-
Was macht jetzt ein Chinese
Autor: Vögelchen 22.06.21 - 01:09
Mas macht dort so ein Durchschnittsmensch, der einen Großteil seines Vermögens in Bitcoin investiert hat, weil er das eine gute Idee fand? Und jetzt dürfen ihm die Banken ja nicht einmal mehr Geld aufs Konto buchen, das er in irgendeiner ausländischen Bitcoin-Börse wieder in Währung zurück verkauft hat.
-
Re: Was macht jetzt ein Chinese
Autor: chefin 22.06.21 - 08:45
Verstehe das Problem nicht. Bitcoin ist doch nicht wertlos, nur weil man es nicht in Landeswährung tauschen kann. Die haben immer noch genausoviel Btc wie früher und sind genauso reich. Kursschwankungen gehören aber zum Risiko. Aber das Geld ist ja nicht weg, es haben nur andere. Genau das ist aber auch das Grundprinzip solcher Währungen. Jeden Euro den einer mehr hat, hat ein anderer weniger. Weil kein Wert erzeugt wird. Keine Gewinnschöpfung. Sondern nur hin und her tauschen. Wie beim Lotto. 20 Millionen zahlen ein, einer bekommt das Geld. Und wenn sich mehr als einer findet, dann müssen die den Pot teilen.
Die Menschen die alles Geld in Coins anlegen, haben einfach nur Dumm gehandelt. Auch ohne Das Verbot würde man nur Geld vermehren können, wenn andere es spendieren. Wer beim Kurs von 50.000 Dollar seinen Coin verkauft, muss jemanden finden der auch 50.000 Dollar hat. Und der hat dann einen Coin, der andere mehr Geld. Und der neue muss wiederum nun jemanden finden, der ihm den Coin abkauft für mehr als 50.000. Somit ist dann derjenige um sagen wir 60.000 Dollar ärmer und der andere um 10.000 Dollar reicher.
Am Ende der Kette steht aber einer der Coins hat und keinen mehr findet der kauft. Das sind nun einige Chinesen. Aber sie sind nur die ersten, es werden andere folgen. -
Re: Was macht jetzt ein Chinese
Autor: Akaruso 22.06.21 - 09:42
chefin schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Verstehe das Problem nicht. Bitcoin ist doch nicht wertlos, nur weil man es
> nicht in Landeswährung tauschen kann. Die haben immer noch genausoviel Btc
> wie früher und sind genauso reich.
Stimmt nicht ganz so. Eine Sache hat nur Wert, wenn man sie gebrauchen kann oder gegen andere Dinge eintauschen (also etwas damit kaufen) kann. Damit ist der Bitcoin jetzt für Chinesen zumindest weniger Wert als für den Rest der Welt.
> Aber das Geld ist ja nicht weg, es haben nur andere. Genau das ist
> aber auch das Grundprinzip solcher Währungen. Jeden Euro den einer mehr
> hat, hat ein anderer weniger. Weil kein Wert erzeugt wird.
Nein, die Geldmenge wird durch die EZB auch erhöut und dito bei den Kryptowährungen durch Schürfen.
Der Wert wird durch die dahinterstehende Wirtschaftsleisung, Vertrauen und Spekulanten bestimmt. -
Re: Was macht jetzt ein Chinese
Autor: IraGraves 22.06.21 - 10:40
Akaruso schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> chefin schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Verstehe das Problem nicht. Bitcoin ist doch nicht wertlos, nur weil man
> es
> > nicht in Landeswährung tauschen kann. Die haben immer noch genausoviel
> Btc
> > wie früher und sind genauso reich.
> Stimmt nicht ganz so. Eine Sache hat nur Wert, wenn man sie gebrauchen kann
> oder gegen andere Dinge eintauschen (also etwas damit kaufen) kann. Damit
> ist der Bitcoin jetzt für Chinesen zumindest weniger Wert als für den Rest
> der Welt.
>
So einfach ist das nicht. Nach dem Handelsverbot in Namibia ist der lokale Wert von BTC auf dem Schwwarzmarkt stark angestiegen (weit über das Niveau außerhalb von Namibia). Verboten werden kann ja nur der offizielle Handel.



