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Alles verstaatlichen! :)

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  1. Alles verstaatlichen! :)

    Autor: zaran 20.09.17 - 08:41

    Datenleitung in die öffentliche Hand und jeder Anbieter darf die Leitungen mieten und seine Dienste anbieten. Der Staat soll eine *wirklich ordentliche* Grundlage schaffen. Bandbreite satt eben, und als Privatnutzer kannst du aussuchen wer deine 5 Gbit Leitung bespielen darf. Dann kommen nämlich auch wieder mehr die Leistungen in den Vordergrund und die Anbieter versuchen die Kunden damit zu fangen. Da nimmt man dann die Telekom weil die einen gleichzeitig noch eine Mitgliedschaft bei Netflix schenkt...(oder sowas in dem Dreh)

    - Straßen und Autobahnen
    - Wasserversorgung
    - Stromversorgung
    - Abwasser
    - Internet

    Alles Gebiete die meiner Meinung nach in staatliche Hand gehören und mit *nachdruck* auf dem neuesten Stand gehalten werden sollen. Daran kann man einen Staat messen, wie gut sehen die Straßen aus, was kostet der Strom. Weg von den Modellen einer Strombörse, weg von privaten Autobahnen.

    Klar, kann als Rückschritt gewertet werden (Planwirtschaft tralala), sehe ich persönlich jedoch als Versorgung mit dem nötigsten an, Luft, Wasser, Mobilität und Internet :)

  2. Re: Alles verstaatlichen! :)

    Autor: Zockmock 20.09.17 - 08:53

    +1

  3. Re: Alles verstaatlichen! :)

    Autor: Dwalinn 20.09.17 - 09:53

    Wenn man noch die Straßen unter Strom setzt hätte man mMn auch eine gute Prioritätenliste (oder die tödlichste Strecke der Welt).

    - Wasserversorgung
    - Stromversorgung
    -Straßen und Autobahnen
    - Abwasser
    - Internet

    Und da sieht man auch schon ganz gut das Internet relativ weit unten ist. Klar ich will mir das Internet genau so wenig wegdenken wie Warmwasser oder Strom aber wirklich wichtig ist es für die wenigstens Privaten Haushalte.

    mMn sollte sowas aber wirklich als Infrastruktur gelten und in staatlicher Hand sein.... Unternehmen können/dürfen nun mal selten weit nach vorne Planen da ja auch Gewinn schnell da sein muss. Der Staat darf zufrieden sein wenn es nach 30-40 Jahren +/- 0 ist (also wenn man auch wieder vieles Austauschen muss).

  4. Re: Alles verstaatlichen! :)

    Autor: zaran 20.09.17 - 12:02

    Ich verspreche mir auch eine langfristige Bauweise von der Verstaatlichung.

    Blöd wenn ich nun selber die Planwirtschaft raus krame als Beispiel, aber als es der noch gut ging, so ganz am Anfang, sind technische Geräte so gebaut worden das diese lange halten, also nicht Profit orientiert sondern so das man nicht so schnell ein neues bauen muss (weil keine Ressourcen da waren für ne neue Kaffeemühle jedes Jahr)

    Und der Staat könnte genauso an die Sache ran gehen. Wieviel von den Kosten für Tiefbau sind denn die Kabel? 3% wenn überhaupt. Der große Aufwand entsteht durch das auf- und zugraben. Ob man dann eine 5cm starke Leitung einbaut oder eine 20cm starke? Egal...aber sicherer für die Zukunft... (Gigabit? pfffff...das haben wir schon 1990 hinter und gelassen... nach dem Motto lol)

  5. Re: Alles verstaatlichen! :)

    Autor: dreamtide11 20.09.17 - 15:35

    zaran schrieb:

    > Klar, kann als Rückschritt gewertet werden (Planwirtschaft tralala), sehe
    > ich persönlich jedoch als Versorgung mit dem nötigsten an, Luft, Wasser,
    > Mobilität und Internet :)

    Direkt vorweg. Ich unterstütze die Idee vollumfänglich, auch die der nachfolgenden Schreiber.

    Was mir aber echt ein schlechtes Gefühl auslöst sind die Erinnerungen an die Zustände, die das damals hatte.

    Bei der Bahn ging es nach meiner Wahrnehmung ganz gut, da haben wir uns, was Convenience angeht und Pünktlichkeit stark zurück entwickelt. Ist aber nur meine Wahrnehmung.

    Bei der Post, die das damals alles inne hatte, war es aber der Wahnsinn. Wirklich Wahnsinn. Das war so unfassbar verbürokratisiert (wer kennt sie noch, die FTZ-Nr.?). Für unfassbar unbedeutende Kleinigkeiten wurde ein Beamtenverseuchtes Regelwerk (und damit verbundener Preise!) gebunden, der kaum zu bewältigen war und auch dafür sorgte, dass wir technoligisch ins Hintertreffen kamen. Man hat sich in den 80'ern noch gefühlt, wie in den 50'ern. Dann war es alles irre teuer, unverhältnismässig teuer. Getoppt und auch Ausdruck dieses wirklich kaputten Systems durch die Präsens eine Bundespostministers Schwarz-Schilling, der gerne die Kupferkabel seiner eigenen Firma in Deutschland verbuddeln ließ.

    Und, wir sind Deutsche, die Kaputtverbeamtung kriegten wir auch bei einer Neuauflage garantiert wieder schnell hin. Da habe ich _wirklich_ Schiss vor....

  6. Re: Alles verstaatlichen! :)

    Autor: zaran 20.09.17 - 15:59

    Das habe ich in meiner Euphorie komplett vergessen...
    Ja, davor sollte man auch Angst haben, das könnten wir ordentlich in die Binsen setzen mit Überregulierung...so wie German Over Engineering lol

  7. Re: Alles verstaatlichen! :)

    Autor: Faksimile 20.09.17 - 18:38

    Die FTZ-Regeln sind heute in diversen Gesetzen und dem CE verbastelt.

  8. Re: Alles verstaatlichen! :)

    Autor: Ovaron 20.09.17 - 18:45

    zaran schrieb:
    ---------------------------------------------------------------------------
    > Datenleitung in die öffentliche Hand und jeder
    > Anbieter darf die Leitungen mieten und seine
    > Dienste anbieten.

    Ja genau. Und die bestehenden Netze von Telekom, Vodafone, Mnet, Netcologne, EWE, Unitymedia, etc. werden ......einkassiert?
    ---------------------------------------------------------------------------
    > Der Staat soll eine *wirklich ordentliche* Grundlage
    > schaffen. Bandbreite satt eben, und als Privatnutzer
    > kannst du

    ....ab 2050...

    > aussuchen wer deine 5 Gbit Leitung

    ....für 3000¤ pro Monat....

    > bespielen darf.

    Paradiesische Verhältnisse! Vielen Dank das Du uns diesen einfachen, praktikablen und kosteneffizienten Weg in die Zukunft aufgezeigt hast.

  9. Re: Alles verstaatlichen! :)

    Autor: zaran 20.09.17 - 21:14

    Bleib mal geschmeidig hier, das war nur eine Utopie, ein Gedankenspiel, eine Wunschvorstellung...

    Und ja, warum nicht, kaufen wir die Leitungen der Betreiber halt auf, who cares...
    Bei der Atomindustrie werden auch die Steuerzahler die Rechnung begleichen, die CEOs sitzen auf Ihren Yachten und lachen sich eins.. Warum also nicht die Leitungen aufkaufen? Das gibt nen großen Aufschrei von so Kleingeistern ... und dann ist nach vier Jahren wieder alles vergessen.

    neundimensional denken...

  10. Re: Alles verstaatlichen! :)

    Autor: dreamtide11 21.09.17 - 13:36

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die FTZ-Regeln sind heute in diversen Gesetzen und dem CE verbastelt.

    Wenn ich mir den wirklich hübschen WikiPedia-Eintrag zu FTZ ansehe, mag ich das kaum glauben :)
    https://de.wikipedia.org/wiki/Fernmeldetechnisches_Zentralamt

    Aber im Ernst, es ist doch alles deutlich schneller, breit aufgestellt und vor allem moderner geworden, als es die Telekom dann in den Fingern hatte. Auch viel weniger Bürokratie (so unnötige, damalige Bürokratie). Ich will gar keine Lanze für den rosa Riesen brechen, aber das ganze Thema Internet, Telefonie ging dann doch deutlich geschmeidiger ab, als es noch zu Postzeiten war.

  11. Re: Alles verstaatlichen! :)

    Autor: Faksimile 23.09.17 - 18:05

    dreamtide11 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Faksimile schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die FTZ-Regeln sind heute in diversen Gesetzen und dem CE verbastelt.
    >
    > Wenn ich mir den wirklich hübschen WikiPedia-Eintrag zu FTZ ansehe, mag ich
    > das kaum glauben :)
    > de.wikipedia.org

    Warum nicht? Das gesamte Thema elektromagnetische Verträglichkeit und Einhaltung der entsprechenden Vorschriften für Fernmeldetechnische Einrichtungen ist heute in verschiedenen Regelungen des EMVG, des ElektroG, der ElektroStoffV und noch etlichen anderen Regelungen, die alle für die Kennzeichnung mit dem CE notwendigerweise einzuhalten sind, inkludiert.
    >
    > Aber im Ernst, es ist doch alles deutlich schneller, breit aufgestellt und
    > vor allem moderner geworden, als es die Telekom dann in den Fingern hatte.

    Es war vor der Privatisierung eine hoheitliche Aufgabe, die Fermeldekommunikation zu ermöglichen.

    Schneller evtl. deshalb, weil jeder Inverkehrbringer selber die Prüfungen und den Nachweis erbringen muss und durch verschiedene Prüfstellen bescheinigt werden kann. Das FTZ hat das damals Zentral erledigt. Zum anderen war es zum damaligen Zeitpunkt nicht gestattet eigene Geräte anzuschließen. Die Lockerung kam erst mit dem allgemeinen Aufkommen der Datenkommunikation auch im Privatbereich.

    > Auch viel weniger Bürokratie (so unnötige, damalige Bürokratie).

    Beispiele?

    > Ich will gar keine Lanze für den rosa Riesen brechen, aber das ganze Thema Internet,
    > Telefonie ging dann doch deutlich geschmeidiger ab, als es noch zu
    > Postzeiten war.

    Zu Zeiten der Post kannte man das Internet ausserhalb von Hochschulen kaum und die Kommunikation fand mit Akustikkopplern und Modemen statt (auch teilweise in der Wirtschaft).

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