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NFTs werden mehr werden

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  1. NFTs werden mehr werden

    Autor: lanG 07.01.22 - 14:41

    Insbesondere mit dem GameStop NFT Marketplace in den Startlöchen (zusammen mit einer vermutlichen Loopring Kooperation) und vielen anderen die auf das Thema aufspringen werden zunehmend sehr viel mehr Inhalte denke ich als NFTs gehandelt werden. Wo genau die Reise am Ende des Tages hingeht wird sich noch zeigen - aber ich vermute das NFTs entweder genau wie Kryptowährungen gekommen sind um zu bleiben oder aber einfach die Vorstufe zu etwas ähnlichem, weiter entwickeltem sind.

  2. Re: NFTs werden mehr werden

    Autor: BlindSeer 07.01.22 - 14:59

    Dann kann man dem Niedergang des Gaming zuschauen, bzw. weniger fatalistisch gesehen auf Indies hoffen.

  3. Re: NFTs werden mehr werden

    Autor: sepp_augstein 07.01.22 - 15:25

    Wo ist das Problem? Im Gegensatz zu dem restlichen Ingame-Kaufkram, sind Käufer von NFTs tatsächlich Eigentümer ihrer digitalen Assets.

  4. Re: NFTs werden mehr werden

    Autor: Allandor 07.01.22 - 15:35

    sepp_augstein schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo ist das Problem? Im Gegensatz zu dem restlichen Ingame-Kaufkram, sind
    > Käufer von NFTs tatsächlich Eigentümer ihrer digitalen Assets.

    Nein sind sie nicht, oder zumindest nicht anders als vorher auch schon. Du kannst mit dem Kram nur was anfangen, solange es das Spiel gibt, genau wie vorher auch.
    Das NFT Zeug führt nur zu einer Künstlichen Verknappung. So das das Gefühl von Einzigartigkeit vermittelt wird.

  5. Re: NFTs werden mehr werden

    Autor: most 07.01.22 - 15:53

    sepp_augstein schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo ist das Problem? Im Gegensatz zu dem restlichen Ingame-Kaufkram, sind
    > Käufer von NFTs tatsächlich Eigentümer ihrer digitalen Assets.

    Nach meinem (durchaus begrenztem) Verständnis kann man an (urheberrechtlich geschützten) Werken niemals Eigentümer werden, sondern nur gewisse Nutzungsrechte erlangen.

    Testweise könnte mal jemand NFTs aus Castlevania kaufen und dann in seinem eigenen kommerziellen Spiel die Assets weiterverkaufen.
    Ich wette, sobald die Rechtsabteilung davon Wind bekommt, hagelt es Abmahnungen und Klagen.

  6. NFTs werden erwachsen werden

    Autor: Standard 07.01.22 - 17:41

    Allandor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sepp_augstein schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wo ist das Problem? Im Gegensatz zu dem restlichen Ingame-Kaufkram, sind
    > > Käufer von NFTs tatsächlich Eigentümer ihrer digitalen Assets.
    >
    > Nein sind sie nicht, oder zumindest nicht anders als vorher auch schon. Du
    > kannst mit dem Kram nur was anfangen, solange es das Spiel gibt, genau wie
    > vorher auch.
    > Das NFT Zeug führt nur zu einer Künstlichen Verknappung. So das das Gefühl
    > von Einzigartigkeit vermittelt wird.

    Auch das ist nicht korrekt. NFTs selbst führen zu keiner Verknappung, es wird nur häufig so gemacht. NFT sind nichts anderes als Quittungen, d.h. es können unbegrenzt viele davon erstellt werden. Es wäre sogar möglich so Softwarelizenzen zu verkaufen, eben mit digitaler Quittung als NFT.
    Diese Vorstellung, daß NFTs nur hochpreisig für "seltene" Sachen angeboten werden können ist grundsätzlich falsch.

    Der zukünftige und sinnvolle Einsatzzweck von NFTs sind eben digitale Quittungen, für egal was, für egal wie häufig es das gibt und egal wie hoch oder niedrig der Preis ist.

  7. Re: NFTs werden erwachsen werden

    Autor: most 07.01.22 - 18:18

    Standard schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > Der zukünftige und sinnvolle Einsatzzweck von NFTs sind eben digitale
    > Quittungen, für egal was, für egal wie häufig es das gibt und egal wie hoch
    > oder niedrig der Preis ist.

    Egal für was? Ich als Privatperson brauche für sehr viele Transaktionen schon mal keine Quittung auf Basis von Blockchaintechnologie. Für welches Problem sind NFTs denn die Lösung?
    Ich sehe eher eine durchaus interessante Technologie, die noch konkrete Anwendungsfälle sucht. Zumindest Anwendungsfälle, die nicht dieses Geschmäckle haben wie NFTs in Videospielen oder irgendwelche Pixelbildchen ohne hohen künstlerischen Schöpfungswert, die für viel Geld verkauft werden.

  8. Re: NFTs werden erwachsen werden

    Autor: Standard 07.01.22 - 21:29

    most schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Standard schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > >
    > > Der zukünftige und sinnvolle Einsatzzweck von NFTs sind eben digitale
    > > Quittungen, für egal was, für egal wie häufig es das gibt und egal wie
    > hoch
    > > oder niedrig der Preis ist.
    >
    > Egal für was? Ich als Privatperson brauche für sehr viele Transaktionen
    > schon mal keine Quittung auf Basis von Blockchaintechnologie. Für welches
    > Problem sind NFTs denn die Lösung?
    > Ich sehe eher eine durchaus interessante Technologie, die noch konkrete
    > Anwendungsfälle sucht. Zumindest Anwendungsfälle, die nicht dieses
    > Geschmäckle haben wie NFTs in Videospielen oder irgendwelche Pixelbildchen
    > ohne hohen künstlerischen Schöpfungswert, die für viel Geld verkauft
    > werden.

    Besonders Lizenzgeber*innen dürften an echt nachweisbaren Quittungen interessiert sein, ebenso dürften aber auch Kund*innen daran interesse haben einwandfrei nachzuweisen, daß sie etwas gekauft haben. Auch dürfte das für Käufer*innen von Gebraucht "Ware" interessant sein, da z.B. auf dem NFT nachgehalten wird daß es sich um legale Ware handelt. Fälschungssicherheit ist immer noch ein großes Problem, welches hier gelöst werden kann.

    Blockchain insgesamt dürfte auch irgendwann erwachsen werden und dieser Krypto-"Währungs"-Wahn lässt vielleicht auch mal nach. Tatsächliche Anwendungsfälle für Blockchains zeigen ja bereits einige Firmen, die das z.B. zur Nachverfolgung von Lieferketten verwenden, aber ebenso können damit Informationsflüsse nachverfolgt werden aber auch gesichert werden. Z.B. könnten Menschen auf ihrer persönlichen Informations Blockchain festhalten welche Firmen auf ihre persönlichen Informationen zugreifen dürfen. D.h. Menschen könnten nachvollziehbar bestimmen ob und welche Informationen sie wem Zugriff gewähren und wann sie diesen Zugriff wieder entziehen. Und das beste, das ganze geht sogar unter Wahrung der Privatsphäre, da die tatsächlichen Informationen gar nicht in der Blockchain mitgespeichert werden müssen.

  9. Re: NFTs werden mehr werden

    Autor: Ein Spieler 08.01.22 - 00:54

    sepp_augstein schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo ist das Problem? Im Gegensatz zu dem restlichen Ingame-Kaufkram, sind
    > Käufer von NFTs tatsächlich Eigentümer ihrer digitalen Assets.


    Und das schafft mir inwiefern mehr Spielspaß?

  10. Re: NFTs werden erwachsen werden

    Autor: Kakiss 08.01.22 - 13:56

    most schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Standard schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > >
    > > Der zukünftige und sinnvolle Einsatzzweck von NFTs sind eben digitale
    > > Quittungen, für egal was, für egal wie häufig es das gibt und egal wie
    > hoch
    > > oder niedrig der Preis ist.
    >
    > Egal für was? Ich als Privatperson brauche für sehr viele Transaktionen
    > schon mal keine Quittung auf Basis von Blockchaintechnologie. Für welches
    > Problem sind NFTs denn die Lösung?
    > Ich sehe eher eine durchaus interessante Technologie, die noch konkrete
    > Anwendungsfälle sucht. Zumindest Anwendungsfälle, die nicht dieses
    > Geschmäckle haben wie NFTs in Videospielen oder irgendwelche Pixelbildchen
    > ohne hohen künstlerischen Schöpfungswert, die für viel Geld verkauft
    > werden.


    Genau das ist ja die Verarschung daran, es bringt keinen Mehrnutzen, da man dies alles auch mit anderen Mitteln erreichen kann, die weitaus weniger Energiehungrig sind.
    Eine Datenbank in der steht dass Kunde X Gegenstand X gekauft hat genügt.
    Bei einem Verkauf wird eben mit Zweifaktor verifiziert, Sicherheit und Nachverfolgbarkeit sind dann gegeben.

    Wenn die Titel aufhören zu existieren sind die Blockchains auch nicht mehr Wert, als der Eintrag in irgendeiner Datenbank.

  11. Re: NFTs werden erwachsen werden

    Autor: Fabian.Sturm 09.01.22 - 12:37

    Standard schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------
    > Besonders Lizenzgeber*innen dürften an echt nachweisbaren Quittungen
    > interessiert sein, ebenso dürften aber auch Kund*innen daran interesse
    > haben einwandfrei nachzuweisen, daß sie etwas gekauft haben. Auch dürfte
    > das für Käufer*innen von Gebraucht "Ware" interessant sein, da z.B. auf dem
    > NFT nachgehalten wird daß es sich um legale Ware handelt.
    > Fälschungssicherheit ist immer noch ein großes Problem, welches hier gelöst
    > werden kann.

    Die meisten Lizenzgeber wollen gerade nicht, dass Lizenzen weiterverkauft werden. Für diese sind NFTs daher ein No-Go. In der Gaming-Industrie ist es anders weil man hier durch Sammelalben und Verknappung einen künstlichen Suchtfaktor einbaut.

    > Tatsächliche Anwendungsfälle für Blockchains zeigen ja bereits einige Firmen, die das
    > z.B. zur Nachverfolgung von Lieferketten verwenden,

    Ja, das ist sinnvoll, sobald man mehr als zwei Partner hat, d.h. wenn man mit früheren Lieferanten in der Kette keinen direkten Kontakt hat.

    > aber ebenso können
    > damit Informationsflüsse nachverfolgt werden aber auch gesichert werden.
    > Z.B. könnten Menschen auf ihrer persönlichen Informations Blockchain
    > festhalten welche Firmen auf ihre persönlichen Informationen zugreifen
    > dürfen. D.h. Menschen könnten nachvollziehbar bestimmen ob und welche
    > Informationen sie wem Zugriff gewähren und wann sie diesen Zugriff wieder
    > entziehen. Und das beste, das ganze geht sogar unter Wahrung der
    > Privatsphäre, da die tatsächlichen Informationen gar nicht in der
    > Blockchain mitgespeichert werden müssen.

    Die Idee hat so viele Lücken, dass man sich die Blockchain gleich sparen kann. Die Daten selbst sind nicht in der Blockchain, also muss man sie woanders ablegen. Der Abrufende kann die Daten abrufen und bei sich abspeichern, z.B. aus Performance-Gründen. Da er die Daten schon hat, gibt er sie an seine Partner weiter (stand im Kleingedruckten, hat nur keiner gelesen). Das macht er dann ohne Blockchain und hiermit endet die Nachvollziehbarkeit.

    Worauf ich hinaus will: die Blockchain verbessert nicht die IT-Security, weil man nie weiß mit wem man da eigentlich zu tun hat und letzten Endes die Tokens nur die Authentifizierung übernehmen, ansonsten aber alles beim alten bleibt. Blockchain hilft dort wo mehr als zwei Partner zusammenarbeiten und man verhindern möchte, dass einer die Daten im Nachhinein zu seinen Gunsten verändert. Das ist bei Computerspielen und digitalen Kunststücken nicht gegeben, weil hier immer nur zwei an einer Transaktion beteiligt sind. Erweitert den In-Game-Shop um Auktionen und ihr habt genau dieselbe Funktion - nur in umweltschonend.

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