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@golem Teil des Geschäftsmodells

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  1. @golem Teil des Geschäftsmodells

    Autor: justanotherhusky 27.12.18 - 14:03

    'Gleichzeitig sind Rückgaben Teil des sehr profitablen Geschäftsmodells der großen Onlinehändler.'

    Den Satz verstehe ich nicht.

    Analog könnte man schreiben:

    'Gratisproben sind Teil des sehr profitablen Geschäftsmodells der großen Heroinhändler'

    Also es klingt so als würden die Onlinehändler damit indirekt Geld verdienen, oder würden zumindest keine großen Kosten verursachen. Im Artikel wird jedoch nur erwähnt, dass eine Retoure ca 10¤ an Kosten verursacht und nur ein Teil überhaupt wieder verkauft werden kann.

    Inwiefern sind die Rückgaben jetzt Teil des profitablen Geschäftsmodells? Die verursachten Kosten muss ich irgendwie in mein Produkt einkalkulieren. Es ist also ein Notwendiges Übel, damit die Leute überhaupt online in diesen Mengen einkaufen. Beim Autohändler beispielsweise sind Reparaturen an verkauften Autos sehrwohl Teil des Geschäftsmodells, sie kassieren ja auch dafür. Aber wie da eine teils freiwillige, teils gesetzlich vorgeschriebene Regelung reinpasst ist mir rätselhaft.


    Frohe Feiertage!



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 27.12.18 14:07 durch justanotherhusky.

  2. Re: @golem Teil des Geschäftsmodells

    Autor: nightmar17 27.12.18 - 14:47

    Es ist einfach blöd geschrieben.
    Onlinehandel ist sehr profitabel. Rückgaben gehören allerdings zum Geschäft und sind ein Teil davon.
    Genauso wie eine Website/Onlineshop. Dieser kostet Geld und ist eben Teil des Geschäfts.

  3. Re: @golem Teil des Geschäftsmodells

    Autor: Dakkaron 27.12.18 - 23:46

    Nö, es ist schon direkt Teil des Geschäftsmodells. Stellt euch mal Online-Kleidungskauf ohne Rückgaberecht vor. Das würde schlicht niemand verwenden. Bei Zalando und so zahlt man üblicherweise die Ware erst nachdem man sie bekommen und anprobiert hat, und sich entschieden hat, was man wieder zurücksendet.

    Generell ist das gesetzliche 2-Wochen-Rückgaberecht ein so starker Vorteil des Onlinehandels, dass inzwischen sogar viele Offline-Händler freiwillig ähnliche Konditionen anbieten, um damit mithalten zu können.

    Ja, es kostet die Händler natürlich Geld, aber dafür kriegen sie viele Käufe, die sie sonst nicht hätten. Im Offlinehandel kann man die Waren zumindest angreifen und im Geschäft ausprobieren. Ohne dem Rückgaberecht hätte hier der Online-Händler einen großen Nachteil, weil man die Ware vor dem Kauf nur auf Bildern sieht. Dank dem Rückgaberecht sind Käufer viel mehr bereit etwas zu kaufen, wo sie sich nicht ganz sicher sind, weil es ihr Risiko fast auf 0 minimiert. Ist es Mist, schickt man es hald einfach zurück.

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