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Steuern

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  1. Steuern

    Autor: nicoledos 17.12.13 - 17:16

    Wie läuft das eigentlich mit der Versteuerung in der Echtwelt bei den virtuellen Währungen?

    Beim Handeln in Echtgeld fällt MwSt an, was bekommt und wie viel eigentlich das Finanzamt? 19% der Bitcoins? die werden sich aber sicher nicht in Bitcoins bezahlen lassen. Also der Gegenwert der 19% in Euro, nur welcher Wert wird dann angenommen?

    Wenn aber Bitcoins selbst als Ware gesehen werden und die 19% beim Umtausch einkassieren, dürften die doch beim Tausch in andere Waren kein weiteres mal Steuern berechnen, das würde man sonst doppelt steuern bezahlen.

  2. Re: Steuern

    Autor: ein-schreiberling2011 17.12.13 - 18:18

    Also grundsätzlich ist es bei der Umsatzsteuer so: nur der letzte gewerbliche Verkauf ist steuerpflichtig.

    Beispiel, stark vereinfacht dargestellt:
    Unternehmer A verkauft Rohstoffe für 8,- Euro an Unternehmer B:
    Warenwert 8,- + 1,52 (19%) USt, = 9,52
    Unternehmer A bezahlt 1,52 USt. an das FA.

    Unternehmer B macht daraus Einzelteile und verkauft diese an Händer C für 25,-:
    Warenwert 25,- + 4,75 USt. = 29,75
    Unternehmer B darf die USt. vom Kauf von 1,52 als Vorsteuer von seiner Schuld in Höhe von 4,75 Ust abziehen und bezahlt 3,23 an das FA.

    Händer C verkauft dir das Endprodukt zum Preis von 45,- inkl 19% USt. = 7,18
    Händer C darf wiederum die 4,75 aus dem Kauf der Einzelteile von USt. in Höhe von 7,18 abziehen und bezahlt somit 2,43 an das FA.

    Rechnet man die Zahlungen an das FA wieder zusammen sind das genau die 7,18 (1,52+3,23+2,43) oder anders ausgedrückt: Der Endverbraucher bezahlt immer alle Steuern. Für einen Unternehmer sind Steuern einfach nur Kosten die auf das Produkt aufgeschlagen werden.

    Wenn du dann das Produkt später mal weiter verkaufst, weil du es nicht mehr brauchst, fallen keine Steuern mehr an, da du ja nicht mit langfristiger Gewinnabsicht regelmäßig verkaufst. So die offizielle Begründung. In Wahrheit sind die Kosten für die Kontrolle zur Zeit höher als der Ertrag aus den zu erwarteten Steuereinnahmen. Wenn wir uns aber alle schön angewöhnen immer brav mit Karte/per Überweisung bezahlen und Bargeld abgeschafft ist, wird sich das schon ändern. ;-) Der tiefere Sinn des neuen IBAN Verfahrens dürfte ja genau diesem Ziel dienen: Zentralisierung der Zahlungsströme um besser Kontrolle zu erhalten. Aber das sagt dir natürlich keiner.

  3. Re: Steuern

    Autor: Anonymer Nutzer 17.12.13 - 21:10

    Beim Devisenhandel fällt natürlich KEINE Umsatzsteuer an. Der würde dann nämlich zusammenbrechen.

  4. Re: Steuern

    Autor: caso 17.12.13 - 21:12

    fluppsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Beim Devisenhandel fällt natürlich KEINE Umsatzsteuer an. Der würde dann
    > nämlich zusammenbrechen.


    Da gibt es ja auch keinen Endverbraucher.

  5. Re: Steuern

    Autor: AllDayPiano 18.12.13 - 08:47

    Ich verstehe jetzt nur nicht: Wie soll das kontrolliert werden? Woher will der Staat wissen, ob Geld aus Bitcoin-Verkäufen stammt?

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