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  5. › BGH-Urteil: VG Wort darf Einnahmen…

Wenn das Geschäftsmodell...

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  1. Wenn das Geschäftsmodell...

    Autor: cyzz 21.04.16 - 12:01

    ...miest ist, muss man natürlich Gesetze ändern.
    Macht Sinn.

  2. Re: Wenn das Geschäftsmodell...

    Autor: johnmcwho 21.04.16 - 12:08

    Der ganze VG Klügel ist rein nur deshalb weil man in Deutschland zu blöd ist diesem Abzockwahnsinn mal einen Riegel vorzuschieben. Wenn das Geld mal die Autoren erreichen würde wäre es ja gut, aber nein am Ende verdient die "Industrie" was auch ein Wort ist für Kundenabzocke und Ausbeutung.
    Das wichtigste ist das Gesetz so zu ändern das endlich bewiesen ist das man jemanden vertritt und nicht das es vermutet wird.

  3. Re: Wenn das Geschäftsmodell...

    Autor: User_x 21.04.16 - 12:55

    also ich verstehe es eigentlich so, dass ein Verlag sowas wie ein "Dienstleister" ist.

    Ich bekomme die Einnahmen, und der Verlag kann seine Dienste die er für mich erbracht hat, in Rechnung stellen.

    ist doch jetzt auch gut so, oder verstehe ich etwas falsch?

  4. Re: Wenn das Geschäftsmodell...

    Autor: Miobri 21.04.16 - 13:28

    Im Wissenschaftsbereich erhalten Autoren zumeist kein Honorar oder müssen sogar einen Druckkostenzuschuss an den Verlag zahlen. Die VG Wort-Tantiemen sind deshalb oft die einzige Vergütung eines fachwissenschaftlichen Aufsatzes oder Buches.

  5. Re: Wenn das Geschäftsmodell...

    Autor: Lapje 21.04.16 - 15:23

    User_x schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > also ich verstehe es eigentlich so, dass ein Verlag sowas wie ein
    > "Dienstleister" ist.
    >
    > Ich bekomme die Einnahmen, und der Verlag kann seine Dienste die er für
    > mich erbracht hat, in Rechnung stellen.
    >
    > ist doch jetzt auch gut so, oder verstehe ich etwas falsch?

    Das Problem dabei ist, dass die meisten nicht mal wissen, was Verlage alles so an Dinge übernehmen, um die sich der Autor nicht zu kümmern braucht. Manche scheinen einen Verlag auch mit einer Druckerei zu verwechseln...

  6. Re: Wenn das Geschäftsmodell...

    Autor: Wechselgänger 21.04.16 - 15:47

    Lapje schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem dabei ist, dass die meisten nicht mal wissen, was Verlage alles
    > so an Dinge übernehmen, um die sich der Autor nicht zu kümmern braucht.
    > Manche scheinen einen Verlag auch mit einer Druckerei zu verwechseln...

    Und dafür lassen sich die Verlage ja auch gut bezahlen. Von den x Euro, die ein Buch kostet, kommt ja nur ein Bruchteil beim Autoren an. Das meiste landet beim Verlag und dem Händler.

  7. Re: Wenn das Geschäftsmodell...

    Autor: elf 21.04.16 - 16:46

    Wechselgänger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lapje schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das Problem dabei ist, dass die meisten nicht mal wissen, was Verlage
    > alles
    > > so an Dinge übernehmen, um die sich der Autor nicht zu kümmern braucht.
    > > Manche scheinen einen Verlag auch mit einer Druckerei zu verwechseln...
    >
    > Und dafür lassen sich die Verlage ja auch gut bezahlen. Von den x Euro, die
    > ein Buch kostet, kommt ja nur ein Bruchteil beim Autoren an. Das meiste
    > landet beim Verlag und dem Händler.

    Hm. Das meiste Geld, was beim Umsatz für den Verkauf von Pommes herausspringt, landet auch in der Industrie und Händler, nicht beim Kartoffelbauern, obwohl Letzterer ja wohl die größte Arbeit hatte. Ist ja nicht so, dass die Verlage nichts tun.

  8. Re: Wenn das Geschäftsmodell...

    Autor: Marentis 21.04.16 - 18:17

    elf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hm. Das meiste Geld, was beim Umsatz für den Verkauf von Pommes
    > herausspringt, landet auch in der Industrie und Händler, nicht beim
    > Kartoffelbauern, obwohl Letzterer ja wohl die größte Arbeit hatte. Ist ja
    > nicht so, dass die Verlage nichts tun.

    Hat er auch nicht bestritten. Seine Argumentation ist viel mehr, dass alles dort eingepreist zu sein hat und fertig.
    Zumindest der BGH scheint seine Ansicht zu teilen, zumindest nach derzeitiger Gesetzeslage.

  9. Re: Wenn das Geschäftsmodell...

    Autor: Bassa 22.04.16 - 09:01

    Ich verstehe eines nicht. Es ist doch ein Geschäftsmodell, das alle toll finden. Nur dass das Urteil eben "das seit Jahrzehnten bestehende fruchtbare Miteinander von Urhebern und Verlagen in den urheberrechtlichen Verwertungsgesellschaften" beendet.
    Fruchtbares Miteinander. Also ist es gut für beide Seiten und beide Seiten machen das eigentlich freiwillig. Wieso beendet das Urteil das dann? Vielleicht, weil zwei Drittel der Autoren diese Zusammenarbeit gar nicht so fruchtbar finden und deshalb Verträge abgeschlossen haben, die ihnen nun Rückforderungen erlauben?

  10. Re: Wenn das Geschäftsmodell...

    Autor: Lapje 22.04.16 - 09:06

    Wechselgänger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lapje schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das Problem dabei ist, dass die meisten nicht mal wissen, was Verlage
    > alles
    > > so an Dinge übernehmen, um die sich der Autor nicht zu kümmern braucht.
    > > Manche scheinen einen Verlag auch mit einer Druckerei zu verwechseln...
    >
    > Und dafür lassen sich die Verlage ja auch gut bezahlen. Von den x Euro, die
    > ein Buch kostet, kommt ja nur ein Bruchteil beim Autoren an. Das meiste
    > landet beim Verlag und dem Händler.

    https://www.voland-quist.de/verlagsblog/buchkalkulation-was-verdienen-autor-und-verlag-an-buchern/

    Also wenn ich das hier sehe (und andere Kalkulationen sind da recht ähnlich), bekommt der Verlag am Ende fast genauso viel wie der Autor, trägt dafür aber das komplette finanzielle Risiko. Ich erkenne da nicht, dass das meiste beim Verlag landet.

    Der Autor kann ja gerne Dinge wie Lektrorat, Korrektorat, Werbung, Marketing, Druck, Covergestaltung usw selbst machen. Da wird ihm am Ende nicht mehr übrig bleiben, dafür dürfte die Qualität dieser Posten nicht so hoch wie bei einem Verlag sein.

    Im Grunde muss sich ein Autor bei einem guten Verlag um kaum etwas kümmern - warum sollen die das kostenlos machen?



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 22.04.16 09:10 durch Lapje.

  11. Re: Wenn das Geschäftsmodell...

    Autor: Bassa 22.04.16 - 09:22

    Das mag ja durchaus sein, aber welche Werbung für Autoren sieht man denn zum Beispiel? Das wäre ja ein Teil der Arbeit, die der Verlag macht. Und die macht der Verlag definitiv nicht für die kleinen Autoren sondern allenfalls für jemanden wie die erwähnte J.K. Rowling. Und das wird sicher nicht für den Autoren gemacht, sondern weil der Verlag genau weiß, dass mit großen Namen die Kunden angezogen werden. Ein Teil der Werbung wird zudem vom Buchhandel geleistet.

    Was hat CD-Produktion mit dem Buchpreis zu tun? Audiobooks sind ein eigenes Produkt, werden nur für einen kleinen Teil der verfügbaren Bücher angeboten und haben einen eigenen Preis.

  12. Re: Wenn das Geschäftsmodell...

    Autor: Lapje 22.04.16 - 09:41

    Bassa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das mag ja durchaus sein, aber welche Werbung für Autoren sieht man denn
    > zum Beispiel?

    Ach Leute, informiert euch doch mal richtig, das kann doch so schwer nicht sein. Werbung umfasst da vieles: Außenwerbung (Plakate ect), Werbung in Zeitschriften, Werbematerial in den Buchhandlugnen (oder meinst Du die Aufsteller und ähnliches gestalten sich von selbst?), dann Marketing in Form von Vertreterbesuchen, Soziale Netzwerke und und und.

    > Das wäre ja ein Teil der Arbeit, die der Verlag macht. Und
    > die macht der Verlag definitiv nicht für die kleinen Autoren sondern
    > allenfalls für jemanden wie die erwähnte J.K. Rowling.

    Hier merkt man ebenfalls, das sich bei dem Thema kaum Informiert wird. Woher willst Du wissen, dass das nur für große Autoren gemacht wird? Wenn ich durch die Buchhandlungen gehe sehe ich genügend Werbematerial für neue oder unbekantere Autoren. Wenn Du das als "definitv" bezeichnest, hast Du sicherlich auch Belege für Deine Aussage, oder? Wieviel Werbung gemacht wird hängt aber auch von den Möglichkeiten des Verlages ab. Ein kleiner Verlag kann da sicherlich nicht mit Carlsen (um mal bei HP zu bleiben) mithalten.

    > Und das wird sicher
    > nicht für den Autoren gemacht, sondern weil der Verlag genau weiß, dass mit
    > großen Namen die Kunden angezogen werden. Ein Teil der Werbung wird zudem
    > vom Buchhandel geleistet.

    Ja, und für diese Werbung braucht der Buchhandel Material. Und woher soll das kommen? Und natürlich wird das für den Autor gemacht, weil der Verlag mit diesem Geld verdient. Verlage sind wirtschaftliche Unternehmen, keine Sozialverbände.

    > Was hat CD-Produktion mit dem Buchpreis zu tun?

    Weil Büchern oftmals eine CD beiliegt? Z.B. bei Kinderbüchern, aber vor allem bei Sachbüchern. Wie wäre es mal mit Nachdenken?

    > Audiobooks sind ein eigenes
    > Produkt, werden nur für einen kleinen Teil der verfügbaren Bücher angeboten
    > und haben einen eigenen Preis.

    Einen kleinen Teil? Na wenn ich mich bei Audible umschaue sieht das aber anders aus. Natürlich sind das zum Großteil Eigenproduktionen, aber es gibt sie. Die Qualität von Audible ist dabei eine andere Sache...

  13. Re: Wenn das Geschäftsmodell...

    Autor: elf 22.04.16 - 09:48

    Marentis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hat er auch nicht bestritten. Seine Argumentation ist viel mehr, dass alles
    > dort eingepreist zu sein hat und fertig.
    Wo eingepreist? Im Buchpreis? Der Autor selbst bezahlt ja nicht explizit für die Dienstleistung eines Verlags, sondern der Verlag wird am Umsatz (und übrigens nicht Gewinn!) beteiligt. Das ist eine Aushandlung zwischen Autor und Verlag (zugegeben mit unfairen Ausgangspositionen).

    > Zumindest der BGH scheint seine Ansicht zu teilen, zumindest nach
    > derzeitiger Gesetzeslage.

    Lese ich jetzt zwar nicht ganz so, aber ich habe auch nichts dagegen, wenn die Urheber tatsächlich auch an dem explizit für Urheber gesammelten Geld allein beteiligt werden.

    Mir ging es darum klarzustellen, dass der Verlag ja nicht nichts tut, sondern sehr wohl eine Menge Dienstleistung für den Autor erbringt, für viele sogar subventioniert. Lapje hat es ja erläutert. "Wechselgänger" hat es ja so geschrieben, als ob der Verlag nur ein Schmarotzer ist, so wie die Gema für Musik. Wobei letztere steht ja nicht auf derselben Ebene wie Verlage, sondern auf der wie VG Wort.

  14. Re: Wenn das Geschäftsmodell...

    Autor: serra.avatar 22.04.16 - 09:52

    Ja und das sind "Dienstleistungen" die alle korrekt abgerechnet gehören ... aber sicher nicht so wie bisher ... Den Urheber sind die nicht ... nur billige Dienstleister!

  15. Re: Wenn das Geschäftsmodell...

    Autor: Lapje 22.04.16 - 10:04

    elf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist eine Aushandlung zwischen
    > Autor und Verlag (zugegeben mit unfairen Ausgangspositionen).

    Wieso unfair? Der Autor kann auch gerne alles auf eigene Faust und eigenes Risiko machen. Ist ja nicht so dass die Verlage irgendwelches Zauberzeugs machen. Nur die Verlage besitzen in diesem Bereich eine große Erfahrung. Warum sollen sie sich diese nicht bezahlen lassen? Mache ich als Entwickler ja auch.

    > Mir ging es darum klarzustellen, dass der Verlag ja nicht nichts tut,
    > sondern sehr wohl eine Menge Dienstleistung für den Autor erbringt, für
    > viele sogar subventioniert.

    Es wird in den meisten Fällen subventioniert, ich denke mal nicht, dass ein Autor die ganzen Kosten vorschießen kann. Und der Verlag trägt das Risiko - bringt ein Buch die Kosten nicht wieder rein, hat der Autor keinen Nachteil. macht er alles selbst, kann das schnell sein ruin bedeuten.

  16. Re: Wenn das Geschäftsmodell...

    Autor: Lapje 22.04.16 - 10:10

    serra.avatar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja und das sind "Dienstleistungen" die alle korrekt abgerechnet gehören ...
    > aber sicher nicht so wie bisher ... Den Urheber sind die nicht ... nur
    > billige Dienstleister!

    Billige Dienstleister? Wir reden hier nicht von einer Putzkolone die Büroräume säubert - und selbst da wäre solch ein Ausdruck unangebracht. Bei den meisten Indiautoren steht laut Selfpublisherstudie die Veröffentlichung bei einem Verlag ganz oben - nur ganz wenige würden aus Prinzip freie Autoren bleiben. Und warum? Weil Verlage ihnen einen Großteil der Arbeit abnimmt - und sie auf eine großen Erfahrungsschatz bauen können. Wie ich oben schon geschrieben habe - manche scheinen in einem Verlag nur eine bessere Druckerei zu sehen. So viel geballtes Unwissen ist schon lustig. Nach der gleichen Logik ist jeder Softwarentwickler mit großer Erfahrung nur ein "billiger Dienstleister"...

    Da kann man sich den Kopf gar nicht heftig genug irgendwo gegenstoßen.

  17. Re: Wenn das Geschäftsmodell...

    Autor: Neuro-Chef 22.04.16 - 13:14

    cyzz schrieb:
    > ...miest ist, muss man natürlich Gesetze ändern.
    > Macht Sinn.
    Dafür!
    Dann Gründe ich eine Ich-AG in der aufstrebenden "Ausschlafen und Rumgammeln"-Branche und fordere eine Gesetzesänderungen, damit das Geschäftsmodell auch Geld einbringt, am besten über eine Zwangsgebühr oder gleich aus Steuereinnahmen umverteilt.

    -> Heul' doch! ¯\_(ツ)_/¯

    » Niemand ist vollkommen, aber irre sind ganz sicher viele. « – Vollkommen Irrer ಠ_ಠ

    Verifizierter Top 500 Poster!

  18. Re: Wenn das Geschäftsmodell...

    Autor: Bassa 24.04.16 - 11:53

    Lapje schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bassa schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das mag ja durchaus sein, aber welche Werbung für Autoren sieht man denn
    > > zum Beispiel?
    >
    > Ach Leute, informiert euch doch mal richtig, das kann doch so schwer nicht
    > sein. Werbung umfasst da vieles: Außenwerbung (Plakate ect), Werbung in
    > Zeitschriften, Werbematerial in den Buchhandlugnen (oder meinst Du die
    > Aufsteller und ähnliches gestalten sich von selbst?), dann Marketing in
    > Form von Vertreterbesuchen, Soziale Netzwerke und und und.

    Vielleicht hättest Du diesen Satz einfach als Teil des Absatzes im Absatz stehen lassen sollen ;)

    > > Das wäre ja ein Teil der Arbeit, die der Verlag macht. Und
    > > die macht der Verlag definitiv nicht für die kleinen Autoren sondern
    > > allenfalls für jemanden wie die erwähnte J.K. Rowling.
    >
    > Hier merkt man ebenfalls, das sich bei dem Thema kaum Informiert wird.
    > Woher willst Du wissen, dass das nur für große Autoren gemacht wird? Wenn
    > ich durch die Buchhandlungen gehe sehe ich genügend Werbematerial für neue
    > oder unbekantere Autoren. Wenn Du das als "definitv" bezeichnest, hast Du
    > sicherlich auch Belege für Deine Aussage, oder? Wieviel Werbung gemacht
    > wird hängt aber auch von den Möglichkeiten des Verlages ab. Ein kleiner
    > Verlag kann da sicherlich nicht mit Carlsen (um mal bei HP zu bleiben)
    > mithalten.

    Wenn ich durch Buchhandlungen sehe, dann sehe ich keine Plakate oder Aufsteller zu Büchern von unbekannten Autoren. Wie soll ich Dir Belege der Nichtexistenz liefern? Aber Du hast natürlich Recht, ich würde das definitiv streichen, wenn ich noch könnte.

    > > Und das wird sicher
    > > nicht für den Autoren gemacht, sondern weil der Verlag genau weiß, dass
    > mit
    > > großen Namen die Kunden angezogen werden. Ein Teil der Werbung wird
    > zudem
    > > vom Buchhandel geleistet.
    >
    > Ja, und für diese Werbung braucht der Buchhandel Material. Und woher soll
    > das kommen? Und natürlich wird das für den Autor gemacht, weil der Verlag
    > mit diesem Geld verdient. Verlage sind wirtschaftliche Unternehmen, keine
    > Sozialverbände.

    Es gibt beispielsweise Berichte von Mitarbeitern der Buchläden, die auf einzelne Bücher hinweisen. Das kann natürlich auch vom Verlag geliefert werden (und damit Fake sein), aber es wirkt zumindest nicht so.

    > > Was hat CD-Produktion mit dem Buchpreis zu tun?
    >
    > Weil Büchern oftmals eine CD beiliegt? Z.B. bei Kinderbüchern, aber vor
    > allem bei Sachbüchern. Wie wäre es mal mit Nachdenken?

    Okay, bei wie vielen im deutschen Buchhandel verfügbaren gedruckten Büchern liegt denn eine CD bei? Offenbar ist der Anteil so signifikant groß, dass es beim Preis JEDEN Buches erwähnt werden muss. Ist mir komischerweise noch nie so aufgefallen.
    Die Sachbücher mit CD, die ich mir so zugelegt habe, sind oft weit teurer als die ca. 14 Euro in dem Blogbeitrag, somit fallen die aus der Argumentation auch heraus. (Das gilt nicht unbedingt für Sprachbücher, aber auch gibt es große Preisunterschiede. Dafür haben die tatsächlich häufig eine CD dabei.)
    Sachbücher haben 2014 einen Anteil von 10,1% am Umsatz gehabt, Kinder- und Jugendbücher (ich habe noch nie eins mit CD verschenkt... bin ich da echt so altmodisch? Hm...) 15,8%.
    Die Belletristik hat einen Anteil von 32,4%. Und einen Roman mit CD habe ich auch noch nicht gekauft.

    > > Audiobooks sind ein eigenes
    > > Produkt, werden nur für einen kleinen Teil der verfügbaren Bücher
    > angeboten
    > > und haben einen eigenen Preis.
    >
    > Einen kleinen Teil? Na wenn ich mich bei Audible umschaue sieht das aber
    > anders aus. Natürlich sind das zum Großteil Eigenproduktionen, aber es gibt
    > sie. Die Qualität von Audible ist dabei eine andere Sache...

    Wenn ich mich bei einem Fachhändler für medizinische Bücher umsehe, dann bin ich nicht davon überrascht, dass ich dort eine große Anzahl an - Achtung! - _medizinischen_ Büchern finde. Das heißt nicht, dass sie den Großteil des Buchmarktes ausmachen. Dass Du bei einem Händler für Audiobücher - Achtung! - Audiobücher findest, ist dementsprechend ebenso wenig überraschend.
    Wenn ich mir hingegen im stationären Handel den Anteil von CDs gegenüber gedruckten Büchern ansehe, dann gibt es ein paar Bücher mehr.
    Hörbücher haben 2014 3,9% vom Umsatz ausgemacht. Das halte ich für "einen kleinen Teil". Und es ist irrelevant für den Preis des gedruckten Buches, da ein Hörbuch eine andere Ausgabe ist, die einen eigenen Preis hat.

  19. Re: Wenn das Geschäftsmodell...

    Autor: bombinho 06.04.17 - 11:40

    Sorry fuer den spaeten Kommentar.

    Der Verlag bietet eine Dienstleistung an und wird dafuer bezahlt von seinen Kunden. Der Autor bietet seine Kreativitaet und wird dafuer bezahlt vom Verlag und anderen Nutzern. Nur sehe ich es als folgerichtig, da die anderen Nutzer fuer die Nutzung von Leistungen ausserhalb der vom Verlag angebotenen Dienstleistungen bezahlen, dieses auch ueber den Umweg VG Wort an den Autor tun.

    Wenn Du als Programmierer deine Kreativitaet einer Firma zur Verfuegung stellst und diese damit eine Gewinnabsicht hat, dann heisst dass noch lange nicht, dass der Firma deine Apps bei Google/Apple/etc. ebenfalls gehoeren. Diese Gelder sollten doch eher an dich gezahlt werden? Das schliesst natuerlich Apps, welche im Auftrag des Arbeitgebers erstellt wurden, aus.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.04.17 11:41 durch bombinho.

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