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Jeder Staat, der das Potenzial der Kryptos unterschätzt

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  1. Jeder Staat, der das Potenzial der Kryptos unterschätzt

    Autor: itse 27.12.17 - 05:30

    wird untergehen.
    Gerade weil Krypto-(Pseudo-)Währungen dem Worlaut nach verschlüsselte und im quasi die Anonymität wahrende Geldtransfers ermöglichen, visualisieren sie die tatsächlich vorherrschenden Geldstörme (der Superreichen und Schattenbanken).

    Natürlich werden jetzt alle Staat-Diener (und deren Nutznießer) argumentieren, dass Kryptos böse sind, die Gesellschaftsordnung unterminieren und ein Existenzrisiko darstellen könnten.
    Es hat der Staat eigentlich kein Interesse daran, dass Wohlstand über die anvisierten 2% Ziel-Inflationsrate/Wachstumsrate hinaus zunimmt...!
    Denn dann würden deutlich mehr Menschen in immer kürzerer Zeit nicht mehr von Lohnarbeit abhängig sein, freier im denken und handeln?
    Implodieren tut dann ein Staat, der hauptsächlich in einem Geldkreis von Subventionen aus Steuergeldern best. Konzernstrukturen der Militär-, Agrar-, und Bildungspolitik am Leben hält.
    Denn reiche Bürger sind stets flexibel in der Ortswahl, brauchen nicht auf giftigen Industriefraß zugreifen und deren Kids auf keine staatlichen-Verblödungsschulen für den Industriell-Militärischen Komplex schicken.
    Schulzwang mit 6 Jahren ist eine Ursache der Verblödung: den Kids wird früh die Begeisterung für Lernen ausgetrieben, nachweislich sind Kinder deutlich effizienter im Lernen, wenn ihre frühe Neugier nicht durch Schule konterkariert wird. Auch das Aggressionspotenzial sinkt (womit wir wieder beim militärisch-industriellen komplex wären). Schulzwang mit unterschiedlichen Schulformen schafft auch die Grundlage für Missgunst unter dem Menschen, woraus sich dann stereotype Lebensläufe für den Staats-Konzern-Komplex geeicht ergeben, der selten von Gleichheit, Brüderlichkeit und Frieden geprägt ist?
    Die staats-subventionierte Agrarindustrie hatte schon immer den Staats-Auftrag, die natürliche Lebenserwartung der Menschen im Sinne von (Renten-)Versicherungen und daraufhin symptomatisch zockenden Banken (Lebensversicherungs-Wetten) zu verkürzen.
    EU-ferne Agrarbetriebe haben erst garnicht die Chance, kostendeckend bei uns eigene Produkte anzubieten, die dank günstigerer Arbeitskraft in bsw. Afrika insofern durch mehr Arbeitsaufwand auf Chemie verzichten könnten, höherwertiger wären.
    Auch ist das dogmatische festhalten am täglichen übermäßigen Fleisch- bzw. Proteinkonsum ein lebensverkürzender Irrweg: der erhöhte Energieumsatz des Körpers durch energiereiche Ernährung senkt das körpereigene Reproduktionspotenzial. Und die Schlachttiere bsw. in Deutschland bekommen oft auch Import-Kraftfutter, welches garnicht auf Schimmelgifte kontrolliert wird.
    Dabei sind sog. Alfatoxine mit die stärksten Pflanzengifte, hochgradig krebserzeugend (welche im Muskelgewebe und Organgen stark angereichert werden -> daher Darmkrebs bei viel Fleischkonsum, 'rotes' Fleisch reichert davon mehr an als 'weißes' ;).
    Die Schweiz hingegen achtet streng auf Alfatoxine bei Importware, dort ist man sich wohl der gesellschaftlichen Verantwortung bewusst...
    Wie sonst könnte die Schweiz neben Japan weltweit zu den Ländern mit dem größten Innovationspotezial zählen, wenn es seine Bewohner nicht schützen würde?

    Weiterhin sei gesagt, dass Bitcoin so lange weiter steigen wird, wie es nicht möglich ist, sha256 in Echtzeit zu knacken (bzw. binnen einer Blockchain-Bestätigung?).

    Man sollte tunlichst sich den Gefallen tun, in etablierte Kryptocoins paar Euros reinzuwerfen - und natürlich die ganze Wertschöpfungskette der Chipindustrie vom Silizium bis zur High-End GPU / ASIC, die die nächsten 30+ Jahre extrem davon profitieren sollte durch Aktiensteigerung _plus_ Dividenden (AMD, Nvidia, Intel, TSMC, Samsung, Hynix, Micron, UMC, ASE, etc. pp)

    mfg

  2. Re: Jeder Staat, der das Potenzial der Kryptos unterschätzt

    Autor: norodondt 27.12.17 - 07:49

    Wow.

  3. Re: Jeder Staat, der das Potenzial der Kryptos unterschätzt

    Autor: Kasjsf38 27.12.17 - 09:41

    Es ist schon verständlich was du vermitteln oder Aussagen möchtest, aber deine Schlussfolgerung dass jenes bestehende System zerbröckeln wird, halt ich für falsch.
    Ich könnte auch anfangen William Durant zitieren, was der vom Ende der Zivilisationen und Gesellschaftsordnungen hält.
    Mit System meine ich das jahrtausende lang bestehende Arbeit (Leistung)-Lohn-System oder den Kapitalismus.

    Ja, Staaten sind intersubjekive fikive Konstrukte und deren höchste Befürwörter heißen Staatsdiener. Man trifft diese im Bundestag, an den Gerichten, als Polizisten und als Helfer in den Ämtern.
    Nein, der Staat als solche Entität bzw. Kollektivinstitution wird weiterhin bestehen, welche Wirtschaftsordnung oder (Leit)Währung seine Befürwörter und Mitglieder bevorzugen, ändert daran wenig.
    Der Staat bietet nämlich an erster Stelle Moral (Meinungen in Form von Regeln), genau wie andere traditionelle Religionen. Bitcoin hat nichts mit Moral am Hut.
    Was genau du mit "untergehen" meinst, hast du auch nicht erläutert.

  4. Re: Jeder Staat, der das Potenzial der Kryptos unterschätzt

    Autor: ikhaya 28.12.17 - 10:27

    Dass die Agrarindustrie mit Absicht das Leben der Leute verkürzt halte ich für arg weit hergeholt.
    Eher ist dass man im ewigen "mehr und billiger" Wettlauf den Verstand verloren hat und
    um jeden Preis mehr produziert egal ob man dafür gesundheitsgefährdende Stoffe zu Hilfe nimmt oder ned.

    Ich würde auch nicht sagen dass die Schulpflicht schlecht ist, sonst kämen Kinder aus einkommensschwachen Familien sicher ned in den Genuß von Bildung sondern müssten mithelfen.
    Jeder Lehrplan und auch einzelne Schulen und Lehrkräfte sind nicht so gut wie sie sein sollten, aber das heisst nicht dass das gesamte System überflüssig ist.
    Indoktrinieren , mal den Ball flach halten.
    Der Text wirkt überzogen und leicht paranoid, auch wenn er wichtige Punkte anspricht die verbessert werden sollten.

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