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Mal aus Sicht des Arbeitgebers

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  1. Mal aus Sicht des Arbeitgebers

    Autor: forumhopper 16.12.18 - 11:42

    Ich lese schon länger die Forenbeiträge, wenn es um IT-Jobs geht.
    Im Grunde dreht es sich immer um die gleichen Punkte. Und irgendwie ist das alles ziemlich einseitig.

    Ich schreib jetzt einfach mal was wir für Probleme als Software-Unternehmen haben und stell erstmal die Rahmenbedinungen vor.

    Wir entwickeln in PHP eine Software, auf der Basis wir individuelle Projekte realisieren. Wir beraten Unternehmen wie sie Ihre Probleme mit unseren Lösungen in den Griff bekommen.

    Was brauchen wir von den Entwicklern:
    - sehr gute PHP/Mysql Kenntnisse oder sehr gute HTML/CSS Kenntnisse.
    - Entweder im Frontend, im Backend, API-Entwicklung fürs Projekt oder in Kern der Software
    - Qualität bei Code, Performance usw.
    - Git-Praxiserfahrung und mal agil gearbeitet mit Scrum oder Kanban
    - eigenverantwortliches Arbeiten in den zugeteilten und freigegebenen Bereichen.

    Was bieten wir denn jetzt dem Entwickler:
    - sehr gutes Gehalt (je nach Fähigkeiten zwischen 48k und 70k und das obwohl wir ländlicher liegen)
    - keine Überstunden (40h Arbeitswoche, damit man ausgeruht und Qualität abliefern kann)
    - Wirklich ganz tolle Projekte die einen immer wieder vor Herausforderungen stellen.
    - Selbständiges Arbeiten
    - modernes Büro mit ruhigen Büros für 2 Personen.
    - Sehr gute Hardware Ausstatung wie 3 Monitore usw. Gute Werkzeuge wie phpstorm usw.
    - Sehr gute Prozesse und Planungshilfen und Kundenassistenten, damit Kunden kein Chaos im Tagesgeschäft anrichten und Entwickler sich ganz auf Ihre Arbeit konzentrieren können.
    - 6 Monate Einarbeitungszeit damit man unsere Software kennen lernt.

    Wir suchen jetzt seit 12 Monaten sehr gute Programmierer. 3 Stellen sind zu besetzen.
    - Wir haben alle möglichen Anzeigen geschaltet online, regionale Zeitung, Plakate usw., knapp 25k ¤ ausgegeben.
    - Wir haben vielleicht 6 Bewerbungen erhalten, die ernst zu nehmen waren. In 12 Monaten.
    - jeder Bewerber sagt er hat sehr gute Programmierkenntnisse in seinem Bereich.

    - 3 Bewerber wurden aussortiert weil man ihnen nicht zugetraut hat die Leistung zu bringen.

    - 1 hat sehr stark überzeugt mit ca. 29. Nach einem 3/4 Jahr mussten wir ihn entlassen weil die Ergebnisse sehr langsam waren und von der Qualität nicht gut. Außerdem mussten wir ihm ständig helfen bei banalen Themen. Wenn wir ihm gezeigt haben, was er an seiner Arbeitsweise verbessern muss, hat er das nach Monaten noch nicht geschaft. Er wurde entlassen.

    - 1 war sehr von sich überzeugt mit ca. 37. Wir haben einen Test mit ihm gemacht. Mischung aus HTML, PHP, Mysql usw. Intern wurde der Test in ca. 1,5 Stunde bewältigt. Der Bewerber hat 2 Tage gebraucht und hat geschwärmt wie schnell er war und was er alles für Tolle Projekte gemacht hat. Er wurde nicht eingestellt.

    - 1 war sehr von sich überzeut. Mit ca. 44. C-Entwickler. Er braucht Zeit sich in unsere Software einzufinden. Er liefert aber sauberen Code, der funktioniert und nachhaltig ist. Er wird bleiben. Bekommt knapp 65k.


    Leider haben wir das Problem seit Jahren. Die Leute sind einfach wirklich schlecht im Programmieren. Brauchen sehr lange für banale Themen und dann passieren ständig Schlampigkeitsfehler. Es wird nicht richtig getestet usw. usw. Für diese Leute sind selbst 30k zu viel Geld, weil sie deutlich mehr kosten als bringen.

    Auf der anderen Seite muss man mal sehen was es kostet und auf der anderen Seite nötig ist, dass wir den Entwickler so ein Luxusleben + sehr gutem Gehalt bieten können. Das ist gewaltig und am Ende muss der Kunde das auch bezahlen. Was vertrieblich und marketingtechnisch sehr aufwändig und schweistreibend ist.

    Aber irgendwo ist auch Schluss nach oben was das Gehalt berifft. Weil dann Dinge einfach nicht gemacht werden weil sie nicht mehr wirtschaftlich sind.

    Und ganz ehrlich wozu soll ich mir den Arsch jeden Tag aufreißen und Mitarbeiter anspornen mal 8h gute Arbeit zu machen, während die Entwickler in Zuckerwatte gepackt schlechte Arbeit liefern.

    Ich denke wir machen sehr viel richtig und es hat keinen Effekt auf die Bewerbungen, weil am Ende sind die Entwickler nicht mal in der Lage ihre Unzufriedenheit zu sehen, Konsequenzen zu
    ziehen und sich wirklich auf einen Job zu bewerben, wo sie ernsthaft Leistung bringen müssen.

    Es gibt gute Leute und die bringen sich toll ein. Aber es gibt leider nur wenige von ihnen oder sie werden nicht auf uns aufmerksam.

    Übrigens ist es normal das jemand der von sich überzeugt ist, sich oftmals total überschätzt. Gibt es einige Studien dazu. Ich hoffe unser Test schützt uns in Zukunft vor den Leuten, weil selbst mit viel Zeit und Kraft, werden die einfach nicht wirklich besser.

  2. Re: Mal aus Sicht des Arbeitgebers

    Autor: Geistesgegenwart 16.12.18 - 11:47

    forumhopper schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir entwickeln in PHP eine Software, auf der Basis wir individuelle
    > Projekte realisieren. Wir beraten Unternehmen wie sie Ihre Probleme mit
    > unseren Lösungen in den Griff bekommen.
    >
    > Was brauchen wir von den Entwicklern:
    > - sehr gute PHP/Mysql Kenntnisse oder sehr gute HTML/CSS Kenntnisse.
    > - Entweder im Frontend, im Backend, API-Entwicklung fürs Projekt oder in
    > Kern der Software
    > - Qualität bei Code, Performance usw.
    > - Git-Praxiserfahrung und mal agil gearbeitet mit Scrum oder Kanban
    > - eigenverantwortliches Arbeiten in den zugeteilten und freigegebenen
    > Bereichen.
    >

    Wieviele Ausbildungsplätze bzw. duales Studium bietet ihr an? Werden diese Werte in der Ausbildung vermittelt?

  3. Re: Mal aus Sicht des Arbeitgebers

    Autor: Profi_in_allem 16.12.18 - 12:10

    forumhopper schrieb:

    > - 3 Bewerber wurden aussortiert weil man ihnen nicht zugetraut hat die
    > Leistung zu bringen.
    >
    > - 1 hat sehr stark überzeugt mit ca. 29. Nach einem 3/4 Jahr mussten wir
    > ihn entlassen weil die Ergebnisse sehr langsam waren und von der Qualität
    > nicht gut. Außerdem mussten wir ihm ständig helfen bei banalen Themen. Wenn
    > wir ihm gezeigt haben, was er an seiner Arbeitsweise verbessern muss, hat
    > er das nach Monaten noch nicht geschaft. Er wurde entlassen.
    >
    > - 1 war sehr von sich überzeugt mit ca. 37. Wir haben einen Test mit ihm
    > gemacht. Mischung aus HTML, PHP, Mysql usw. Intern wurde der Test in ca.
    > 1,5 Stunde bewältigt. Der Bewerber hat 2 Tage gebraucht und hat geschwärmt
    > wie schnell er war und was er alles für Tolle Projekte gemacht hat. Er
    > wurde nicht eingestellt.
    >
    > - 1 war sehr von sich überzeut. Mit ca. 44. C-Entwickler. Er braucht Zeit
    > sich in unsere Software einzufinden. Er liefert aber sauberen Code, der
    > funktioniert und nachhaltig ist. Er wird bleiben. Bekommt knapp 65k.
    >
    > Leider haben wir das Problem seit Jahren. Die Leute sind einfach wirklich
    > schlecht im Programmieren. Brauchen sehr lange für banale Themen und dann
    > passieren ständig Schlampigkeitsfehler. Es wird nicht richtig getestet usw.
    > usw. Für diese Leute sind selbst 30k zu viel Geld, weil sie deutlich mehr
    > kosten als bringen.
    >
    > Auf der anderen Seite muss man mal sehen was es kostet und auf der anderen
    > Seite nötig ist, dass wir den Entwickler so ein Luxusleben + sehr gutem
    > Gehalt bieten können. Das ist gewaltig und am Ende muss der Kunde das auch
    > bezahlen. Was vertrieblich und marketingtechnisch sehr aufwändig und
    > schweistreibend ist.
    >
    > Aber irgendwo ist auch Schluss nach oben was das Gehalt berifft. Weil dann
    > Dinge einfach nicht gemacht werden weil sie nicht mehr wirtschaftlich sind.
    >
    >

    >
    > Übrigens ist es normal das jemand der von sich überzeugt ist, sich oftmals
    > total überschätzt. Gibt es einige Studien dazu. Ich hoffe unser Test
    > schützt uns in Zukunft vor den Leuten, weil selbst mit viel Zeit und Kraft,
    > werden die einfach nicht wirklich besser.


    Danke für die Information, die sich mit meinen Erfahrungen deckt. In dem anderen Thread von mir, "Deutsche ITler können nur jammern" habe ich dieses Thema bereits angesprochen. Es ist wirklich so: Manche ITler will man nicht mal für 0¤ haben. Und ganz wenige sind >50k¤ wert. Deine Beispiele sind bezeichnend, von sich selbst überzeugt aber eben nichts dahinter. Sowas sehe ich jeden Tag.

    Momentan lese ich ein Buch. Dort steht auch, dass gute Leute sich eher unterschätzen und sich weniger zutrauen und schechte Leute dazu neigen sich zu überschätzen und extrem selbst-überzeugt sind. Da ist wirklich viel dran und ich vermute ihr fahrt mit diesem WIssen und der Praktik, schlechte Leute nicht mitzuschleifen sondern rauszuwerfen, ganz gut. Thumbs up!

  4. Re: Mal aus Sicht des Arbeitgebers

    Autor: Bradolan 16.12.18 - 12:37

    forumhopper schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was bieten wir denn jetzt dem Entwickler:
    > - sehr gutes Gehalt (je nach Fähigkeiten zwischen 48k und 70k und das
    > obwohl wir ländlicher liegen)

    Ländlicher hat man als Firma die Ar***karte gezogen, weil man deutlich mehr zahlen muss um Leute aus den Städten rauszulocken. Das hat mir zumindest der Betriebsrat hier in der Firma auch schon erzählt. Aber wenn ich dann sehe, dass überall gespart wird und sämtliche Gehälter werden bei der Einstellung von neuen Mitarbeitern gedrückt, außer bei den Leuten, die direkt unter dem CEO arbeiten (hauptsächlich Manager und Vertrieb - eben die Leute, die unser Jahresgehalt sowieso innerhalb von wenigen Tagen bekommen, obwohl sie bei gewissen Fachbegriffen nicht mal die Bedeutung verstehen), dann säht das Zweifel unter den Arbeitnehmern und schadet der Moral gewaltig.

    Und einen Tipp an die Arbeitgeber: nicht vor allen Mitarbeitern protzen (z.B. indem sie mit ihren teuren Maybachs direkt vors Büro fahren und dann nicht mal für Behinderte eine Parkmöglichkeit schaffen), denn das senkt die Moral unter den Arbeitnehmern!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.12.18 12:41 durch Bradolan.

  5. Re: Mal aus Sicht des Arbeitgebers

    Autor: taifun850 16.12.18 - 12:47

    Eine sehr gute Darstellung der Probleme.

    Ich hatte dieses Jahr einen gut 50-jährigen Ex-C-Entwickler, der bei uns als Java-Senior gestartet ist.

    Er meinte mit 6 Jahren Git-Erfahrung könnte er alles, aber ... Situation:

    Ein trivialer Task wurde von ihm in 12 commits zur Hälfte gelöst mit 12 identischen messages. Ich habe ihm das an meinem Rechner gesquashed, forces-pushed und ihm gesagt er soll seinen Branch löschen und neu auschecken. Er hat auf das löschen verzichtet und den einen neuen commit auf seine 12 drauf gemerged. Tja, die Historie ist gräuselig, aber Lust hatte ich nicht mehr.

    Ich bin davon überzeugt, dass ihm klar war, dass sein Niveau nicht passt. Das wäre kein Problem, wenn die Leute das zugeben würden und konsequent Hilfe einfordern würden. Ich kann doch besser in Schulung als neue Mitarbeiter investieren und einfach mal 4h am Freitag nur Git zeigen. Beispiele per Workshop. Aber zugeben fällt den Menschen schwer. Schwächen zugeben ist vielen unmöglich. Daber ist es der Weg besser zu werden.

  6. Re: Mal aus Sicht des Arbeitgebers

    Autor: Bitfuchs 16.12.18 - 13:03

    taifun850 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kann doch besser in Schulung als neue
    > Mitarbeiter investieren und einfach mal 4h am Freitag nur Git zeigen.

    Ein Problem des Fachkräftemangels. Da gibt es Firmen, da steht im Anforderungsprofil, dass zwingen Erfahrung mit der Atlassian Toolchain vorausgesetzt wird.
    Als Entwickler muss ich das nur bedienen, das sollte ich in einer Woche On the Job drauf haben.
    Selbst wenn ich noch die Workflows usw. definieren muss, brauche ich als halbwegs fähiger ITler nur 6 Wochen um so eine Plattform aufzubauen.
    Aber nein, wenn man damit keine Erfahrung vorweisen kann, dann ist man kein geeigneter Kandidat für die C# Entwickler Stelle.

  7. Re: Mal aus Sicht des Arbeitgebers

    Autor: ViktorVincent 16.12.18 - 15:45

    Da liegt doch der Hund begraben.
    Fehler zu machen, gehört zu der IT dazu. Gute Programmierer sind durch Fehler erst zu guten Programmieren geworden, Es ist existiert keine Weiterbildungs- und Fehlerkultur in den Unternehmen. Fehler werden direkt in einen persönlichen Kontext gestellt -> MA bekommt Angst mehr Fehler zu machen und schweigt. -> MA macht mehr Fehler, durch fehlende Kommunikation.
    Das ist der Teufelskreis. Dazu kommt noch die Söldnerkultur in den IT Unternehmen, dass jeder seine Faktura selbst erreichen muss. Gerade in den Infrastrukturbereichen, ist diese alleinige Arbeit Unsinn. Durch den unbedingt nötigen Wissenstransfer, weil Technologien in Wochenrythmus geupdated werden, ist dieses Arbeitskonzept veraltet. Man sollte Teams fakturieren.
    Klar, wer nicht alleine fakturierbar ist, ist langfristig weg vom Fenster. Jedoch muss man Leute Ausbilden und Weiterbilden. Eine Programmiersprache zu lernen braucht Zeit und Ressourcen. Das Mär der sofortigen Fakturierung ist schlicht realitätsfern. Die Branche ist einfach kaputt. QeD

  8. Re: Mal aus Sicht des Arbeitgebers

    Autor: matok 16.12.18 - 16:53

    forumhopper schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was bieten wir denn jetzt dem Entwickler:
    > - sehr gutes Gehalt (je nach Fähigkeiten zwischen 48k und 70k und das
    > obwohl wir ländlicher liegen)

    Das ist gut, ja.

    > - keine Überstunden (40h Arbeitswoche, damit man ausgeruht und Qualität
    > abliefern kann)

    Sehr ich als Normalität an. Firmen, die das nicht packen, haben Organisationsprobleme.

    > - Wirklich ganz tolle Projekte die einen immer wieder vor Herausforderungen
    > stellen.

    Kann ich nicht beurteilen.

    > - Selbständiges Arbeiten

    Normal

    > - modernes Büro mit ruhigen Büros für 2 Personen.
    > - Sehr gute Hardware Ausstatung wie 3 Monitore usw. Gute Werkzeuge wie
    > phpstorm usw.
    > - Sehr gute Prozesse und Planungshilfen und Kundenassistenten, damit Kunden
    > kein Chaos im Tagesgeschäft anrichten und Entwickler sich ganz auf Ihre
    > Arbeit konzentrieren können.
    > - 6 Monate Einarbeitungszeit damit man unsere Software kennen lernt.

    Diese Dinge tut ihr alle nicht für den Entwickler, sondern für euch selbst. Sowas wie gute Hardware in Stellenanzeigen herauszuheben, finde ich ehrlich gesagt, lächerlich.

    > Übrigens ist es normal das jemand der von sich überzeugt ist, sich oftmals
    > total überschätzt.

    Was allerdings 1:1 auch für die Arbeitgeber gilt.

    Euer Problem wird der ländliche Raum sein. Landflucht ist allgemein bekannt. Und jemand, der sich auf euch festlegt, geht damit auch ein persönliches Risiko ein, denn wenn es bei euch nicht klappt, aus welchen Gründen auch immer, muss man direkt wieder umziehen.
    Also, gründet eine Außenstelle in einer größeren Stadt oder bildet selbst aus. Wie du siehst, ist eure aktuelle Strategie nicht von Erfolg gekrönt. Ihr könnt so weiter machen, allerdings könnte man euch dann schon wieder Lernresistenz unterstellen, was nicht für's Unternehmen spricht.

  9. Re: Mal aus Sicht des Arbeitgebers

    Autor: quineloe 16.12.18 - 22:10

    bei Atos hatte ich 2015 auch drei Monitore

    Einen 19" und zwei 17" Monitore. Die wurden auch noch mit DMark bezahlt.

  10. Re: Mal aus Sicht des Arbeitgebers

    Autor: FalschesEnde 16.12.18 - 22:45

    Aus irgendwelchen Gründen sucht man in der Softwareindustrie immer noch nach exakt dem Entwickler, der exakt die eingesetzten Tools beherrscht, und zwar exakt so, wie sich der jeweilige Firmen-Guru das vorstellt. Und seien die Tools auch noch so exotisch.

    Wie wäre es mal zur Abwechslung mit Einarbeitung und Ausbildung bzw. Schulung? Ach... kostet Zeit und Geld? Unbesetzte Stellen, fette Stellenanzeigen und Headhunter kosten auch Zeit und Geld.

  11. Re: Mal aus Sicht des Arbeitgebers

    Autor: ML82 17.12.18 - 03:27

    solange sie es so bekommen, irgend jemand sich schon für sie auf eigene kosten entsprechend hinbückt wird sich das nicht ändern ... so ist der kapitalismus, immer hart an der kotzgrenze läuft es fürs management und den kapitalgeber am besten ab ... gejammert warum es nicht noch besser ist, wird so oder so immer.

    ich hatte, auch schon enorm zäh anlaufende projekte, erst einmal muss ich verstehen wofür das ganze überhaupt gut sein soll, dann muss ich mich versichern, dass es was bringen wird, nicht bei abschluss doch nur nutzlose zeitverschwendung gewesen sein wird, und erst dann kann ich aus überzeugung daran gut mitarbeiten ... das vergessen die unternehmer und manager oft, dass die idee erst einmal ausreichend weitergegeben werden sollte, damit sie überhaupt aufgenommen werden kann, und manchmal ist die idee auch einfach nicht wirklich gut, oder nutzt nur eine kurzfristige gelegenheit aus, die beim nächsten wetterumschwung vorbei ist ... da möchte ich dann schon nicht mehr, kommuniziere meine bedenken, sage auch ehrlich wenn das mit mir nicht geht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.12.18 03:37 durch ML82.

  12. Re: Mal aus Sicht des Arbeitgebers

    Autor: ML82 17.12.18 - 03:55

    Langfristig könnte man auch an der Infrastruktur-Apokalypse auf dem Land versuchen was zu ändern ... 24/7 Märkte, Bus und Bahn Tag und Nacht, Ablenkungsangebote in Laufreichweite die nicht schon um 18:00 schließen und erst um 10:00 öffnen ... ist halt schwierig dort, für die noch jung gebliebenen dynamischen/nicht Rentner unter uns ... ;-)

  13. Re: Mal aus Sicht des Arbeitgebers

    Autor: RichardEb 17.12.18 - 05:07

    Man muss da vielleicht auch mal mit den Erwartungen auf dem Teppich bleiben. Ich hab noch hier und da Einblick in eine Hochschule. 80% der Bachelor Absolventen können (noch) nicht auf einem Niveau programmieren, dass man sie alleine an ein wichtiges Projekt lassen könnte. Ich kenne sogar einigt Master Projekte bei dessen Code einem Angst und Bange wird (auf Grund der trivialen Fehler). Trotzdem hat die HS bereits eine sehr hohe Ausschuss Quote.

    Vielleicht muss man sich einfach eingestehen, dass ein Junior Informatiker noch einige Jahre Zeit in einem Unternehmen braucht um zu Reifen. Und eben nicht die Maßstäbe eines Senior Entwicklers anlegen.

  14. Re: Mal aus Sicht des Arbeitgebers

    Autor: taifun850 17.12.18 - 06:17

    ML82 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Langfristig könnte man auch an der Infrastruktur-Apokalypse auf dem Land
    > versuchen was zu ändern ... 24/7 Märkte, Bus und Bahn Tag und Nacht,
    > Ablenkungsangebote in Laufreichweite die nicht schon um 18:00 schließen und
    > erst um 10:00 öffnen ... ist halt schwierig dort, für die noch jung
    > gebliebenen dynamischen/nicht Rentner unter uns ... ;-)

    Ich sehe derartige Öffnungszeiten als kritisch an. Schließlich sind das keine autonomen Geschäfte, sondern da ist dann Personal notwendig. Und aus meiner Sicht haben die ein Recht darauf, nicht Nachts arbeiten zu müssen, damit irgendein Nerd sich eine Cola um 3:00 nachts besorgen kann.

    Mir ist auch unklar, was das bringen soll. Gibt es dann mehr Informatiker? Oder besser bezahlte Positionen? Oder weniger Dünnpfiff im Managment?

  15. Re: Mal aus Sicht des Arbeitgebers

    Autor: OmranShilunte 17.12.18 - 07:25

    forumhopper schrieb:

    > Ich schreib jetzt einfach mal was wir für Probleme als Software-Unternehmen
    > haben und stell erstmal die Rahmenbedinungen vor.


    das nun folgende ist klassisch.

    so klassisch, dass man es als allgemeingültiges beispiel hernehmen könnte, warum der markt nicht funktioniert.


    ich antworte mal in troll-manier, einfach weil ich kaum noch anders kann wenn ich sowas sehe.


    > Was brauchen wir von den Entwicklern:

    > - sehr gute PHP/Mysql Kenntnisse oder sehr gute HTML/CSS Kenntnisse.
    > - Git-Praxiserfahrung und mal agil gearbeitet mit Scrum oder Kanban


    ich habe nur grundkenntnisse in html und php kenne ich im prinzip gar nicht.


    daher würde ich, wenn das lese, davon ausgehen, dass das nichts für mich ist.

    aber ich würde meinen arsch darauf verwetten, dass ich das in 4 wochen lernen kann, wenn ich nur den passenden lehrer oder arbeitgeber hätte.

    html besteht aus wieviel befehlen? 40 bis 50?

    und wirklich anspruchvolle softskills wie eine hohe abstraktionsfähigkeit, projektmanagement, physik, logik, statistik, kybernetik, netze, höhere mathematik, optimierung usw. gibt es da alles nicht.

    das brächte ich dann also alles mit, und es würde aber gar nicht gebraucht werden, weil bei euch eh nur 10 zeilen code im baukastensystem zusammenschraube.


    > Was bieten wir denn jetzt dem Entwickler:

    > - sehr gutes Gehalt (je nach Fähigkeiten zwischen 48k und 70k und das
    > obwohl wir ländlicher liegen)
    > - keine Überstunden (40h Arbeitswoche, damit man ausgeruht und Qualität
    > abliefern kann)


    traurig genug, dass man heute schon mit geregelter arbeitsszeit werbung machen muss.

    für mich fängt arbeit erst bei 60 stunden an, mein rekord liegt bei 350 im monat.

    50k würde ich als analyst erwarten, als code frickler würde ich mehr als 30 gar nicht erwarten.

    während der einarbeitungszeit wäre jeweils die hälfte okay.

    sollte es sich um soziale projekte oder eine reine schulung handeln, erwarte ich nicht mehr als unkostenersatz.


    > - 6 Monate Einarbeitungszeit damit man unsere Software kennen lernt.


    finde ich krass. in der zeit kann man eine hochsprache lernen.

    aber noch krasser finde ich, dass das den ansprüchen an den bewerber, die oben genannt werden, diametral gegenüber steht.

    denn wenn jemand bereits "sehr gute kenntnisse" haben soll, um sich überhaupt zu bewerben, warum wird er dann 6 monate lang "eingearbeitet?"

    das ist komplett unlogisch.

    hier wird offensichtlich, dass der inhaber und der personaler gar nicht wissen, was ihre eigene firma so braucht.

    mit solchen leuten hätte ich keine lust zusammenzuarbeiten. da bleibe ich lieber arbeitslos und muss am essen sparen, eh ich mir das antue.

    ich bin 45, mein bekanntenkreis besteht fast nur noch aus professoren, und ich habe diverse erfindungen gemacht und teilweise patente erfolgreich vermarktet. warum sollte ich mich mit leuten abgeben, die mich mit kindischen einstellungstests veralbern wollen? um ein paar zeilen scripte zu schreiben?


    > Wir suchen jetzt seit 12 Monaten sehr gute Programmierer. 3 Stellen sind zu
    > besetzen.
    > - Wir haben alle möglichen Anzeigen geschaltet online, regionale Zeitung,
    > Plakate usw., knapp 25k ¤ ausgegeben.
    > - Wir haben vielleicht 6 Bewerbungen erhalten, die ernst zu nehmen waren.
    > In 12 Monaten.


    vor dem hintergrund überlege ich mir gerade ernsthaft, ob ich nicht eine vermittlugnsagenutr gründe, um mich selbst zu vermarkten, dann könnte ich doppelt kassieren.


    > - 1 hat sehr stark überzeugt mit ca. 29. Nach einem 3/4 Jahr mussten wir
    > ihn entlassen weil die Ergebnisse sehr langsam waren und von der Qualität
    > nicht gut. Außerdem mussten wir ihm ständig helfen bei banalen Themen. Wenn
    > wir ihm gezeigt haben, was er an seiner Arbeitsweise verbessern muss, hat
    > er das nach Monaten noch nicht geschaft. Er wurde entlassen.


    zugegeben, das umgekehrte problerm gibt es natürlich auch.

    aber ihr habt euch diesen bewerber selbst ausgesucht.

    ihr habt ihm versprochen, ihn "einzuarbeiten", und es dann offensichtlich nicht geschafft.

    ihr seid die unternehmer, es ist immer auch eure verantwortung und euer versagen.


    > - 1 war sehr von sich überzeut. Mit ca. 44. C-Entwickler. Er braucht Zeit
    > sich in unsere Software einzufinden. Er liefert aber sauberen Code, der
    > funktioniert und nachhaltig ist. Er wird bleiben. Bekommt knapp 65k.


    völlig irre das gehalt.


    > Ich denke wir machen sehr viel richtig


    das denke ich nicht.

    wenn die zielsetzung war, mitarbeiter zu finden, und dann hat man nach einem jahr immer noch keine gefinden, dann hat man versagt.

    du! nicht die anderen!

    wenn es keine leute gibt, die den eigenen erwartungen entsprechen, dann muss man eben eine putzfirma aufmachen. dann hat man auch keine personalprobleme mehr.

    aber der idee hinterher zu rennen, dass die eigene wunschvorstellung sich von alleine (nur durch wünschen?) ergibt, und wenn es nicht klappt, dann sind daran nur die bösen äußeren einflüsse schuld, wird fiktion bleiben.

    ihr werdet auch in zehn jahren kein personal finden, wenn ihr auch weiterhin die immer gleiche, nachweislich nicht funktionierende methode dazu verwendet. wenn eine methode nicht funtioniert, muss man sie ändern. dann mus man auch mal arbeitslosen oder selbstständigen eine chance geben. oder leuten, die was falsches studiert haben. oder leute, die einem erst mal zu teuer oder zu billig erscheinen.

    dass ich als langzeitarbeitsloser euch unternehmern erklären muss, wie unternehmerisches denken funktioniert, macht mir übrigens weniger spass, wie man vielleicht denken könnte.

    solche inhaber wie eure sollte man enteignen und das geld lieber mir geben, damit ich mit meinen produkten mal weiterkomme. ich hätte meine mitarbeiter sofort, wenn ich welche bräuchte!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.12.18 07:44 durch OmranShilunte.

  16. Re: Mal aus Sicht des Arbeitgebers

    Autor: Geistesgegenwart 17.12.18 - 07:30

    ML82 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Langfristig könnte man auch an der Infrastruktur-Apokalypse auf dem Land
    > versuchen was zu ändern ... 24/7 Märkte, Bus und Bahn Tag und Nacht,
    > Ablenkungsangebote in Laufreichweite die nicht schon um 18:00 schließen und
    > erst um 10:00 öffnen ... ist halt schwierig dort, für die noch jung
    > gebliebenen dynamischen/nicht Rentner unter uns ... ;-)

    In 20 Jahren regelt sich das hoffentlich durch autonome Autos. Wenn ich einfach per App ein Auto rufen kann und mich das in die nächste Stadt und wieder zurück fährt und ich dabei Netflix gucken kann oder Lesen ist mir das egal. Ich prophezeie jedenfalls in 20 Jahren die Stadtflucht, wenn die Leute wieder aufs Land ziehen wegen der Preise und der Natur - sobald das Transportproblem gelöst ist.

  17. Re: Mal aus Sicht des Arbeitgebers

    Autor: ronda-melmag 17.12.18 - 07:43

    Mann danke...
    Je mehr Postings ich hier lese, umso weniger bin ich traurig das ich nie ein Job als Programmiererin erhalten werde.

    Zum Artikel - der vermittelt den Eindruck mit einer Ausbildung zum IT-sonstwas
    könnte man in die Programmierung rein kommen - das ist falsch
    Die Leute mit Lehrberuf IT landen beim Tastaturputzen und Tonerwechsel.
    Wenn ich spaßeshalber mir mal Stellenanzeigen ansehe: für Entwickler/Programmierer sind 95% als erste Voraussetzung ein Studium.

    Ich verstehe das Problem mit PHP nicht - das ist eine einsteigersprache
    Aber ich verstehe das Jammern nicht - so wie ich das verstanden habe habt Ihr doch jemanden eingestellt - wo ist da ein Mangel an Arbeitnehmern ?

    Die ländliche Umgebung währe für mich übrigens kein Problem - ich muss nicht in der Stadt
    arbeiten - aber zugegeben ich bin da in der Minderheit (wobei bei mit die Frage auftaucht warum müssen überhaupt Programmierer ins Büro kommen ? ist das nicht ein klassischer Fall von Telearbeit möglicher Job ?)
    Frage: Warum wurde das Alter im Posting erwähnt ? sollte nicht die Leistung den Ausschlag geben und nicht das Eintritt alter - grübel ?
    Aber hey mich hättet Ihr eh nie eingestellt und das ist ok - mehr wie ein Warenwirtschaftssystem
    mit PHP / Mysql habe eh nie hinbekommen und ich bin ehrlich die Oberfläche war nicht schön (abzug bei den von Ihnen geforderten html/css Gedöns)
    aber hat die geforderten Funktionen erfüllt. Der Kunde hat dann zwar was andres eingesetzt, aber solange ich dafür Geld bekomme ist mir dat doch egal :-)

    Mann bin ich unqualifiziert:
    Seiteneinsteigerin, nie studiert
    ganz abartig: habe das programmieren nebenbei nur aus Interesse gelernt
    und eh zu alt um noch was zu raffen da Ü40
    Gehaltsvorstellung ganz abartige 40.000, sonst würde sich ein Wechsel nicht lohnen.
    (nee arbeite Hauptberuflich nicht als Programmiererin)

    Mittlerweile ist es OK nicht als Programmierer zu arbeiten - wo würden wir denn hinkommen
    wenn man eine Arbeit machen könnte die einen interessiert - bah -
    Spaß an der Arbeit ist so was von out :-)
    also weiter nur ein Hobby und nebenbei :-)

    Sucht mal hübsch weiter - wenn keiner Ausbildet gibt's auch keine Fachkräfte und der Markt
    (der Heiland des allmächtigen Kapitalismus) sagt doch weniger Angebot und mehr Nachfrage = hoher preis - oder habe ich da was missverstanden?
    Und wenn sich das derzeitige Produkt sich Betriebswirtschaftlich nicht rechnet sollte man eventuell mal was andres herstellen

  18. Re: Mal aus Sicht des Arbeitgebers

    Autor: matok 17.12.18 - 07:43

    Achso, eine Sache wurde noch nicht erwähnt, die Jobs heutzutage eigentlich attraktiv macht. Work-Life-Balance. Mit frei verhandelbaren Urlaubstagen, weniger Arbeitsstunden bewegt man sich z.B. außerhalb von Standards und macht Jobs vielleicht für Leute interessant, die vorher kein Interesse hatten. Auch Home Office und flexible Arbeitszeiten sind nicht schlecht, aber mittlerweile auch eher normal.

    Und ein weiterer Punkt, an dem es bei dem Unternehmen scheitern könnte, ist ganz einfach die Technologie. Die Zahl der Leute, die sich ernsthaft und über einen längeren Zeitraum mit PHP beschäftigt haben oder beschäftigen wollen, dürfte nicht so hoch sein. Das in Kombination mit dem ländlichen Raum, schwierig. Ich würde selbst ausbilden. PHP ist doch perfekt dafür geeignet, als Sprache mit niedrigen Einstiegshürden.

  19. Re: Mal aus Sicht des Arbeitgebers

    Autor: OmranShilunte 17.12.18 - 07:53

    matok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich würde selbst ausbilden. PHP ist doch perfekt dafür
    > geeignet, als Sprache mit niedrigen Einstiegshürden.

    dazu müssten die das aber erst mal selbst können und vor allem die nötige allgemeinbildung und menschenkenntnis mitbringen.

    aber da hat einfach nur jemand zuviel geld von seinen eltern geerbt und ist jetzt chef von beruf.

  20. Re: Mal aus Sicht des Arbeitgebers

    Autor: Fex 17.12.18 - 08:40

    Ich würde auch gerne wissen, was der Threadersteller in seiner Firma arbeitet. Das soll jetzt kein Diss sein, aber sauberen nachhaltigen Code vom Entwickler zu fordern und als Personaler in einem Forenbeitrag nicht einen Satz in sauberem Deutsch abzuliefern, ist echt die Härte.

    Anfangs dachte ich: „Wow! Cool mal eine professionelle Sicht auf die Dinge zu erhalten!“. Und dann kommt es mir so vor, als lese ich den Beitrag eines Realschülers der 8. Klasse (obwohl das nicht vergleichbar ist, da man in der Schule ja noch irgendwie darauf achtet, wie man was schreibt...)

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