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Zeitaufwändig für den Bewerber...

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  1. Zeitaufwändig für den Bewerber...

    Autor: Grinskeks 01.07.15 - 15:00

    ..wieder in eine Lohndumping-Bude eingeladen zu werden, weil es keine transparenten Gehaltsranges in der Stellenausschreibung gibt.

    Da Lobe ich mir den öffentlichen Dienst. Die schreiben wenigstens hin, dass sie Götter am Keyboard für TVL-9 haben möchten - und schon kann man sich die Bewerbung sparen.

    Das ist effizienter für alle.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.07.15 15:00 durch Grinskeks.

  2. Re: Zeitaufwändig für den Bewerber...

    Autor: Anonymer Nutzer 01.07.15 - 15:11

    Vollkommen meine Meinung.
    Viele Stellenausschreibungen hören sich immer toll an und sind nur so mit Prosa geschmückt. Geht es dann aber um das Eingemachte, das Gehalt, halten sich immer schön alle bedeckt. Dabei wäre es doch ein leichtes, mit einer Angabe eines (evtl. attraktiven) Gehalts Bewerber zu gewinnen, als wenn man es komplett weg lässt. Solche Inserate lasse ich dann auch gleich links liegen. Nur weil der Arbeitgeber nicht den Po in der Hose hat, selbige mal etwas runterzulassen.
    Traurig.

  3. Re: Zeitaufwändig für den Bewerber...

    Autor: tezmanian 01.07.15 - 15:15

    Wäre echt sinnvoll wenn der Verdienst schon vorher angegeben würde, dann könnte man sich so die ein oder andere Bewerbung sparen.

  4. Re: Zeitaufwändig für den Bewerber...

    Autor: spiderbit 01.07.15 - 15:17

    Hmm wo werden denn die Loehne dazu geschrieben in Totholzzeitungen, auf Internetplattformen hab ich das fast noch nie gesehen?

    Wuerde das sogar als unserioes ein stufen, frei nach dem Motto, wir suchen jemanden Homeoffice 10000 euro pro monat... bitt melden 0190 (5 euro/sekunde).

    Oft steht dran, das mein sein gehalt nennen soll das mach ich immer, ne Mail kostet ja nix und wenns zu viel ist brauch die Person sich ja nicht mehr zu melden.

    Allerdings nervig wenn beim VG raus kommt das man einen runterhandeln will, teilweise mag das noch verstaendlich sein, wenn man sich bundesweit bewirbt und jemand einem erklaert das in Berlin die Lebenshaltungskosten recht niedrig sind, das weiss man als junger Bewerber nicht unbedingt mal nicht im Detail, mal nicht jeder, aber wenn man dann dort erzaehlt kriegt das es eigentlich um ein startup ginge und man da am besten aus was auch immer idealismus fast zum Mindestlohn anfangen soll, dann wirds schon laecherlich, das ist mir bisher allerdings auch nur 1x passiert.

  5. Re: Zeitaufwändig für den Bewerber...

    Autor: ShielD 01.07.15 - 15:21

    Grinskeks schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ..wieder in eine Lohndumping-Bude eingeladen zu werden, weil es keine
    > transparenten Gehaltsranges in der Stellenausschreibung gibt.
    >
    > Da Lobe ich mir den öffentlichen Dienst. Die schreiben wenigstens hin, dass
    > sie Götter am Keyboard für TVL-9 haben möchten - und schon kann man sich
    > die Bewerbung sparen.
    >
    > Das ist effizienter für alle.

    Also bei uns in Österreich ist es per Gesetz geregelt. Da muss das Gehalt im Online-Inserat stehen (keine Ahnung wie das mit Inseraten in Printmedien aussieht) ... leider schreiben die Firmen das Gehalt aus dem jeweiligen Kollektivvertrag unter das Inserat und hoffentlich den Zusatz "mit der Bereitschaft zur Überbezahlung" ... nur größere Unternehmen geben seriöse Jahresgehälter an ... alles andere kann man vergessen, da diese Angaben viel zu niedrig sind ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.07.15 15:23 durch ShielD.

  6. Re: Zeitaufwändig für den Bewerber...

    Autor: Quantumsuicide 01.07.15 - 15:27

    dafür gibts in Österreich seit Anfang 2014 das Gleichbehandlungsgesetz, dass es vorschreibt bei Stellenausschreibungen das (mindest) Gehalt mit anzugeben
    Standardfloskel ist dann meist:

    Mindestgehalt xxxx brutto/monat ...aber auf jeden Fall eine marktkonforme Bezahlung in Abhängigkeit von Qualifikation und Berufserfahrung

    find ich gut sowas

    ahja... shield war bisschen schneller



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.07.15 15:27 durch Quantumsuicide.

  7. Re: Zeitaufwändig für den Bewerber...

    Autor: ghost92 01.07.15 - 15:36

    Ich kann nur folgende Seite empfehlen:

    http://www.glassdoor.de/

    Dort kann man seine Position und Gehalt bei einem Arbeitgeber anonym posten.
    Entsprechend kann man sich über gezahlte Gehälter und Arbeitsbedingungen informieren bevor man sich bewirbt.

    Macht einfach alle mit, dann könnt ihr euch die Bewerbungen bei den Abzock-Unternehmen sparen. Und die Unternehmen die schlecht zahlen gehen unter weil sie keine kompetenten Mitarbeiter mehr bekommen.

  8. Re: Zeitaufwändig für den Bewerber...

    Autor: staples 01.07.15 - 15:55

    Verstehe das problem nicht. Man schickt einen Lebenslauf und schreibt dort oder in die entsprechende Mail seinen Preis rein. Wenn sie nicht antworten, ist alles geklärt. Wenn sie antworten, sind sie auch bereit einen Preis in diesen Dimensionen zu bezahlen.

    Bisher habe ich die Gehalt-Frage immer vor dem Vorstellungsgespräch geklärt, um eben Zeit zu sparen.

  9. Re: Zeitaufwändig für den Bewerber...

    Autor: ayngush 01.07.15 - 17:34

    staples schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Verstehe das problem nicht. Man schickt einen Lebenslauf und schreibt dort
    > oder in die entsprechende Mail seinen Preis rein. Wenn sie nicht antworten,
    > ist alles geklärt. Wenn sie antworten, sind sie auch bereit einen Preis in
    > diesen Dimensionen zu bezahlen.

    Es ist nicht richtig seinen Preis in die Bewerbungsunterlagen zu schreiben, korrekt ist es einen Satz fallen zu lassen, dass man die Gehaltsfrage gerne persönlich in einem Gespräch erörtert.

    > Bisher habe ich die Gehalt-Frage immer vor dem Vorstellungsgespräch
    > geklärt, um eben Zeit zu sparen.

    Und? Erfolg dabei gehabt oder doch noch unter Preis verkauft? Vorstellungsgespräch ist auch so eine Sache... Viele Firmen loben bei den lukrativen Jobs ein Assessment-Center aus. Die Preisfrage ist dann eher Nebensache und dient oft nur im Vorfeld als Deppenfilter. Firmen sind durchaus bereit den korrekten Preis für den passenden Bewerber zu zahlen, passend ist aber wohl eher der, der seine Ausschlusskriterien nicht direkt ins Anschreiben schreibt. Oftmals ist die Gehaltsfrage ohne Rückfragen / nähere Erkenntnisse der Unternehmensstruktur von außen nämlich gar nicht zu klären, da man dabei ja auch individuell auf das Unternehmen eingehen muss. Gibt es einen Tarifvertrag, wie ist die generelle Einkommensstruktur des Unternehmens, welche Größe hat das Unternehmen, welche Einflussfaktoren spielen innerbetrieblich bei der Gehaltsfrage eine Rolle etc. Das kann man nur im persönlichen Gespräch mit den Entscheidern klären.

    Grüße

  10. Re: Zeitaufwändig für den Bewerber...

    Autor: Kleba 01.07.15 - 18:43

    +1, Danke für den Link.

    Gut um sich mal umzuschauen :-)

  11. Re: Zeitaufwändig für den Bewerber...

    Autor: tezmanian 01.07.15 - 21:44

    ghost92 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und die Unternehmen die schlecht zahlen gehen
    > unter weil sie keine kompetenten Mitarbeiter mehr bekommen.

    Schön wäre es, leider haben wir kein Fachkräftemangel sondern Überschuss. Die Unternehmen nehmen sich dann halt wen der nicht ganz so gut ist aber trotzdem ausreicht.

  12. Re: Zeitaufwändig für den Bewerber...

    Autor: SelfEsteem 01.07.15 - 22:01

    ayngush schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist nicht richtig seinen Preis in die Bewerbungsunterlagen zu schreiben,
    > korrekt ist es einen Satz fallen zu lassen, dass man die Gehaltsfrage gerne
    > persönlich in einem Gespräch erörtert.

    Aehm ... Bullshit?
    Bist du Bewerbungstrainier?

    Es ist pure Zeitverschwendung, einmal um den halben Globus zu segeln nur um sich dann mit einem frischen Businesskasper zu unterhalten, der sich den Bewerber dann ohnehin nicht leisten kann.

    > Und? Erfolg dabei gehabt oder doch noch unter Preis verkauft?
    > Vorstellungsgespräch ist auch so eine Sache... Viele Firmen loben bei den
    > lukrativen Jobs ein Assessment-Center aus. Die Preisfrage ist dann eher
    > Nebensache und dient oft nur im Vorfeld als Deppenfilter. Firmen sind
    > durchaus bereit den korrekten Preis für den passenden Bewerber zu zahlen,
    > passend ist aber wohl eher der, der seine Ausschlusskriterien nicht direkt
    > ins Anschreiben schreibt. Oftmals ist die Gehaltsfrage ohne Rückfragen /
    > nähere Erkenntnisse der Unternehmensstruktur von außen nämlich gar nicht zu
    > klären, da man dabei ja auch individuell auf das Unternehmen eingehen muss.
    > Gibt es einen Tarifvertrag, wie ist die generelle Einkommensstruktur des
    > Unternehmens, welche Größe hat das Unternehmen, welche Einflussfaktoren
    > spielen innerbetrieblich bei der Gehaltsfrage eine Rolle etc. Das kann man
    > nur im persönlichen Gespräch mit den Entscheidern klären.

    Dieses Gebullshitte soll hoffenlich witzig sein (und tatsaechlich koennte ich es als solches empfinden).
    Was jucken einen irgendwelche Einkommensstrukturen und "sonstige Einflussfaktoren"? Ein Mensch hat mit seinen Erfahrungen und seinem Wissen einen Preis. Wenn ein Unternehmen diesen nicht bereit ist zu bezahlen, so darf es sich einen guenstigeren suchen. Basta. Daran gibts nichts zu diskutieren.

    Was gibt es da lang in persoenlichen Gespraechen dran rumzudiskutieren? Ueber plus / minus ein paar Tausend im Jahr oder entsprechende Gegenwerte kann man dann im eigentlichen Gespraech gerne reden, aber daran scheitert auch die Bewerbung nicht.

    Nichts macht einen wahnsinniger als eine Einladung zu einem Gespraech bei einer Firma, die sich am Ende am gerade so einen Azubi leisten kann.

  13. Re: Zeitaufwändig für den Bewerber...

    Autor: non_sense 01.07.15 - 22:13

    ayngush schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist nicht richtig seinen Preis in die Bewerbungsunterlagen zu schreiben,
    > korrekt ist es einen Satz fallen zu lassen, dass man die Gehaltsfrage gerne
    > persönlich in einem Gespräch erörtert.

    Die meisten Arbeitgeber wollen heutzutage, dass du deine Gehaltsvorstellungen in die Bewerbung schreibst.

  14. Re: Zeitaufwändig für den Bewerber...

    Autor: ayngush 02.07.15 - 00:05

    Man nimmt Bezug auf die Bitte und erörtert, warum man das nicht von außen per Orakeln und Würfeln klären kann. Mann kann jetzt natürlich im vorauseilenden Gehorsam in seine Bewerbung schreiben, dass man EUR 80.000 möchte. Für eine Stelle, für die der Betriebsrat mit dem AG zusammen EUR 120.000 vorgesehen hat wärst du der Depp. Für eine Stelle, für die der AG nur EUR 70.000 laut Tarifvertrag zur Verfügung hat wärst du raus, obwohl es eventuell doch passen würde, wenn sich der AG nach einen guten Gespräch noch mal für 10k übertariflich lang macht, da der Bewerber ideal wäre usw.

    Jedoch fragt man / ein AG mit der Frage nach der Gehaltsvorstellung nicht nach scheiß Euro-Beträgen! Wer da in Heller und Pfennig hinschreibt, was "er erwartet / wie er sich bewertet" ist einfach nur ein armes Würstchen.

    Man schreibt da eher etwas hin wie: (Achtung, stark aufgetragen) "Meine Gehaltsvorstellung liegt im branchenüblichen Bereich des "Wurstwarenfachverpackers" und richtet sich neben meiner Fachkompetenz im Bereich "Wurstdefinition" auch nach meiner Schlüsselqualifikation zu denen ich mit meiner über die Jahre angeeigneten <hier ein Aspekt der Individualkompetenz>, <hier ein Aspekt der Sozialkompetenz> und <hier ein Aspekt der Methodenkompetenz> zu überzeugen weiß. Gerne möchte ich die Gelegenheit nutzen in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen dieses Thema zu erörtern."

    Defakto ist es so: Die Stelle ist bewertet, nicht der Mensch. Für die Stelle gibt es eine Stellenbeschreibung. In die Stellenbeschreibung kommt neben den Aufgaben das Anforderungsprofil. Für die Grundlage des Anforderungsprofils gibt es wiederum Standardmodelle zur Ermittlung (Genfer Schema, REFA) die das Ganze dann innerhalb eines Betriebes mit anderen Stellen vergleichbar und bewertbar machen. Darauf zieht man sich eine Nutzwertanalyse und schon weiß man (+-) was einen die Stelle im Betrieb wert ist. Das ist natürlich abhängig von ganz individuellen, betrieblichen Faktoren (Gehaltsgefüge, Unternehmensgröße, Branche, Standort, Umsatz, individuelle Bewertungsfaktoren des AG, ...). Dann nimmt man seine Stellenbeschreibung, formuliert daraufhin eine dem AGG entsprechende Stellenausschreibung und bekommt lauter Bewerbungen, die man jetzt irgendwie filtern, bewerten und dem Anforderungsprofil zuordnen muss. Die Frage nach den Gehalt ist für den AG an der Stelle jedoch eigentlich längst geklärt (innerhalb seines Rahmens) und dient eher als zusätzliches Selektionskriterium im Bereich der Individualkompetenz (persönliche Motivation des Bewerbers <=> hohes Gehalt?) für eintreffenden Bewerbungen. Ziel des AG ist es eine möglichst hohe Abdeckung mit dem Anforderungsprofil zu erzielen und dabei möglichst wenig zu bezahlen (wenn es da überhaupt Möglichkeiten zur Entscheidung gibt). Ziel des Bewerbenden ist es natürlich so viel wie möglich zu bekommen, wie viel er vom Anforderungsprofil abdeckt weiß er dabei jedoch nicht, was seine Vorhersehung "leicht" einschränkt. Deswegen ist es einfach clever sich im persönlichen Gespräch den Rahmenbedingungen anzunähern und erst abschließend die Arbeitsbedingungen inklusive des Einkommens, Zusatzleistungen etc. zu klären (falls das dann noch notwendig ist). Aus der Stellenausschreibung und den öffentlichen Informationen wird man die dafür notwendigen Infos eher selten heraus bekommen. (außer im TVÖD ... Aber wer da Nummer 655321 sein will... Have a lot of)

    Naja, es sind ja nur gut gemeinte Ratschläge aus meinen Lehrbüchern für Arbeitgeber und leitende Angestellte im Bereich Mitarbeiterführung und Personalmanagement, am Ende rate ich eh jedem: Macht doch, was ihr wollt, aber macht es gut.

  15. Re: Zeitaufwändig für den Bewerber...

    Autor: staples 02.07.15 - 09:49

    ayngush schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > staples schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Verstehe das problem nicht. Man schickt einen Lebenslauf und schreibt
    > dort
    > > oder in die entsprechende Mail seinen Preis rein. Wenn sie nicht
    > antworten,
    > > ist alles geklärt. Wenn sie antworten, sind sie auch bereit einen Preis
    > in
    > > diesen Dimensionen zu bezahlen.
    >
    > Es ist nicht richtig seinen Preis in die Bewerbungsunterlagen zu schreiben,
    > korrekt ist es einen Satz fallen zu lassen, dass man die Gehaltsfrage gerne
    > persönlich in einem Gespräch erörtert.

    Sagt wer? Zum Teil fordern es die Unternehmen sogar. War bisher bei mir immer so.


    > > Bisher habe ich die Gehalt-Frage immer vor dem Vorstellungsgespräch
    > > geklärt, um eben Zeit zu sparen.
    >
    > Und? Erfolg dabei gehabt oder doch noch unter Preis verkauft?
    > Vorstellungsgespräch ist auch so eine Sache... Viele Firmen loben bei den
    > lukrativen Jobs ein Assessment-Center aus. Die Preisfrage ist dann eher
    > Nebensache und dient oft nur im Vorfeld als Deppenfilter. Firmen sind
    > durchaus bereit den korrekten Preis für den passenden Bewerber zu zahlen,
    > passend ist aber wohl eher der, der seine Ausschlusskriterien nicht direkt
    > ins Anschreiben schreibt. Oftmals ist die Gehaltsfrage ohne Rückfragen /
    > nähere Erkenntnisse der Unternehmensstruktur von außen nämlich gar nicht zu
    > klären, da man dabei ja auch individuell auf das Unternehmen eingehen muss.
    > Gibt es einen Tarifvertrag, wie ist die generelle Einkommensstruktur des
    > Unternehmens, welche Größe hat das Unternehmen, welche Einflussfaktoren
    > spielen innerbetrieblich bei der Gehaltsfrage eine Rolle etc. Das kann man
    > nur im persönlichen Gespräch mit den Entscheidern klären.

    KO Kriterium ist für mich, wenn das Unternehmen das Gehalt, das ich in etwa haben will, nicht zahlen kann. Ich habe eine bestimmte Vorstellung und wenn diese nicht erfüllt wird, gehe ich wieder. Ich war noch in keinem Unternehmen, wo es einen Tarifvertrag gab, denke mal dass das in unserer Branche unüblich ist.

    Und ja, ich war und bin mit diesem Vorgehen sehr erfolgreich. Ich kenne einfach meinen Preis. Man muss einfach den Arsch in der Hose haben - selbiges suchen die Firmen auch, und sind dann auch bereit entsprechend zu zahlen.

  16. Re: Zeitaufwändig für den Bewerber...

    Autor: Grinskeks 02.07.15 - 10:09

    > > staples schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------

    > KO Kriterium ist für mich, wenn das Unternehmen das Gehalt, das ich in etwa
    > haben will, nicht zahlen kann. Ich habe eine bestimmte Vorstellung und wenn
    > diese nicht erfüllt wird, gehe ich wieder. I


    Womit wir wieder am Anfang wären. Du hast schon eine Bewerbung geschrieben, dich vorbereitet etc. um dann zu erfahren, dass die die Kohle nicht für dich haben.
    Mit deiner Vorgehensweise hast du eine geringere Zeitverschwendung, wirst aber evtl. von Vorsortierern rausgenommen, so dass dein potentieller Vorgesetzter nie von deiner Kompetenz erfährt.

    Intransparent und Ineffizient dieses Prozedere (Geschachere).

    Gruss
    Grinkskeks



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.07.15 10:10 durch Grinskeks.

  17. Re: Zeitaufwändig für den Bewerber...

    Autor: Ekelpack 02.07.15 - 10:11

    Recht hast du.
    Als Senior Java Developer mit über 15 Jahren Berufserfahrung gehe ich für unter 60k bei 30 - 36 Stunden nicht mal vor die Tür.

    Ich habe den Arbeitgeber schon ein paar mal gewechselt. Es ist überhaupt kein Problem einen neuen Job mit anständiger Bezahlung zu finden.
    Andersherum ist es für die Arbeitgeber allerdings schwierig qualifizierte Fachkräfte zu finden.

    Sie wollen freie Marktwirtschaft, sie kriegen freie Marktwirtschaft... es ist eben Angebot und Nachfrage.

    Wenn die Gehaltsverhandlungen unzufriedenstellend laufen oder Sonderwünsche nicht erfüllt werden, wechselt man eben den Job. Man ist mit dem Job schließlich nicht verheiratet.

  18. Re: Zeitaufwändig für den Bewerber...

    Autor: theonlyone 02.07.15 - 10:13

    Das angestrebte Gehalt anzugeben ist ja durchaus sinnvoll.

    Unternehmen "filtern" Bewerber ja auch daran aus.

    Gibt es mehrere Bewerber mit guten Qualifikationen wird eben der günstigste genommen.

    Gibt es praktisch keine Auswahl, dann greift das Unternehmen eben auch zum teuren.


    Es ist demnach SEHR sinnvoll vorher abzuchecken wie viele sich den auf die Stelle bewerben auf die man sich selbst bewerben will, damit man eben auch einschätzen kann wie hoch man pokern kann mit dem Gehalt ; vorrausgesetzt man bewirbt sich mit echtem Interesse und nicht einfach pauschal.

    Gibt es in dem Unternehmen Betriebsrat und co. kann man teilweiße Gehalts-Gruppen erfragen, damit man eine vorstellung bekommt, oder auch direkt im Unternehmen fragen wie die Gehaltsentwicklung nach Erfahrung aussieht (also 1 Jahr im Unternehmen, 2 Jahre, usw. manchmal ist da der Sprung ja schon sehr groß, wenn mal gut 25% draufgehauen werden nach dem 1sten jahr, dann kann man auch niedriger ansetzen bei seiner Bewerbung, muss das dann aber auch einfordern).

  19. Gut, mit einem Haken Re: Zeitaufwändig für den Bewerber...

    Autor: supersux 02.07.15 - 10:22

    ayngush schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, es sind ja nur gut gemeinte Ratschläge aus meinen Lehrbüchern für
    > Arbeitgeber und leitende Angestellte im Bereich Mitarbeiterführung...


    Und das sind in der Tat auch echt gute Ratschläge, vielen Dank dafür!

    Der Haken hierbei ist allerdings die Annahme, dass die Firmen auch ihre Hausaufgaben in Sachen Personalmanagement gemacht haben. Gerade in der IT-Branche ist es erstaunlich auf welche Auswüchse man in Firmen unterhalb der 'Großen' trifft.

    In der Praxis ist ein erfolgloses Gespräch für den Kandidaten im Recruitingprozess eben mit enormen Kosten verbunden. Von daher ist es nur verständlich, dass diese versuchen eben jene schwarzen Schafe schon im Vorfeld auszufiltern.

  20. Re: Zeitaufwändig für den Bewerber...

    Autor: supersux 02.07.15 - 10:41

    Grinskeks schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit deiner Vorgehensweise hast du eine geringere Zeitverschwendung, wirst
    > aber evtl. von Vorsortierern rausgenommen, so dass dein potentieller
    > Vorgesetzter nie von deiner Kompetenz erfährt.
    >
    > Intransparent und Ineffizient dieses Prozedere (Geschachere).

    Ganz im Gegenteil: Geringere Zeitverschwendung ist hierbei (aus Sicht des Bewerbers) genau die Definition von Effizienz.

    Ineffizient ist es erst nach Anreise, verschwendetem Urlaubstag & langen Interviews zu erfahren, dass der gebotene Gehaltsrahmen der gegebenen Stelle zu weit von dem eigenem differiert.

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