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Shitkom und der selbsterzeugte Fachkräftemangel

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  1. Shitkom und der selbsterzeugte Fachkräftemangel

    Autor: SuriViruS 14.12.18 - 19:44

    Ich hatte die letzten 4 Monate das Theater:

    Kurz gesagt: Es ist unsäglich, was man als Bewerber für Erfahrungen macht.
    Anfangs habe ich mir noch Mühe gegeben bei der Recherche: Unternehmensphilosophie, Nachhaltigkeit, gesellschaftlichze Verantwortung, usw.
    Antwortquote auf Bewerbungsschreiben ausgeschriebener Stellen: unter 10%!

    Viele zuständige "Personaler" haben abgelehnt, ohne mich einmal persönlich gesprochen zu haben. Dann wechselt im Briefverkehr, die Kontaktperson oder diese ist fachfremd.
    "Auf Grund der Vielzahl der Bewerber"...Danke schön, auf Wiedersehen.
    Bewerbungen auf Stellen im öffentlichen Dienst schrieb ich schon gar nicht mehr:
    schon vergeben und werden nur pro Froma ausgeschrieben.

    Bei einem Bewerbungsgespräch hatte ich das Gefühl, hier sitzen zwei verfeindete Gruppen gegenüber. Dabei sollte es doch darum gehen, herauszufinden ob man zusammen arbeiten kann.

    Und bei den wenigen stattfindenden Gesprächen merkt man sofort: Die wenigsten sind bereit dem Bewerber überhaupt die Chance zu geben, seinen potentiellen Wert für die Firma zu definieren. Man wird wie ein Bittsteller behandelt, der schlussendlich ja nur Geld kostet.

    Einer hatte eine alphabetische Checkliste:
    Können Sie dies? Können sie das? Das schon mal gehört? Wievel Bit hat eine IPv4 Adresse?
    Hä? Soll ich die mit Stift und Zettel handschriftlich dual berechnen oder was ?

    Ich habe keine Lust das weiter auszuführen, ich reeche mich nur widder uff.

  2. Re: Shitkom und der selbsterzeugte Fachkräftemangel

    Autor: Nec 14.12.18 - 19:49

    > Wievel Bit hat eine IPv4 Adresse?
    > Hä? Soll ich die mit Stift und Zettel handschriftlich dual berechnen oder was ?

    LOL, was gibt es denn da zu berechnen? Eine IP-Adresse besteht aus 4 Bytes, also 32 Bit. Das kannst du im Kopf rechnen.

  3. Re: Shitkom und der selbsterzeugte Fachkräftemangel

    Autor: ldlx 14.12.18 - 20:06

    Selbst mal eben Netz- und Broadcastadresse sind - insbesondere binär - Kinderkram, Grundwissen sozusagen, kann aber irgendwie nicht jeder. Selbst umwandeln binär-dezimal. Dann zu wettern, dass man sich zu gut für "so Billigkram" und das Zeitverschwendung ist (ja, ist es ;-)), kommt dann vielleicht nicht so gut an. Vielleicht wäre die passendere Frage, ob dich der potentielle AG nicht noch etwas mehr herausfordern möchte. Vielleicht mal ne Fourier-Transformation demonstrieren oder so.

  4. Re: Shitkom und der selbsterzeugte Fachkräftemangel

    Autor: Profi_in_allem 15.12.18 - 08:20

    SuriViruS schrieb:

    > Einer hatte eine alphabetische Checkliste:
    > Können Sie dies? Können sie das? Das schon mal gehört? Wievel Bit hat eine
    > IPv4 Adresse?
    > Hä? Soll ich die mit Stift und Zettel handschriftlich dual berechnen oder
    > was ?
    >
    > Ich habe keine Lust das weiter auszuführen, ich reeche mich nur widder uff.


    LOL. Du bist der Knaller. IPv4 hat 32 Bit, das hat man in der Birne fest verankert als ITler. Da muss man auch nix berechnen, ausser er will die dezimale Zahl in binär haben.

    Kein Wunder kriegst du nix, ist kein Angriff gegen dich aber es gibt auch noch andere Berufe.

  5. Re: Shitkom und der selbsterzeugte Fachkräftemangel

    Autor: User_x 15.12.18 - 08:58

    Und was für einen Sinn hat es, wenn man solche Weisheiten fest verankert hat? Helfen dir die 32 Bit etwa den Tag zu überstehen?

  6. Re: Shitkom und der selbsterzeugte Fachkräftemangel

    Autor: Profi_in_allem 15.12.18 - 09:25

    User_x schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und was für einen Sinn hat es, wenn man solche Weisheiten fest verankert
    > hat? Helfen dir die 32 Bit etwa den Tag zu überstehen?

    Darum geht es nicht. Grundlagenwissen. Lernt man einmal als Basis und hat es für immer im Kopf. Wer das nicht weiss hat in der IT nichts verloren, da wäre ich auch konsequent. Ich würde sogar noch weiter gehen und vermuten, der Abschluss der Person ist ein Fake. Also die Zeugnisse prüfen lassen und bei Betrug würde es Anzeigen hageln.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.12.18 09:33 durch Profi_in_allem.

  7. Re: Shitkom und der selbsterzeugte Fachkräftemangel

    Autor: User_x 15.12.18 - 11:13

    Da ist der deutsche mit seinem Kastensystem wieder...

    Ja und genau deswegen wird Deutschland kein IT Vorreiter. Deutschland ist sehr gut in der Verwaltung und erhalt bestehender Technologien aber hat die Flexibilität von Bahnschwellen wenn es um Neuerungen und Neuland geht.

    Und genau das spiegelt sich überall wieder.

    So wird das halt nix, auch selbst wenn ihr ausländische Fachkräfte einstellt werden die hier nur als Durchlauferhitzer stirnrunzelnd über Krauts lächelnd wieder das weite suchen.

  8. Re: Shitkom und der selbsterzeugte Fachkräftemangel

    Autor: Trockenobst 15.12.18 - 13:42

    SuriViruS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hatte die letzten 4 Monate das Theater:

    Wenn man bedenkt dass auch Bewerbungsschreiben nicht mehr als 10h kosten können, was hast du in den restlichen 4 Monaten gemacht?
    Ich bin bei zwei OpenSource Projekten involviert und mache 1-2h die Woche (zu mehr komme ich momentan nicht) arbeiten daran.
    In dem letzten Projekt sollten wir zum Test von der Einstellungstruppe unsere Profile ohne Namen und ohne Foto hinschicken und die sollten dann prürfen ob wir für andere Projekte taugen würden.
    Ich habe die beiden Projekte in meinem Kurzprofil angesprochen und wäre von 5 Abteilungen mit weit auseinanderliegenden Arbeitsprofilen sofort genommen.
    Ich habe nicht studiert, habe keinen Master, aber Jahrzehnte Erfahrung und halte mich nicht mit Theater auf.
    Deine Wut ist verständlich, aber ich glaube nicht dass du die IT-Persönlichkeit bist, die sie hier suchen.

    Das ist wie mit "Bands", die angeblich eigene Musik schreiben und dann mit ihrer iPhone Kamera keine 3 Minuten Video für Youtube hinkriegen. Da muss ich mich dann fragen was das soll.

  9. Re: Shitkom und der selbsterzeugte Fachkräftemangel

    Autor: rapunzel666 15.12.18 - 19:28

    hm, also ich arbeite seit 20 Jahren in der IT, und habe noch nie wissen müssen, wieviel Byte IPv4 braucht..
    Wenn mich jemand sowas fragen würde, wäre es entweder geschmeidig Smartphone rausholen und googlen, oder zurückfragen ob sie noch so retro sind, dass IPV6 kein Thema ist..
    Das sind so dermassen bullshit-Fragen, da sollte man eigentlich gleich aufstehen und gehen, wenn auf so etwas eine ernste Antwort erwartet wird.
    Würde ich Leute einstellen, erwarte ich nicht, dass sie so etwas auswendig wissen, sondern dass man weiß wie man so etwas recherchiert.. also sich ggfls. in fremde Materie schnell einarbeitet, und die essentiellen Dinge zügig erkennt.
    Je nach Ausmaß eines Kontakts mit Kunden, oder auch nur intern mit dem Projektmanager/Gesicht nach außen würde ich etwas Einarbeitung in das Thema erwarten, wo man zuprogrammiert, um ggfls. Probleme/falsche Ansätze schneller zu erkennen..

  10. Re: Shitkom und der selbsterzeugte Fachkräftemangel

    Autor: Profi_in_allem 15.12.18 - 19:44

    rapunzel666 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > hm, also ich arbeite seit 20 Jahren in der IT, und habe noch nie wissen
    > müssen, wieviel Byte IPv4 braucht..
    > Wenn mich jemand sowas fragen würde, wäre es entweder geschmeidig
    > Smartphone rausholen und googlen, oder zurückfragen ob sie noch so retro
    > sind, dass IPV6 kein Thema ist..
    > Das sind so dermassen bullshit-Fragen, da sollte man eigentlich gleich
    > aufstehen und gehen, wenn auf so etwas eine ernste Antwort erwartet wird.
    > Würde ich Leute einstellen, erwarte ich nicht, dass sie so etwas auswendig
    > wissen, sondern dass man weiß wie man so etwas recherchiert.. also sich
    > ggfls. in fremde Materie schnell einarbeitet, und die essentiellen Dinge
    > zügig erkennt.
    > Je nach Ausmaß eines Kontakts mit Kunden, oder auch nur intern mit dem
    > Projektmanager/Gesicht nach außen würde ich etwas Einarbeitung in das Thema
    > erwarten, wo man zuprogrammiert, um ggfls. Probleme/falsche Ansätze
    > schneller zu erkennen..

    Öhm mich wundert hier gar nichts mehr. Du weisst nicht aus wievielen Bits / Byte eine IPv4 Adresse besteht? Du musst das googeln?

    Jetzt verstehe ich auch die Firmen besser, wenn sich hier beschwert wird, dass diese nicht viel zahlen wollen. Oh Mann, darf man fragen was genau du studiert hast / welches Fach genau?

  11. Re: Shitkom und der selbsterzeugte Fachkräftemangel

    Autor: rapunzel666 15.12.18 - 21:40

    Ich habe nicht studiert, bin nur staatlich geprüfter Informatiker. Das reicht aber für 80k brutto jährlich, auch ohne konkretes Wissen über Ipv4, da wir überhaupt nichts mit so grundsätzlichen Bausteinen zu tun haben. Das sind so banale Dinge, die man benutzt, um die eigentliche Arbeit zu erledigen. Ich fahre auch auto, ohne ps in kw umrechnen zu können...
    Das ITUmfeld ist so groß, da gibt es genügend Bereiche, die nichts miteinander zu tun haben. Dafür kenne ich mich eben mit anderen Dingen aus.
    Würde ich mich auf einen Job als Netzwerkadmin oder Programmierer für Netzwerk-Treiber o. ä. bewerben, ok, aber was interessiert das einen Anwendungsentwickler, wo es um Eingabemasken, Datenbanken und sql geht?

    Es wird auch sicher ITbezogene Themen geben, wo auch du dich nicht auskennst, was für jemand anderen aber Basiswissen ist.. assembler, 3d Graphik, Sicherheit,...

  12. Re: Shitkom und der selbsterzeugte Fachkräftemangel

    Autor: Profi_in_allem 15.12.18 - 22:34

    rapunzel666 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe nicht studiert, bin nur staatlich geprüfter Informatiker.

    Als SGI solltest du das aber schon wissen ohne zu googeln. Gut, ist nur meine Meinung und die muss nicht jeder teilen.

  13. Re: Shitkom und der selbsterzeugte Fachkräftemangel

    Autor: zacha 15.12.18 - 22:41

    Also wenn Deine Bewerbungen nur 10% Durchschlagskraft haben, dann machst Du irgendwas falsch oder bewirbst Dich auf die falschen Stellen. Ich hab eine Vorstellungsgesprächsquote von ca. 90%. Dass da dann immernoch eine Menge Bullshit dabei ist, ist schon klar. Aber so viele taugliche Bewerber haben die meisten Unternehmen halt meist wohl eher nicht.

    Auch aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass, wenn ich mal eine Stelle zu besetzen hatte, die Frage nach dem Geld halt meistens nicht mal mehr zur Sprache kam, da über lange Zeit überhaupt nicht ein einziger Bewerber da war, den man hätte einstellen können.

    Allerdings haben die Unternehmen, wenn sie sagen, dass die Stellen wegen 'falscher' Gehaltsvorstellungen nicht besetzt werden, wohl kaum verstanden, wie ein MARKT funktioniert. Dann müssen die Stellen eben unbesetzt bleiben, das ist ja offensichtlich kein Problem, sonst wäre man ja bereit, auch mehr zu zahlen. Da sind die Oppurtunitätskosten wohl noch nicht hoch genug.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 15.12.18 22:52 durch zacha.

  14. Re: Shitkom und der selbsterzeugte Fachkräftemangel

    Autor: User_x 16.12.18 - 01:10

    Profi_in_allem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > rapunzel666 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich habe nicht studiert, bin nur staatlich geprüfter Informatiker.
    >
    > Als SGI solltest du das aber schon wissen ohne zu googeln. Gut, ist nur
    > meine Meinung und die muss nicht jeder teilen.

    Wozu benötigt man den nun die Info, dass eine IP 32 Bit hat??? Sicherst du damit Netzwerke ab?

  15. Re: Shitkom und der selbsterzeugte Fachkräftemangel

    Autor: Profi_in_allem 16.12.18 - 08:59

    User_x schrieb:

    > Wozu benötigt man den nun die Info, dass eine IP 32 Bit hat??? Sicherst du
    > damit Netzwerke ab?

    Eine IP hat nicht generell 32 Bit :) Aber gut, du musst das ja nicht wissen anscheinend. Ich würde es so vergleichen: Wenn ein Arzt nicht weiss, dass der normale Puls ca. 80 Schläge beträgt (weil er es ja nie braucht) dann würde ich diesen Arzt meiden. Diese Information ist so simpel und grundlegend im Arztstudium, dass ich davon ausgehen muss es herrschen noch viele weitere gravierende Mängel.

  16. Re: Shitkom und der selbsterzeugte Fachkräftemangel

    Autor: Someone_else 16.12.18 - 10:54

    SuriViruS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    Wievel Bit hat eine
    > IPv4 Adresse?
    > Hä? Soll ich die mit Stift und Zettel handschriftlich dual berechnen oder
    > was ?

    Naja, wenn du dabei etwas rechnen willst, dann überschätzt du dich vllt. auch einfach und es liegt daran? Wir haben häufig Bewerber, die nicht im Stande sind einfachste Fragen zu beantworten und man frägt sich wirklich, ob die im Studium geschlafen haben und wie Sie es zu guten Abschlussnoten gebracht haben. Auch bei Berufserfahrenen ähnliche Situation.

    Was sind Design-Pattern? keine Ahnung
    Sortieralgorithmen? Keine Ahnung
    Wie funktionieren HashMaps? keine Ahnung
    Multithreading? keine Ahnung

    Und so jemand will Backendentwickler mit 5 Jahren BE sein und fordert 75k

  17. Re: Shitkom und der selbsterzeugte Fachkräftemangel

    Autor: Bitfuchs 16.12.18 - 11:35

    Someone_else schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, wenn du dabei etwas rechnen willst, dann überschätzt du dich vllt.
    > auch einfach und es liegt daran? Wir haben häufig Bewerber, die nicht im
    > Stande sind einfachste Fragen zu beantworten und man frägt sich wirklich,
    > ob die im Studium geschlafen haben und wie Sie es zu guten Abschlussnoten
    > gebracht haben. Auch bei Berufserfahrenen ähnliche Situation.
    >
    > Was sind Design-Pattern? keine Ahnung
    > Sortieralgorithmen? Keine Ahnung
    > Wie funktionieren HashMaps? keine Ahnung
    > Multithreading? keine Ahnung
    >
    > Und so jemand will Backendentwickler mit 5 Jahren BE sein und fordert 75k


    Also über die IP kann man sich noch unterhalten, klar hatte ich das im Studium, auch wenn ich nur Wi.-Inf. gemacht habe. Und wenn ich darüber nachdenke, komme ich auch auf die Lösung. Aber auf Zuruf hätte ich auch erstmal keine Ahnung gehabt. Mein Studium ist 15 Jahre her und seither hatte ich keinen Bedarf mehr daran, zu wissen wie viel Bit eine IP Adresse hat.

    Was die anderen Fragen angeht, Design Patterns sind klar, Sortieralgorithmen, äh ja so zwei oder drei kann ich noch benennen, ein bis zwei kann ich auch och sagen wie sie funktionieren. Auch Grundlagenwissen, welches ich nach dem Studium nie wieder verwendet habe. Funktion der Hashtable bekomme ich auch nicht mehr zusammen. Multithreading ist klar, wobei ich die aktuelle Best Practice mit C# nicht benennen kann. Als ich damit wirklich ernsthaft gearbeitet habe, gab es die ganzen async und await dinge noch nicht.
    Vielleicht liegt es ja daran, dass ich keine 75k bekomme.

    Interessant dabei ist, mir wurde schon gesagt, dass ich bei einem Senior in Vorstellungsgespräch nicht mehr erwarten kann, dass er Design Patterns kennt. Es gibt Entwickler, die bekommen 55k und wissen nicht mal was ein Singleton ist (Gang of was??), Reference Type ist das was neues? Polling, Pushing, Pulling noch nie gehört.

    Aber ich bin dann auf dem Markt nicht mehr gefragt weil ich das neuste Fancy JS Framework nicht kenne.

  18. Re: Shitkom und der selbsterzeugte Fachkräftemangel

    Autor: Geistesgegenwart 16.12.18 - 11:50

    Profi_in_allem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > User_x schrieb:
    >
    > > Wozu benötigt man den nun die Info, dass eine IP 32 Bit hat??? Sicherst
    > du
    > > damit Netzwerke ab?
    >
    > Eine IP hat nicht generell 32 Bit :)

    Doch, eine IP (im Sinne von IPv4) hat immer 32 bit. Hätte der Kandidat gesagt 128 Bit und sich auf IPv6 bezogen wären das sicher Bonuspunkte.

    Und ich würde die Frage auch als K.o. Kriterium nenne. Wenn ein Entwickler oder Admin kommt und weiss das nicht, würde ich Ihn fragen wie denn eine IP aussieht. Also ob er schonmal eine gesehen hat. Wenn er die dann aufschreibt, z.B. 192.168.1.1 würde ich ihn Fragen ob 384.15.299.16 auch eine gültige IP ist. Wenn da ein Nein kommt dass die einzelnen Felder nur bis 255 gehen, würde ich erwarten dass er dann darauf herleiten kann wieviele Bits man braucht um eine solche Datenstruktur zu speichern. Wenn das nicht gelingt ist der wirklich nicht geeignet für einen Entwickler oder Adminjob. Gerade als Entwickler sollte man schonmal mit IPs gearbeitet haben, sonst hat man noch nie "irgendwas mit Sockets" gemacht.

  19. Re: Shitkom und der selbsterzeugte Fachkräftemangel

    Autor: Profi_in_allem 16.12.18 - 12:01

    Geistesgegenwart schrieb:

    > > Eine IP hat nicht generell 32 Bit :)
    >
    > Doch, eine IP (im Sinne von IPv4) hat immer 32 bit. Hätte der Kandidat
    > gesagt 128 Bit und sich auf IPv6 bezogen wären das sicher Bonuspunkte.
    >

    Nein, eine IP hat nicht generell 32 Bit. Eine IPv4 Adresse besteht aus 32 Bit und eine IPv6 Adresse besteht aus 128 Bit. Bitte nochmal nachlesen. IP bedeutet nur IP und ob v4 oder v6 gemeint ist kann man aus nur IP nicht schliessen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.12.18 12:13 durch Profi_in_allem.

  20. Re: Shitkom und der selbsterzeugte Fachkräftemangel

    Autor: hedgejus 16.12.18 - 12:28

    Was soll das heißen, LOL? Ist das deine Antwort auf das was er mit seinem Kommentar ausdrücken will? Als Admin weißt du solche uninteressanten Sachen aus deiner Ausbildungszeit vielleicht noch. Als Entwickler solch eine Frage gestellt zu bekommen zeigt doch genau, wo das Problem liegt. Die mehrheitlich konservative Wirtschaft verblödet digital. Merkel und ihre Anhänger fahren die Wirtschaft am die Wand. Bis jetzt lebt sie von der Agenda 2010 der SPD und feiert Erfolge mit durch ein bisschen Software geschönte herkömmliche Technik. Klar, dass in dieser konservativen Wirtschaft ein fortschrittlicher Sozialdemokrat wie Martin Schulz keine Chance hat durchzudringen mir seiner Politik. Was die Wirtschaft braucht sind fortschrittliche sozialdemokratisch denkende Unternehmer, die das Land digital wieder nach vorne bringen. Die konservativen Unternehmer wollen mit ihrem Geiz nur in die eigene Tasche wirtschaften und diffamieren alle qualifizierten Berufe runter auf eine Ebene auf der sie sie ausbeuten können. Das sollte sich keine qualifizierte Fachkraft gefallen lassen. Dafür muss aber das entsprechende Klima in der Wirtschaft wiederhergestellt werden. Das bedeutet für jede qualifizierte Fachkraft, nicht länger CDU oder FDP oder gar aus Frust AfD zu wählen, sondern endlich wieder SPD. Diesen Zustand kann sich die konservative Wirtschaft nur wegen einer schwachen von den Wählern nicht genug unterstützten SPD erlauben. Sorry, aber ihr seht selbst, ohne Politik geht es manchmal nicht.

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