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Und alle Supermarktkassierer werden in Quarantäne geschickt

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  1. Und alle Supermarktkassierer werden in Quarantäne geschickt

    Autor: schap23 04.05.20 - 15:49

    Die Plexiglasscheibe, die sie vor Viren schützt, ist dem Bluetooth-Signal völlig egal. Die Wahrscheinlichkeit, daß irgendein infizierter Kunde vorbeikommt, ist aber bei der Vielzahl der Kunden hoch. Wenn alle Kassierer so ein App benutzen, sind sie allesamt in Quarantäne.

  2. Re: Und alle Supermarktkassierer werden in Quarantäne geschickt

    Autor: jayjay 04.05.20 - 15:59

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Plexiglasscheibe, die sie vor Viren schützt, ist dem Bluetooth-Signal
    > völlig egal. Die Wahrscheinlichkeit, daß irgendein infizierter Kunde
    > vorbeikommt, ist aber bei der Vielzahl der Kunden hoch. Wenn alle Kassierer
    > so ein App benutzen, sind sie allesamt in Quarantäne.

    Es sollte möglich sein, das ganze an eine Verweildauer zu knüpfen, z.b. mind. 15 min...

  3. Re: Und alle Supermarktkassierer werden in Quarantäne geschickt

    Autor: McWiesel 04.05.20 - 16:21

    Ja und das Ansteckungsrisiko ist halt nun mal auch gegeben, solange die Kassierer immer noch viel zu viel Handkontakt mit der Kundschaft und angefasstem Geld & Waren haben ... auch Handschuhe schützen davor nicht, insb. in Kombination mit der Maske fasst sich nun jeder um so mehr ins Gesicht und danach wieder an Oberflächen (und bei den vielen Kontakten reicht es auch schon wenn das Virus nur kurze Zeit darauf überlebt um es an 3 Leute weiterzugeben). Kam zuletzt im Fernsehen so ein Test, wo sie das mit markierten Fetttröpfchen eindrucksvoll gezeigt haben, wie quasi alles, was irgendjemand in den Fingern gehabt hat, sofort benetzt ist.

    Kassierer will man aktuell wirklich nicht sein. Dass sich hier aber auch nichts verbessert und Waren immer noch manuell über ein Scanner gezogen werden müssen, statt hier doch mal mehr auf RFID-Tags zu setzen, wundert mich eh. Seit eh und je muss man jeden Artikel 7x anfassen, bis er endlich mal als Essen auf dem Tisch landet. Speziell dieses vom Wagen wieder aufs Band und vom Band wieder auf den Wagen legen ist so zeitraubend wie nervig. Und ein idealer Verbreitungsweg für alle Krankheiten, bei denen Schmierinfektionen möglich sind. Zum Glück scheint das bei Corona nicht so krass zu sein,.

    Aber hoffentlich bleiben viele nachteilfreie Corona-Maßnahmen danach erhalten oder werden verstärkt, denn auch ohne Corona könnte man auch mal den lästigen Erkältungskrankheiten durch verbesserte Hygiene den Kampf ansagen, der volkswirtschaftliche Schaden durch die alljährliche Erkältungswelle (manche triffts ja 3-4x im Jahr) ist auch nicht gerade Peanuts. Und Erkältungsviren können sich m.W. sehr lange auf Oberflächen halten, möchte nicht wissen was sich auf so einem (nie geputzten) Warenförderband alles ansammelt und dann an kaum abwaschbares Gemüse etc. anheftet.
    Und dann noch das leidliche Geschmiere insb. mit Geldmünzen (Scheine nehmen ja glücklicherweise durch ihre Oberflächenstruktur nicht so gut Erreger auf)

  4. Re: Und alle Supermarktkassierer werden in Quarantäne geschickt

    Autor: Moridin 04.05.20 - 16:43

    Was soll diese Panikmache?
    Es gibt keine Nachweise von einer relevanten Übertragbarkeit von SARS-CoV-2 über Oberflächen.
    Die bisherigen Beobachtungen deuten eher darauf hin, dass eine Tröpfcheninfektion über die Atemluft der mit Abstand wesentlichste Verbreitungsweg ist. Irgendein Experimt mit Fetttröpfchen ist absolut albern und unwissenschaftlich.

    Für gesunde Menschen stellen gewöhnliche Keime kein Problem, und die Hygiene vieler Menschen vor SARS-CoV-2 war eher übertrieben und imo schädlich, da das Immunsystem Keime zum Training benötigt.
    Wenn du so oft krank wirst, könntest du mehr dafür tun, ein gesünderes Leben zu führen. Und vielleicht auch psychologische Hilfe wegen deiner Paranoia in Betracht ziehen.

  5. Re: Und alle Supermarktkassierer werden in Quarantäne geschickt

    Autor: McWiesel 04.05.20 - 20:07

    Moridin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was soll diese Panikmache?
    > Es gibt keine Nachweise von einer relevanten Übertragbarkeit von SARS-CoV-2
    > über Oberflächen.

    Das habe ich selbst geschrieben. Allerdings ist das alles noch Forschungsgegenstand, das kann morgen komplett wieder anders sein. Zuletzt wurde mal in einem Artikel eine Zeitspanne von 60 Minuten bis 21 Tage genannt, wo ich als Laie wirklich frag, warum es so verdammt schwer ist die Existenz von Viren auf unterschiedlichen Oberflächen bei unterschiedlichen Umweltbedingungen einigermaßen präzise zu überprüfen.

    > Die bisherigen Beobachtungen deuten eher darauf hin, dass eine
    > Tröpfcheninfektion über die Atemluft der mit Abstand wesentlichste
    > Verbreitungsweg ist.

    Und wie oft wird in die Hand genießt und direkt danach irgendwas angefasst, was der nächste Mensch wenige Sekunden danach wieder anfasst? Und nur weil ein virenverseuchtes Fett/Wassergemisch mal 30s auf einer Oberfläche klebte, ist es dann nicht mehr ansteckend, wenn ich das anfasse und mir dummerweise direkt danach die Augen reibe?

    > Irgendein Experimt mit Fetttröpfchen ist absolut
    > albern und unwissenschaftlich.

    Naja meistens sind Viren selbst fettumhüllt, dazu kleben sie gerne an ebenfalls fettigen Hautschuppen, Flüssigkeiten, u.ä.. Das lässt sich schon sehr gut übertragen. Und wenn das alles nicht so schlimm wäre, dann würde es ja vollkommen ausreichen z.B. in Restaurants Geschirr mit kaltem Wasser abzuwischen, statt es aufwendig in Industriespülmaschinen fast auszukochen und chemisch zu reinigen (um Hygienevorschriften einzuhalten, dies nicht erst seit gestern gibt).

    > Für gesunde Menschen stellen gewöhnliche Keime kein Problem,

    Was heißt kein Problem? Sicher ist ne Woche mit einem Darminfekt (den ich mir vielleicht gerade durch Kontakt mit Lebensmittel, die irgendjemand vorher angefasst hat, geholt hab) kein Problem, aber dennoch einfach was, was ich vermeiden möchte.

    > und die
    > Hygiene vieler Menschen vor SARS-CoV-2 war eher übertrieben und imo
    > schädlich, da das Immunsystem Keime zum Training benötigt.

    Es ist halt die Frage, mit welchen Keimen Du das Immunsystem trainieren möchtest? Mit Corona, was Dir sehr wahrscheinlich nicht den Tod, aber möglicherweise selbst als gesunder Sportler ein dauerhaften Lungenschaden beschert? Das ist wie Fußballtraining mit einer Handgranate als Ball.
    Es ist aber die Widerwärtigkeit der aktuellen Statistik, die nur stumpf Todesfälle aufzählt und dann einige Zeitgenossen ja noch argumentieren "der hat ja eh Diabetes gehabt, der wär sowieso in 2 Wochen gestorben": Nein, wäre er möglicherweise nicht, mit einer Diabetes kann man auch noch 30 Jahre gut leben. Und die (definitiv nicht wenigen) Fälle, wo nach Coronainfektion nun bleibende Schäden aufgetreten sind, werden nun schön in die "Genesen"-Tabelle eingetragen...

    > Wenn du so oft krank wirst, könntest du mehr dafür tun, ein gesünderes
    > Leben zu führen. Und vielleicht auch psychologische Hilfe wegen deiner
    > Paranoia in Betracht ziehen.

    Ich lebe gesund und war tatsächlich schon sehr lange nicht mehr krank. Ich versuche halt unnötige Risiken abzustellen, so kommt bei mir kein ekelhaftes Bargeld ins Haus (was fremde Leute in den Mund nehmen oder sonstwo reinstecken), vermeide schon immer große Massenveranstaltungen, achte bei Läden und Restaurants auf Hygiene, rauche nicht, usw. Sicher sind das alles nur minimale Einzelmaßnahmen, aber in der Gesamtheit bringen sie vermutlich dennoch was. Denn ich hasse krank zu sein, ich brauch kein Halsweh, keine Schniefnase und kein Husten. Alles nicht wirklich schlimm, aber solange ich das Risiko senken kann ohne dadurch Nachteile zu haben oder gar Vorteile hab (z.B. durch Sport), warum nicht?

  6. Deine Bargeld-Paranoia solltest du mal behandeln lassen.

    Autor: grutzt 04.05.20 - 23:07

    Nicht dass du dich da noch so reinsteigerst, dass du am Ende irgendwelche Flenn-Videos mit QAnon-Hirnschiss drehst...

  7. Re: Deine Bargeld-Paranoia solltest du mal behandeln lassen.

    Autor: McWiesel 05.05.20 - 09:02

    Das ist keine Paranoia, das hat halt einfach nur Nachteile, sich gesellschaftlich überlebt und ist für mich genauso ein unnötiges und lästiges Relikt aus früheren Zeiten wie Überweisungsträger, Krankenschein (beim Arztbesuch) oder papierhafte Steuererklärung, was auch alles größtenteils abgeschafft wurde. Ich weiß, dass manche Leute an sowas noch festhalten, meine Mutter kriegt man aus irgendwelchen Phatnomschmerzen auch nicht ans Onlinebanking, würde am liebsten das Geld noch beim Schalter holen, regt sich aber gleichzeitig über die "dauernd" geschlossene Bank auf. Aber ab einem gewissen Alter kriegt man Verhaltensänderungen nicht mehr durch...

    Es spart mir im Monat ein haufen Geld ein, spart mir unnötige/gefährliche Besuche am Geldautomaten, hält meine Hände sauberer, entlastet mein Leben, eine Sorge weniger heutzutage tut schon gut. Und das sehen die meisten jüngeren Leute genauso,
    Und das es eine eklige Schmiererei ist, ist erwiesen. Siehe Hygienevorschriften für Bäckereien & Co und aktuelle verstärkte Hinweise der Läden auf kontaktfreie Zahlungsmethoden zu wechseln, um insb. die Angestellten zu schützen. Und da ist es halt besonders schade, dass die Aluhhutträger über ihre Überwachungsparanoia nicht mal den Schutz des Lebens stellen.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 05.05.20 09:18 durch McWiesel.

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