1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Bitcoins: US-Behörde beschlagnahmt…

Die Einschläge werden mehr

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Die Einschläge werden mehr

    Autor: Mingfu 15.05.13 - 12:30

    Da das Heimatschutzministerium dran ist, düfte "Finanzierung von Terrorismus" als Grund zumindest nicht gänzlich unwahrscheinlich sein. Und da kennen die USA keine Gnade. Bitfloor haben sie ja gerade schon erfolgreich hochgenommen.

    Wenn die US-Behörden jetzt also einmal an Mt.Gox dran sind, dann war es das so ziemlich auch. Da werden sie jetzt schrittweise in einem überschaubaren Zeitrahmen deren Konten abdichten. Was mit Bitcoin-24 geklappt hat, düfte z. B. auch mit dem polnischen Mt.Gox-Konto möglich sein und auch im Rest der Welt dürfte man sich derartigen "Bitten" dann kaum verschließen.

    Die Konkurrenz ist auch nicht besser dran: Bitstamp wird sich innereuropäisch lösen lassen, schließlich muss Slowenien sich kooperativ zeigen, da man ja demnächst Europa brauchen wird...

    Und damit bleibt dann nur noch Kleinvieh, welches mit "bestrafe einen, erziehe hundert" von ganz allein das Weite suchen wird.

  2. Re: Die Einschläge werden mehr

    Autor: Bitcoin24com 15.05.13 - 12:54

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was mit Bitcoin-24 geklappt hat, dürfte
    > z. B. auch mit dem polnischen Mt.Gox-Konto möglich sein und auch im Rest
    > der Welt dürfte man sich derartigen "Bitten" dann kaum verschließen.

    Es hat für den Anfang geklappt, aber auch nur wegen einem "Fehler" der Staatsanwaltschaft.

  3. Re: Die Einschläge werden mehr

    Autor: elgooG 15.05.13 - 12:59

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da das Heimatschutzministerium dran ist, düfte "Finanzierung von
    > Terrorismus" als Grund zumindest nicht gänzlich unwahrscheinlich sein. Und
    > da kennen die USA keine Gnade. Bitfloor haben sie ja gerade schon
    > erfolgreich hochgenommen.

    Ganz sicher gibt es wieder diese fadenscheinigen Begründungen. Naja, seit dem 9/11 braucht man nicht einmal das. Seit dem darf die Behörde ja frei nach Belieben Terrorismus im Namen der Terrorbekämpfung betreiben und sogar jedem den Mund verbieten.

    > Wenn die US-Behörden jetzt also einmal an Mt.Gox dran sind, dann war es das
    > so ziemlich auch. Da werden sie jetzt schrittweise in einem überschaubaren
    > Zeitrahmen deren Konten abdichten. Was mit Bitcoin-24 geklappt hat, düfte
    > z. B. auch mit dem polnischen Mt.Gox-Konto möglich sein und auch im Rest
    > der Welt dürfte man sich derartigen "Bitten" dann kaum verschließen.
    >
    > Die Konkurrenz ist auch nicht besser dran: Bitstamp wird sich
    > innereuropäisch lösen lassen, schließlich muss Slowenien sich kooperativ
    > zeigen, da man ja demnächst Europa brauchen wird...
    >
    > Und damit bleibt dann nur noch Kleinvieh, welches mit "bestrafe einen,
    > erziehe hundert" von ganz allein das Weite suchen wird.

    Es geht hier nur um die Angst, dass ein unkontrollierbares Geldsystem entsteht. Man stelle sich vor, der Dollar müsse neben der digitalen Währung bestehen. Eine Währung die noch dazu von Bürgern unzähliger Staaten und nicht den Staaten selbst kontrolliert wird.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

  4. Re: Die Einschläge werden mehr

    Autor: JP 15.05.13 - 13:01

    Ist auch momentan die einzige Möglichkeit Bitcoins mittelfristig beizukommen oder gar zu stoppen, in dem möglichst vielen Bitcoin-Börsen das Leben schwer gemacht wird. Letztendlich ließe sich jeder Bitcoin-Börse etwas kriminelles nachweisen, selbst wenn sie selber nicht kriminell tätig gewesen sind. Aber irgendwas kriminelles wird über solche Börsen schon hin und wieder abgewickelt werden.

    Funktioniert der Tausch der "Echten Währung" in Bitcoins nicht, gibt es zumindest Schwierigkeiten mit der Währung überhaupt etwas anzufangen. Die Währung kann dann nur funktionieren, wenn mehr Handel mit dieser Währung abgewickelt wird und entsprechend auch Gehalt in Bitcoins gezahlt werden kann. Arbeite ich bei einem Unternehmen, welches auch Bitcoins als Zahlungsmittel für Dienstleistungen und Produkte akzeptiert, ist das für das Unternehmen nicht so das Problem das Gehalt auch in Bitcoins zu zahlen. Gerade Dienstleistungen eignen sich besonders gut um mit Bitcoins bezahlt zu werden. Bei Waren müssten zumindest oft noch die Produktionsgüter mit dem "Echt Geld" bezahlt werden, sprich das Unternehmen muss auch irgendwo diese Staatswährung beziehen können um weiterhin Produktionsgüter einkaufen zu können.

    Also Bitcoins und andere Crypto-Currencies könnten Probleme bekommen, wenn der Tausch von und in andere Währungen nicht mehr funktioniert. Könnte auch passieren, dass der Tausch dann nur noch privat stattfinden kann.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 15.05.13 13:03 durch JP.

  5. Re: Die Einschläge werden mehr

    Autor: S-Talker 15.05.13 - 14:16

    elgooG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht hier nur um die Angst, dass ein unkontrollierbares Geldsystem
    > entsteht. Man stelle sich vor, der Dollar müsse neben der digitalen Währung
    > bestehen. Eine Währung die noch dazu von Bürgern unzähliger Staaten und
    > nicht den Staaten selbst kontrolliert wird.

    Aber im Vergleich zu Terror, Klima-Armageddon etc. kann ich hier ernsthafte Probleme erkennen. Wenn es nicht mehr möglich ist Geldfluss zu kontrollieren, Konten einzufrieren etc, sinken die Hemmungen für Straftaten (in vielerlei Hinsicht). Musste man bisher damit rechnen alles zu verlieren wenn man erwischt wird, könnte man in Zukunft nach einer kurzen Haftstrafe wie Gott in Frankreich leben. Das geht zwar bisher auch aber eben nicht so einfach und zuverlässig.

    Ich halte dieses Experiment (eine alternative Währung ist Bitcoin imo noch nicht) für ein zweischneidiges Schwert - nicht nur aus den genannten Gründen.

  6. Re: Die Einschläge werden mehr

    Autor: Sharra 15.05.13 - 14:26

    Terrorismus ist nur eine Möglichkeit.
    Das DHS - Deparment of homeland security - meint seit seiner Gründung permanent die ihm zustehenden Rechte eigenmächtig ausweiten zu können. Demnächste veranstalten die auch noch "allgemeine Verkehrskontrollen".

    Was das angeht, stehen sie in Sachen der Rechteaneignung und Kompetenzüberschreitungen den anderen Diensten der USA inzwischen in nichts mehr nach.

  7. Re: Die Einschläge werden mehr

    Autor: M.Kessel 15.05.13 - 15:43

    elgooG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Es geht hier nur um die Angst, dass ein unkontrollierbares Geldsystem
    > entsteht. Man stelle sich vor, der Dollar müsse neben der digitalen Währung
    > bestehen. Eine Währung die noch dazu von Bürgern unzähliger Staaten und
    > nicht den Staaten selbst kontrolliert wird.

    Und genau das ist der Grund. Dahinter stecken bestimmt die Banken. Die wissen nämlich ganz genau, das sowohl $ als auch Euro nur noch von geborgter Zeit leben. Gibt es aber ein paralleles Geldsystem das zudem NICHT ihrer Kontroille untersteht, dann bedroht das ihre zukünftigen Gewinne nach den Crash diesen oder nächsten Jahres. Ggfls. wird es nämlich nach dem Crash keine Länderwährungen mehr geben, wenn die Bitcoins ihren Gegenwert trotz Crash behalten.

  8. Re: Die Einschläge werden mehr

    Autor: M.Kessel 15.05.13 - 15:45

    Du wirst keine größeren Verbrecher oder Terroristen finden als die, die jetzt im Besitz des Geldes sind. Von daher kann es nur besser werden.

  9. Re: Die Einschläge werden mehr

    Autor: Trockenobst 15.05.13 - 15:46

    JP schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gewesen sind. Aber irgendwas kriminelles wird über solche Börsen schon hin
    > und wieder abgewickelt werden.

    Ganz ohne Terrorismus ist es längst bekannt, dass z.B. Leute die Ablaster Kleingeräte stehlen gerne mal ihr Geld in Prepaid-Visa (oder ähnliches) investieren und dann mit diesen Dingern überteuerte Ingame-Produkte in Fake-China-Free2Play oder Casino-Portalen bezahlen. Dort fließt dann die Kohle doppelt gewaschen auf ein Auslandskonto, von dem sie legal ein "Beratergehalt" bekommen. Das ganze Setup ist bei entsprechenden Asia-Connections sogar Online zu kriegen.

    Und nun ist für diesen Transferkontext Bitcoin sehr lecker, weil man sich den Umweg (und die Kosten) für Prepaid Visa und andere komplexe Technik sparen kann.

    Früher waren spezielle Namensaktien und Wertverschreibungen (also Papier das viel Geld wert war) auch eine Option. Aber das globale Bankensystem hat diese Mechanismen fast alle abgeschafft oder sehr sperrig gemacht. Bitcoin nervt eben, weil man die anderen alle in Reihe geprügelt hat.

    Wenn bei den Kriminellen was funktioniert, müssen sie es eben auch gleich übertreiben. Wenn 1 Million funktioniert, funktionieren auch 100 Milliarden.

  10. Re: Die Einschläge werden mehr

    Autor: Natchil 15.05.13 - 17:52

    Welcher Terror? Wann ist in den Usa zuletzt was passiert das wirklich geplant wurde von Alqueida oder Taliban? Ich meine ist ja so als ob man sagt Killerspiele finanzieren den Amoklauf.

    Mit Terror kann man halt alles, mehr Überwachung, mehr Kameras, und Internet kontrollieren will man auch damit.

    Ob die Leute die das fordern überhaupt wissen wie das Internet funktioniert?

  11. Re: Die Einschläge werden mehr

    Autor: Anonymer Nutzer 16.05.13 - 17:12

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da das Heimatschutzministerium dran ist, düfte "Finanzierung von
    > Terrorismus" als Grund zumindest nicht gänzlich unwahrscheinlich sein. Und
    > da kennen die USA keine Gnade. Bitfloor haben sie ja gerade schon
    > erfolgreich hochgenommen.

    Dumm nur, daß gerade die USA mitunter teilweise selber enorme Terroristen darstellen, die über Geheimdienste Kriege anzetteln lassen durch geplante Ermordungen etc. unter False Flag und anderen dreckigen Operationen des CIA in Vergangenheit und Gegenwart...

    Natürlich wird die USA dort wo die FED sitzt, jedes nur erdenkliche Mittel einsetzen, Bitcoin zu bombardieren. Denn Bitcoin ist eine Gefahr für das derzeitige von mafiösen "Zentralen Strukturen" gelenkte "Geldsystem"...

    > Wenn die US-Behörden jetzt also einmal an Mt.Gox dran sind, dann war es das
    > so ziemlich auch. Da werden sie jetzt schrittweise in einem überschaubaren
    > Zeitrahmen deren Konten abdichten. Was mit Bitcoin-24 geklappt hat, düfte
    > z. B. auch mit dem polnischen Mt.Gox-Konto möglich sein und auch im Rest
    > der Welt dürfte man sich derartigen "Bitten" dann kaum verschließen.

    Das ist anzunehmen. So lange man über reale Banken handelt, also wieder zurück in unser Geldsystem transferiert werden kann und dort auch ein Gegenwert in Euro oder Dollar hinterlegt ist, können eben diese Banken Bitcoin bombardieren. So lange Bitcoin nicht "wirklich unabhängig ist" also nicht abhängig von mafiösen Bankenstrukturen, kann Bitcoin nicht bestehen!

    Die Banken dulden selber ebenfalls keine Konkurrenz. Konkurrenz ist Gefahr und somit auszumerzen. So lange Konten auf Banken bestehen für Bitcoin, können Banken Einfluss nehmen auf Bitcoin. Eine sichere Alternativwährung muss "unabhängig und dezentral abgetrennt von unserem Bankensystem" existieren!

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. WEMAG AG, Schwerin
  2. Deloitte, Hamburg
  3. Stadt Ingolstadt, Ingolstadt
  4. ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 555,55€ (zzgl. Versandkosten)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


VW-Logistikplattform Rio: Mehr Fracht transportieren mit weniger Lkw
VW-Logistikplattform Rio
Mehr Fracht transportieren mit weniger Lkw

Im Online-Handel ist das Tracking einer Bestellung längst Realität. In der Speditionsbranche sieht es oft anders aus: Silo-Denken, viele Kleinunternehmen und Vorbehalte gegenüber der Digitalisierung bremsen den Fortschritt. Das möchte Rio mit seiner Cloud-Lösung und niedrigen Preisen ändern.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Vernetzte Mobilität Verkehrsunternehmen könnten Datenaustauschpflicht bekommen
  2. Studie Uber und Lyft verschlechtern den Stadtverkehr
  3. Diesel-Ersatz Baden-Württemberg beschafft Akku-Elektrotriebzüge Mireo

Elektroschrott: Kauft keine kleinen Konsolen!
Elektroschrott
Kauft keine kleinen Konsolen!

Ich bin ein Fan von Retro. Und ein Fan von Games. Und ich habe den kleinen Plastikschachteln mit ihrer schlechten Umweltbilanz wirklich eine Chance gegeben. Aber es hilft alles nichts.
Ein IMHO von Martin Wolf

  1. IMHO Porsche prescht beim Preis übers Ziel hinaus
  2. Gaming Konsolenkrieg statt Spielestreaming

Staupilot: Der Zulassungsstau löst sich langsam auf
Staupilot
Der Zulassungsstau löst sich langsam auf

Nach jahrelangen Verhandlungen soll es demnächst internationale Zulassungskriterien für hochautomatisierte Autos geben. Bei höheren Automatisierungsgraden strebt die Bundesregierung aber einen nationalen Alleingang an.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. San José Bosch und Daimler starten autonomen Taxidienst
  2. Autonomes Fahren Ermittler geben Testfahrerin Hauptschuld an Uber-Unfall
  3. Ermittlungsberichte Wie die Uber-Software den tödlichen Unfall begünstigte

  1. Riot Games: Schatteninseln und Zeitreisen mit League of Legends
    Riot Games
    Schatteninseln und Zeitreisen mit League of Legends

    Zwei sehr unterschiedliche Abenteuer für Einzelspieler hat Riot Games vorgestellt - beide sind in der Welt von League of Legends angesiedelt. In Ruined King erkunden die Champions die mysteriösen Schatteninseln, Conv/Rgence beschäftigt sich mit Zeitmanipulation.

  2. Energiewende: Dänemark plant künstliche Insel für Wasserstofferzeugung
    Energiewende
    Dänemark plant künstliche Insel für Wasserstofferzeugung

    Dänemark will seine klimaschädlichen Emissionen bis 2030 um 70 Prozent reduzieren. Eine Maßnahme ist der weitere Ausbau der Windenergie. Die Regierung plant einen riesigen Windpark mit angeschlossener Power-To-X-Anlage auf einer künstlichen Insel.

  3. 3D-Druck: Elektronik soll frei verwendbar und reparierbar werden
    3D-Druck
    Elektronik soll frei verwendbar und reparierbar werden

    Gegen die gewollte Obsoleszenz sollen Hersteller Bauanleitungen der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Das fordern die Grünen im Bundestag. So sollten Nutzer Ersatzteile zum Beispiel mit dem 3D-Drucker selbst herstellen können. Auf Reparaturdienstleistungen soll der reduzierte Mehrwertsteuersatz erhoben werden.


  1. 16:56

  2. 15:32

  3. 14:52

  4. 14:00

  5. 13:26

  6. 13:01

  7. 12:15

  8. 12:04