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Bauen auch ohne Zement?

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  1. Bauen auch ohne Zement?

    Autor: ikhaya 23.02.21 - 16:54

    Wenn der Zement so viel CO2 erzeugt in der Herstellung, wäre es dann nicht ebenso sinnvoll alternative Materialien mit besserer Bilanz zu finden?

  2. Re: Bauen auch ohne Zement?

    Autor: derBackfisch 23.02.21 - 18:11

    Jap, welche denn?

  3. Re: Bauen auch ohne Zement?

    Autor: Martin44 23.02.21 - 18:19

    In hamburg wird gerade ein Holz Hochhaus gebaut, macht natürlich nur Sinn wenn man entsprechend aufforstet. Hat ebenfalls den Vorteil dass das co2 im Hochhaus eingelagert wird.

  4. Re: Bauen auch ohne Zement?

    Autor: DieTatsaechlicheDimensionDesGanzen 24.02.21 - 06:05

    Martin44 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In hamburg wird gerade ein Holz Hochhaus gebaut, macht natürlich nur Sinn
    > wenn man entsprechend aufforstet. Hat ebenfalls den Vorteil dass das co2 im
    > Hochhaus eingelagert wird.

    China hat in drei Jahren mehr Beton verbaut hat als die USA im gesamten 20. Jahrhundert.

    Wenn man wissen will, wie das Zustande kommt, einfach mal auf Google Maps schauen, wie groß dieses Land ist.

    Es warten dann noch Mega-Staaten wie Indien, Brasilien, Rußland, so wie weite Teile Asiens und Afrikas auf die Urbanisierung.

    Auch in den USA und in Europa muss Infrastruktur erhalten werden.

    Also, Aufholzen um CO2 zu konservieren und gleichzeitig diese zivilisatorischen Projekte mit diesem Baustof zu bewältigen ...

    Ich sehe schwarz:
    Bis 2100 wird sich die Weltbevölkerung verdoppeln und dann erst 50 Jahre später langsam wieder verringern.

    Soll heißen:
    Der momentane Ressourcen-Verbrauch ist erst der Anfang.

    Die Menschen werden ja nicht nur zahlenmnäßig mehr, sondern streben alle einen höheren Lebensstandard an... mehr Getreide, mehr Fleisch, mehr Futtermittel, mehr Phosphor-Dünger, mehr Sand, mehr Süßwasser, mehr Erze und Bergbau, mehr Stahl, mehr Aluminium, mehr mineralische Kunststoffe ...

    Was heißt das für den Energiebedarf?
    Wir müssen 2100 nicht nur das gegenwärten "Verheizen" durch Erneuerbare decken, sondern zukünftig doppelt und dreifach so viel Strom wie heute produzieren.

  5. Re: Bauen auch ohne Zement?

    Autor: lestard 24.02.21 - 12:05

    DieTatsaechlicheDimensionDesGanzen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also, Aufholzen um CO2 zu konservieren und gleichzeitig diese
    > zivilisatorischen Projekte mit diesem Baustof zu bewältigen ...

    Wenn Holz als Baustoff eingesetzt wird, konserviert es ja auch Kohlenstoff.
    Wenn man nur aufholzt ohne auch gleichzeitig ältere Bäume aus dem Wald herauszuholen, dann verrottet das Holz und setzt das CO2 wieder frei.
    Wenn man dagegen kontinuierlich Holz entnimmt (nur soviel wie nachwachsen kann natürlich), dann bleibt die Kohlenstoffmenge im Wald selbst zwar konstant, jedoch steigt die gebundene Kohlenstoffmenge insgesamt an. Wichtig ist natürlich, dass das Holz dann auch als Kohlenstoffsenke erhalten, z.B. in Form von Möbeln, Bauholz usw. Man darf es halt nicht gleich wieder verbrennen.

    Dagegen spricht allerdings auch ein bisschen der Artenschutz: Hier wäre es wünschenswert, wenn altes und totes Holz im Wald verbleibt. Man wird hier also Kompromisse und Misch-Formen finden müssen.
    Generell gilt aber: So viel Wald anlegen wie irgendwie möglich. Und das macht z.B. China ja auch, wenn auch teilweise aus anderen Motiven (Wüstenbildung behindern...).

  6. Re: Bauen auch ohne Zement?

    Autor: Anonymer Nutzer 25.02.21 - 16:22

    ikhaya schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn der Zement so viel CO2 erzeugt in der Herstellung, wäre es dann nicht
    > ebenso sinnvoll alternative Materialien mit besserer Bilanz zu finden?

    Klar ... aus Klopapierrollen z.B. ... davon sollte einige Spezialisten ja noch genug aus dem ersten Lockdown auf Lager haben.

  7. Re: Bauen auch ohne Zement?

    Autor: jo-1 02.03.21 - 08:41

    DieTatsaechlicheDimensionDesGanzen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Martin44 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > In hamburg wird gerade ein Holz Hochhaus gebaut, macht natürlich nur
    > Sinn
    > > wenn man entsprechend aufforstet. Hat ebenfalls den Vorteil dass das co2
    > im
    > > Hochhaus eingelagert wird.
    >
    > China hat in drei Jahren mehr Beton verbaut hat als die USA im gesamten 20.
    > Jahrhundert.
    >
    > Wenn man wissen will, wie das Zustande kommt, einfach mal auf Google Maps
    > schauen, wie groß dieses Land ist.
    >
    > Es warten dann noch Mega-Staaten wie Indien, Brasilien, Rußland, so wie
    > weite Teile Asiens und Afrikas auf die Urbanisierung.
    >
    > Auch in den USA und in Europa muss Infrastruktur erhalten werden.
    >
    > Also, Aufholzen um CO2 zu konservieren und gleichzeitig diese
    > zivilisatorischen Projekte mit diesem Baustof zu bewältigen ...
    >
    > Ich sehe schwarz:
    > Bis 2100 wird sich die Weltbevölkerung verdoppeln und dann erst 50 Jahre
    > später langsam wieder verringern.
    >
    > Soll heißen:
    > Der momentane Ressourcen-Verbrauch ist erst der Anfang.
    >
    > Die Menschen werden ja nicht nur zahlenmnäßig mehr, sondern streben alle
    > einen höheren Lebensstandard an... mehr Getreide, mehr Fleisch, mehr
    > Futtermittel, mehr Phosphor-Dünger, mehr Sand, mehr Süßwasser, mehr Erze
    > und Bergbau, mehr Stahl, mehr Aluminium, mehr mineralische Kunststoffe ...
    >
    > Was heißt das für den Energiebedarf?
    > Wir müssen 2100 nicht nur das gegenwärten "Verheizen" durch Erneuerbare
    > decken, sondern zukünftig doppelt und dreifach so viel Strom wie heute
    > produzieren.

    so schaut's aus

    da sind unsere "Lässlichkeiten" an vergleichsweise kleinen Sünden völlig irrelevant - im Grunde sind die Diskussionen hier Makulatur.

    Wenn jetzt jeder, der empört den Zeigefinger hebt einfach auch ⅓ eigenen Konsum verzichten würde und konsequent lokal und hochwertig einkaufen würde hätte wir viel mehr gewonnen.

    Ein Arbeitskollege bekommt in Kürze das erste Kind - ratet mal wo die Möbel herkommen?

    Ganz sicher nicht vom Schreiner mit lokalem Holz hochwertig von Hand zusammengezimmert und nachhaltig produziert - genau das ist der Widerspruch ein all den Diskussionen, die ich hier lese.

    Fast alles in meiner Wohnung ist nachhaltig produziert von europäischen Manufakturen und langlebig und somit umweltfreundlicher als so mancher Konsum-Mist.

    Doch was hilft das, wenn de Rest der Republik lieber zum schwedischen Discountmarkt geht und vermeintlich nachhaltig produzierte Wegwefmöbel kauft?

    Umweltbewusstsein muss man sich leisten wollen und können - das wird der Republik im Allgemeinen nicht gefallen, wenn Möbel, Geschirr und anderer Krempel auf einmal ein vielfaches kostet weil es fair, lokal und nachhaltig produziert wird.

    Einfach mal aufhören Billigprodukte mit zweifelhafter Herkunft zu konsumieren. Es gibt Alternativen zu vielen Dingen im eigenen Land.

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