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Man könnte ja auch mal auf die Idee kommen

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  1. Man könnte ja auch mal auf die Idee kommen

    Autor: Analysator 14.12.18 - 18:09

    Menschen mit "Eignung" aber ohne "optimalen Lebenslauf" einzustellen, sie zu schulen und zack! hat man zufriedene, dankbare und qualifizierte neue Mitarbeiter. Nicht morgen, aber mittelfristig. Irrer Einfall?

  2. Re: Man könnte ja auch mal auf die Idee kommen

    Autor: PerilOS 14.12.18 - 18:58

    Du meinst die ganz normale Realität?

  3. Re: Man könnte ja auch mal auf die Idee kommen

    Autor: HowlingMadMurdock 14.12.18 - 19:30

    So wie es sich anhört, schauen die auch heute noch viel zu oft nur auf die Schulzeugnisse. Da werden dann Leute zum Vorstellungsgespräch eingeladen, die sich nur beworben haben um später nicht mit leeren Händen dazustehen, am Beruf selbst haben die Null Interesse.

  4. Re: Man könnte ja auch mal auf die Idee kommen

    Autor: Analysator 15.12.18 - 02:39

    Eben.
    Und Leute die den Job wirklich "lieben" und sich den Popo freiwillig aufreißen würden, weil das, was sie tun, das ist, was sie auch tun wollen, fliegen teils raus, weil sie in 2-3 Modulen keine tollen Noten hatten. Da ist es in DE bei Personalern oft völlig egal, ob sie zwar fachlich alles was relevant ist können aber in der Uni ggf. keine Lust hatten Zeug stumpf auswendig zu lernen - und viele Klausuren sind nicht auf Problemlösungen sondern Wiederkauen ausgelegt - und werden aussortiert. Muss das sein?

  5. Re: Man könnte ja auch mal auf die Idee kommen

    Autor: StopTrolling 15.12.18 - 02:59

    Die Frage ist, was ist ein besseres Kriterium? Das mag so stimmen, fast nichts davon ist aber in grob einer Stunde Bewerbungsgespräch zu überprüfen. Geschweige man ist ein DAX-Konzern und bekommte hunderte von Bewerbungen auf die Stelle. Natürlich filtert man da direkt die besten raus. Auswendiglernen habe ich immer gehasst und in den Klausuren vom BWL Lehrstuhl die ich als WIler schreiben musste war das immer extrem gefordert. Wenn man da aber nunmal gut abschneiden will, dann lernt man das halt auswendig auch wenn es keinen Spaß macht. Das Leben ist kein Ponyhof.
    Obwohl ich selber einen Master habe nervt mich viel mehr wofür man heute alles einen Master braucht. Für viele Entwicklungsthemen würde auch ein Fachinformatiker mit Schwerpunkt Anwendungsentwicklung absolut reichen. Insbesondere im SAP Bereich geht es meistens nur darum den eigentlichen Geschäftsprozess aus Fachbereichen rauszukitzeln und Schritt für Schritt in Software zu gießen. Von der Programmierung nichts komplexes. Simple GUIs, einfache Geschäftslogik alla wenn dann, keinerlei abstrakten Probleme oder Architekturen. Das ist auch einer der Gründe warum viele BWLer in dem Bereich mit ein wenig ABAP Schulung überleben können. Dort fokussiert man sich viel zu oft rein auf das Studium. Wenn vielen Entwicklern/Absolventen eines fehlt, dann Softskills, wie man mit nicht Technikern redet, insbesondere über technische Probleme.

  6. Re: Man könnte ja auch mal auf die Idee kommen

    Autor: Auspuffanlage 15.12.18 - 14:46

    Also sind die Schulnoten wichtiger (sodass man allen Bewerbern absagt)? Dann kann es auch nicht wichtig sein, die Stelle schnell zu besetzen (ist ja nicht so, dass man Menschen weiterbilden kann).
    Wer sowas nicht macht ist einfach nur DUMM (also die Personalabteilung der Firma).
    Das ist typisch deutsch, aber es lässt sich ja auch einfach meckern und am besten noch mit dem Finger auf andere zeigen (Politiker, Gesellschaft, Schule).

    Ein Tipp: wenn ihr aus so einem Grund abgelehnt werdet, seid froh :) warum? Wollt ihr in so einer Firma wirklich arbeiten? Ich Nicht.
    Man kann sich auch selbstständig machen wenn man nie was findet. Einfach machen ;)

  7. Re: Man könnte ja auch mal auf die Idee kommen

    Autor: elknipso 15.12.18 - 15:25

    Analysator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Menschen mit "Eignung" aber ohne "optimalen Lebenslauf" einzustellen, sie
    > zu schulen und zack! hat man zufriedene, dankbare und qualifizierte neue
    > Mitarbeiter. Nicht morgen, aber mittelfristig. Irrer Einfall?

    Vernünftige Firmen handhaben das durchaus schon länger so.

  8. Re: Man könnte ja auch mal auf die Idee kommen

    Autor: Trockenobst 15.12.18 - 17:45

    Analysator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Menschen mit "Eignung" aber ohne "optimalen Lebenslauf" einzustellen, sie
    > zu schulen und zack! hat man zufriedene, dankbare und qualifizierte neue
    > Mitarbeiter. Nicht morgen, aber mittelfristig. Irrer Einfall?

    Nicht alle Firmen sind so. Nicht alle Mitarbeiter sind so.
    Wir hatten einen vom Balkan im Team, Deutsch gelernt, C# gelernt und dann nach 1 Jahr zur Konkurrenzfirma gegangen weil da Balkan-Kollegen waren.
    Gut, nciht so viel verdient und nur niedere Arbeiten gemacht, aber der war gut und konnte dann gutes Deutsch.

    Aber irgendwie hätten wir schon erwartet dass er noch 1 Jahr dranhängt. Das war irgendwie unfair, da 3h die Woche für Deutsch und Schulung bezahlt worden sind.

  9. Re: Man könnte ja auch mal auf die Idee kommen

    Autor: elknipso 15.12.18 - 19:10

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Analysator schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Menschen mit "Eignung" aber ohne "optimalen Lebenslauf" einzustellen,
    > sie
    > > zu schulen und zack! hat man zufriedene, dankbare und qualifizierte neue
    > > Mitarbeiter. Nicht morgen, aber mittelfristig. Irrer Einfall?
    >
    > Nicht alle Firmen sind so. Nicht alle Mitarbeiter sind so.
    > Wir hatten einen vom Balkan im Team, Deutsch gelernt, C# gelernt und dann
    > nach 1 Jahr zur Konkurrenzfirma gegangen weil da Balkan-Kollegen waren.
    > Gut, nciht so viel verdient und nur niedere Arbeiten gemacht, aber der war
    > gut und konnte dann gutes Deutsch.
    >
    > Aber irgendwie hätten wir schon erwartet dass er noch 1 Jahr dranhängt. Das
    > war irgendwie unfair, da 3h die Woche für Deutsch und Schulung bezahlt
    > worden sind.

    Sowas kann man ja durchaus festhalten, und ist auch üblich.
    Gerade wenn Schulungen richtig Geld kosten verpflichtet man die Mitarbeiter in der Regel danach für eine gewisse Zeit.

  10. Re: Man könnte ja auch mal auf die Idee kommen

    Autor: Trockenobst 15.12.18 - 23:38

    elknipso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sowas kann man ja durchaus festhalten, und ist auch üblich.
    > Gerade wenn Schulungen richtig Geld kosten verpflichtet man die Mitarbeiter
    > in der Regel danach für eine gewisse Zeit.

    Nunja, wenn der Mitarbeiter einfach nicht will und dann anfängt madige Tests zu schreiben kannst du entweder verzweifelt ranbetteln oder ihn lieber gehen lassen.

    Die Firma hat aber daraus gelernt, dass sie jetzt nicht so intensiv auf die Leute reingeht.
    Die Stunde Deutsch wird am Ende des Jahres(!) als Arbeitszeit nachträglich anerkannt, dass ist dann eine Woche Urlaub extra oder so.

    Das hat dann schon dazu geführt dass einige doch ok Leute, Werkstudenten etwa, nicht geblieben sind. Die schauen auch genau hin, das ist normal.

  11. Re: Man könnte ja auch mal auf die Idee kommen

    Autor: elknipso 16.12.18 - 08:52

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > elknipso schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sowas kann man ja durchaus festhalten, und ist auch üblich.
    > > Gerade wenn Schulungen richtig Geld kosten verpflichtet man die
    > Mitarbeiter
    > > in der Regel danach für eine gewisse Zeit.
    >
    > Nunja, wenn der Mitarbeiter einfach nicht will und dann anfängt madige
    > Tests zu schreiben kannst du entweder verzweifelt ranbetteln oder ihn
    > lieber gehen lassen.
    >
    > Die Firma hat aber daraus gelernt, dass sie jetzt nicht so intensiv auf die
    > Leute reingeht.
    > Die Stunde Deutsch wird am Ende des Jahres(!) als Arbeitszeit nachträglich
    > anerkannt, dass ist dann eine Woche Urlaub extra oder so.
    >
    > Das hat dann schon dazu geführt dass einige doch ok Leute, Werkstudenten
    > etwa, nicht geblieben sind. Die schauen auch genau hin, das ist normal.

    Ohne ein gewisses Vertrauen geht es halt nicht.

  12. Re: Man könnte ja auch mal auf die Idee kommen

    Autor: ML82 17.12.18 - 04:10

    Euer Arbeitsplatz war für diesen Menschen, der nicht soviel bekommen und dafür nur niedere Arbeit machen durfte, nicht attraktiv genug um zu bleiben ... wer hätte das gedacht ...

  13. Re: Man könnte ja auch mal auf die Idee kommen

    Autor: taifun850 17.12.18 - 06:26

    Analysator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eben.
    > Und Leute die den Job wirklich "lieben" und sich den Popo freiwillig
    > aufreißen würden, weil das, was sie tun, das ist, was sie auch tun wollen,
    > fliegen teils raus, weil sie in 2-3 Modulen keine tollen Noten hatten. Da
    > ist es in DE bei Personalern oft völlig egal, ob sie zwar fachlich alles
    > was relevant ist können aber in der Uni ggf. keine Lust hatten Zeug stumpf
    > auswendig zu lernen - und viele Klausuren sind nicht auf Problemlösungen
    > sondern Wiederkauen ausgelegt - und werden aussortiert. Muss das sein?

    Ich habe sehr viele Leute zu Gesprächen eingeladen, und die Noten waren für mich nebensächlich.

    Geprüft wurde dann stichprobenartig ob die Angaben korrekt waren. (Eine Spezialistin in JDBC konnte mir rein gar nix zu dem Thema sagen. Ein anderer hatte ebenfalls JDBC angegeben und nannte mir dann den Entitymanager, immerhin näher dran). Das wichtigste Kriterium wird aber immer das Thema "abstraktes Denken" bleiben. Wer das bietet braucht kein tolles Zeugnis, und ein gutes Zeugnis bedeutet nicht immer, dass man abstrakt denken kann. Allerdings gibt es Fächer, welche mir wichtig sind, wenn sie denn im Zeugnis auftauchen.

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