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es geht nur um kontrolle...

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  1. es geht nur um kontrolle...

    Autor: Rulf 27.12.17 - 07:01

    diejenigen, die jetzt noch die währungsströme kontrollieren, möchten diese kontrolle auf keinen fall verlieren...
    damit der status quo erhalten bleibt...

    andererseits schießen die kryptowährungen gerade wie pilze aus dem boden, was mich doch sehr an ein schneeballsystem erinnert...

    am ende wird wieder nur bares wahres sein...

  2. Re: es geht nur um kontrolle...

    Autor: Kasjsf38 27.12.17 - 09:48

    Solange Menschen weiterhin am Arbeit (Leistung)-Lohn-System und am Kapitalismus (mitsamt dem Liberalismus als Helfer) festhalten, wird es auch Währung in digitaler Form und den Staat als intersubjektive Institution mitsamt den Banken geben.

    Jeder Menschen der Morgens aufsteht und einer Beschäftigung nachgeht bei der er entlohnt wird (Arbeit), zur Abgabe (Steuern) gezwungen wird, oder Güter kauft, unterstützt weiterhin den status quo.

    Solange also nicht jeder seinen Arbeitsvertrag kündigt etc. also ein persönliches Opfer bringt, ändert sich auch am status quo nichts.

  3. Re: es geht nur um kontrolle...

    Autor: Dieselmeister 27.12.17 - 10:10

    Also den Kommunismus wieder einführen? Und wer nicht mitmachen will, wird wieder an die Wand gestellt.
    Der Kapitalismus ist jetzt nicht gerade das tollste, aber seid 1970 ist die Zahl der echten Armen und Hungernden prozentual stark zurückgegangen und das lag nicht am Sozialismus oder Kommunismus. Dieser vermalledeite Kapitalismus hat doch tatsächlich den Anteil der hungernden und sehr armen Menschen auf der Welt veringert.

    Ich weis, als Kapitalismuskritiker hört man das nicht gern, aber neben den Kritikwürdigen auswüchsen des Kapitalismus erzeugt er tatsächlich etwas Gutes. Mehr Menschen sind weltweit weniger arm und müssen weniger hungern.

  4. Re: es geht nur um kontrolle...

    Autor: Kasjsf38 27.12.17 - 10:44

    Das jenes der Kapitalismus vollbracht hat - und weitere tolle Dinge - habe ich schon bereits gewusst bzw. oft in Büchern/Kommentaren gelesen, samt Beispielen, Argumenten etc.
    Es ist aber gut dass du dieses auch für andere erwähnst. Man sollte beide Seiten kennen.
    Leider sind beide Aussagen - die meinige und deine - nur Extremen, mitsamt deiner Lösung "Kommunismus".
    Politische Ordnungen wie der Kommunismus (genauer gesagt eine Religion für moralische Wegweisung) oder Wirtschaftsordnungen sind nur "Helferlein".
    Die wahren "Helden" die jene Ursachen von Armut oder Krieg bekämpfen sind die Menschen selbst, und deren evolutionäre Gene, sowie das fortschreiten von Wissenschaft und Technik.
    Diese können auch ohne die jetzigen politischen Ordnungen/Wirtschaftsordnungen bestehen bzw. haben es in den tausenden von Jahren schon x-mal getan.

    Das dritte was Menschen neben der Bekämpfung von Armut und Krieg wünschen ist Glück. Bei Glück hilft auch der Kapitalismus nicht (obwohl dies sein Wahlkampf-/Leitspruch ist. Die Erwartungen passen sich nämlich immer den realen Gegebenheiten an. Deswegen werden auch psychoaktive Substanzen wie Drogen verboten.

    Das Gros der Menschen will blos nichts am status quo ändern.
    Die meisten Menschen sind sprichwörtlich "systembedingte couch potatoes".
    Die größten "systembedingten couch potatoes" - abseits von den kleinen die einer Beschäftigung nachgehen - findet man in der Politik und in den Zweigen der Wirtschaft. Gelinde gesagt sind dies alles Konservatisten, die an jahrtausende langen Systemen festhalten. Wer paar Bücher z.B. von Wiliam Durant liest, oder generell Bücher Anthropologie, wird schon verstehen.

    Leider zwingen die großen couch potatoes per Diktatur (Autoritarismus/Totalitarismus) - die als irgendeine Form von Demokratie propagiert wird - einem dieses System auf.
    Schon alleine wenn ich erwähne dass die Herrschaftsform in Deutschland, von den Staatsdienern vorwiegend totalitär ausgeführt wird, erschüttert es den meisten ihr Weltbild und ich bekomme einen Aluhut aufgesetzt.
    Alleine meine Aussagen dass Drogen verboten werden weil sie der Nr. 1 Feind der bestehenden politischen Systeme und der Wirtschaftsordnung sind, lässt die meisten erstaunen. "Was Drogen sind doch böse und so. Ich finde es moralisch nicht verwerflich dass jemand in diktatorische Weise dies verbietet und sanktioniert".
    Das wenn sämtliche psychoaktiven Stoffe legalisiert werden und überall frei verkäuflich sind, einfach nur das Ende des Kapitalsismus bedeuten würden (oder zumindest ein großer Faktor für diesen Untergang), daran denken die meisten nicht.
    Der Kapitalismus verkauft uns nämlich das Glück und möchte dafür dass wir am Arbeit(Leistung)-Lohn-System festhalten und dafür täglich arbeiten gehen um unser Glück mit materiellen Dingen zu befriedigen.
    Eine geringe Menge an lsd bietet bereits weitaus höheres Glück, gar nicht zu sprechen von den zig anderen psychoaktiven Stoffen.
    Warum also "arbeiten" gehen?
    Nebenbei würden die Menschen vermehrt - sogar mehr als jetzt - anfangen an sozialen Konstrukten wie Familienund Beziehungen wie Freundschaften, zu zweifeln bzw. deren Wert in Frage stellen.
    Warum soziale Konstrukte als Glücksmacher wenn psychoaktive Stoffe den gleichen Effekt haben.
    Ein Verfall der sozialen Werte/Normen beschleunigt auch den Verfall der bestehenden Politischen-/Wirtschaftssysteme.

    Dies zeigt nur wie viel die Menschen an Wissen z.B. rund um ihre Beschäftigung ansammeln, aber wie wenig sie vermögen die Basis zu verstehen, was all ihrer Existenz als Grundlage dient; eine Allegorie.

    Jegliche Alternativen - hier z.B. bitcoin oder psychoaktive Stoffe -, egal wie gering oder in welchem Ausmaß vorhanden, werden in diktatorischer Weise reguliert, was nicht anderes bedeutet A) Bitcoin wird die Möglichkeit genommen - als neue und wegweisende Währung - neuen und wegweisenden System als Basis zu dienen", und B) es wird der Möglichkeit genommen bestehende System umzukrempeln bzw. zu entfernen um Platz für neue zu schaffen ("vom Thron zu stoßen").

    Bitcoin zu integrieren ist kein Wunsch der großen systembedingten couch potatoes, nicht einmal die Assimilation ist erwünscht.
    Es ist sprichwörtlich eine Marginalisierung (nicht der soziale Begriff) die herbeigewünscht wird, bei der die Währung höchstens als kleine, wenig relevante Niche bestehen darf, oder als große dafür regulierte Währung bestehen darf.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.12.17 10:56 durch Kasjsf38.

  5. Re: es geht nur um kontrolle...

    Autor: teenriot* 27.12.17 - 16:26

    Ersetze "Kapitalismus" durch "Marktwirtschaft", dann hast du recht. Das ist nicht das gleiche.

  6. Re: es geht nur um kontrolle...

    Autor: Rulf 28.12.17 - 19:22

    das mag auf die reichen industriestaaten zutreffen, nicht aber auf die dritte welt...

    gerade kam ein bericht, daß die zahl der kindersoldaten absolute rekordzahlen erreicht hat...

    und armut und hunger sind nicht weniger geworden, die wurden nur exportiert...

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