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  5. › Blockbuster: Ubisoft will…

OK, Tschüss Ubisoft

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  1. OK, Tschüss Ubisoft

    Autor: Trollversteher 12.05.21 - 14:41

    Ich halte F2P für die Pest und werde das garantiert nicht unterstützen. Wäre allerdings schade, wenn darunter auch Titel auf meiner Favoritenlistem, wie zB die Anno-Reihe fallen würden.

  2. +1

    Autor: trinkhorn 12.05.21 - 15:00

    Ja, das wäre echt Schade. Ich möchte ein Spiel genießen.
    Mein 16jähriges ich hätte sich vlt. über die Meldung gefreut, weil man nicht mehr irgendwie gucken muss sich das Spiel entweder vom Munde abzusparen oder sich irgendwo als "Sicherungskopie" zu beschaffen. Heutzutage geb ich gern Geld für ein gutes Singleplayerspiel aus. Wenn ich es z.B. 20h spielen kann sind mir auch 60¤ (also 3h pro Stunde Unterhaltung - deutlich besserer Tarif als z.B. im Kino) definitiv Wert, da ich jetzt so eine Investition normalerweise ohne großes sparen/Rechnen tätigen kann.
    Dafür hätte ich jetzt aber keine Lust meine Spielzeit irgendwie mit F2P/P2W-Mechanismen zu vertrödeln.

  3. Re: +1

    Autor: Trollversteher 12.05.21 - 15:09

    Eben, das sehe ich auch so, und als 16 Jähriger hätte ich das möglicherweise erst mal auch so gesehen (obwohl da natürlich Kids aus ärmeren Haushalten mit knappen Taschengeld schnell gegenüber den Kids aus der wohlhabendem Schicht benachteiligt sind, mit 16 konnte ich dann das hart erarbeitete Spiel wie alle anderen auch genießen, heute käme ich mir dann im Spiel gegenüber den mit Kohle aufgepeppten Spielern vor, wie damals in meinen C&A Klamotten und Aldi-Walkman wie damals gegenüber der Lacoste&Nike Fraktion mit 400 DM Sony Walkman XD ).

    Aber am meisten nervt mich an den F2P Titeln tatsäöchlich, dass es das Spielprinzip fundamental prägt und imho verdirbt - denn bisher ist mir noch kein solcher Titel untergekommen, bei dem ich nicht ständig das "Insert coin to play" Gefühl, oder das, ständig penetrant von einem notorischen Schnorrer mit professioneller Marketing-Ausbildung angebettelt zu werden

  4. Re: +1

    Autor: most 12.05.21 - 15:18

    trinkhorn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Heutzutage geb ich gern Geld für ein gutes Singleplayerspiel aus.

    Heutzutage muss das der 16jährige aber nicht mal zwingend, weil Spiele nach kurzer Zeit rausgeramscht werden. Selbst als Schüler wird kaum jemand so viel Zeit haben, alles immer sofort zu spielen, da kommt man automatisch in Rückstand und dann bekommt man den etwas älteren Kram billigst um die Ohren gehauen. Alleine was Epic das kostenlos raushaut reduziert doch den Druck, ständig was neues kaufen zu müssen.

  5. Re: OK, Tschüss Ubisoft

    Autor: Sharra 12.05.21 - 15:24

    F2P KANN funktionieren. Sogar sehr gut. Und zwar für beide Seiten - Spieler wie Betreiber. Aber man muss es eben richtig machen, und alles, was p2w auch nur andeutet, vermeiden.
    Dazu zähle ich jetzt nicht XP-Boosts, die einem nur ein wenig Levelzeit etc. abnehmen. Der eine steckt Geld rein, der andere eine Stunde mehr, das Ergebnis ist das selbe.

  6. Re: OK, Tschüss Ubisoft

    Autor: Jarlaxle 12.05.21 - 17:41

    Wird wohl in RIchtung von Genshin Impact gehen, fleissig Geld abgreifen mit den Shop. Naja kein wirklicher Verlust für mich die letzten Jahre haben sie eh immer nur den selben langweiligen openworld Schund produziert den tu ich mir nicht mal umsonst an.

  7. Free 2 Play ist Gift

    Autor: Hotohori 12.05.21 - 19:04

    +1

    Bei der Überschrift dachte ich zuerst "Yeah, mehr Indie Produktionen!", als ich dann Free To Play gelesen habe setzte bei mir der gegenteilige Effekt ein...

    Free to Play ist aus diversen Gründen Müll und da kann Niemand mit ankommen "Aber richtig gemacht sind auch Free to Play Spiele gut!", dieses Argument ist Aufgrund anderer Argumente eigentlich völlig hinfällig. Und dieses Argumente sind:

    - F2P sorgt dafür, dass Spieler ein Spiel nicht respektieren, wer Geld ausgibt respektiert ein Spiel und somit auch den Entwickler viel mehr. Fragt euch einfach mal selbst wie ihr Spiele früher empfunden habt, die ihr gekauft und nicht "besorgt" habt und F2P zielt eben primär auf junge Spieler ab.

    - F2P sorgt dafür, dass Nutzer noch weniger den Wert einer Software schätzen können. Dank ständiger Sales ist das ja so schon schlimm, F2P macht das noch schlimmer. Was dadurch auch Raubkopien fördert, da man sich leichter einreden kann, dass der Schaden ja nicht so groß sein kann und nur die Gewinnspanne viel zu groß sein muss, weil andere bieten Spiele ja kostenlos an.

    - F2P ist Gift für eine Multiplayer Community. Zum einen sorgt es für einen deutlich stärkeren toxischen Umgang miteinander, zum anderen erstellen Cheater halt einfach einen neuen Account oder gar extra einen Account zum cheaten.

    - F2P wird deutlich mehr als Lückenfüller missbraucht, z.B. bis das nächste Spiel kommt, dass man eigentlich spielen will. Entsprechend verhalten sich viele Spieler dann in den F2P Spielen, weil man das Spiel nicht ernsthaft spielen will und sowieso bald wieder weg ist.

    - F2P zielt primär darauf ab den Kindern, die sowieso meist noch nicht mit Geld umgehen können (können die meisten jungen Erwachsenen auch schon nicht), eben dieses Geld aus der Tasche zu ziehen. Verantwortung wird auf die Eltern abgewälzt, wohl wissend, dass viele Eltern kaum richtig darauf achten.

    Und das waren jetzt alles Argumente, die mit dem F2P Spiel selbst noch nicht zu tun haben.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 12.05.21 19:10 durch Hotohori.

  8. Re: OK, Tschüss Ubisoft

    Autor: trinkhorn 12.05.21 - 20:55

    Allein die Tatsache das es einen Leveling-Mechanismus gibt der darauf ausgelegt ist einfach nur Zeit zu investieren klingt für mich nach langweiligem Grind der so gebaut ist um möglichst dafür zu sorgen das man sich stattdessen den boost kauft... um dann fürs nächste lvl genauso grinden zu müssen.
    Also dein Beispiel klingt schon nach einem Spiel was eben kein gutes Spiel mehr ist.

  9. Re: OK, Tschüss Ubisoft

    Autor: ldlx 12.05.21 - 21:16

    Und wie verdient der Hersteller dann Geld, wenn Multiplayer-Server betrieben werden müssen und der Spieler kein Geld einsetzen muss, um in endlicher Zeit voranzukommen?

  10. P2W kein Problem in Asien

    Autor: yumiko 14.05.21 - 09:29

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > F2P KANN funktionieren. Sogar sehr gut. Und zwar für beide Seiten - Spieler
    > wie Betreiber. Aber man muss es eben richtig machen, und alles, was p2w
    > auch nur andeutet, vermeiden.
    > Dazu zähle ich jetzt nicht XP-Boosts, die einem nur ein wenig Levelzeit
    > etc. abnehmen. Der eine steckt Geld rein, der andere eine Stunde mehr, das
    > Ergebnis ist das selbe.
    In Asien ist P2W und Grinding ja gerade kein Problem, zumindest keins was dem Geldverdienen im Weg steht.
    Das sieht man hierzulande skeptischer und Spiele wie Black Dessert Online sind hier nur wegen entsprechender Anpassungen erfolgreich.

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