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ist ethereum damit obsolet?

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  1. ist ethereum damit obsolet?

    Autor: flippo00 03.08.17 - 15:14

    skript in der blockchain, das klingt nach 'smart-contracts' oder?

  2. Re: ist ethereum damit obsolet?

    Autor: Psy2063 03.08.17 - 16:00

    ist der Dollar obsolet weil es den Euro gibt?

  3. Re: ist ethereum damit obsolet?

    Autor: flippo00 03.08.17 - 17:16

    ist das eine frage?

  4. Re: ist ethereum damit obsolet?

    Autor: TrudleR 03.08.17 - 17:38

    Smart Contracts war eh ein Hype, für den es irgendwie keine wasserfesten real-life Szenarien gab. Die ETH Jungs werden das vermutlich bald zu spüren bekommen.

  5. Re: ist ethereum damit obsolet?

    Autor: flippo00 03.08.17 - 18:12

    denk ich auch, aber die funktion skripte in der blockchain zu haben hat schon was, obgleich ich noch nicht verstehe wie das gehen soll, wenn der interpreter nicht auch die blockchain ist.

  6. Re: ist ethereum damit obsolet?

    Autor: gou-ranga 03.08.17 - 20:23

    Stimmt, das: https://shareandcharge.com/ ist ein komisches Real-Life Szenario.

    Und das sehen wahrscheinlich diese ganzen Unternehmen auch vollkommen falsch: https://entethalliance.org/members/



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 03.08.17 20:24 durch gou-ranga.

  7. Re: ist ethereum damit obsolet?

    Autor: TrudleR 03.08.17 - 21:44

    gou-ranga schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stimmt, das: shareandcharge.com ist ein komisches Real-Life Szenario.

    Wie bringst du das mit ETH in Verbindung? Für die Idee hier braucht man Ethereum nicht. Man bräuchte nicht mal eine Blockchain. Dezentralisation spielt auch keine Rolle.

    > Und das sehen wahrscheinlich diese ganzen Unternehmen auch vollkommen
    > falsch: entethalliance.org

    Quasi eine Konferenz/Community mit Topic Ethereum. Wow.

    Ich arbeite in einer IT Consulting Firma und ich weiss aus eigener Erfahrung, dass aktuell viele Firmen auf den Blockchain-"Hype" aufspringen (um mit Innovation zu werben). Du kannst mit deinen Kunde offen darüber reden, dass eine Blockchain eigentlich gar nicht notwendig wäre. Und nun zurück zu Smart Contracts: Deswegen hast du doch geschrieben, du hast ev. deine Argumente vergessen. Falls du überhaupt weisst, was Smart Contracts sind, gib mir ein Szenario, das wirklich Sinn macht und über andere Wege nicht möglich oder nicht einfacher realisierbar wäre.

  8. Re: ist ethereum damit obsolet?

    Autor: gou-ranga 04.08.17 - 08:28

    Dass man Smart Contracts nicht über bereits bestehende Techniken ggfls. sogar einfacher abbilden kann, habe ich nie behauptet.

    Konkrete Anwendungsfälle fallen mir viele ein. Z.B. in Anlehnung an Share&Charge - ich benötige nur ein Wallet mit einem (Token) Guthaben und kann dadurch an jeder kompatiblen Ladestation mein Auto volltanken. Vorteil für mich, es geht schnell - da fast vollautomatische Bezahlung. Durch den SmartContract gibts Strom gegen Token. Vorteil für Anbieter, Abrechnung geht sekunden-schnell, keine Transaktionsgebühren, die v.a. bei kleinsten Beträgen (z.B. einer geringen Strom-Betankung) einen Großteil des Umsatzes ausmachen können. Und der Anbieter stellt den Strom eben nur bereit, wenn mein Wallet auch gedeckt ist. D.h. kein Ärger wie bei Rechnungsstellung/Kreditkarte..die evtl. nicht gedeckt sind. Durch SmartContracts ist dieser Dienstleistungsvorgang zudem dann technisch hinsichtlich der Zahlung abgesichert und kommt eben "automatisch" zustande. Schlecht für alle Banken und Zahlungsdienstleister, gut für den Anbieter und Kunden. Voraussetzung ist natürlich, dass die zugrundeliegende Blockchain fehlerfrei funktioniert und transparent ist. So zumindest mein Verständnis. Lasse mich aber gern eines besseren belehren, wenn dieser Geschäftsvorgang auch durch anderen Techniken ohne Banken etc. umgesetzt werden kann.

    Mir ist bekannt, dass die Blockchain aktuell in aller Munde ist. Das negativ belastete Wort "Hype" finde ich aber unpassend. Dies impliziert immer ein kurzfristiges Verweilen des Themas...was ich ähnlich betrachte wie den "Hype" um Cloud, Big Data, VR, & Co...alles Themen, die uns weiterhin begleiten und kaum in der Bedeutungslosigkeit verschwinden werden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.08.17 08:29 durch gou-ranga.

  9. Re: ist ethereum damit obsolet?

    Autor: TrudleR 04.08.17 - 10:54

    gou-ranga schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dass man Smart Contracts nicht über bereits bestehende Techniken ggfls.
    > sogar einfacher abbilden kann, habe ich nie behauptet.
    >
    > Konkrete Anwendungsfälle fallen mir viele ein. Z.B. in Anlehnung an
    > Share&Charge - ich benötige nur ein Wallet mit einem (Token) Guthaben und
    > kann dadurch an jeder kompatiblen Ladestation mein Auto volltanken. Vorteil
    > für mich, es geht schnell - da fast vollautomatische Bezahlung. Durch den
    > SmartContract gibts Strom gegen Token. Vorteil für Anbieter, Abrechnung
    > geht sekunden-schnell, keine Transaktionsgebühren, die v.a. bei kleinsten
    > Beträgen (z.B. einer geringen Strom-Betankung) einen Großteil des Umsatzes
    > ausmachen können. Und der Anbieter stellt den Strom eben nur bereit, wenn
    > mein Wallet auch gedeckt ist. D.h. kein Ärger wie bei
    > Rechnungsstellung/Kreditkarte..die evtl. nicht gedeckt sind. Durch
    > SmartContracts ist dieser Dienstleistungsvorgang zudem dann technisch
    > hinsichtlich der Zahlung abgesichert und kommt eben "automatisch" zustande.
    > Schlecht für alle Banken und Zahlungsdienstleister, gut für den Anbieter
    > und Kunden.

    Das sehe ich anders. Dieses Szenario braucht "Banken" genauso, denn ich gehe davon aus, dass die Coins direkt in Fiat umgewandelt werden, da der Betreiber ansonsten heftige Verluste durch die Volatilität einkalkulieren muss.

    Aber abgesehen davon: Wieso der Umweg über Crypto? Wieso nicht direkt per NFC oder sonst irgendwasem bezahlen, dass auch Instant geht? Nehmen wir italienische Autobahnen. Italiener, die diese häufiger Befahren, haben auch irgend einen Chip, mit dem sie mit Vollgas durch die Mautstelle fahren können.

    Das ist eine primitive Form davon, aber sowas haben nicht die Kryptowährungen erfunden. Für das von dir geschilderte Szenario ist Krypto meiner Meinung nach nur ein unnötiger Umweg.

    > Mir ist bekannt, dass die Blockchain aktuell in aller Munde ist. Das
    > negativ belastete Wort "Hype" finde ich aber unpassend. Dies impliziert
    > immer ein kurzfristiges Verweilen des Themas...was ich ähnlich betrachte
    > wie den "Hype" um Cloud, Big Data, VR, & Co...alles Themen, die uns
    > weiterhin begleiten und kaum in der Bedeutungslosigkeit verschwinden
    > werden.

    Unter Hype verstehe ich etwas neues, das plötzlich als DIE eine Zukunft angesehen wird, sich dann aber über die Jahre relativiert. Es gibt Produkte wie Fidget Spinner, die einen riesen Hype erfahren haben, wo der Demand vermutlich bald auf 0.0x% zurück geht.

    Dann gibt es Themen wie Big Data, bei dem erst jeder dachte, Firmen die nicht auf den Zug aufspringen sind des Todes.

    Der aktuelle Hype wäre Machine Learning. Wie die KI uns alle zerstört und uns gleichzeitig jegliche Arbeit abnimmt. Ich gehe davon aus, dass dies bald abflacht. Machine Learning rechnet sich auch nur für Grossprojekte und ich denke, das wird so bleiben.

    Blockchains sind cool und werden definitv bestand haben. Aber aktuell schreien alle geradezu nach Blockchains. Beim von mir angesprochenend Projekt geht es um eine private Blockchain. Sowas lässt sich in der Regel nicht anders als mit "Hype Train" betiteln, denn es spräche im konkreten Fall nichts gegen eine klassische DB mit skalierbaren Server-Instanzen. Im Gegenteil: Die Blockchain wächst unaufhaltbar und jegliche Aktionen sind für immer ersichtlich. Eine DB zu Maintainen ist viel einfacher und weniger Error-Prone. Und weniger Speicherplatz braucht das Ganze in der Regel auch, je nach dem wie viele Nodes du bei der Blockchain aktivierst.

  10. Re: ist ethereum damit obsolet?

    Autor: fabe 06.08.17 - 19:42

    Wenn du so argumentierst, dann hat dein Kunden die Blockchain besser verstanden. Der Sinn der Blockchain ist ja, dass alle Teilnehmer nachweisen können, dass die Transaktionen in der Vergangenheit zu 100% richtig sind und stimmen. Die Vergangenheit nachträglich zu ändern soll nach Konzept so teuer sein, dass die Aktion für den Hacker unrentabel wird. Das wär bei einer Datenbank, selbst mit mehreren Instanzen, nicht gegegeben. Eine Mehrheit der Einträge wäre in paar ms manipuliert.

  11. Re: ist ethereum damit obsolet?

    Autor: TrudleR 06.08.17 - 21:30

    fabe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn du so argumentierst, dann hat dein Kunden die Blockchain besser
    > verstanden. Der Sinn der Blockchain ist ja, dass alle Teilnehmer nachweisen
    > können, dass die Transaktionen in der Vergangenheit zu 100% richtig sind
    > und stimmen. Die Vergangenheit nachträglich zu ändern soll nach Konzept so
    > teuer sein, dass die Aktion für den Hacker unrentabel wird. Das wär bei
    > einer Datenbank, selbst mit mehreren Instanzen, nicht gegegeben. Eine
    > Mehrheit der Einträge wäre in paar ms manipuliert.

    Wie gesagt, es geht um eine private Blockchain.

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