit gekostet hat, den du bist ja nicht blöd und schreibst
    > deine "Kosten" einfach auf die Rechnung deines Kunden.
    >
    > Wenn da irgendwelche Meetings und co. angesetzt werden, das wird alles
    > abgerechnet.
    >
    > Das wichtigste als Selbstständiger ist gute Verträge zu machen.
    >
    > Keine festen beträge für ein Projekt, das dann überlänge bekommt. Lieber
    > vergleichsweiße kurze Projekte (~1 Monat, ~2 Monate) , dafür dann immer
    > wieder ähnliche Aufgaben, die man nach der ersten Lösung meist direkt
    > erschlagen kann (als Aufwand wird dann natürlich viel mehr abgerechnet).
    >
    > Arbeitet man dann schön von daheim hat man gut mal wochenlang "frei" und
    > wird trotzdem bezahlt.
    >
    > Das funktioniert selbstverständlich nur dann, wenn man seine Arbeit auch
    > entsprechend fix erledigen kann ; wer da zu lange braucht, der muss das
    > eben selbst draufzahlen mit eigener Arbeit.

    Das stimmt natürlich alles. Nur sollte man den Mehraufwand des privat Versicherns, der Buchführung etc.pp. nicht unterschätzen.

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